A.B.S. Kalaschnikow

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Inhaltsangabe zu „Kalaschnikow“ von A.B.S.

Riga, Prag, Hamburg. Ein junger Fotograf, gerade erst aus Riga zurück, wird ermordet und seine Kollegin entführt. Waffenschieber, Bilderschmuggler, Drogen- und Mädchenhändler - für die Hamburger Polizei hat das Verbrechen neue Dimensionen bekommen.

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  • Rezension zu "Kalaschnikow" von A.B.S.

    Kalaschnikow
    Matriga

    Matriga

    10. April 2012 um 01:21

    Zwei Wörter auf dem Titel führen auf die völlig falsche Fährte: "Kalschnikow" und "Thriller". Um erstere geht es nur ganz weit am Rande in dem Buch, und letzteres ist es nicht. Das Überraschende ist, wie unspektakulär dieser Fall sich entwickelt und aufgeklärt wird - bzw. sich von selbst erledigt. Die eigentliche Dimension des Verbrechens - der tatsächliche Thriller um Kalschnikows und Co. - deutet sich an, wenn man das Buch schließt: es ist nur die Spitze einer Zacke des Eisbergs. Eine dermaßen verschnarchte Mordkommission wie die geschilderte Hamburger wird man wohl selten antreffen in der deutschen Krimilandschaft. Das harmoniert mit der schnoddrigen Sprache der, die nicht nur in der wörtlichen Rede gern n paar Silben verschluckt und gut ohne s gute alte Apostroph zurechtkommt, sowie die abgehalftert-desillusioniert beschriebenen "exotischen" Settings in Riga und Prag, wo nicht von ungefähr ordentlich gereiert wird. Die familiären Verhältnisse sind übrigens über die Ländergrenzen hinweg einhellig desolat, kalt, lieb- und leidenschaftslos. So lebt das Buch vor allem vom Atmosphärischen, und ich frage mich, warum es nicht verfilmt wurde - es schreit förmlich danach. Ganz nebenbei: Auf den letzten beiden Seiten tauchen unverhofft zwei ganz andere Leichen als die eine erwartete auf. Ein Buch also irgendwo auf dem Todesstreifen zwischen Ironie, Satire und zynischer Abgeklärtheit, perfekt passend dazu das Wetter: ein verregneter Oktober 1992 und ein matschiger Januar 1993. Da rieselt es einem dann doch mal eben kalt den Rücken runter.

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