A.C. Lelis

 4.4 Sterne bei 181 Bewertungen
Autorin von Vorsicht Nachsicht, Weinrot und weiteren Büchern.

Alle Bücher von A.C. Lelis

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A.C. LelisVorsicht Nachsicht
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Vorsicht Nachsicht
Vorsicht Nachsicht
 (48)
Erschienen am 25.11.2017
A.C. LelisWeinrot
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Weinrot
Weinrot
 (36)
Erschienen am 01.03.2008
A.C. Lelis[sub]optimal
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[sub]optimal
[sub]optimal
 (30)
Erschienen am 28.10.2013
A.C. LelisKaktuskavalier
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Kaktuskavalier
Kaktuskavalier
 (10)
Erschienen am 22.03.2016
A.C. LelisKaffeekavalier
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Kaffeekavalier
Kaffeekavalier
 (11)
Erschienen am 23.03.2017
A.C. Lelis[Off] Switch
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[Off] Switch
[Off] Switch
 (7)
Erschienen am 20.09.2015
A.C. LelisSöhne der Sünde
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Söhne der Sünde
Söhne der Sünde
 (6)
Erschienen am 12.03.2015
A.C. LelisLittle Tease
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Little Tease
Little Tease
 (3)
Erschienen am 22.01.2018

Neue Rezensionen zu A.C. Lelis

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Dex-aholics avatar

Rezension zu "Kaffeekavalier" von A.C. Lelis

Süße Romanze mit Tiefgang und viel Herz
Dex-aholicvor 9 Monaten

Das Buch hatte mich von Anfang fasziniert und nicht nur allein wegen dem schicken Cover, dass definitiv Blicke auf sich zieht. Kurz zum Inhalt: Eike ist Friseur aus Leidenschaft, liebt seinen Job, sein eigenes Geschäft und ist gerecht und fair. Dass er gerade ein wenig an der Fernbeziehung zu seinem Freund zu knabbern hat, der nach Bern gezogen ist, macht ihn dabei ein klein wenig mürrisch und lässt ihn ein wenig an sich zweifeln. Und dann schneit auch noch Timm in seinen Laden und fasziniert ihn von Grund auf. Eike ist sogar so angetan von seinem Engagement und seiner Willensstärke, bei ihm einen Ausbildungsplatz zu suchen, dass er ihm eine Bewährungschance gibt. Die beiden entwickeln schnell eine Freundschaft, auch wenn diese etwas holprig startet. Als dann aber ein paar unvorhergesehene Probleme auftreten und Eike mehr von Timms Vergangenheit erfährt, scheint es zu kriseln und Eike zweifelt seine Entscheidung, Timm eine Chance gegeben zu haben, mehr und mehr an....
Die Geschichte an sich ist süß erzählt und umgesetzt. Man liest sich schnell ein und kann das Buch dann nur schwer aus der Hand legen. Eike und Timm, sowie auch Torben, Thies, Diana und alle anderen, sind einem auf Anhieb sympathisch und vor allem Timm schleicht sich gleich ins Herz ein. Wenn Eike dann mal wieder in seinem Selbstmitleid suhlt, da wollte ich ihm manchmal einfach einen kräftigen Klapps auf den Hinterkopf geben. Aber wenn das Herz involviert ist, dann kann ja keiner klar denken... Einige Szenen wirkten auf mich dennoch ein wenig in die Länge gezogen und zäh, es hat aber nicht so sehr der Stimmung geschadet, dass man das Buch nicht weiterlesen wollte. Im Gegenteil, ich war richtig gespannt und neugierig, wie sich denn nun alles entwickeln würde und wer denn nun wie sein Happy End bekommt...und ob er es bekommt. Den ollen Sturkopf Timm will man eigentlich nur fest knuddeln und nie wieder loslasse, daher hatte ich ganz besonders für ihn auf ein Happy End gehofft und gebangt. Ob er es bekommt, das müsst ihr selbst herausfinden. Ich kann "Kaffeekavalier" sehr empfehlen!


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Lacarians avatar

Rezension zu "Vorsicht Nachsicht" von A.C. Lelis

Vorsicht Nachsicht
Lacarianvor einem Jahr

Worum geht's?

In "Vorsicht Nachsicht" geht es um Ruben, einen Studenten mit massiven Minderwertigkeitskomplexen. Ruben gerät an Radiomoderator Kilian, der zwölf Jahre älter ist. Ruben kann nicht fassen, dass sich Kilian der Göttliche tatsächlich für ihn interessiert. Und deshalb ist Ruben äußerst vorsichtig und misstrauisch. Zu recht, wie sich herausstellt.

Zwischen den beiden entwickelt sich eine Beziehung, die Ruben genießen will, solange sie anhält. Aber Kilian -  eigentlich ein lieber Mensch und im Bett eine Granate - ist nicht treu. Ruben lässt es sich gefallen, weil er sich für wertlos hält. Kilian wiederum hält das für Gleichgültigkeit, als wäre er Ruben einfach nicht wichtig genug.


Und wie war's?

Oha, ich bin froh, dass ich die Bücher von A.C. Lelis in chronologisch umgekehrter Reihenfolge lese. Hätte ich mit diesem Buch angefangen, ich hätte es wohl nicht nur abgebrochen, sondern auch nie wieder etwas von der Autorin gelesen.


Das liegt zum Einen an den rund 35 Schreibfehlern, die letztlich alle Wertungspunkte in dieser Kategorie aufgezehrt haben. Zum Anderen daran, dass das Buch schon mit dem ersten Satz mit einer Sexszene beginnt. Und schließlich an den schnell nervenden und nie endenden Selbstzweifeln des Protagonisten.


Am Ende war ich froh, das Buch trotzdem gelesen zu haben.


Irgendwann weiß man als Leser, dass es gerade um Rubens Minderwertigkeitskomplexe geht und um die Denkprozesse, die dadurch ausgelöst werden. Kilian erlebt einen ganz anderen Ruben, als der allwissende Leser. Für ihn ist Ruben ein cooler Student, so cool, dass er emotional beinahe  gleichgültig wirkt. Ruben spricht nur das Nötigste (er hat ständig Angst, etwas Dummes zu sagen oder im fällt einfach nichts ein). Aber die Coolness, die Kilian zu sehen glaubt, ist in Wirklichkeit ein mächtiger, richtig dicker Panzer aus Eis, den Ruben während seines jungen Lebens um sich herum aufgebaut hat. Damit schützt er sich vor verbalen und emotionalen Angriffen, die er sogar von seinen eigenen Eltern kennt. Er hat bisher nur gelernt, dass er nutz- und wertlos ist. Attribute wie "liebenswert" oder auch nur "gutaussehend" würde er im Leben nicht mit seiner Person in Verbindung bringen.


Mit diesen Gedanken wird man als Leser fortwährend konfrontiert, während Ruben versucht, seine Beziehung zu Kilian eben so lange zu genießen, bis der ihn wegwirft. Dass Kilian untreu ist, ist natürlich Wasser auf Rubens Gedankenmühlen. Ab dem ersten Fehltritt hat er nur noch Angst, dass es wieder geschieht, während er behauptet, es mache ihm nichts aus. Er will Kilian nicht verlieren. Aber alles scheint gegen ihre Beziehung zu sprechen, am lautesten Rubens Cousin Torben, seine Freunde und sogar Kilians Freunde.


Die beste Stelle des Buches war für mich der Zeitpunkt, an dem der ganze Knoten platzt, an dem Rubens Mauer wie durch ein Erdbeben einstürzt und all die Emotionen, die unterdrückten und verschwiegenen Ängste gewaltsam hervorbrechen. Ein wahnsinnig emotionaler Moment, der für all die nervigen Momente entschädigt, in denen Ruben nicht sagen konnte, was er wirklich dachte.


Die Wertung:

Das Cover hat mir persönlich leider nicht gefallen. Ein halbnackter Junger in einem Bett sagt mir zu wenig über das Buch und seine Geschichte aus, als dass ich es mir deshalb kaufen würde. Es wird der Geschichte auch tatsächlich nicht gerecht, denn so nackt und unbefangen, wie Ruben hier dargestellt wird, ist er ganz lange nicht.


Die Unterhaltung hat weit über die Hälfte des Buches hinaus unter den wiederkehrenden Selbstzweifeln gelitten, mit denen uns Ruben konfrontiert. Gleichzeitig stieg aber die Spannung, wie sich die Geschichte weiterentwickelt. Zeitweise konnte ich nicht glauben, dass es Ruben und Kilian bis zum Ende schaffen sollten. Dagegen sprachen Rubens verschlossene Art, Kilians Untreue und der Widerstand ihres Umfeldes. Und schließlich interessierte sich auch noch ein anderer Junge ganz offensiv für Ruben. Ich war schon früh überzeugt, dass die Beziehung keine Zukunft hat. Zwischendurch hätte ich Kilian zu gern selbst zum Teufel gejagt und Ruben am liebsten kräftig geschüttelt. Ich kann also nicht behaupten, die Geschichte wäre nicht unterhaltsam gewesen.


Und weil es letztlich hauptsächlich auf die Unterhaltung ankommt, hat das Buch die Punkte durchaus verdient, die es bekommen hat. 

 

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Lacarians avatar

Rezension zu "Kaffeekavalier" von A.C. Lelis

Kaffeekavalier
Lacarianvor einem Jahr

Worum geht's?

Timm ist zwanzig Jahre alt, als er sich bei Eike um eine Ausbildungsstelle zum Friseur bewirbt. Im Gepäck hat er eine total verkorkste Vergangenheit, die tiefe Narben auf seiner Seele hinterlassen hat. Eike gibt ihm eine Chance - nicht ganz vorbehaltlos und immer auf der Hut. Er versucht, zu verdrängen, dass da mehr zwischen ihnen entsteht, immerhin ist Timm sein Azubi ...

Details (Spoiler!)

Eike hat einen eigenen Friseurladen in Hamburg. Der Dreißigjährige beschäftigt zwei Angestellte und sein Salon erhält stets Höchstnoten von seinen Kunden. Als die Geschichte beginnt, geht es Eike nicht besonders gut. Sein Freund hat eine Stelle in der Schweiz angenommen und ist kürzlich ausgezogen. Die beiden versuchen es mit einer Fernbeziehung.

Timm hat sich einen Spättermin in Eikes Salon geben lassen. Der Zwanzigjährige scheint zunächst eher nicht in den teuren Laden zu passen, mit seiner gebrochenen Nase, dem kaputten Schneidezahn und den Klamotten, die eher an ein Ghettokid erinnern als an Eikes übliche Klientel. Zumindest für die Frisur kann etwas getan werden. Sie kommen ins Gespräch und Eike erfährt, dass Timm ebenfalls Friseur werden will. Am Ende ist sich Eike sicher, dass Timm nicht nur wegen eines Haarschnitts ausgerechnet in seinem Salon gelandet ist. Obwohl er ein komisches Gefühl bei der Sache hat, bietet er Timm einen Praktikumsplatz an und der Junge macht sich mehr als gut. Eike und seine Angestellten sind begeistert und schließen Timm schnell ins Herz. Eike beschließt, ihn auszubilden. Doch gleich am ersten Tag seiner offiziellen Ausbildung erscheint Timm nicht zur Arbeit. Am nächsten Tag fährt Eike zu ihm nach Hause und findet Timm halbnackt und grün und blau geschlagen an seine Heizung gefesselt vor. Er befreit den Jungen und nimmt ihn mit in seine Wohnung. Was er über Timms Vergangenheit herausfindet, ist haarsträubend. Er ist beeindruckt, was für eine Person trotzdem aus Timm geworden ist und lässt ihn bei sich wohnen - bis er etwas besseres gefunden hat.

Während die Fernbeziehung nicht so richtig funktioniert, steigt die Faszination für Timm, der sich in die Zweier-WG einbringt, sich um Eike kümmert, geheimnisvoll ist und noch dazu unverschämt gut aussieht. Aber weil er zehn Jahre jünger und außerdem sein Azubi ist, verbietet sich Eike, auch nur über mehr nachzudenken.

Es ist klar, dass die Verdrängungstaktik nicht ewig funktioniert. Die Anziehungskraft zwischen den beiden wird unüberwindbar, da kann sich Eike noch so sehr an seine Prinzipien und seine Bedenken klammern. Im Grunde sorgt er sich vorrangig darum, was andere davon halten würden, er ist immerhin Timms Chef und Timms Vergangenheit ist alles andere als glorreich. Außerdem hat er Angst, verletzt zu werden und Timm zu verletzen, der immerhin gerade eine dreijährige Ausbildung in seinem Salon begonnen hat. Seine dreijährige Beziehung zu Holger endet, während Timm schon bei ihm untergekommen ist. Insgesamt also richtig denkbar schlechte Vorzeichen für eine Beziehung.

Wie es am Ende trotzdem dazu kommt und warum sich das Resultat so gut anfühlt, muss man einfach lesen.

 

Und wie war's?

Ich habe lange nicht mehr so viele Tränen beim Lesen vergossen wie bei diesem Buch. Nicht, weil so viele schreckliche Dinge passieren, sondern weil die Emotionen bei mir richtig gut funktioniert haben. Anders als zum Beispiel bei den Gay-Romance-Büchern von Regina Mars, die mich seit geraumer Zeit begeistern, ist "Kaffeekavalier" aber nicht lustig geschrieben, sondern befasst sich mit so ernsthaften Themen wie Prostitution, Drogen, Alkoholismus und Jugendgefängnis. Zum Glück sind das Themen, die in Timms Vergangenheit gehören, denn schon ihre Bewältigung in dieser Geschichte ging mir sehr nah. Ich bin da wohl sehr empfindlich.

Die Mischung aus Vergangenheitsbewältigung, aufkeimender Verliebtheit, aber auch die Arbeit in dem Salon und die Freunde drumherum, all das hat mir richtig gut gefallen. Der Salon war übrigens einer der Gründe, das Buch zu lesen. Ein typischer Coverkauf eigentlich. Vorgestellt habe ich mir einen von den modernen auf klassisch gemachten Barbershops, die gerade wieder aus dem Boden schießen und sich so überdeutlich von den profillosen Friseurketten unterscheiden, die ich bisher so kannte.

 

Die Wertung:

Da es ein Coverkauf war, sind fünf Punkte für die Coverabbildung natürlich ein Muss. Ich habe den Verlag zunächst nicht um Erlaubnis gebeten, das Cover hier abbilden zu dürfen, weil ich bei Gay-Romance-Büchern immer etwas vorsichtig bin. Viele sind so "billig" geschrieben und mit Schreibfehlern durchsetzt, zum Teil so auf Erotik reduziert, dass ich sie zwar lese, es aber keinem erzähle. Ich bin froh, wieder ein Buch gefunden zu haben, bei dem das anders ist. Natürlich bleibt Gay Romance Gay Romance. Das bedeutet für mich  mehr oder weniger schmalzige schwule Liebesgeschichten, die zu Herzen gehen und zuweilen meine Tränendrüsen quetschen. Erotik spielt hier durchaus auch eine Rolle. Wichtig ist für mich nur, dass die Geschichte nicht um die Erotik herumgeschrieben ist und dass ich beim Lesen und am Ende glücklich bin. 😃 Ein Happy End ist mir richtig wichtig.

So viel zum Cover.

Bei der Orthografie habe ich am Anfang nicht aufgepasst, als ich sicherheitshalber erstmal die Leseprobe auf meinem Kindle hatte. Danach habe ich vier Schreibfehler gefunden, was bei rund 400 Seiten keinen Punkt Abzug in der Wertung bedeutet.

Der Ausdruck ist einfach und unauffällig. Ich habe keine literarisch besonders hervorstechenden Passagen bemerkt, weder positive noch negative. Unauffällig und solide.

Über die Unterhaltung kann ich mich ebenfalls nicht beschweren. Im Gegenteil! Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen! Die Autorin hält sich nicht mit seitenlangem Geschwafel auf, das nirgendwohin führt. Wie üblich war bei mir irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich es nicht mehr erwarten konnte, dass die Protagonisten endlich von ihren Zweifeln ablassen und ich hoffte, dass sie nicht noch eine Schleife drehen müssen. Aber das gehört wohl einfach dazu. A.C. Lelis verwöhnt den Leser immerhin damit, dass sich die Figuren während des ganzen Prozesses auf andere Weise näherkommen. Das sorgte für die schon erwähnten Emotionen. Die Geschichte und ihre Figuren haben sich so gut angefühlt, dass ich unablässig weiterlesen wollte. Wenn das keine Unterhaltung ist...

Strukturell ist "Kaffeekavalier" nicht herausfordernd. Die Geschichte ist einigermaßen geradlinig, es gibt nur wenige Nebenhandlungen und auch die Handvoll Locations bergen nicht die Gefahr, sich als Leser zu verlaufen. Meistens hatte ich das Gefühl, der Schauplatz wäre vollständig, das bedeutet, mir als Leser reichte es, was ich darüber wusste, um mich gedanklich dort gut einzurichten. Auch die Anzahl an Nebenfiguren ist für den Leser sehr gut beherrschbar. 

Bei den Gay-Romance-Büchern von A.C. Lelis werde ich definitiv am Ball bleiben. Und "Kaffeekavalier" ist ein Schmachtroman, den ich Genrebegeisterten sehr gern weiterempfehle.

 

 

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