A.C. Lelis Weinrot

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Inhaltsangabe zu „Weinrot“ von A.C. Lelis

Benjamin verliebt sich bereits mit acht Jahren in seinen geheimnisvollen Nachbarn. Mit 15 traut er sich endlich, den wunderschönen Mann anzusprechen und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihm. Doch Gabriel ist mehr als er zu sein scheint. Was verbergen er und sein ständiger Begleiter Niklas? Schnell wird Benjamin klar, dass er mit dem Feuer spielt. Die Situation eskaliert, Benjamin wird Opfer eines gewaltätigen Übergriffs. Jahre später begegnet er den Männern wieder. Benjamin hat sich verändert, und dieses Mal glaubt er, das Spiel bestimmen zu können. Ein fataler Irrtum.

Der Grund, warum ich anfing, Vampirbücher zu lesen.

— Niemue
Niemue

Lelis Bücher sind immer lesenswert. Und dieses mochte ich ganz besonders. Auch wenn ich während des lesens eine Hass auf Gabriel entwickelte

— Wolfpelt
Wolfpelt

Nach einigen Startschwierigkeiten, war es ein spannender und unterhaltsamer Roman.

— DunklesSchwesterlein
DunklesSchwesterlein

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  • Rezension zu "Weinrot" von A.C. Lelis

    Weinrot
    kokobuko

    kokobuko

    12. April 2011 um 11:10

    Review: Vorneweg muss ich sagen, dass ich auch bei Fanfictionions ein großer Fan der Autorin bin. Sie schreibt homoerotische Geschichten, aber meiner Meinung nach, auf sehr hohem Niveau. Ihre Storys sind gut durchdacht und sie versteht sich stets darauf ihre Leser zu überraschen. Weinrot habe ich bei meiner ansässigen Buchhandlung bestellt und es klappte alles einwandfrei. Natürlich ist das Buch auch bei Amazon erhältlich. Jetzt gehts aber los mit der Review. :D Alle die das Buch gelesen haben werden wissen, dass Ben ganz schön viel Zuwendung und Beachtung braucht, er regt sich oft unnötig und übertrieben auf, ist eigentlich ziemlich kindisch und störrisch. Gabriel ist echt ein Arschloch, welchen man mit vorranschreiten der Geschichte auch immer weniger mag (jedenfals ging es mir so). Mein Held ist eindeutig Niklas. Er hat zwar ein paar verstaubte Ansichten, aber er ist sehr liebevoll, fürsorglich und verständnissvoll. Ein richtiger Traumtyp also^^. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm und der Storyverlauf ist nicht gerade unvorhersehbar, aber auch nicht umbedingt das Gegenteil. Da die Story für mich nur so dahinplätscherte (Pageturner hehe), machte ich mir nie groß Gedanken wie es denn jetzt weitergehen könnte. Wenn man sich allerdings Zeit nimmt darüber nachzudenken ist es wahrscheinlich klar was passieren wird. Das Buch ist definitiv keine "anstrengende" und komplizierte Lektüre, es ist ein schöner Zeitvertreib und als etwas anderes ist es (denke ich) auch nicht gedacht. Die Sexszenen sind ausführlich beschrieben und wer von Sex zwischen Männern angeekelt ist sollte dieses Buch auslassen. Fazit: Für Leser, die auf Boys-Love stehen (und ich gehöre dazu), definitiv ein Schmankerl!

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  • Rezension zu "Weinrot" von A.C. Lelis

    Weinrot
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. August 2010 um 11:11

    Das Buch dreht sich im großen und ganzen um die drei Hauptcharaktere, Benjamin, Gabriel und Niklas. Benjamin ist 15 Jahre alt und homosexuell. In einem Club trifft er eines Nachts auf die beiden homosexuellen Vampire Gabriel und Niklas. In Gabriel ist er seit er 5 Jahre alt ist verliebt, denn er ist sein Nachbar und hat sich als er mit 5 Jahren gestürzt ist und sich das Knie aufgeschlagen hat, einmal rührend um ihn gekümmert. Benjamin weis zunächst nicht das die beiden Vampire sind und lässt sich von Gabriel nach Hause bringen. Da er aber viel lieber mit zu Gabriel möchte, statt zu sich selber bezirzt er ihn so lange bis er schließlich nach gibt und ihn mit nimmt. In Gabriels Wohnung kommt es nun zum erstaml dazu er er Benjamin beißt. Dieser ist davon sehr angetan und tut es als "perverse" Neigung abstempeln. Die beiden beginnen eine, wie es zunächst scheint, leidenschaftliche Affäre. Aber Gabriels Freund Niklas versucht immer dazwischen zu funken. Er gibt vor sich Sorgen zu machen da Ben noch so jung sei. In Wirklichkeit steckt aber was ganz anders dahinter... Eines Tages kommt es durch Gabriel zu einem gewaltsamen Übergriff auf Ben. Dieser wird dann durch Niklas total verstört von der Straße aufgelesen. Niklas behällt Ben für 2 Tage bei sich um zu verhindern das irgendjemand seine Verletzungen zu sehen bekommt. Als Ben wieder gesund ist und nach Hause geht, sieht er den Möbelwagen vor der Tür stehen...denn Gabriel zieht aus. 5 Jahre später trifft er die beiden Männer wieder... und ist völlig faziniert von.... Niklas!!! Für Gabriel hat er nichts mehr übrig... Von hier an beginnt eigentlich eine neue Geschichte. Das Buch hat mich total gefesselt, auch wenn es um homosexualität geht. Es ist teilweise detaliert beschrieben aber nicht billig. Ich war wirklich sehr angenehm überrascht. Die 3 Hauptcharaktere sind mir sehr symphatisch und wurden auch gut beschrieben. Es gab eine Szene im Buch die mir die Tränen in die Augen getrieben hat und sowas passiert bei mir wirklich nicht oft. Das Buch wurde in der ich Form geschrieben und lässt sich fließend und gut lesen. Es wurde auch in 3 große Teile unterteilt. Im ersten Teil geht es um Benjamin mit 15 Jahren und was er da so erlebt mit den beiden. Im zweiten Teil geht es um Benjamin mit 20 Jahren, als er die beiden wieder trifft. Und im dritten Teil geht es um die Beziehung zwischen Benjamin und ..... (das verrate ich nicht) Ich denke auch wir Frauen können dieses buch ohne Bedenken lesen. Viele nehmen ja sofort Abstand wenn sie das Wort "schwul" hören. Aber ich habe es nicht bereut das Buch gelesen zu haben und würde auch weiterhin Romane mit homosexuellen Vampiren lesen. Die Geschichte von Benjamin hat mich wirklich sehr berührt, denn es ist nichts erfundenes, sondern etwas aus dem normalen leben. Ok das mit den Vampiren jetzt nicht, aber die Geschichte die dahinter steht, kann jedem von uns genauso passieren. Ich kann es sehr empfehlen und das Buch gehört auf jeden Fall zu einem meiner Lieblingsbücher! * Broschiert: 317 Seiten * Verlag: Dead Soft Verlag; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2008) * Sprache: Deutsch * Autor: A.C. Lelis * Preis: 15,90 € Dina Müller

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  • Rezension zu "Weinrot" von A.C. Lelis

    Weinrot
    Koriko

    Koriko

    04. June 2008 um 11:32

    Inhalt: Der acht-jährige Benjamin schlägt sich das Knie blutig und wird unverhofft von seinem mysteriösen Nachbarn getröstet. Der Mann, der über seiner Familie wohnt, kümmert sich um den weinenden Jungen und leckt ihm sogar die Wunde sauber. Dies ist die einzige Erinnerung die Benjamin an den schönen Fremden hat und seitdem ist er in diese Person verliebt. Erst Jahre später trifft der nun 15-jährige Junge mit seinen Freunden Arne und Florian in einer Schwulenbar erneut auf seinen Nachbarn und dem Drängen seiner Freunde nachgebend, spricht er ihn an. Gabriel, wie er recht schnell herausfindet, ist mit seinem Freund Niklas dort, den er von der ersten Sekunde an nicht ausstehen kann. Als Niklas die beiden mit einem zynischen Kommentar alleine lässt, gelingt es Benjamin doch tatsächlich den blonden Schönling für sich zu gewinnen und binnen weniger Tage entflammt eine leidenschaftliche Romanze zwischen ihnen, die Ben in seiner jugendlichen Naivität noch zusätzlich anstachelt. Gabriel entpuppt sich als Vampir, ebenso scheint sein dunkelhaariger Freund Niklas ein Wesen der Nacht" zu sein. Zudem hat Gabriel wortwörtlich Blut geleckt und ist bei Benjamins Blut auf den Geschmack gekommen. Ben verliert die Kontrolle und als sich Gabriel brutal an ihm vergeht, läuft er weinend weg und unweigerlich Niklas in die Arme, der ihn nicht nur rettet, sondern sich auch noch zwei Tage um den verletzten Jungen kümmert. In dieser Zeit erfährt Benjamin mehr über Vampire, Gabriel und schließlich auch Niklas, mit dem er sich überhaupt nicht anfreunden kann... Eigene Meinung: "Weinrot" ist eine typischen Vampir-Geschichte, die alle Klischees zum Thema schwuler Vampire abdeckt. Die üblichen schönen Vampire, das Bluttrinken und die Ausstrahlung, die ihnen innewohnt. Teilweise erinnert mich das Buch so stark an Anne Rice Vampire Chronicles", dass man fast von einem Plagiat sprechen möchte. Die Art, wie Vampire entstehen ist eins zu eins zu dem, was Anne Rice vor fast 30 Jahren erfunden hat und zumeist muss ich bei Gabriel an Lestat denken, der ihm nicht nur optisch ähnlich sieht, sondern auch die gleichen Charakterzüge besitzt. Niklas wirkt dabei wie Armand, sogar die Herkunft und das Alter sind identisch zu dem russischer Vampir. Auch bei der Namenswahl findet man interessante Parallelen zu den "Vampire Chronicles". Der Hauptcharakter selbst bietet nichts Neues, er wirkt spannungslos und zweidimensional, wie ein typischer Fanfiction- Charakter. Einzig und allein Niklas ist in den ersten zwei Teilen des Buches ein gut gelungener Charakter, der mit seinem Zynismus und Spott zumeist die Handlung am Laufen hält. Jedoch verliert sich diese Spannung schnell und Niklas büßt zugunsten einer Liebesgeschichte einiges an Komplexität ein. Storytechnisch ist alles sehr vorhersehbar, denn es handelt sich um eine typische Dreiecksbeziehung. Würde man den Aspekt Vampir" herausnehmen, bliebe nicht mehr viel übrig, was die Geschichte tragen könnte. Schade, dass sich die Autorin nicht um mehr Eigenständigkeit bemüht und der Geschichte dadurch eine persönliche Note verliehen hat. Was zudem eher negativ auffällt ist der immense Einsatz von erotischen Szenen. Im Normalfall habe ich nichts dagegen, doch in den ersten 5-6 Kapiteln ist es mehr als auffällig, dass in jedem mindestens eine erotische Sequenz vorkommt. Erst später konzentriert sich die Autorin auf die Gefühlwelt der Charaktere und gerade das Zusammenspiel zwischen Niklas und Benjamin in der Wohnung des Vampirs ist erotischer als sämtliche expliziten Szenen zusammen. Mir persönlich ist das einfach zu viel, Sex sollte nicht die Handlung tragen. Stilistisch betrachtet hält sich das Buch deutlich im Fanfic- Bereich und übersteigt leider dieses Niveau auch nicht. Die Ich-Perspektive ist ungewohnt und erschwert den Einstieg in die Geschichte, zudem beschränkt sich der Blickwinkel ausschließlich auf Benjamins Blickwinkel. Bei vielen Satzbauten und Redewendungen stehen mir die Haare zu Berge, etliche Dinge sind in der Alltagssprache verfasst, was für ein Buch nur bedingt zu empfehlen ist. Auf einige Sätze und Begriffe (z. Bsp. Ich fühlte mich kitzelig", ebenso sind etliche Satzbauten absolut unbrauchbar) sollte grundsätzlich verzichtet werden, wenn man ein ernstzunehmendes Buch schreiben will. Leider verschlechtert sich der Stil zu Ende hin massiv und gerade die Persönlichkeiten der Charaktere leiden darunter, z.B. Niklas, der seine Gelassenheit und seinen Biss vollkommen verliert. Insgesamt bietet Weinrot" nichts Neues und wärmt die gängigen Klischees altbewährt noch einmal auf. Die Geschichte bleibt auf Fanfic-Niveau, gleich wie sehr sich die Autorin bemüht. Die Parallelen zu zu Anne Rice Werken sind mir persönlich zu extrem und ich hatte das Gefühl eine sehr schlechte Version der "Vampire Chronicles" zu lesen. Wer auf homoerotische, einfache Vampir-Romane steht, kann gerne zugreifen, zumindest würde ich Weinrot" eher empfehlen als so manche Veröffentlichungen bei Tokyopop. Wer jedoch Wert auf mehr legt, dem rate ich eher zu den Originalen der Vampirliteratur zu greifen, sprich zu den Büchern von Anne Rice, Tom Holt oder Poppy Z. Brite.

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  • Rezension zu "Weinrot" von A.C. Lelis

    Weinrot
    DunklesSchwesterlein

    DunklesSchwesterlein

    17. May 2008 um 01:44

    Beginnen wir mit dem schlechten Start und kommen dann zum positiven: ^^ Oscar Wilde schrieb einst: "Es gibt kein unmoralisches Buch. Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben. Das ist alles." Das ist auch der Leitspruch des Dead Soft Verlags, bei dem "Weinrot" erscheint und gemeinhin bin ich mit Oscar Wilde einer Meinung. Aber es gibt die Moral des Lesers und meine Moral schrie im ersten Abschnitt des Buches Zether und Mordio. Immerhin ist Ben ein Jugendlicher und sein Geliebter ein erwachsener Mann - Vampir hin oder her. Und dieser Geliebte spielt Ben auch sehr übel mit. Trotzdem wurde in diesem Part die meiste Zeit Ben in einem Licht gezeigt, das ihn als eine Art losen Charakter darstellte, der in schon viel jüngeren Jahren seine Abenteuer suchte und fand. Das Bild empfand ich als unrealistisch und hatte für mich auch einen schlechten Beigeschmack, der mich an erschreckende Nachrichtenmeldungen über missbrauchte Kinder/Jugendliche denken ließ und die Ausrede des Täters: Er/Sie hat es doch nicht anderes gewollt... Doch wäre dieser erste Teil nicht oder wäre dieser anders angelegt, fände sich Weinrot schnell bei meinen Lieblingsbüchern. Denn die Geschichte um Niklas und Benjamin ist spannend, rührend, aufregend, sexy und einfach wunderbar zu lesen. Den Rest des Buches, in dem Benjamin dann ein junger Student ist und nach dem furchtbaren Abenteuer mit Gabriel langsam wieder Vertrauen in die Liebe gewinnt, ja wieder zu lieben lernt war wunderschön zu lesen und hat mich wahrhaftig gefesselt. Vor allem Niklas ist auf seine zynische aber doch sehr liebevolle Art ein sehr liebenswerter Charakter der mich als Leser bannte.

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