A.C. Scharp

 4.7 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Gas und Galle, Das forensische Gemetzel und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Potztausend

Neu erschienen am 26.10.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.

Tulpenfrieden

 (6)
Neu erschienen am 25.10.2018 als Taschenbuch bei Books on Demand.

Alle Bücher von A.C. Scharp

Das forensische Gemetzel

Das forensische Gemetzel

 (17)
Erschienen am 20.10.2017
Gas und Galle

Gas und Galle

 (17)
Erschienen am 20.10.2017
Tulpenfrieden

Tulpenfrieden

 (6)
Erschienen am 25.10.2018
Potztausend

Potztausend

 (0)
Erschienen am 26.10.2018

Neue Rezensionen zu A.C. Scharp

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Ratzifatzs avatar

Rezension zu "Das forensische Gemetzel" von A.C. Scharp

Witzig und skurril in der Psychiatrie
Ratzifatzvor einem Monat

In dieser forensischen Psychiatrie geht es wirklich zu. Machtgierige Chefs, Mitarbeiter ohne eigentliche Ausbildung, gefährliche Erpressungen und unberechenbare Psychokiller. Letztendlich weiß man eigentlich gar nicht mehr, wer hier zu den Insaßen und wer zum Personal gehört. Der Text überzeugt durch einen sympathischen Humor, der wirklich vor keiner gesellschaftlichen Konvention haltmacht. Der Mörder wirkte am Ende irgendwie ziemlich normal gegen die restliche Belegschaft, was das Buch noch lustiger machte.

Wer hier die Beschreibung des Tagesablaufs in einer richtigen Psychiatrie erwartet, der ist wohl am falschen Buch. Das wirds in echt sicher nicht geben.

Wer hingegen satirischen Humor sucht, ist hier genau richtig. Mir hats wirklich gut gefallen, obwohl ich erst ziemlich skeptisch war, und ich bin ein wirklich kritischer Leser.

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Tante_Joyas avatar

Rezension zu "Tulpenfrieden" von A.C. Scharp

Herrlich!
Tante_Joyavor 3 Monaten

Nur wenige Autoren schaffen es, dass der Leser mit einem grundunsympathischen Charakter Mitleid empfindet und ihn am Ende sogar ein wenig gut leiden kann. So ging es mir mit dem "Stinkstiefel" Adalbert Wackernagel, ein durch und durch steifer, garstiger und geiziger Mensch, der mit seinen antiquierten, verstaubten Ansichten und seinen zahlreichen Wutanfällen seine Firma fast in den Ruin getrieben hat. Nun ist seine Frau gestorben, und das bringt jede Menge Unannehmlichkeiten mit sich. Gut, die Frau ist tot, aber viel schlimmer ist es, dass die "alte Schabracke" von Haushälterin die dringend für die Sanierung der Firma benötigten Millionen geerbt hat und er sich nun damit abfinden muss, dass sie plötzlich über SEIN Haus und SEIN Geld verfügt. Wo kommen wir denn da hin, jetzt soll er wohl auch noch nett zu der alten Schachtel sein? Und was will dieser seltsame Detektiv, der behauptet, Elisabeth Wackernagel wäre er mordet worden? Schlimm genug für den grantigen Kauz Adalbert, dass ihm nun auch noch seine erwachsenen Kinder und seine Schwester die Ohren voll jammern und alle sich genötigt fühlen, vorübergehend zu ihm zu ziehen, die Famile müsse ja jetzt zusammen halten. Wie soll er denn bei dem ganzen Trubel die Firma retten und die vom Gärtner gefundenen Knochen beiseite schaffen? Armer Adalbert...


Nicht erst seit diesem Buch bin ich Fan von A.C. Sharp, auch die vorigen Bücher "Das forensische Gemetzel" und "Gas und Galle" haben mir schon gut gefallen. Umso erfreuter war ich im Frühjahr diesen Jahres, als es wieder neuen Lesestoff aus dem Hause Sharp zu lesen gab. Und ich wurde auch hier nicht enttäuscht, hat mich das Buch wieder sehr zum Schmunzeln und teilweise lautem Lachen gebracht. Die Autorin schafft es, oberflächlich gesehen normale Geschichten und Todesfälle mit viel Witz und Ironie zu würzen. Was da alles an Geheimnissen und Intrigen ans Licht kommt, ahnt man als Leser lange nicht, und bis zum Schluss gibt es kleine Gemeinheiten und Wendungen, die ich nicht habe kommen sehen.


Kurzum: ich habe das Buch wieder sehr genossen und freue mich auf Ende Oktober, wenn das neue Buch "Potztausend" erscheint. Absolute Leseempfehlung für alle, die auf leichte Krimis und schwarzen Humor stehen.

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nellsches avatar

Rezension zu "Tulpenfrieden" von A.C. Scharp

Welch ein grandioses Lesevergnügen!
nellschevor 7 Monaten

Eine typische Geschichte über das Sterben und Erben. Oder etwa nicht?

Elisabeth Wackernagel ist tot und hat ihr komplettes Vermögen völlig überraschend der Haushälterin vermacht. Kein Wunder, dass die Familie völlig schockiert ist. Adalbert, der geizige Ehemann, und die schnorrigen Kinder versuchen über das verlorene Erbe hinwegzukommen. Dann taucht auch noch ein Privatdetektiv auf, den die Verstorbene noch zu Lebzeiten engagiert hat, weil sie den Verdacht hegte, dass jemand sie vergiften wolle. Aber wer soll das gewesen sein?

Nachdem mich die Autorin mit ihrem vorherigen Buch “Das forensische Gemetzel” bereits von ihrem Schreibtalent überzeugt hatte, habe ich mich wahnsinnig auf dieses neue Werk gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist herrlich abgedreht und trieft nur so vor teils bitterbösem schwarzem Humor, bissigen und aberwitzigen Kommentaren und Dialogen und schrägen Gestalten. Sowas liebe ich!
Im Mittelpunkt steht der Witwer Adalbert, der mich mit seiner trockenen, unfreundlichen Art und seinen giftigen Sprüchen regelmäßig zum Lachen brachte. Er will doch bloß seine Ruhe vor den vielen nervenden Menschen haben - und natürlich das Erbe, das ihm ja eigentlich zusteht. Ich hatte ihn super vor Augen und fand ihn einfach großartig gelungen.
Doch auch die anderen Charaktere sind fantastisch beschrieben und voller Leben. Man erhält in alle einen sehr guten Einblick, der natürlich auch das ein oder andere ganz persönliche Geheimnis mit einschließt.
Doch die Geschichte hat nicht nur einen großartigen, trockenen Humor zu bieten, sondern auch eine spannende und dichte Story, die voller überraschender Wendungen steckt und nicht durchschaubar ist. Und sie wird mit einem lebhaften und wortgewandten Schreibstil erzählt, der mich stetig am Buch festhielt. Ich habe jede Seite und jeden einzelnen Satz genossen und mich köstlich amüsiert!

Dieses Buch sollte jeder lesen, der eine spannende Geschichte gepaart mit trockenem, schwarzen Humor liebt. Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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ac_scharps avatar
Hallo LovelyBooks-Community, 

IN EIGENER SACHE: 
Das Buch enthält zum Teil sehr schwarzen Humor, den der ein oder andere Leser vielleicht geschmacklos findet. 

Bitte bewerbt euch nicht auf das Buch, wenn ihr so etwas nicht mögt. Da habt weder ihr noch ich Spaß dran! 

Klappentext: 
Nichts ist mehr sicher, wenn die Normalen zum Problem werden 

Der Alltag der forensischen Psychiatrie in Frackhausen ist beschaulich, bis sich ein Serienmörder entschließt, wieder in seine Heimat zurückzukehren. 

Der muss weg! Da sind sich die Ehemänner seiner Opfer einig. Leider greifen sie zu Mitteln, die den Chefpsychologen der Klinik in arge Bedrängnis bringen. Der versucht, in einer Welt der Selbstdarsteller und Egomanen seine brüchige Fassade aufrechtzuerhalten. 

Der Leser bleibt mit der Frage zurück: Sitzt die Gefahr wirklich nur hinter den hohen Mauern? Die forensische Psychiatrie, in der es drunter und drüber geht. Für Liebhaber der burlesken Absurdität. 
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