Gas und Galle

von A.C. Scharp 
3,1 Sterne bei17 Bewertungen
Gas und Galle
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (7):
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Für einen Debütroman überraschend gut und amüsant.

Kritisch (5):
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Themenumsetzung völlig verfehlt :(

Alle 17 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Gas und Galle"

Muckeringen ist in Aufruhr. Der Bau einer Biogasanlage bedroht die Idylle. Ein paar Nachbarn sind wild entschlossen, den Kampf aufzunehmen. Leider sind sie dafür viel zu sehr mit sich und ihren eigenen Problemen beschäftigt.
Die unfreiwillige Symbiose lässt die trügerische Harmonie immer weiter bröckeln, bis einige das Wesentliche aus den Augen verlieren.
Muckeringen ist das Abziehbild einer Gesellschaft, die es in ihrer Winzigkeit nicht mehr allzu häufig gibt. Ein amüsanter Mikrokosmos der Eitelkeiten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746010724
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:20.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Annijays avatar
    Annijayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für einen Debütroman überraschend gut und amüsant.
    Überraschend amüsant

    Normalerweise lese ich mehr Bücher zu anderen Themen. Umso gespannter war ich auf dieses Buch, vor allem weil es sich hierbei um einen Debütroman handelt. Selbst in einem kleinen Dorf aufgewachsen, hat mir die ausführliche und klischeehafte Beschreibung der einzelnen Charaktere und die Verstricktheit unter diesen besonders gut gefallen. Das Thema "Jeder will es, aber ja nicht vor der eigenen Tür" wurde in diesem Buch, etwas überspitzt, aber dafür sehr unterhaltsam umgesetzt. Ein wenig Spannung hat mir gefehlt, ansonsten war ich sehr positiv überrascht und bin gespannt, was folgen wird!

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    Tante_Joyas avatar
    Tante_Joyavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Amüsant und überraschend
    Amüsant und überraschend

    Endlich ist mal wieder etwas los im kleinen scheinbar idyllischen Örtchen Meckeringen. Nur siebzehn Bewohner gibt es hier, und davon sind drei noch Kinder. Nun sollte man meinen, in einer so kleinen Gemeinschaft herrsche Friede Freude Eierkuchen und man ist sich schnell über die anstehenden Themen und Vorgänge im Dorf einig, schließlich hat ein durchschnittlicher Dorfschützenverein schon mehr Mitglieder als Meckeringen Einwohner. Doch weit gefehlt. Protagonist Christian hat es nicht leicht. Sein neuer Chef möchte nicht länger einfacher Bauer sein sondern auf seinem Hof eine lukrative Biogasanlage bauen. Christians Frau Stephanie hingegen ist ein absolutes Naturkind und hält von diesen Plänen gar nichts. Prompt organisiert sie mit der örtlichen Quasselstrippe Nicole eine Bürgerinitiative, die die Bewohner gegen die geplante Anlage aufbringen soll. Doch wie soll Christian Stephanie nur erklären, dass er der zuständige Projektleiter werden wird? Und wird Julias Story in der Presse Aufsehen erregen? Hat Hans Chancen bei Nicole und wer wird ermordet und wer betrogen? 


    Fragen über Fragen, die alle im Buch auf amüsante Weise beantwortet werden. Auch ob die Biogasanlage nun gebaut wird oder nicht. Was mir allerdings ein wenig gefehlt hat waren Informationen über Biogasanlagen, ein paar Vor- und Nachteile hätte ich schon gerne erfahren, die kann man ja ganz gut auch nebenbei in einen Roman einfließen lassen. Die vielen Namen haben mich am Anfang ein wenig überfordert bis ich mich ein wenig eingelesen hatte, dann ging es besser. Es gab einige überraschende Wendungen, die ich natürlich nicht verraten möchte, das hat mir gut gefallen. Mir fehlte jedoch ein wenig der rote Faden, die Geschichte plätscherte ein wenig vor sich hin und ich weiß nun wieder, warum ich so gerne vom Dorf in die Stadt ziehen wollte damals. Hier kann ich auch mal im Jogginganzug zum Postkasten, ohne dass es hinterher das ganze Dorf weiß ;) 


    Das Cover finde ich schön gestaltet und passend zur Geschichte, das Papier fasst sich meines Empfindens nach ein wenig seltsam gummiartig an und es hat sich bei hoher Luftfeuchtigkeit ziemlich gewellt. Zum Glück hat das keinen Einfluss auf den Inhalt, der ist nämlich trotz der Kritikpunkte amüsant geschrieben. Daher vergebe ich gerne vier von fünf Sternen.

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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor 2 Jahren
    Liebe, Leichen, Landleben

    Im Dorf Muckeringen soll eine Biogasanlage gebaut werden, was bei den meisten Bewohnern – bestehend aus einer bunten Mischung unterschiedlichster Charaktere - großen Unmut hervorruft. Gemeinsam beschließen sie dagegen anzukämpfen und bilden eine Bürgerinitiative. Dabei kommt es zu vielen Verwicklungen, die im Laufe des Romans auf tragisch-komische Art und Weise thematisiert werden.

    Die teilweise gewollt überspitze Darstellung der Protagonisten lädt zum Schmunzeln ein und sorgt für einen ganz eigenen Stil und eine spezielle Komik, die die kleine klischeehafte Dorfgemeinschaft und ihren skurrilen kollektiven Widerstand aufs Korn nimmt. Das Thema Biogas selbst wird eher am Rande behandelt, was ich allerdings gut fand, da ich mir von einem Unterhaltungs-Roman keine Fachkenntnisse oder sonstigen tiefergreifenden Informationen darüber erhoffe. Vielmehr geht es eben um die Bewohner sowie deren vermeintlich idyllisches Landleben, ihre Beziehungen untereinander und den ein oder anderen mysteriösen Mord. Mir persönlich ist teilweise fast schon zu viel an Handlung passiert und auch die diversen Protagonisten waren mir leider zu zahlreich vorhanden, was für einige Verwirrung gesorgt hat, da es eine Weile gedauert hat, bis ich alle Personen und Verhältnisse einigermaßen begriffen und innerlich sortiert hatte. Der Schreibstil selbst jedoch ist luftig-leicht und damit angenehm zu lesen.  

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    romi89s avatar
    romi89vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Start....
    Guter Start....

    Ein ganzes Dorf gegen den Bau einer Biogasanlage - Oder...?
    „Gas und Galle“ von A.C. Scharp greift eine aktuelle Dikussion auf, die in vielen Dörfern geführt wurde bzw. wird.

    Es liest sich flüssig und locker...
    Besonders der Anfang der Geschichte war super witzig.
    Trotz der vielen verschiedenen Charaktere und Schauplätze, die dort auftauchen haben mir die ersten Kapitel sehr gefallen.
    Gespräche und Argumente, die man genau so kennt "vom Dorf"! :-D

    Leider rutschte die Story dann etwas ins Unglaubwürdige ab...zu überspitzte Darstellungen!

    Doch dies ist sicher Geschmackssache - Bildet euch selbst ein Urteil!
    Es ist auf jeden Fall lesenswert! :-)

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    Lyndwyns avatar
    Lyndwynvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Dorf, eine Biogasanlage und viele weitere Probleme.
    Dorfidylle mal anders

    „Gas und Galle“ erzählt in einer überspitzten Art und Weise, wie sich eine Dorfgemeinschaft (17 Personen) gegen den Bau einer Biogasanlage zur Wehr setzt und sich nebenbei noch mit den alltäglichen Problemen des Lebens beschäftigt. Hinzu kommen noch ein paar Leichen und die ein oder andere Liebelei.

    Neben den Anfangs etwas unübersichtlichen Familienverhältnissen (Wer ist mit wem verwandt? Wessen Kind war das nochmal? Wer hat mit wem eine Affäre? usw.) fällt eins dem Leser sofort ins Auge: Die Frauen haben in Muckeringen die Hosen an! Bei der Familie von Christian ist dies am besten ersichtlich. Des Öfteren habe ich mir gedacht: „Mensch Christian, lass dir doch Eier wachsen.“
    Hier wird gekuscht, gelogen und sabotiert aber in einer Art und Weise die einem auch zum Grinsen bringt.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Trotz der Vielzahl an Personen hat man den dreh nach den ersten 80 Seiten raus. Die Problematik einer kleinen Dorfgemeinschaft wurde von Frau Scharp auf eine angenehme Weise auf die Schippe genommen und das Buch sorgt für ein paar unterhaltsame Stunden.

    Als Manko sehe ich nur die Biogasanlage selbst, die einzig als „das Böse“ dargestellt wird. Jemand der nicht am Land wohnt hat wahrscheinlich nur eine geringe Vorstellung davon. In der Geschichte wird nämlich nicht darauf eingegangen, was das überhaupt ist bzw. es kommt auch das Gefühl auf, dass keiner der Dorfbewohner jemals eine solche Anlage zu Gesicht bekommen hat.

    Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und lässt zum Ende hin keine der vielen angefallenen Fragen offen. Deshalb gebe ich 4 von 5 Sternen.

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    celinasheerans avatar
    celinasheeranvor 2 Jahren
    Eine gelungene Unterhaltung!

    Inhalt:

    Eine Geschichte über fehlendes Vertrauen, Autonome und einen komischen Vogel Muckeringen ist in Aufruhr. Der Bau einer Biogasanlage bedroht die Idylle. Entschlossen nehmen die Einwohner den Kampf gegen den Betreiber auf. Aber ihr Gegner ist bereits näher, als sie glauben. Der kollektive Widerstand lässt die trügerische Idylle immer weiter bröckeln, bis einige das Wesentliche aus den Augen verlieren. Muckeringen ist das Abziehbild einer Gesellschaft, die es in ihrer Winzigkeit nicht mehr allzu häufig gibt. Ein amüsanter Mikrokosmos der Eitelkeiten.


    Meine Meinung:
    Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr ! Sehr unterhaltsam, aber auch ein bisschen schnippisch! Genau die richtige Mischung für dieses Buch! 

    Die Personen (insgesamt 17) sind so unterschiedlich! Einfach toll ! Ich habe bisher nur wenige Bücher gelesen, indenen die Charaktere so unterschiedlich herausgearbeitet wurden! Respekt!  Echt toll!

    Das Buch beinhaltet zwar ein ernstes Thema, doch man sollte das alles nicht zu ernst nehmen, da die Autorin das alles auch sehr satirisch gestaltet! 

    Ich habe das Buch verschlungen (innerhalb eines Tages). Ich musste an manchen Stellen echt laut loslachen (wofür ich mir komische Blicke meiner Mutter einfing)!
    Es gab jedoch einen großen Kirtikpunkt! Mir war es an vielen Stellen zu klischeehaft! Natürlich war das an manchen Stellen auch notwendig um den Humor mit einzubringen, doch für meinen Geschmack waren die Stellen einfach zu viel!

    Fazit:
    Eine sehr unterhaltsame Lektüre, die man in einem Rutsch weglesen kann!

    Kommentare: 1
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    widder1987s avatar
    widder1987vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Themenumsetzung völlig verfehlt :(
    Unwirklich dargestellter Widerstand und Abbild einer überspitzen Dorfgemeideschaft

    Klappentext: Eine Geschichte über fehlendes Vertrauen, Autonome und einen komischen Vogel Muckeringen ist in Aufruhr. Der Bau einer Biogasanlage bedroht die Idylle. Entschlossen nehmen die Einwohner den Kampf gegen den Betreiber auf. Aber ihr Gegner ist bereits näher, als sie glauben. Der kollektive Widerstand lässt die trügerische Idylle immer weiter bröckeln, bis einige das Wesentliche aus den Augen verlieren. Muckeringen ist das Abziehbild einer Gesellschaft, die es in ihrer Winzigkeit nicht mehr allzu häufig gibt. Ein amüsanter Mikrokosmos der Eitelkeiten.

    Fazit: 'Gas und Galle' ist der Versuch von A. C. Scharp den gesellschaftlichen Widerstand gegen die Modernisierung im ländlichen Gegend auf literarischer Form darzustellen.

    Das fiktive Örtchen 'Muckeringen' soll eine Biogasanlage erhalten, was die siebzehn Dorfbewohnern in Aufruhe versetzt und eine katastrophalen übereiferte Bürgerinitiative zur Folge hat. Als die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erweckt ist, wird mit aller Macht und Mittel gekämpft um den Bau der Regenerierungsenergieproduktionstätte zu verhindern. Auch das idyllische Dorfleben entpuppt sich als gesellschaftlicher 'Spießrudenlauf'.

    Das knapp 1,7 cm und 300 Seiten dicke Buch überrascht mit einer Überdosis an extreme Humor als an tiefgängiger Themenumsetzung. Die Story ist im parallele handelenden 'Leitstängen' ohne jeweilige Übergang oder zeittechnische Angaben zum Handlungsverlauf als stockende, lückenhafte und sehr überdrehten Ideenansammlungen aneinander gereiht, was das Lesevergnügen auf ein Minimum einschränkt. Auch der flüssige und klare Schreibstil kommt den Leser nur soweit entgegen, das dieser sehr schnell die auf die charakterliche überspitzen Menschsein gestützter Lektüre wieder aus der Hand legen kann.

    Die (grelle) Buchdeckelgestaltung von 'Gas und Galle', dem Debütroman der Autorin A. C. Scharp, spiegelt zum einen etwas Inhaltliches wieder und zum anderen ist das Cover relative schlicht gehalten um den wahren satirischen Umfang zu erfassen...1,25 Sterne

    Kommentare: 1
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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 2 Jahren
    Rezension zu "Gas und Galle"

    Muckeringen. Die siebzehn Kopf-Gemeinde ist in Aufruhr. Einer der ihren will aus seinem Bauernhof eine Biogasanlage machen.

    Schnell ist eine Gegendemo organisiert. Schon kristallisiert sich heraus, dass nicht jeder der siebzehn Einwohner der gleichen Gesinnung sind. Manche sind doch glatt für diese Anlage.

    Und somit nimmt das Chaos seinen Lauf und alle Register werden gezogen.

    „Gas und Galle“ ist ein Roman aus der Feder der Autorin A.C. Scharp.

    Der Roman ist recht flott geschrieben und hat auch recht kurze Kapitel, die man schnell gelesen hat.

    Die Story an sich fand ich zu Anfang richtig humorvoll. Obwohl der Anfang sehr verwirrend ist, weil sehr viele Personen gleichzeitig auftauchen, der Wechsel der Schauplätze ohne Vorwarnung kommt und die Namen sich noch irgendwie ähneln.

    Trotzdem fand ich das erste Viertel richtig gelungen. Eine typische Dorfgemeinde, die gegen alles ist und das vehement. Zwar braucht man Strom, aber nicht vor meiner Haustür produziert.

    Das nächste Viertel wurde dann etwas arg übertrieben. Die Handlungen waren nicht mehr nachvollziehbar. Trotz den Übertreibungen war das noch in Ordnung für mich. Schließlich suggerierte mir die Inhaltsangabe genau diese übertriebenen Handlungen. Dennoch fand ich es nicht mehr so humorvoll, wie noch am Anfang.

    Die letzten beiden Viertel waren für mich leider kaum noch erträglich. Es ging so weit gar nicht mehr um den Bau dieser Biogasanlage. Es ging fast nur noch darum wer mit wem, wann, wo und wie oft Sex hatte. Es wurde auf einmal wild durch die Familien gevögelt, nicht mal der siebzigjähre Greis machte halt vor den jungen Dingern. Es artete aus und war wirklich nicht mehr schön.

    Dazu kamen dann noch drei Leichen, die überhaupt nicht in den Roman passten. Und zum Abschluss verstand ich die Auflösung der Sache nicht. Erst wird so ein Hype gemacht und dann … Zack … hach … ich sag nichts, sonst würde ich spoilern.

    Eigentlich schade für den Roman, dass er so geendet ist. Wenn das Level des Anfangs gehalten hätte, wäre er richtig gut geworden. 

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Mischung aus Seifenoper und Desperate Housewives, dessen Humor leider zu subtil ist
    Mischung aus Seifenoper und Desperate Housewives

    Das Cover des Buches ist sehr auffällig und passt sehr gut zum vorliegendem Buch.
    Auch die Inhaltsangabe des Buches las sich sehr interessant, sodass ich dieses Buch lesen wollte.
    Doch leider wurde ich in großem Maße enttäuscht, denn es geht nur so nebenbei um den Bau einer Biogasanlage, vielmehr geht es um das Leben in einem 17-Personen-Dorf.
    Und genau diese Personen werden am Anfang auch beschrieben, sodass ich leider (auch mangels Personenregister) den Überblick verlor.
    Die Orte und Personen waren für mich (trotz guter Beschreibung) nicht wirklich greifbar, ich konnte sie nicht in Bilder umwandeln.
    Nach dem 2. Teil des Buches dachte ich darüber nach das Buch abzubrechen, tat es aber nicht und wurde tatsächlich ein bisschen dafür belohnt, denn es wurde etwas besser. Der eine oder andere Witz war vorhanden und auch ein gewisses Maß an Spannung war da.
    Insgesamt war der Schreibstil der Autorin sehr gut, auch die Idee hinter dem Buch. Insgesamt war es aber zu wenig Spannung, zu wenig Humor und auch das Thema wurde etwas verfehlt. Außerdem waren alle Personen doch etwas zu klischeehaft.
    Fazit: 2,5 Sterne für ein Buch, dessen Idee sehr gut ist, es aber an der Umsetzung haperte.

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    freddy06s avatar
    freddy06vor 2 Jahren
    Ein wenig am Thema vorbei

    Aufgrund von Titel, Cover und Inhaltsangabe hatte ich erwartet, den Kampf einer Dorfgemeinschaft gegen den Bau einer Biogasanlage mitzuerleben - mit allen inhaltlichen Querelen und zwischenmenschlichen Problemen, die innerhalb einer solchen Bürgerinitiative entstehen können.  Tatsächlich ist am Ende die Dorfgemeinschaft nicht mehr die, die sie einmal war. Doch das hat kaum etwas mit dem gemeinsamen Kampf zu tun, sondern im Grunde nur mit unglücklichen Ehen, Seitensprüngen, Eifersucht und gleich drei Morden. Der Kampf gegen die Biogasanlage ist nur ein Aufhänger, aber nicht das eigentliche Thema des Buches. Das hat mich doch ziemlich enttäuscht.

    Trotzdem habe ich das Buch ganz gern gelesen, denn die Autorin schreibt flott und spannend mit lebendigen Dialogen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    ac_scharps avatar
    Hallo liebe LovelyBooks-Community,

    heute möchte ich meinen ersten Roman vorstellen.

    Die Idee dazu kam mir, als in unserer Region eine Bürgerinitiative gegen den Bau einer forensischen Psychiatrie ins Feld zog.
    Aber es ist nicht immer einfach, mit Nachbarn, Freunden und Bekannten für eine gemeinsame Sache zu kämpfen.
    Vor allen Dingen, wenn man sich schon vorher nicht immer einig war.

    Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auf dieser vergnüglichen Reise durch den fiktiven Ort Muckeringen begleitet.

    Die Bewerbungsphase endet einen Tag vor Heiligabend. Ich verschicke die Bücher dann direkt nach Weihnachten.
    Wenn jemand stattdessen lieber eine EPub- oder Mobi-Datei möchte, ist das kein Problem.

    Klappentext:

    Eine Geschichte über fehlendes Vertrauen, Autonome und einen komischen Vogel

    Muckeringen ist in Aufruhr. Der Bau einer Biogasanlage bedroht die Idylle. Entschlossen nehmen die Einwohner den Kampf gegen den Betreiber auf. Aber ihr Gegner ist bereits näher, als sie glauben.

    Der kollektive Widerstand lässt die trügerische Idylle immer weiter bröckeln, bis einige das Wesentliche aus den Augen verlieren.

    Muckeringen ist das Abziehbild einer Gesellschaft, die es in ihrer Winzigkeit nicht mehr allzu häufig gibt. Ein amüsanter Mikrokosmos der Eitelkeiten.



    Herzliche Grüße
    A.C. Scharp
    ac_scharps avatar
    Letzter Beitrag von  ac_scharpvor 2 Jahren
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