A.J. Waines

 3.1 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von Todesdunkel.

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Todesdunkel

Todesdunkel

 (12)
Erschienen am 26.05.2014

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Rezension zu "Todesdunkel" von A.J. Waines

Eine Psychologin ermittelt
Sabrinaslesetraeumevor 3 Jahren

Eines Morgens im September erhält die Psychologin Juliet Grey eine SMS von einer ihr unbekannten Nummer. Sie soll zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer Brücke in London sein. Zuerst zögert sie, aber am Ende gewinnt doch ihre Neugier und die macht sich auf den Weg, nur um mit ansehen zu müssen wie die Leiche einer Frau aus der Themse gezogen wird. Juliet gefriert bei diesem Anblick das Blut in den Adern, aber es kommt noch schlimmer, denn die tote trägt ihre Kleidung. Schon bald gerät sie in den Fokus der Ermittlungen, aber der Detective Brad Madison glaubt an ihre Unschuld. Gemeinsam machen sie sich auf die Jagd nach einem irren Mörder, der bald darauf wieder zuschlägt. Was soll Juliet tun und was hat der Brand ihres Elternhauses, in dem ihr Bruder umgekommen ist, mit der ganzen Sache zu tun?

Das Cover zeigt eine Brücke, ein Boot und einige Vögel, die über das Wasser fliegen. Der Hintergrund ist in einem grau-weißen Ton gehalten und soll wahrscheinlich Nebel darstellen, was absolut zu London passt. Obwohl auf dem Cover nicht viel zu sehen ist und der Name der Autorin einen großen Teil davon einnimmt, passt es hervorragend zu dem Buch. Worauf sich der Titel bezieht hat sich mir jedoch nicht vollends erschlossen. Womöglich eine Anspielung darauf, dass die Leiche der Frau mitten in der Nacht an der Themse abgelegt wurde.

Die Protagonistin Juliet ist eine sympathische, aber manchmal auch etwas schwierige Persönlichkeit, welche den Mörder auf eigene Faust finden will, wenn die Polizei nicht in die Richtung ermittelt, die sie für die Richtige hält. Dabei geht sie auch unkonventionelle Wege und konsultiert mehrmals ein Medium um an Informationen zu kommen.  Andererseits scheut sie auch nicht davor zurück zu lügen und das Gesetz ein wenig zu Recht zu biegen um an ihre Ziele zu kommen. Außerdem befindet sie sich gerade in einer schwierigen Zeit, denn sie hat sich erst vor kurzem von ihrem Freund getrennt und der Tod ihres Bruders lastet immer noch schwer auf ihren Schultern. Verschlimmert wird die ganze Situation auch noch, als sie im Laufe ihrer Nachforschungen herausfindet, dass die Ursache seines Todes womöglich gar kein tragischer Unfall war.

Die Geschichte ist ziemlich dicht aufgebaut und es gibt immer wieder neue Verdächtige und Richtungen in welche die Ermittlungen gehen, aber bis zum Schluss bleibt die Identität des Täters geheim. Allerdings ist es eine Person die mehrmals während der Handlung auftaucht und deshalb war ich von der Enthüllung ziemlich überrascht. Ebenso von dem Motiv mit dem die grauenhaften Taten gerechtfertigt wurden.

Die Autorin, welche selbst mehr als 15 Jahre als Psychotherapeutin gearbeitet hat, lässt ihre Erfahrungen in das Buch und in ihre Protagonistin einfließen. So erfährt man ein wenig über diesen Beruf und Juliet hat auch den Hang jede Person auf die sie trifft zu analysieren. Was mich ein wenig irritiert hat ist, dass Brad sie in seine polizeilichen Ermittlungen eingebunden hat, da er der Meinung war, dass Juliets Fähigkeiten nützlich sein könnten. Dagegen will ich gar nichts sagen, aber es kommt mir etwas merkwürdig vor, dass die Londoner Polizei anscheinend keine eigenen Psychologen hat, die sie mit diesen Aufgaben betrauen könnten. Zumindest hat das Buch mir das vermittelt. Zwar nur ein kleiner Kritikpunkt, aber meiner Meinung nach erwähnenswert.

Der Stil war zwar angenehm zu lesen, aber leider hat mir bis auf die letzten 30-40 Seiten ein wenig die Spannung gefehlt, was meiner Meinung nach einen guten Thriller ausmacht. Obwohl Juliet die ein oder andere Dummheit begangen hat, hatte ich nie das Gefühl, dass sie wirklich in Gefahr schwebte. Trotzdem kann ich das Buch für alle Freunde von gut durchdachten Geschichten mit einer überraschenden Wende am Ende empfehlen, vergebe aber wegen des niedrigen Spannungsfaktors allerdings nur

3.5 von 5  Punkten

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Rezension zu "Todesdunkel" von A.J. Waines

Gute Idee - mittelmäßige Umsetztung
meggiebvor 3 Jahren

Klapptext: Juliet Grey liebt ihren Job als Psychologin, auch wenn er nicht ohne dunkle Seiten ist. Vor allem in ihrer Tätigkeit als Beraterin in einer Abtreibungsklinik kommt sie immer wieder mit Schicksalen in Berührung, die sie besonders mitnehmen. Auch in Juliets Vergangenheit gibt es ein traumatisches Ereignis, das sie nie ganz verwunden hat: Ihr Bruder kam bei einem Hausbrand ums Leben, die Familie zerbrach an seinem Tod.
Eines Tages erhält Juliet eine SMS von einer unbekannten Nummer mit der Bitte, am nächsten Morgen zur Hammersmith Bridge zu kommen. Obwohl die Nachricht sie verwirrt, siegt Juliets Neugier. Zu ihrem Entsetzen muss sie bei ihrem Eintreffen an der Themse jedoch feststellen, dass im Wasser unter der Brücke soeben eine Leiche gefunden wurde - und dass die Tote Kleidung trägt, die einst Juliet gehörte. Als die Psychologin sich an die Polizei wendet, reagiert diese zunächst skeptisch - bis eine weitere kryptische SMS eintrifft und kurz darauf eine zweite Frauenleiche entdeckt wird. Mit einem Mal ist Juliet selbst tatverdächtig, denn beide Opfer waren ihr als Patientin bekannt. Nur Detective Brad Madison ist von ihrer Unschuld überzeugt - und er scheint Juliets Befürchtung zu teilen, dass das eigentliche Ziel des skrupellosen Täters sie selbst ist ...

Meinung:
Die Idee des gesamten Werks war echt gut, jedoch wurde sie einfach falsch umgesetzt. Durch diese monatelangen Ermittlungen zog sich das Buch nur unendlich lang hin und wurde von einem echt lesenswerten Thriller, zu einem langweiligen Buch, welches man sich fast zwingen muss zu lesen. 
Aber nicht nur das Ermittlungstempo an sich war zu langsam, es wurde auch keine wirkliche Spannung aufgebaut, da eher auf die Befindlichkeit der Hauptperson eingegangen wurde. 

Fazit: Es entsprach einfach nicht dem gewünschten Thriller und somit hat es nicht mehr als 2 Sterne verdient, da sowohl das Tempo, als auch die Spannung zu wünschen übrig lies!

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Rezension zu "Todesdunkel" von A.J. Waines

Leichen unter Londons Brücken
Kerryvor 3 Jahren

Der 20. September sollte das Leben der 31-jährigen Psychologin Juliet Lucy Grey ins Chaos stürzen. Bisher deutet nichts darauf hin, dass sich ihr Leben an diesem Tag radikal verändern wird. Noch kurz zuvor ging sie ihrer Tätigkeit als Psychologin in der Fairways Klinik (einer Abtreibungsklinik) nach und betreute ferner Patienten in ihrer Privatpraxis. Diese Zeit des Jahres ist für Juliet immer eine recht einsame und schwere Zeit, denn am 18. September hätte ihr Bruder Luke Geburtstag gehabt, der vor zwanzig Jahren bei einem Brand ums Leben kam. Juliet an sich ist nicht unbedingt das, was man als gesellig bezeichnen würde. Zwar wohnt sie bereits seit zwei Jahren in London, doch wirkliche Freundschaften hat sie noch nicht aufgebaut. Kurzum: Juliet lebt für ihre Arbeit und ist noch dabei, eine kürzlich gescheiterte Beziehung zu verarbeiten.


Dann jedoch wird sie in der Nacht zum 20. September aus einem unerfindlichen Grund wach und bemerkt, dass sie eine SMS auf ihrem Handy empfangen hat. Diese weist sie an, am Morgen früh zu einer bestimmten Uhrzeit zu einem bestimmten Ort zu gehen. Juliet ist das ganze etwas unheimlich, stammt die Nachricht doch auch noch von einer unterdrückten Nummer, doch sie ist auch neugierig und beschließt, der SMS Folge zu leisten und dies gleich mal mit einer Runde Jogging zu kombinieren. Tatsächlich ist sie pünktlich vor Ort und sie ist nicht allein, was schon einmal beruhigend ist, doch als dann im Wasser treibend unter der Hammersmith Bridge (der SMS nach der Ort, zu dem sie sich begeben sollte) eine Frauenleiche entdeckt wird, ist es für Juliet mit ihrer Neugierde vorbei. In ihrer Panik wendet sie sich ausgerechnet an Andrew Wishbourne, ihrem Ex, der ihr rät, zur Polizei zu gehen. Dies beherzigt Juliet und tatsächlich wird sie gebeten, die Tote nach Möglichkeit zu identifizieren, was ihr jedoch nicht gelingt, da ihr die Frau völlig unbekannt ist. Kurze Zeit darauf fällt ihr jedoch im Nachhinein etwas auf: Die Tote trug ihre Kleidung, welche sie vor einziger Zeit entsorgt hatte. Der ermittelnde Beamte, Oberinspektor Brad Madison, ahnt, dass mehr hinter dieser Tötung steckt und dass das alles irgendwie mit Juliet zu tun hat.


Kurz darauf erhält Juliet eine zweite kryptische Nachricht, wieder von einer unterdrückten Nummer. Zwar informiert sie umgehend die Polizei, doch auch diese können den Code, den die Nachricht beinhaltet, nicht rechtzeitig knacken. Kurz darauf wird die Leiche einer jungen Frau unter der Richmond Bridge gefunden. Dieses Mal kann Juliet die Tote identifizieren - es handelt sich um ein 14-jähriges Mädchen, welches erst kurz zuvor bei einem Beratungstermin in der Fairways Klinik war. Der Polizei ist klar, dass es irgendeine Verbindung zwischen den Morden geben muss und bisher ist der einzige gemeinsame Nenner: Juliet. Dann wird eine weitere Leiche gefunden und sowohl Juliet, wie auch die Polizei wissen: Die Zeit läuft langsam ab ...



Leichen unter Londons Brücken! Der Plot wurde abwechslungsreich erarbeitet. Bedauerlicherweise empfand ich es als nicht allzu schwierig, herauszubekommen, wer der Täter ist, auch wenn mir das Motiv fast bis zum Schluss verborgen blieb, so wurde hier der Täter durch sein Verhalten, so empfinde ich es, relativ früh offenbart. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, allerdings hatte ich hier so meine lieben Nöte mit der Protagonistin, denn ich empfand sie als wenig gefestigt und naja, beinahe "schwach". Bisher bin ich davon ausgegangen, dass gerade Psychologen in sich gefestigt sein sollten. Dafür wartete das Buch mit einer Reihe wirklich interessanter und faszinierender Nebenfiguren auf, die ich, einschließlich des Täters, als sehr gelungen empfand. Den chreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, hätte mir jedoch an einigen Stellen etwas mehr Spannung gewünscht.

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