A.K. Amherst

 4,3 Sterne bei 29 Bewertungen
Autorin von Belfast Central.
Autorenbild von A.K. Amherst (©A.K. Amherst)

Lebenslauf

Geboren und aufgewachsen in Österreich, habe ich die Welt bereits als Kind und Jugendliche bereist. Das Kennenlernen fremder Länder und Kulturen hat mein Schreiben stark beeinflusst und mein Interesse für Themen aus aller Welt geweckt. Intensive Recherche gehört für mich also zum Job und ich liebe diesen Job. Sie wollen fremde Schauplätze kennenlernen und das Leben mit anderen Augen sehen? – Dann bin ich die richtige Autorin für Sie.

Alle Bücher von A.K. Amherst

Cover des Buches Belfast Central (ISBN: 9783990702222)

Belfast Central

 (29)
Erschienen am 08.04.2018

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Neue Rezensionen zu A.K. Amherst

Cover des Buches Belfast Central (ISBN: 9783990702222)
Annabeth_Books avatar

Rezension zu "Belfast Central" von A.K. Amherst

Belfast Central
Annabeth_Bookvor 3 Jahren

Inhalt

Eigentlich wollte Ryan nur helfen und gerät dann selbst in die Schusslinie. Weil er es aber nicht auf sich beruhen lassen kann, rutscht er immer tiefer rein und erfährt Dinge, die man lieber nicht wissen wollte.

Erster Satz:

Unsere Patientin Misses Weaver ist ganz aus dem Häuschen, dass sie nach Hause darf.

Meine Meinung:

Als mich die Autorin gefragt hat, ob ich Buch lesen möchte, habe ich natürlich nicht nein gesagt, weil ich natürlich auch neugierig darauf war, was mich erwarten wird und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Das Cover finde ich zwar etwas nichts sagen und für einen Thriller etwas 0815 gestaltet, aber ich will auch nicht wirklich daran rummeckern, weil ich selbst keine Idee habe wie man das Cover hätte anders gestalten können.

Der Schreibstil der Autorin, ist sehr flüssig zu lesen und er fesselt einen zunehmen, irgendwann konnte und wollte ich das Buch nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte was Ryan sonst noch so alles aufdeckt.

Ryan, ist unser Protagonist, ein sehr sympathischer, junger Mann, der anderen Menschen helfen will und deshalb Sanitäter geworden ist und gerade dieser Beruf wird im eines Nachts bei einem Einsatz zum Verhängnis.
Während sein Kollege sein Leben lassen muss, wird Ryan von einem fremden Mann gerettet und er fragt sich warum und beginnt mit der Suche nach dem Mann und ab diesem Zeitpunkt rutscht er immer tiefer in Sache rein.

Der fremde Mann der ihm geholfen hat ist Adam, als Leser erfahren wir auch von der Vergangenheit von Adam, diese wurde wiederum sehr gut in dem Buch gekennzeichnet, sodass man als Leser auch weiß wo man sich befindet.

Natürlich gibt es auch die üblichen Randcharakteren, wie die Familie von Ryan und seine Freunde, aber die waren für mich diesmal wirklich außen vor, da ich auch toll fand was die Autorin sich hier für eine Hintergrundgeschichte ausgesucht hat und es ist ein Thema, wo man sich als Leser auch erstmal auseinandersetzen muss, weil es einem eigentlich nie bewusst war.

Alles in einem kann ich an dem Buch wirklich nicht meckern, weil die Autorin es geschafft hat mich zu fesseln und mich gleichzeitig für ein neues Thema zu begeistern und ich hoffe das ich sehr bald wieder etwas von ihr lesen darf. 


Cover des Buches Belfast Central (ISBN: 9783990702222)
A

Rezension zu "Belfast Central" von A.K. Amherst

Nordirland-Konflikt gut erzählt
amena25vor 6 Jahren

Im Jahr 1993 wird der junge Sanitäter Ryan in Belfast zu einem Einsatz gerufen, der sein ganzes Leben verändern wird.

Er gerät in die Schusslinie der IRA und wird schwer verletzt. Doch ein alter Mann am Tatort rettet ihm das Leben. Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Zu schnell, wie Ryan findet, der sich nun auf eigene Faust daran macht, der Sache nachzugehen.

Er findet seinen Retter, Adam, mit dem er sich nach anfänglichen Schwierigkeiten anfreundet. Doch durch ihn wird Ryan immer tiefer in den gewalttätigen Kampf zwischen IRA und militanten Protestanten verstrickt. Adams Rückblicke in seine Kindheit und Jugend in den Dreißigerjahren erzählen anschaulich, wie der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland sich seit Jahrhunderten entwickelt und verfestigt hat.

Ryan, der zu Beginn noch etwas unerfahren und naiv wirkt und dem Leser zunächst eher fremd bleibt, wird zunehmend sympathischer dadurch, dass er in die Geschichte eintaucht und den Leser an seinen Gedanken und Zweifeln teilhaben lässt. Eine kleine, bittersüße Note bekommt der Roman durch eine ,,verbotene" Liebe, die Ryan mit der Frau eines Freundes erlebt, der im Gefängnis sitzt.

Das Buch ist unterhaltsam und gelegentlich auch spannend, aber gewiss kein Thriller. Auch fand ich Adams Freundschaft zu Ryan etwas zu konstruiert, was aber wohl notwenig war, um Ryan diese Einblicke in die Vergangenheit zu geben.

Am Schluss blieben leider einige Fragen offen, sodass mich das Ende nicht so recht überzeugen konnte.

Cover des Buches Belfast Central (ISBN: 9783990702222)
miissbuchs avatar

Rezension zu "Belfast Central" von A.K. Amherst

´Belfast Central. A.K. Amherst
miissbuchvor 6 Jahren

INFOS ZUM BUCH

Titel: Belfast Central
Autor: A.K. Amherst
Seiten: 532
Verlag: MYMorawa
Handlungsort: Belfast / Downpatrick, Nordirland
Erstveröffentlichung: 08. April 2018

INFOS ZUM AUTOR

„A.K. Amherst – Geboren und aufgewachsen in Österreich, habe ich die Welt bereits als Kind und Jugendliche bereist. Das Kennenlernen fremder Länder und Kulturen hat mein Schreiben stark beeinflusst und mein Interesse für Themen aus aller Welt geweckt. Intensive Recherche gehört für mich also zum Job und ich liebe diesen Job. Sie wollen fremde Schauplätze kennenlernen und das Leben mit anderen Augen sehen? – Dann bin ich die richtige Autorin für Sie.“ (Quelle)

REZENSION

Dieses Buch habe ich im Rahmen einer Buchverlosung bei Lovelybooks gewonnen. Herzlichen Dank dafür. Meine Meinung wurde dadurch durch keine Weise beeinflusst.

Belfast 1993: der junge Sanitäter Ryan Goodwin wird bei einem Einsatz angeschossen. Doch er kommt knapp mit dem Leben davon, da es einen ominösen Retter gibt. Durch Zufälle spürt er Adam Delaney auf, den Mann der sein Leben gerettet hat und bekommt so Einblicke in die Geschichte von Nordirland, den Nordirland-Konflikt, der auch noch bis in die aktuelle Zeit (1993) reicht…

Das Cover des Buches finde ich für einen Thriller gut gestaltet. Das Einschussloch mit dem Buch passt auch zum Inhalt des Buches. Dadurch, dass dieses Einschussloch so groß ist, fällt der Titel, aber besonders der Autorennamen etwas in den Hintergrund. Den Titel finde ich im Allgemeinen auch gut gewählt, da das Buch nun einmal in Belfast spielt.  

Für mich war an diesem Buch besonders die Zeit, ein Buch das zu Zeiten spielt, an denen ich noch nicht auf der Welt war – 1933 noch nicht, aber auch 60 Jahre später noch nicht, also 1993. Doch auch die Autorin wird 1933 noch nicht gelebt haben und 1993 noch nicht ans Schreiben gedacht haben, von daher umso mehr Respekt für diese Arbeit.

 Auch wenn das Buch damit startet einen kleinen Einblick in die Geschichte von Nordirland zu geben, war es für mich im Laufe des Lesens schwer mich in die Zeit hineinzuversetzen, besonders in die 1993. Die beiden Positionen der Nordiren waren mir zwar klar, aber die Verbindungen der unterschiedlichen Gruppierungen und Ansichten nicht immer. Viel besser als die Geschehnisse um 1993 fand ich die Erzählungen von Adam aus dem Jahr 1933. Von dieser Zeit weiß ich erst recht „nichts“ und umso überraschter war ich, wie gut ich mich in Adam und Elaine hineinversetzen konnte, wie gut ich mir die Schauplätze vorstellen konnte und ihr Leben verstanden habe. Das war bei Ryan anders. Vielleicht, weil ich ihn nicht sonderlich sympathisch fand, weil mir die Handlung aus 1993 gehetzter und rasanter erschien, als es notwendig gewesen wäre. Vielleicht aber auch, weil ich mich mit seinen Ansichten nicht identifizieren konnte – ich weiß es nicht. 

Ich war sehr beeindruckt, wie Amherst es geschafft hat, die Vergangenheit mit der aktuellen Zeit zu verbinden. Wie deutlich wurde, dass alles was geschieht einen Rattenschwanz nach sich zieht und manchmal auch noch Jahre später Geschehnisse beeinflusst. Der eigentliche „Fall“ oder die eigentliche Handlung, das finden vom Mörder von Ryans Kollegen ging mir viel zu schnell und das Buch driftete in eine Richtung ab, die nicht mehr direkt etwas mit einem Thriller zu tun hatte. Für mich war das Buch eher ein historischer Roman, der hin und wieder spannende Stellen intus hatte und der den Nordirlandkonflikt als Mittelpunkt hatte, nicht aber die Geschehnisse, die ihm den Namen Thriller gegeben hätten.

Den Schreibstil fand ich allerdings sehr angenehm. Was mich etwas gestört hat, war die viele kursive Schrift in den Kapiteln zu den Jahren 1933. Denn dadurch, dass die Zeiten strickt getrennt waren, konnte man auch gut zwischen Vergangenheit und Gegenwart unterscheiden. Wie bereits oben erwähnt, hatten besonders die Kapitel, die sich um 1933 abgespielt haben etwas ganz besonderes an sich. Nicht nur die Schauplätze waren total lebendig beschrieben, auch die Personen konnte ich mir sehr gut vorstellen und mich vor allem in sie hineinversetzen. Was ich sehr verwirrend fand waren die die fehlenden Zeitangaben. Ich habe keine Ahnung über wie viele Stunden, Tage, Woche oder gar Monate sich die Handlung um 1993 gezogen hat und somit war für mich auch nicht immer verständlich, wieso manche Handlungen so schnell und andere so lange angedauert haben – oder vielleicht auch nicht?!

Es gibt noch eine Sache, über die ich mir auch heute (fast 2 Wochen nach Beendigung des Buches) Gedanken mache: Gab es 1993 schon Handys für „Normalos“? Ich dachte die wären da noch eine Rarität oder zumindest 50kg schwer oder mega unpraktisch gewesen, dem scheint aber nicht so. Oder vielleicht hat Amherst auch da etwas den zeitlichen Bezug verloren.

Den eigentlichen Inhalt des Buches fand ich interessant, teilweise auch spannend, von einem Thriller zu sprechen, finde ich aber etwas ungünstig. Für mich ist das Buch ein spannender Historieroman und ich vergebe 3 Sterne.

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Zusätzliche Informationen

A.K. Amherst im Netz:

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