A.K. Amherst Belfast Central

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Inhaltsangabe zu „Belfast Central“ von A.K. Amherst

Belfast 1993: Für den jungen Sanitäter Ryan wird ein nächtlicher Einsatz zum Verhängnis. Er gerät in die Schusslinie der IRA und wird schwer verletzt. Die Polizei legt den Fall schnell zu den Akten. Doch wer war der alte Mann, der wie ein Geist am Tatort auftauchte und Ryan das Leben rettete? Kaum genesen, macht Ryan sich auf die Suche. Dabei wird er immer tiefer in den gewalttätigen Kampf zwischen IRA und militanten Protestanten verstrickt, mit fatalen Folgen …
Ein spannender Roman um Schicksale im Nordirland des 20. Jahrhunderts. (Quelle:'E-Buch Text/10.04.2018')

Wenn man dieses Buch liest, kann man es nicht mehr weg legen.

— Waldi1

Guter Krimi vor dem Hintergrund des Nordirland-Konflikts. Eine klare Leseempfehlung!

— LinusGeschke

Tolles Buch, hintergründig, spannend und interessante Einblicke in den Nordirland Konflikt.

— 383_pp1

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  • Leserunde zu "Belfast Central" von A.K. Amherst

    Belfast Central

    A_K_Amherst

    Hallo, ihr liebt spannende Geschichten? Dann ist mein Debütroman 'Belfast Central' das Richtige für euch. Worum geht's? Ryan wendet sich vom Waffenimperium seiner Familie ab und wird Sanitäter. Als er im Dienst angeschossen und fast getötet wird, hat er eine Sinnkrise. Eine willkommene Ablenkung ist die Suche nach jenem Mann, der ihm am Bahnhof von Belfast das Leben gerettet hat. Doch umso mehr er über die Vergangenheit dieses Fremden erfährt, umso gefährlicher wird es für Ryan. Um die Verantwortlichen hinter der Schießerei aufzuhalten, muss Ryan einige seiner festen Prinzipien über Bord werfen. Der Roman spielt in Belfast im Jahr 1993, in einigen Kapitel taucht ihr in das Belfast der 1930iger ein. Die Geschichte ist Fiktion, doch sie basiert auf tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen. Ich verlose 10 Taschenbücher. Um euch zu bewerben, schreibt mir bitte, warum gerade ihr ein besonders Interesse an dem Roman habt. Freue mich auf eure Antworten. Ihr wollt mehr über das Buch und seine Charaktere erfahren? Schaut einfach auf meine Website: http://buecher.akamherst.com/ Liebe Grüße Andrea

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    • 53
  • Spannend

    Belfast Central

    Kathaaxd

    02. June 2018 um 12:21

    Vielen lieben Dank an die Autorin A.K. Amherst für ein Exemplar ihres Buchs. Mit neugierde bin ich in das Buch eingetaucht und es hat mich auch gleich in den Bann gezogen. Am Anfang lernt man auch den jungen Sanitäter Ryan kennen, der bei einem Einsatz schwer verletzt wird und sein Gedächnis verliert. Ryan macht sich auf die Suche nach den Täter und nach seinem Retter, dem misteriösen Mann, der wie aus dem nichts kam und ihn gerettet hat.  Dieses Buch ist nicht nur ein Thriller, es behandelt auch andere Themen wie Konflikte zwischen den Protestanten und Katholiken. Man lernt einiges über die historischen Hintergründe dieses Romans und auch einiges über Nordirland. Es entstehen auch Freundschaften, die über Vorurteile und Grenzen hinauswachsen. Die Seiten fliegen einfach nur so dahin und man ist am Ende sogar etwas traurig, dass das Buch zu Ende ist. Die Geschichte ist sehr gut erzählt und man taucht auch immer wieder in die Jugend von 1930 ein, diese listig und schelmisch war.  Der Schreistil der Autorin war dabei fesselnd, leicht und flüssig zu lesen. Sie hat es geschafft, die Atmosphäre von Nordirland einzufangen und an uns weiter zu geben. Dabei war alles so bildlich beschrieben und der Satzbau ist auch kurz gehalten. Die Charakter sind auch so greifbar und authentisch und es macht Spaß, dem Protagonist auf der Suche zu folgen.  Ryan war mir dabei von Anfang an symphatisch. Er war mutig und hilfsbereit und vorallem freundlich. Er macht sich auf die Suche nach seinem Retter und erfährt immer wieder neue Dinge. Man liest auch die ganze Zeit aus der Ich-Perspektive von Ryan. Im Laufe der Geschichte verändert er sich zunehmens und entwickelt sich auch weiter. Dabei beginnt er plötzlich, vieles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Dabei finde ich das Buch eigentlich kein leichtes Buch. Den darin ist Gewalt und die Brutalität ein großes Thema. Dennoch habe ich dieses Buch für zwischendurch sehr genossen und bin richtig in die Geschichte eingetaucht. Dieses Buch empfehle ich weiter, die gerne auch mal einen Thriller lesen, der ein wenig gewalttätiger ist und brutaler ist.

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  • Zwischen Fiktion und Realität

    Belfast Central

    Livricieux

    30. May 2018 um 11:07

    »Ich bin aus der Firma meiner Familie ausgestiegen, weil ich Gewalt verabscheue. Weil ich diesen ganzen Hass, der um uns herrscht, nicht auch noch mit Waffen unterstützen wollte. Und jetzt … jetzt bin ich zu jemandem geworden, der ich nie sein wollte.«»Und das wäre?«, fragt Elaine.»Ein Mörder« – S. 424Ich überlege jetzt schon länger, wann ich den letzten Thriller gelesen habe und es will mir beim besten willen nicht einfallen. Dementsprechend lange dürfte es wohl auch her sein. Umso grösser war darum auch meine Neugier auf Belfast Central, das Debütwerk der Autorin A.K. Amherst und ich wurde positiv überrascht.Zwischen den Fronten, zwischen Fiktion und RealitätDer Nordirlandkonflikt spaltete das Land zwischen 1969 und 1998 in zwei Lager. Die Katholiken und die Protestanten bekämpften sich bis aufs Blut. In dieser von Hass und Gewalt geprägten Zeit siedelt A.K. Amherst ihren Thriller an und spinnt um historische Ereignisse eine Geschichte.1993, Ryan Goodwin arbeitet als Sanitäter und versucht so seinem Namen zu entfliehen. Die Familie Goodwin produziert und verkauft seit Generationen Waffen und ist somit, seiner Meinung nach, an den Konflikten mitschuldig. Die Geschichte beginnt nun mit jener verhängnisvollen Nacht, als Ryan und sein Kollege Jarvis zu einer Schiesserei mit Verletzen am Bahnhof gerufen werden. Die beiden Sanitäter geraten zwischen die Fronten, Jarvis wird getötet und Ryan schwer verletzt. Kurz bevor er das Bewusstsein verliert, sieht er jedoch einen Mann, der ihm zu helfen versucht. Die Polizei geht von einem Anschlag aus und legt den Fall rasch zu den Akten. Ryan jedoch versucht nach seiner Genesung seinen Retter zu finden, was ihn mitten in den Kampf zwischen der Ulster Defence Association (UDA) und der Irish Republican Army (IRA) bringt.Ryan ist der Ich-Erzähler der Geschichte und so sind wir ganz nah bei ihm, begleiten in zu dem verhängnisvollen Einsatz, suchen mit ihm nach seinem Retter und durchschauen so langsam die Strukturen der paramilitärischen Organisationen. Wir erleben auch, wie ihn die Geschehnisse verändern, wie er plötzlich vieles aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten beginnt. So wird die Entwicklung, die Ryan in der Geschichte durch macht sehr greifbar und authentisch, aus dem freundlichen, eher scheuen Sanitäter wird ein Kämpfer, was auch seinen Wunsch nach Frieden ins Wanken bringt. Die Autorin zeigt mit diesem Charakter wirklich gut, wie aus eigentlich neutralen Personen, Kämpfer für die eine oder andere Seite werden können. Es ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit in einem von einem Konflikt geprägten Land nicht für die eine oder die andere Seite Partei zu ergreifen.Überhaupt erscheinen die Protagonisten dieses Thrillers sehr vielschichtig, niemand ist einfach nur „böse“ oder „gut“. Alle verfügen über ihre ganz eigenen Beweggründe und Rechtfertigungen für ihr Handeln. Allerdings sieht sich ein jeder auch im Recht und so wird Gewalt mit Gewalt bekämpft.»Ich bin froh, dass es vorbei ist«, sagt sie nach einer Weile. »All das Leid, das Fianna verursacht hat, hat mit ihr endlich ein Ende«Ihre Worte überraschten mich »Sie wollen keine Rache?«»Rache? Was hat Rache uns denn je gebracht – ausser Tote?« – S.467Macht man sich während der Lektüre einmal Bewusst, dass diese Ereignisse nicht ausschliesslich der Fantasie der Autorin entsprungen sind, sondern sich durchaus auch in der Realität so zugetragen haben könnten, wird einem ganz Flau im Magen. Die Sinnlosigkeit der Gewalt und die sture Brutalität erschrecken und stimmen einem nachdenklich.Die vollständige Rezension findet man auf meinem Blog Livricieux

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