A.M. Arimont

 4.4 Sterne bei 17 Bewertungen
A.M. Arimont

Lebenslauf von A.M. Arimont

Andreas Arimont wurde im Jahr des Jahrhundertwinters, 1979, in Norddeutschland geboren. Ursprünglich stammt seine Familie aus Belgien. Im Alter von zehn Jahren bekam er von seinem Onkel das erste Stephen King Buch geschenkt, was eine tief prägende Erfahrung war, ebenso wie die Horrorfilme der 1980er Jahre. Er arbeitete schon als Zauberkünstler und Waschmaschinenverkäufer. Heute lebt er zusammen mit seiner Frau und lieben Katzen in einem Vorort von Hannover.

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Helter Skelter Redux

 (2)
Neu erschienen am 23.10.2018 als E-Book bei Redrum Books.

Helter Skelter Redux

Neu erschienen am 23.10.2018 als Buch bei Redrum Books UG.

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50 Pieces for Grey

50 Pieces for Grey

 (7)
Erschienen am 23.08.2018
Das Flüstern des Teufels: Psychodrama

Das Flüstern des Teufels: Psychodrama

 (3)
Erschienen am 07.12.2017
Improbus

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Erschienen am 28.07.2014
Helter Skelter Redux

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Erschienen am 23.10.2018
Thanatos

Thanatos

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Erschienen am 15.06.2016
Insanus

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Erschienen am 16.08.2018
Morgendämmerung

Morgendämmerung

 (0)
Erschienen am 01.09.2013
Helter Skelter Redux

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Erschienen am 23.10.2018

Neue Rezensionen zu A.M. Arimont

Neu

Rezension zu "50 Pieces for Grey" von A.M. Arimont

Hammer...
PeWavor 14 Tagen

Wer sich nach der Warnung hinsichtlich der sexuellen Gewaltszenen anfänglich noch nicht sicher ist, sollte dies sehr schnell nach dem Prolog entscheiden können.
Mein absoluter Makel beim Lesen fast aller Bücher ist es allerdings, jegliche Inhalte eines Prologs zu verdrängen. So war es auch hier. Los ging es für mich, als das erste Mal der Name Ann erschien.

Ann lebt das Leben einer Prostituierten. Kennenlernen tun wir sie an ihrem Blowjob- Day. In Bahnhofnähe gibt sie alles für Lau, um sich ein einigermaßen erträgliches Leben leisten zu können.
Der einzige Lichtblick in ihrem Leben wird sehr schnell klar.
Ihre Freundin, Kollegin und WG-Partnerin Jessy.
Trotz der kurzen Sequenzen, welche das Miteinander der beiden beleuchtet, kann der Autor die zwischenmenschliche Beziehung sehr gut in Szene setzen.
Ein großer Freundschaftsbeweis zeigt sich, als es eine lautstarke Ankündigung ihres Zuhälters gibt. Auf wenigen Seiten überschlagen sich die Vorfälle in der Mädelswohnung nur so. Um Schlimmeres zu vermeiden, verschafft Jessy ihrer Freundin eine Möglichkeit zu fliehen. Ann schließt die Tür hinter sich und weiß nicht, ob sie ihre beste Freundin jemals wiedersehen wird.

Den Zeitsprung, den der Autor dann ansetzt, war optimal.
11 Monate später
Ann hat den Absprung geschafft. Vom Bahnhofsviertel in eine schicke Callgirl- Agentur. Verdutzt wirkt Ann, als ihre Chefin ihr den neuen Job beziehungsweise ihren neuen Kunden vorstellt. Alex Cotrell!
Der Geschäftsmann lädt Ann zu sich ein. Ann wird konfrontiert mit einer Welt, die ihr bisher nicht zugänglich war.

Klar ist Cotrell ist speziell!
Ungern möchte ich auf eine euch eventuell bekannte Reihe zurückgreifen, aber auch in diesem Buch betreten wir ein Spielzimmer.
Alex bringt Ann seine spezielle Vorliebe näher und zack nur eine Seite weiter und der Autor hat mich fast vom Hocker gerissen. Bei dieser ganz besonderen und wegweisenden Szene wusste ich nicht, welche Emotion ich zuerst zulassen soll.
Ich war schockiert, gespannt und musste auch ein wenig schmunzeln.

Denn diese junge Frau durchkreuzt den Plan des erfolgreichen, geheimnisvollen Mannes. Er will Ann plötzlich für längere Zeit buchen und dieser seltsamen Situation auf den Grund gehen.

Da dieser Redrum Cuts Band lediglich 127 Seiten besitzt, möchte ich nicht zu viel vorweggreifen. Daher nur noch kurz etwas zum Ende.
Ein Buch aus dem Genre brauch ein Finale.
Dieses Werk bot mir persönlich zwei actionreiche und überraschende Showdowns.

Mein Fazit
Eine scheinbar bekannte Story ganz neu und besser!
A.M. Arimont konnte mich von Anfang an abholen.
Ich saß mit Ann in der Limousine und war gespannt auf das, was auf uns wartet, sobald der Wagen hielt. Lesetechnisch habe ich absolut nichts zu meckern. Beim Lesen spürt man, wie rasant der Autor den Spannungsbogen aufgebaut hat.
Das Ende konnte mich überraschen, nahezu begeistert zurücklassen.

Aber tatsächlich stand meine Bewertung erst nach dem Lesen des Nachwortes fest.
Vielen Dank an den Autor für diesen Einblick und ein noch größeres Danke für das, was im Endeffekt im Buch gelandet ist.

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Rezension zu "Das Flüstern des Teufels" von A.M. Arimont

Das Flüstern des Teufels ...
Virginyvor 18 Tagen

„Ist es nicht erstaunlich, wie kleine Dinge großen Einfluss haben können? Oder besser gesagt, wie kurze Momente das ganze Leben verändern können?…“
Bereits in den ersten beiden Sätzen liegt so viel Wahrheit und trotzdem ist es schon ein bisschen makaber, die Geschehnisse als kleine Dinge zu bezeichnen…

Benjamin ist 10, seine Eltern getrennt und er lebt mit seiner kleinen Schwester bei der Mutter, aber auch der Vater wohnt nicht weit entfernt.
Einen Teil seiner Zeit verbringt er mit Nikolai, der ist ein Jahr älter und stammt aus einem zerrütteten Elternhaus, der Erzeuger hat sich verkrümelt, die Mutter trinkt, die großen Brüder geraten ständig aneinander, trotzdem beneidet er den Freund ein bisschen, denn der tut und lässt, wonach ihm gerade ist und hat keine Angst vor den Konsequenzen.
Außerdem arbeitet eine Freundin seiner Mutter in einer Videothek und so hat er immer Zugang zu den neuesten Filmen, der Himmel auf Erden für einen Jungen in dem Alter.

An jenem verhängnisvollen Tag haben die beiden beschlossen die Schule zu schwänzen und sind im Einkaufscenter verabredet.
Was als kleine Mutprobe mit dem Klauen in verschiedenen Geschäften beginnt, gerät völlig außer Kontrolle, als Nikolai den 3-jährigen David entdeckt, dessen Mutter an der Fleischtheke einkauft und ihren Spross so kurz aus den Augen lässt.
Mit dem Kleinkind verlassen die Jungen das Center und danach ist nichts mehr, wie es einmal war…

Dass Andreas Arimonts „Das Flüstern des Teufels“ ein wahrer Fall zugrunde liegt, dürfte sich ja inzwischen rumgesprochen haben, das Verbrechen erschütterte 1993 England und den Rest der Welt, vor allem, da der fast 3-jährige James Bulger von Kindern gequält und ermordet wurde.
Die Namen der Täter und des Opfers wurden zwar geändert, trotzdem bietet das Buch eine nahezu 1:1 Umsetzung der damaligen Geschehnisse und auch wenn das Ganze nun schon 25 Jahre zurückliegt, ist es immer noch verdammt erschreckend, wie brutal und herzlos Kinder doch sein können, da ist wirklich rein gar nichts mehr mit kindlicher Unschuld…
Vor kurzem hab ich  „Wenn Kinder töten“ von Stephan Harbort gelesen, der Fall hätte prima in dieses Buch gepasst, schlägt er die Kaltschnäuzigkeit der Kinder da noch um Längen.
Und am Ende bleibt wie immer die Frage: Wie konnte das geschehen, was hätte man tun können, um diese Tragödie zu verhindern?
Konnte man das überhaupt?
Und wie müssen sich erst die Eltern fühlen?
Die des Opfers und erst recht die der Täter, die so kalt und gefühllos gehandelt haben?
Wahre Fälle haben immer einen bitteren Beigeschmack, besonders, wenn es um Kinder geht, aber wenn die dann auch noch die Täter sind, muss man umso mehr schlucken, als Mutter nimmt einen das, glaube ich, noch mehr mit.
Wenn ich jetzt schreibe, ich habe mich gut unterhalten gefühlt, klingt das irgendwie etwas fehl am Platz, doch genau aus diesem Grund bekommt „Das Flüstern des Teufels“ von mir 4 Sterne, denn danach macht man sich verdammt viele Gedanken…

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Rezension zu "Das Flüstern des Teufels: Psychodrama" von A.M. Arimont

Unfassbar grausame Geschichte, die einem Gänsehaut beim Lesen beschert
Lillisbunteweltvor 19 Tagen

Das Flüstern des Teufels ist mein erstes Buch aus dem Redrum-Verlag, obwohl ich schon öfter von den Büchern gehört habe und immer wieder recht neugierig war. Als A.M. Arimont uns fragte ob wir sein Buch rezensieren würden und ich mir den Klappentext durchgelesen habe, war ich mehr als neugierig. Ich wusste, ich muss dieses Buch lesen. Ich habe es als Rezensionsexemplar erhalten. Das Buch zählt zu einer Sonderreihe den „Redrum Cuts“ – das sind recht kurze Bücher. Das Flüstern des Teufels hat ebenso nur um die 120 Seiten.

Worum gehts?
Es geht um Sebastian einen ganz normalen 10-jährigen Jungen, der mit seiner Mutter und Schwester zusammen lebt. Wir lernen auch bald seinen besten Freund Nikolai kennen, mit dem er es faustdick hinter den Ohren hat. Sie reizt einfach alles, was verboten ist. Ob es Horrorfilme sind oder auch mal ein kleiner Diebstahl. Arimont lässt einen tief einblicken in Sebastians Kindheit und hat dabei keine Eile uns die Geschichte zu erzählen. Als die beiden Jungs irgendwann beschließen, dass sie einfach mal was anderes machen, beginnt eine verhängnisvolle Geschichte. Statt zur Schule zu gehen verstecken sie ihre Rucksäcke und gehen ins Einkaufszentrum. Dort spielen sie Videospiele und klauen die ein oder anderen Sachen. Als sie dann jedoch auf David stoßen, einen 3-jährigen Jungen, dessen Mutter gerade nicht aufpasst, treffen sie eine schwerwiegende Entscheidung: Sie nehmen ihn mit. 

Mehr möchte ich euch hier definitiv nicht verraten, so viel sei gesagt: Es ist eine unfassbar schreckliche Geschichte. Sie ist geprägt von Gewalt und Schrecken. Entscheidungen, die weitreichender sind, als die beiden Jungs es sich vorstellen können. 

Gänsehautmomente
Ich muss sagen, mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Der Autor schafft es mit seinem Stil unwahrscheinlich gut das kindliche der Geschichte aufzugreifen und zu wahren. Man fühlt sich als Leser in Sebastian hineinversetzt, denkt zurück an seine eigene Kindheit und an die dummen Entscheidungen, die man selbst damals getroffen hat. Ich hatte an keiner einzigen Stelle Zweifel daran, dass es nicht genau so hätte passieren können, nahezu jedem von uns. Und genau das ist es auch, was mich an dem Buch wirklich nachhaltig fasziniert hat. Es ist alles absolut nachvollziehbar und packend geschrieben, dass man sich in die Geschichte hineinversetzt fühlt. Ich hatte immer wieder Momente, die mir Gänsehaut bescherten. 

Etwas zu kurz…

Was mich allerdings ein bisschen stört an dem Ganzen und es auch deshalb nicht die volle Punktzahl von mir gab, ist dass es einfach so unfassbar kurz ist. Zuerst gibt es lang ausschweifende Kapitel über die Kindheit, während der alles entscheidende Tag in wenigen Seiten zur Mitte des Buches abgehandelt wird und dann wieder ausführlich das danach beschrieben wird. Das Verhältnis hat mir einfach nicht richtig gepasst. Aus meiner Sicht führt der Klappentext und alles was man so darüber liest ja genau auf diesen Tag hin und dann ist man dort angekommen und er ist einfach sofort wieder vorbei. Dadurch wurde für mich irgendwie dieses Schreckliche sehr stark rausgenommen. Es ist einem bewusst welch grausame Geschichte hier erzählt wird, aber an der entscheidenden Stelle kommt sie nicht so ganz bei mir an, weil es nur wie ein Augenzwinkern ist. War es wirklich da? 

Ich hätte mir einfach ein längeres Buch gewünscht. Den Anfang und das Ende empfand ich nicht als zu langatmig. Ich finde sie dennoch spannend erzählt und empfand sie sehr interessant zu lesen. Lediglich der Mittelteil hätte mindestens so lang sein sollen, wie Anfang und Ende. 

Wirklich wie „Evil“?

Das Buch wird auch auf dem Cover mit Jack Ketchums Werk „Evil“ verglichen. Toller Schreibstil mit genialer AtmosphäreDieser Vergleich muss ich sagen hat es mir auch ein wenig kaputt gemacht. Evil ist tatsächlich eins der grausamsten Bücher, die ich je gelesen habe, wenn nicht das Schrecklichste. Und in Evil war es genau andersrum. Ich habe mir gewünscht, dass es endlich vorbei ist, dass die Qualen doch endlich ein Ende haben. Genau aus diesem Grund habe ich bei „Das Flüstern des Teufels“ mehr von diesen Qualen erwartet, die dann mit einem leisen Puff direkt wieder vorbei waren. 

Um aber nochmal auf die positiven Aspekte dieses Buchs einzugehen. Denn insgesamt war es wirklich gut. Es hatte einen unwahrscheinlich tollen Schreibstil. Ich lese zur Unterhaltung und deshalb liebe ich es, wenn die Bücher locker und leicht geschrieben sind und ich nur so durch die Seiten fliegen kann. Genau das hat Herr Arimont hier geschafft. Zudem ist es einfach ein genialer Schachzug, die Kindlichkeit des Protagonisten auch im Schreibstil einfließen zu lassen. Ich finde man merkt es sehr deutlich und bewirkt damit eine absolut authentische Atmosphäre. Alles wirkt äußerst real und greifbar, man selbst ist mitten im Geschehen. 

Fazit
Das Flüstern des Teufels ist ein sehr gutes Buch, in dem der Autor durchaus sein können beweist. Leider ist es für meinen Geschmack etwas zu kurz, was sich vor allem an den entscheidenden Stellen bemerkbar macht. Dennoch kann ich es wirklich empfehlen, A. M. Arimont erschafft hier eine grausige Atmosphäre und sorgt damit definitiv für Lesespaß!

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A.M. Arimont wurde am 23. September 1979 geboren.

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