A.M. Arimont Improbus

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Inhaltsangabe zu „Improbus“ von A.M. Arimont

Tod und Wahnsinn in fünf Erzählungen A. M. Arimont zeigt in seinen Geschichten, dass der wahre Horror immer und überall um uns herum lauert. Gerade da, wo man sich am sichersten fühlt, schlägt das Grauen am härtesten zu. Fünf Erzählungen, in denen der Horror unerwartet in die alltägliche Welt eindringt. Morgendämmerung Ein neuer Sommertag beginnt in einem ruhigen Vorstadtort. Hier, wo sich Haus an Haus reiht, herrscht noch Ruhe und Ordnung. Doch wie gut kennt man seine Nachbarn wirklich? Was wäre, wenn Tod und Wahnsinn gleich nebenan wohnen? Tunnelblick Du fühlst Dich in Deiner Wohnung sicher, doch vielleicht wartet ER dort schon auf Dich. Für IHN ist töten so einfach wie atmen und vielleicht bist Du schon sein nächstes Opfer. Ein Mann berichtet von seiner nicht ganz alltäglichen Arbeit. Durch die Nacht Eine Frau ist in einer stürmischen Nacht alleine im Auto unterwegs. Als das Benzin ausgeht, muss sie an einer einsamen Tankstelle halten. Der Regen will nicht nachlassen und diese Nacht soll eine denkwürdige werden. Kneipengeschichten Ein Mann erzählt von seinem Alltag als Wirt. Als eines Abends ein ungewöhnlicher Mann seine Kneipe betritt, kann er noch nicht ahnen, welches Grauen dieser Abend noch bringen wird. Der Weihnachtsbaum Der 24. Dezember – ein stressiger Tag für die Kassiererin Christine. Als endlich Feierabend ist, will sie nur noch schnell zu ihren Liebsten nach Hause. Doch das Schicksal hat etwas anderes für sie vorgesehen. Meinungen zu "Morgendämmerung": "Wirklich extrem böse" Claudia Junger, http://krimiundco.wordpress.com/ "Der Autor versteht es mit einfachen Sätzen das totale Grauen zu beschreiben" Beate Senft, lord-byrons-buchladen.blogspot.com "Eine kleine, aber wirklich böse Geschichte " http://blog.claudis-gedankenwelt.de
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    Improbus
    Elmar Huber

    Elmar Huber

    06. March 2015 um 16:45

    “An der linken Wand war ein großes Metallregal angebracht, an dem unzählige Werkzeuge hingen, diverse Sägen, Hämmer in allen Größen, Bohrer Meißel. Das Prachtstück hatte einen würdevollen Platz in der Mitte des Regals: eine metallisch silberglänzenden Kettensäge. […] In einer Ecke des Raumes standen Besen, Wischmopp, Eimer und zwei kleine Kanister irgendeiner Chemikalie.“ (Morgendämmerung) Morgendämmerung Ein ganz normaler Morgen in der Krähenberger Allee. Wie jeden Morgen ist der Zeitungsjunge pünktlich, führt der Nachbar seinen Hund aus und brechen die Berufstätigen zur Arbeit auf. Und wie jeden Morgen – nachdem er den neuen Tag begrüßt hat – begibt sich Hr. Kleefeld in seinen Keller, legt einen Latexanzug an und kümmert sich um seine Patienten Tunnelblick Akribische Vorbereitung, Unauffälligkeit und Geduld sind das A und O in seinem Job. Ein Job wie jeder andere. Aufträge, die erledigt werden müssen. Schließlich muss er eine Familie ernähren, die er liebt. Auch wenn seine Frau im Glauben lässt, dass er Versicherungen verlauft. Doch manchmal geht trotz gewissenhafter Vorbereitung etwas schief. Durch die Nacht In der Nacht, in der ein Verrückter aus einer Anstalt ausbricht, eröffnet Steven seiner Freundin Catherine, dass er sie wegen einer Jüngeren Frau verlässt. Ihren Gedanken nachhängend fährt sie Ziellos durch die Nacht und bemerkt erst im letzten Augenblick, dass ihr Benzin zur Neige geht. In letzter Minute erreicht sie eine Tankstelle. Kneipengeschichten Im gewohnten Freitagabendtrott, zwischen Stammgästen und Wochenend-Gejammer, betritt plötzlich ein Fremder die Kneipe, setzt sich an den Tresen und gibt eine Geschichte zum besten über ein verschobenes Projekt, einen vorgezogenen Feierabend und wie er seine Frau mit einem anderen im Bett erwischt hat. Auf den Barhocker neben sich platziert der Fremde eine ausgebeulte Plastiktüte. Der Weihnachtsbaum Christine muss am Heiligen Abend für ihre erkrankte Kollegin an der Kasse einspringen, während ihr Mann Steffen zuhause mit den Kindern den Weihnachtsbaum schmückt. Doch der Feierabend kommt und Christine macht sich auf den Heimweg. Nun trennen sie nur noch 15 Minuten vom Weihnachtsfest mit ihrer Familie. „Als der Wagen sich langsam in Bewegung setzte, blickte Mike, immer noch mit einem zufriedenen Lächeln, kurz auf die Rückbank. Augenblicklich verschwand sein Lächeln. Was war das? Er konnte nur Konturen von etwas erkennen, es war zu dunkel. War da jemand auf der Rückbank? […] Er blickte dem Wagen, der sich nun schneller entfernte, hinterher.“ (Durch die Nacht) MEINUNG Wie viele Self-Publisher KollegInnen zuvor nutzt auch Andreas Arimont die Möglichkeiten der Quasi-Direktvermarktung über Amazon. Nachdem die Kurzgeschichte MORGENDÄMMERUNG bereits 2013 für den Kindle erschienen ist, schob der Autor mit IMPROBUS (lat. für schlecht, boshaft) eine kleine Sammlung mit fünf Kurzgeschichten nach, die sowohl für den Kindle wie auch als Druckbuch über Amazon CreateSpace zu haben ist. Sympathischerweise macht der Autor keinen Hehl daraus, dass die Initialzündung für eine Storyidee bei ihm oft von außen kommt. Im Nachwort nennt er zum Beispiel Großmeister Stephen King, dessen MORGENLIEFERUNGEN ihn zu MORGENDÄMMERUNG inspiriert hat. Weiterhin treffen wir hier auch auf die allseits bekannte moderne Legende des Killers auf dem Rücksitz (DURCH DIE NACHT) und sogar auf einen makabren Kneipenwitz (KNEIPENGESCHICHTEN) als Ideenlieferanten. Einiges davon erweist sich für den erfahrenen Horror-Aficionado als vorhersehbar, manches jedoch – durch an sich ganz simple Storywendungen – als tatsächlich überraschend. Durch die Bank gestalten sich allerdings alle fünf Geschichten als überaus unterhaltsam und handwerklich überraschend souverän dargeboten. Der Autor hat sowohl das Erzähltempo wie auch seine Figuren – und damit natürlich auch den Leser – außerordentlich gut im Griff. Als besonders eindringlich erweist sich die Abschlussgeschichte DER WEIHNACHTSBAUM, bei der A.M. Arimont diese Stärke voll ausspielt. So gibt es auf der erzählerischen Ebene überhaupt nichts auszusetzen und ich würde mich über weitere Geschichten von A. M. Arimont durchaus freuen. Dass IMPROBUS doch teilweise enttäuscht liegt an der ernüchternden Präsentation. Zwar sieht das Schriftbild auf den ersten Blick ganz ordentlich aus, jedoch tauchen vereinzelt Hurenkinder auf. Außerdem wirkt das reinweiße Papier billig und unschick. Was jedoch stärker wiegt sind die teils üblen Rechtschreibfehler, die bezweifeln lassen, dass das im Impressum genannte Korrekturbüro das Skript tatsächlich gelesen hat. Enthalten sind typische Fehler einer automatischen Rechtschreibprüfung, z.B. „indem“ statt „in dem“. Und was ist denn bitte ein „dreizigster Geburtstag“ oder „Sammelbänder“? Genau solche Flüchtigkeitsfehler sind für den miesen Ruf der Selfpublisher verantwortlich, die gerne vorgeworfen bekommen, mit ihren Büchern nur den schnellen Euro machen zu wollen und dafür die Qualität hintenan zu stellen. Als zahlender Leser fühlt man sich damit geprellt. Sieht man dagegen das semiprofessionelle, doch absolut wirkungsvoll gestaltete Cover von IMPROBUS, möchte man in Sachen schlampiges Korrektorat keine Absicht unterstellen. Lieber Hr. Arimont, vielleicht klappt die Präsentation das nächste Mal besser. Ihre Geschichten hätten es ohne Frage verdient. FAZIT Tolle Geschichten mit einigen Überraschungsmomenten. Der durchweg positive Eindruck wird leider von dem schlampigen Korrektorat negiert. So hinterlässt IMPROBUS einen zwiespältigen Eindruck.

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  • Gemischte Sammlung böser Geschichten

    Improbus
    PMthinks

    PMthinks

    26. September 2014 um 14:08

    Inhalt: Improbus enthält 5 böse Kurzgeschichten, die einem zeigen, dass nicht alles ist, wie es scheint. Sei es der kranke Nachbar, der nette Familienvater oder die Frau auf Reisen – alles kann anders sein ... eBook Seitenanzahl Print: 96 Erscheinungsjahr: 2014 Sprache: deutsch   Meine Meinung: Bei Facebook bin ich auf den Autor und seine Kurzgeschichtensammlung gestossen und die Leseprobe machte Lust auf mehr, sodass ich nicht umhin konnte, mir das eBook herunterzuladen. Die erste Geschichte „Morgendämmerung“ entpuppte sich dann auch als die beste, ich mag solche Geschichten, in Krankes von der heilen Welt umgeben ist – es wirkt so real. Niemand weiß, was in dem anderen vorgeht, wie es im anderen Leben aussieht. Sehr gut geschrieben! Eine ähnliche Geschichte war dann „Tunnelblick“, nur leider zu vorhersehbar für meinen Geschmack, schade. Das folgende „Durch die Nacht“ war mir leider auch zu durchschaubar, man konnte ahnen, worauf es hinausläuft, wenn auch die Idee dahinter sehr gut war. Besser hätte mir die Umsetzung gefallen, die der Autor in seinem Nachkapitel „Anmerkungen“, in dem er alle Entstehungsgeschichten erzählt hat, aufgeführt hat. Aber gut – es kann einem nicht alles gefallen. Sehr originell hingegen fand ich „Kneipengeschichten“ – gut geschrieben, spannend, unvorhersehbar! Und so wahr! Dass er auch anders kann, bewies A.M. Arimont dann in der letzten Geschichte „Der Weihnachtsbaum“. Ich kann dazu gar nichts sagen, außer „Das Leben kann so grausam sein“. Sehr gelungen, gefühlvoll und so rein gar nicht zu den anderen passend. Die Geschichte, die ihn dazu angeregt hat, findet ihr hier: Alles in allem eine interessante Mischung, natürlich gibt es bessere Geschichten als andere, aber mir hat die Sammlung gefallen. Gestört hat mich nur das wirklich fürchterliche Lektorakt/Korrektorat, wofür ich leider einen Punkt abziehen muss. Du/du, sie/Sie, dass/das, Kommafehler, sogar Zeitfehler – das war zu viel und nur den interessanten Geschichten (und der Kürze des Buches) geschuldet, dass ich dran geblieben bin. Sehr schade für diese Stories! Fazit: Gemischte Sammlung böser Geschichten

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