A.P Beswick

 2,7 Sterne bei 7 Bewertungen

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Happy for more

A Forest of Vanity and Valour by A. P. Beswick has a concept I really enjoy: taking well-known folklore and legends and reworking them into a new fantasy world.


In this first book, Robin Hood serves as the foundation, but the story doesn't simply retell the legend. Familiar characters and ideas are taken apart, changed, and woven into something much more fantastical. I really enjoyed seeing a story I thought I knew transformed into something new.


For a debut novel, I think it works surprisingly well. The world has a lot of potential, the reinterpretation of Robin Hood is interesting, and I'm genuinely curious to see which legends and folklore the following books will explore.


That being said, I was a little disappointed by the ending. By that point, it becomes rather obvious which major piece of folklore is going to play an important role next. Instead of simply concluding this story, it felt a bit like the finale of a TV season desperately trying to tease the next season. I would have preferred something a little more subtle.


The editing could also have used another pass. I noticed several spelling mistakes and even a few errors involving character names, which can really pull me out of a fantasy story. I can only hope that more attention was paid to this in the later books.


Still, the positives outweigh the negatives for me. A Forest of Vanity and Valour takes the legend of Robin Hood and manages to turn it into something of its own. Not everything works perfectly yet, but especially for a debut novel, there is a lot of potential here.


I'm definitely curious to see which old stories A. P. Beswick will reinvent next.

Ein Krieg der ... ach komm, egal

Dieser letzte Teil ist allein by default der "Beste" der Reihe. Hier treffen die einzelnen Storylines aus der ersten Hälfte dieses Machwerks zusammen (was es noch seltsamer macht, weshalb das unbedingt in zwei Teile geteilt werden musste) und es kommt auch einige Spannung auf.

Aber wirklich tiefgreifend gehen wir hier auch nicht auf die Charaktere ein. Einige Wiedersehen vieler Figuren sind so nichts sagend und wenig emotional, dass es fast schon schade ist. Inzwischen fühle ich mit einigen Figuren nämlich mit (jetzt, nach 5 Teilen und über 30 Stunden Hörbücher). Das hält sich jedoch sehr in Grenzen und dementsprechend kann ich auch nicht sehen, wie hier manche Liebesgeschichten aus dem Nichts stattfinden (oder enden). Auch wenn lange verloren geglaubte Figuren wieder auftauchen und tränenreiche Wiedersehen haben, wirkt es einfach nur leer und hohl. Manchmal war ich auch einfach nicht einverstanden, wie manche Figuren reagieren (wenn sie es denn tun), weil es einfach keinen Sinn ergibt.

Sinn ergeben tut hier eh schon lange nichts mehr. Der Plan von Rhagor ist mir zwar bekannt, aber wie er das macht, wird nicht wirklich erklärt, bzw.: wie es erklärt wird, ist unlogisch. Dann haut er noch neue Fähigkeiten raus, nur um das Finale noch irgendwie mit den vorigen Prophezeiungen hinzubiegen. Ganz nebenbei: Unsere Helden haben große Zurückhaltung, etwas Bestimmtes zu tun (ich belasse es mal so vage), aber bei einer anderen Figur, in der exakt selben Situation wird einfach mal darauf geschissen. Nicht mal darüber nachgedacht haben die.

Zuletzt tauchen noch Charaktere und Storylines aus den Spinoffs auf, die einfach so reingedrückt wirken. Wenn die Tötung des Königs so ein wichtiger Plot für Esara war, weshalb ist das dann nicht in der Hauptreihe zu finden, sondern in einem Spinoff? Der Zwerg ist einfach da und passt für mich, der nur die Hauptreihe gelesen hat, überhaupt nicht rein. Genauso Gregor, wobei der hier im zweiten Teil eigentlich fast nichts macht.

Für diesen Teil kann ich wegen eines schönen Gefühls der Zusammenkunft und hier und da etwas Spannung tatsächlich gerade so noch 2,5 Sterne vergeben. Mehr aber auch nicht, denn diese Reihe werde ich ganz sicher nicht weiterempfehlen.

So im Gesamten muss ich über die Reihe sagen, dass ich die Grundidee unglaublich spannend finde. Nur hat der Autor außer der coolen Idee nicht wirklich was aus dem ganzen Spaß gemacht. Selbst nach 45 Stunden Hörbuch sind die Charaktere größtenteils flach oder zum Vergessen. Es gibt immer wieder große Plottwists aus dem Nichts, die entweder gar nicht oder in einem extra Buch für nochmal 2 Dollar erklärt werden (ich meine natürlich KAPITEL und nicht Buch). Dann gibt es auch ganz viele Plotholes oder Momente, in denen der Autor selbst keine Ahnung hatte und einen "Somehow Palpatine returned" raushaut. Allein in diesem Teil wurde mindestens dreimal bei unerklärlichen Dingen einfach ein "somehow" hingesetzt und gut war's.

Sehr schwache Leistung. Für Umme wars ok, aber wenn ich mir anschaue, dass ich durchschnittlich dieser Reihe nur 2 Sterne gegeben habe, kann ich es nicht weiterempfehlen. Da gibt es bessere Neuinterpretationen dieser Geschichten. Und längere. Und vor allem günstigere (wenn man es nicht gerade kostenlos über YouTube hört, was ich jedem über dem Kauf empfehlen würde, wenn er sich hier ran trauen will).

Ein Krieg der einzelnen Storylines

Dieses Buch ist es also (beziehungsweise die Hälfte davon): Alle bisherigen Figuren treffen aufeinander.


Ja, oder auch nicht. Sie kommen zwar alle in diesem Buch vor, aber sie haben so viel miteinander zu tun wie in den vorigen Bänden: Nur am Rande mal. Der Magier trifft auf eine Göttin, der Bogenschütze rekrutiert den Weihnachtsmann, die Piraten suchen nach etwas, was erst ganz am Ende aufgeklärt wird. Das war noch nicht alles, da muss noch der Drache was suchen, die Hexenlady ihre Schwester, der König/Gott alles überwachen und "ganz böse" sein und ein wichtiges Kind gibt es auch noch.


Anfangs dachte ich ja, "Endlich mal mehr als nur so 6 Stunden Hörbuch", aber wirklich genutzt wird die Zeit nicht. Aufgrund der großen Dichte der Figuren und da fast alle unabhängige Abenteuer erleben, bleibt für die einzelnen Figuren und Entwicklungen ähnlich wenig Zeit wie in den vorigen Bänden. Beispiel mit den Piraten: Die haben GAR NICHTS mit der restlichen Haupthandlung zu tun und würde man alle über das Buch verstreuten Kapitel zusammenpacken, bleibt nicht viel mehr als eine (zugegeben spannende) Kurzgeschichte. Ähnlich geht es mit dem Bogenschützen, der eigentlich nur einem Monsterjäger hilft und den dann rekrutiert. Um die Geschichte in seiner Gänze zu verstehen, muss man vermutlich die Nebenreihe rund um den Monsterjäger gelesen haben, aber seis drum.


Nimmt man diese zerstückelten Kurzgeschichten mal für sich, kommt da sogar ab und an was Gutes bei raus. Das mit den Piraten hat mir wieder sehr gefallen, die kleinen Abschnitte, die mit dem Kind und seiner Mutter zu tun haben ebenfalls. Alles andere war zumindest nicht scheiße, aber durch diese ganze Zerstückelung oder dem fehlenden Kontext konnte ich einfach nicht richtig mitgehen.


Am Ende des Tages könnte ich vermutlich noch viel dazu sagen. Aber ich möchte es bei dem einen Gedanken lassen: Dieses Buch ist so deutlich wie nichts anderes, was ich bisher gelesen/gesehen habe, der erste Teil eines Zweiteilers. Ja, Vergleiche zu deutschen Übersetzungen englischer Bücher, die aufgrund der Länge geteilt werden müssen, kommen mir in den Sinn (Game of Thrones oder Die Sturmlicht-Chroniken im deutschen). Der Vergleich hinkt jedoch, da das hier ja 1. eine vom Autor persönlich getroffene Entscheidung ist und er es trotzdem nicht schafft, einen spannenden ersten Teil seines Zweiteilers zu bauen und 2. dieses Ding nicht ansatzweise die Länge hat, dass es nötig gewesen wäre, das zu teilen.


Ich verstehe es bei solchen Schinken wie den genannten Reihen oder um ein filmisches Beispiel zu nennen die beiden Avengers-Filme "Infinity War" und "Endgame", denn das ist wirklich eine große Länge. Gerade den Vergleich zu den Avengers Sachen muss man hier sowieso ziehen, denn so wurde es durchaus auch vom Autor beworben."Infinity War" macht es auch so, dass viele Figuren gar nicht aufeinander treffen. Trotzdem haben ALLE irgendetwas mit der Hauptstory zu tun, treffen irgendwie auf Thanos oder seine Mitstreiter. In diesem Buch hier könnte man viele Punkte einfach rauslassen und es würde nichts ändern. Zeitgleich passiert hier aber auch nichts, die Geschichte findet nicht wirklich ein Ende oder eine Art Finale, auf das im nächsten, letzten Band dann aufgebaut werden kann.


Es ist wirklich schade, dass ich eigentlich nur motzen musste. Denn wie gesagt: ein paar der Geschichten sind eigentlich in Ordnung. Nicht in dieser Art und nicht wie angepriesen als Zusammenkunft aller bisherigen Figuren. Aber ich sehe ja auch Potenzial. Potenzial, das verschenkt wird.


Am Anfang wollte ich noch 3 Sterne (als aufrunden von 2,5 geben) aber als Gesamtkonzept bin ich mit diesem Roman einfach nicht zufrieden. Ich muss dann doch wieder auf die 2 Sterne runter gehen.

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