A.P. Glonn

 4.3 Sterne bei 63 Bewertungen
Autor von Die andere Seite der Realität, Anpfiff, Abstoß, Mord und weiteren Büchern.
A.P. Glonn

Lebenslauf von A.P. Glonn

A.P. Glonn … wurde genau drei Monate nach dem Rücktritt Nixons geboren. (Zusammenhänge zwischen diesen beiden Ereignissen sind eher unwahrscheinlich.) … besitzt den braunen Gürtel im Ju-Jutsu, verlor jedoch im direkten Vergleich gegen eine Kreissäge. (Erkenntnisgewinn: Mit 9 ¾ Fingern schreibt es sich immer noch.) ... lebt in Bayern. (Aber keine Angst, beherrscht trotzdem die deutsche Sprache.) … träumt von Weltfrieden, Weltsättigung und einem Weltbestseller. (Gern auch in anderer Reihenfolge.)

Alle Bücher von A.P. Glonn

Die andere Seite der Realität

Die andere Seite der Realität

 (37)
Erschienen am 14.08.2014
Anpfiff, Abstoß, Mord

Anpfiff, Abstoß, Mord

 (22)
Erschienen am 08.02.2013
Adel verpflichtet - Der Agent der Krone

Adel verpflichtet - Der Agent der Krone

 (4)
Erschienen am 29.01.2016

Neue Rezensionen zu A.P. Glonn

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Rezension zu "Die andere Seite der Realität" von A.P. Glonn

Jagd auf den Dunklen Wandler
Frank1vor einem Tag

Klappentext:

London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle.


Rezension:

Als Inspector Seth Aspen von Scotland Yard eine übel zugerichtete Frauenleiche findet, ist er selbst als erfahrener Polizeimitarbeiter schockiert. Doch diese Leiche soll nicht die einzige bleiben. Seine Vorgesetzten versetzen Aspen deshalb nach Whitechapel, wo anscheinend ein irrer Mörder umgeht, der bald einen Namen bekommt: Jack the Ripper. Die Polizei tritt auf der Stelle. Jeden Verdächtigen muss sie wieder laufen lassen, weil er sich entweder als unschuldig erweist oder man ihm zumindest keine Schuld nachweisen kann. Als ein Mann, von dessen Schuld Aspen überzeugt ist, ein Schiff nach Amerika besteigt, nimmt er mit der inoffiziellen Erlaubnis seines Vorgesetzten die Verfolgung auf. In New York ist die Jagd jedoch noch nicht beendet, denn Jack the Ripper flieht weiter nach Kanada und von dort sogar in eine andere Welt. Aber Aspen verfolgt ihn sogar dorthin.

A. P. Glonns Buch teilt sich in 2 sehr unterschiedliche Teile. Während sich der 1. als historischer Krimi im viktorianischen London präsentiert, kommt der 2. (umfangreichere) als Fantasy-Abenteuer in einer mittelalterlich wirkenden, magischen Parallelwelt daher. Der Protagonist, ein im Waisenhaus aufgewachsener, noch relativ junger Police Inspector, nimmt seinen Job sehr ernst. Dass der Fall der bestialischen Morde nicht aufgeklärt werden kann, geht ihm deshalb persönlich nah, weshalb er weit mehr Arbeit in die Ermittlungen investiert, als es seine Pflicht wäre. Als ihn die Verfolgung des Verdächtigen sogar in eine magische Welt führt, deren Moralvorstellungen sich erheblich von denen des viktorianischen England unterscheiden, gibt er deshalb nicht auf, auch wenn er hier als einziges nicht-magische Lebewesen zum selbst gejagten Außenseiter wird, der gegen den mächtigen Täter eigentlich sowieso keine Chance hat.

Diese Aufteilung der Handlung in verschiedene Genres wirkt beim Lesen zuerst etwas verwirrend. Das einzige verbindende Element ist das Duo aus Prota- und Antagonisten. Ansonsten hat man das Gefühl, es mit unterschiedlichen Büchern zu tun zu haben, wobei sich beide in jeweiligen Genre als interessante, gut lesbare Geschichten erweisen. Diese Idee kann man vielleicht passend als experimentell bezeichnen – ein Experiment, dass ich als durchaus gelungen einschätze. Allerdings schränkt sich die Leserschaft dadurch auf die Schnittmenge ein, die sowohl Fantasy als auch historische Kriminalromane mag. Angehörigen dieser Schnittmenge kann ich dieses Buch allerdings empfehlen.


Fazit:

Zuerst historischer Krimi, dann Fantasy-Abenteuer – die unterschiedlichen Teile ergeben ein interessantes Ganzes.


- Blick ins Buch -

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Rezension zu "Die andere Seite der Realität" von A.P. Glonn

"Jack the ripper" Roman in verschiedenen Welten, super gelungen!!
mesuvor 2 Jahren

Dieser "Jack the ripper" Roman hat es in sich. Die Geschichte spielt in verschiedenen Welten/Realitäten und konnte mich wirklich überzeugen.  Inspector Aspen kommt in Kontakt mit Jack the Ripper und verfolgt den Mörder, gerät dabei in eine komplett andere Realität und trifft z. b auf verzauberte Tierwesen und noch andere besondere Wesen.
Sehr gelungenes Debüt und eine ganz andere" Jack the ripper Geschichte" die vor Einfällen und Überraschungen nur so strotzt, sehr spannend und kurzweilig geschrieben.
Absolut empfehlungswert.

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Rezension zu "Adel verpflichtet - Der Agent der Krone" von A.P. Glonn

Viel Potential, das nicht immer ganz ausgeschöpft wurde
LaLecturevor 3 Jahren

Inhalt


Prinz Albert Victor Christian Edward, Duke of Clarence und Avondale und Enkel Königin Victorias von England, wird der britischen Thronfolge einst nach seinem Vater König von England werden. Doch Staatsgeschäfte langweilen den jungen Mann fürchterlich und so hat er mit seiner Grandma einen Deal geschlossen: Sie stellt ihn ihn der Öffentlichkeit als Volltrottel dar und wird eines Tages dafür sorgen, dass statt ihm sein jüngerer Bruder George den Thron erbt, wenn er dafür als Geheimagent für die Krone arbeitet.

Ein fairer Deal, hat Eddy Christians, wie er sich fortan nennt, befunden und muss sich nun mit verschwundenen Informanten, gefährlichen russischen Waffen, einem mörderischen Plan, der Englands Königshaus bedroht, und kauzigen Beratern Queen Victorias rumschlagen.



Meinung


England im 19. Jahrhundert sind mein Lieblingsort und meine Lieblingsepoche für historische Romane, Steampunk ist ein äußert faszinierendes Genre und die Geschichte klang witzig und spannend zugleich, sodass ich dieses Leseexemplar dankend angenommen habe.
Meine Erwartungen konnten leider nur zum Teil erfüllt werden.


Das historische Setting ist ziemlich gut gemacht, sowohl von den Anspielungen auf reale Ereignisse und Personen als auch von den Beschreibungen her. Man kann sich die majestätischen Gebäude Sankt Petersburgs und die schmutzigen Gassen Whitechapels bildlich vorstellen und fühlt sich gleich in diese Zeit und an diese Orte versetzt, wenn Eddy sie im Buch besucht. Auch baut A.P. Glonn diverse historische Ereignisse und Persönlichkeiten ein, nicht zuletzt Eddy selbst, und verwebt historische Fakten gekonnt so mit seiner Geschichte, dass letztere sich nicht nur nicht mit den Fakten beißt, sondern diese zum Teil sogar erklärt.
Dies tut die Autorin mit sehr viel Witz und Charme und ich musste das ein oder andere mal schmunzeln.


Auch die Dynamik zwischen den Figuren ist meist recht unterhaltsam, wenn beispielsweise Eddy mit seiner saloppen Art mit seinem Ausbilder Alf oder seiner Großmutter, der Queen, aneinandergerät. Ansonsten konnten mich die Figuren jedoch leider nicht immer wirklich überzeugen. Eddy ist zwar recht sympathisch, bleibt aber für meinen Geschmack stets etwas zu blass, während die anderen Figuren oft die Rolle bestimmter Stereotype einnehmen, beispielsweise der verrückte Professor Andrew oder die Queen als strenge, selbstsichere, kluge und fehlerlose Chefin.


Was dem Buch meiner Meinung nach auch nicht gut getan hat, ist, dass es in zwei größere Teile mit einzelnen Geschichten gespalten ist, die inhaltlich etwa drei Jahre auseinanderliegen und erstmal wenig miteinander zu tun haben. Dadurch kommt in beiden Geschichten der Konflikt etwas zu kurz und kann nicht komplex genug ausgearbeitet werden, wodurch die Auflösung in beiden Fällen etwas plump und zu einfach wirkt. Hier wäre es vielleicht günstiger gewesen, das Buch etwas umfangreicher zu gestalten oder besser noch eine zweibändige Reihe daraus zu machen.


Ein Punkt, von dem ich mir ebenfalls mehr erwartet hätte, waren die Steampunk-Elemente (Elemente moderner Technik, die es im 19. Jahrhundert noch nicht gab, beispielsweise eine Art Funkgerät oder kugelsichere Westen). Diese sind zwar in großer Zahl vorhanden und auch äußerst kreativ, jedoch fehlte mir hier oft die "wissenschaftliche" Erklärung. Selbstverständlich konnte und kann es teilweise immer noch diese Erfindungen nicht wirklich geben, aber einige kleine, ausgedachte Erklärungen, die die Ideen nicht ganz so aus der Luft gegriffen und wie Magie hätten wirken lassen (denn das sollen sie ja nicht darstellen), fehlen in meinen Augen noch, um das Buch zu einem guten Steampunkroman zu machen.




Fazit


"Adel verpflichtet" ist ein unterhaltsames Buch mit kreativen Ideen und teilweise charmanten Dialogen, das vor allem wunderbar in den historischen Kontext eingebettet ist. Leider waren mir die Figuren oft zu flach und zu stereotyp, die beiden Hauptteile der Geschichte zu kurz und daher nicht komplex genug und den Steampunk-Elementen fehlte es an einigen Hintergrundinformationen, sodass ich 3 Sterne vergebe.


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