Die andere Seite der Realität

von A.P. Glonn 
4,2 Sterne bei36 Bewertungen
Die andere Seite der Realität
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (29):
M

Authentische Figuren, spannend geschrieben und ein bittersüßer Schluss

Kritisch (4):
Ambermoons avatar

Wechsel zw.blutigem Thriller ohne Spannung zu Jugend-Fantasy ohne Spannung,m.viel Lektoratsfehlern.Potenzial i.jedoch vorhanden.

Alle 36 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die andere Seite der Realität"

London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als ›Jack the Ripper‹ betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus – zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden – koste es, was es wolle.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943408409
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:528 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:14.08.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    mesus avatar
    mesuvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein besonderer "Jack the ripper" Roman, unbedingt lesen!!
    "Jack the ripper" Roman in verschiedenen Welten, super gelungen!!

    Dieser "Jack the ripper" Roman hat es in sich. Die Geschichte spielt in verschiedenen Welten/Realitäten und konnte mich wirklich überzeugen.  Inspector Aspen kommt in Kontakt mit Jack the Ripper und verfolgt den Mörder, gerät dabei in eine komplett andere Realität und trifft z. b auf verzauberte Tierwesen und noch andere besondere Wesen.
    Sehr gelungenes Debüt und eine ganz andere" Jack the ripper Geschichte" die vor Einfällen und Überraschungen nur so strotzt, sehr spannend und kurzweilig geschrieben.
    Absolut empfehlungswert.

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    DariaDantes avatar
    DariaDantevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Spannens Buch mit genialem Setting
    Detailverliebt und mystisch

    Inhalt:

    In London häufen sich die Hurenmorde, die Presse spricht von Jack the Ripper, einem Mörder, aber in Wahrheit verbirgt sich dahinter etwas viel Älteres und Böseres. Der Inspektor Seth Aspen wird es am eigenen Leib kennenlernen …

    Charaktere:

    Vor allem die Charaktere stechen hervor, auch wenn ich Seth Anfangs ein wenig anstrengend fand so bin ich nachher doch noch Fan geworden. Mehr allerdings vom Wolfswandler Duncan der einfach weniger Maus und mehr Mann ist und das Seth eigentlich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit aufs Brot schmiert.

    Stil:

    Angenehm flüssig, der Zeit angemessen, ich fand ihn toll und habe das Buch auch so ziemlich in einem Rutsch ausgelesen. Der Stil verändert sich auch sobald die Welten vertauscht werden, was ich wirklich toll fand.

    Meinung:

     

    Von Krimi zu Fantasy, ein bisschen Brutal hin und wieder (was ich aber angemessen fand, schöne Morde gibts nur in total überdrehten Filmen) mit einem realistischen London, das mir persönlich sehr unangenehm war weil die Autorin es schafft, es als richtiges Dreckloch darzustellen. Da möchte man nicht wohnen. Eine überraschende Wendung mit der Welt in der Welt und dem Bösen das dort lauert, quasi so ein bisschen zwei Bücher in einem, was hier sehr gut funktioniert. Ich mochte eigentlich alle Charaktere gerne und die winzige Romanze die sich da anbahnt hat auch ihren Teil dazu beigetragen.

    Sehr zu empfehlen! Ein schönes Buch!

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    Leseratz_8s avatar
    Leseratz_8vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: spannende Suche nach Jack the Ripper - eine interessante Fantasy-Idee
    phantastische Jagd nach Jack the Ripper

    Klappentext:
    "London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als ›Jack the Ripper‹ betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus – zur anderen Seite der Realität … nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden – koste es, was es wolle."


    Eigentlich geht Jack the Ripper immer und so auch hier... Inspektor Aspen jagt den Ripper bis ihm Abberline vor die Nase gesetzt wird. Wider Erwarten schätzen sich die Männer jedoch und profitieren voneinander. Doch dann muss der Hauptverdächtige freigelassen werden und den Ermittlern sind die Hände gebunden. Und so nimmt Aspen Urlaub und jagt den Mörder, einen Mörder der einen charkteristischen Geruch an sich hat, den aber offenbar sonst niemand wahrnehmen kann. In den tiefen Wäldern Kanadas stellt Aspen den Mörder und findet sich plötzlich in einer anderen Welt...


    Hier wird eine phantasische Erklärung für das plötzlich Ende der Morde geliefert und ich habe mich sehr gut dabei unterhalten. Die andere Seite der Realität - die Parallelwelt Innes ist interessant gestaltet und in sich logisch. Es erinnert ein wenig an das Mittelalter nur mit Magie... Charmant erzählt, eine Liebesgeschichte kommt auch noch vor, und entspannt zu geniessen.
    Wer beim Luziferverlag einen blutigen Horrorroman erwartet, wird hier enttäuscht. Man sollte den Coveraufdruck wörtlich nehmen "Ein phantastische Jack The Ripper Roman". Das Buch ist nur wenig blutig und nicht im Ansatz gruselig. Eine märchenhafte Verarbeitung des Stoffes, mir hat dieser Ansatz gut gefallen, obwohl man beim Ripper eigentlich etwas völlig anderes erwartet.

    Fazit: Ein Buch für den Strand oder verregnete Wochenenden auf den Sofa, leicht zu lesen und für Fans des blutigen Jacks viel zu zahm...


    Kommentare: 1
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    Elmar Hubers avatar
    Elmar Hubervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Verquaste Mixtur aus historischem Krimi und Fantasy
    Die andere Seite der Realität

    „Über Nacht hatte der eine Monat seinen Platz für den nächsten geräumt. Doch die Dunkelheit war geblieben und hielt die Welt – zumindest den Mikrokosmos des Londoner East Ends – in ihren erbarmungslosen Griff, der das Atmen erschwerte und das Herz erschrocken stolpern ließ. Dabei war die Nacht selbst völlig unschuldig an dieser Situation. Sie war weder kälter, noch nässer oder dunkler als all die anderen Nächste zuvor und all die Nächte, die noch folgen würden. Sie war lediglich die unwissende Gehilfin einer reißenden Bestie, die vor fast genau vierundzwanzig Stunden erneut zugeschlagen hatte.“

    STORY

    Seth Aspen, ein rangniederer Inspektor der Londoner Metropolitan Police ermittelt im August 1888 am Schauplatz eines blutigen Mordes. Mit 39 Messerstichen wurde eine Prostituierte bestialisch getötet. Weitere, ähnliche Morde geschehen, die Zeitungen sprechen von einer Mordserie und das East End droht in Hysterie zu ersticken. Inspektor Abberline von Scotland Yard übernimmt die Leitung des Falls und holt Aspen als Ko-Ermittler an Bord.

    Bald hat Aspen einen dringend Verdächtigen, dem er allerdings nichts nachweisen kann und der sich eilig in sein Heimatland Amerika absetzt. Der Inspektor folgt seiner Beute über New York nach Montreal und noch weiter bis auf die andere Seite der Realität. In eine Welt namens Innes, wo der Ripper weiter mordet und Aspen selbst ein Geächteter und den Herrschern des Landes ein Dorn im Auge ist.

    „Jemand hatte sich ausgetobt. Jemand hatte mit grausamer Freude der Frau den Hals durchgeschnitten und sich dann lange Zeit dafür genommen, wieder und wieder in sie zu stechen, ein fast perfektes, kreisrundes Loch in ihren Bauch zu schneiden, die Eingeweidefrei zu legen und die Organe zu entnehmen. Zumindest hoffte Seth, dass all das passiert war, nachdem die Frau tot war.“

    MEINUNG

    Fast ebenso wie die Detektivikone Sherlock Holmes scheint auch sein tatsächlich existierender Zeitgenosse Jack the Ripper nie ganz aus der Mode zu kommen und immer wieder die Fantasie von Buchautoren und Filmemachern zu befeuern. Alleine mit den Titeln an fiktiven und wissenschaftlichen Veröffentlichungen über den Mörder von Whitechapel, dessen Identität bis heute nicht zweifelsfrei geklärt ist, könnte man ein eigenes Buch füllen. Die Autorin A.P. Glonn wirft in DIE ANDERE SEITE DER REALITÄT eine ganz neue – natürlich fiktive – Hypothese in den Ring. Allgemein dürfte der Roman mit seiner Mischung aus historischem Kriminalroman und nahezu klassischer Fantasy ein Novum darstellen.

    Begründet ist der interne Genrewechsel, der nach etwa 1/3 des Buches passiert, damit, dass Jack the Ripper ein magiebegabtes Wesen aus einer Parallelwelt namens Innes ist. Bei einem Zweikampf mit dem Mörder wird ebenfalls sein Verfolger Seth Aspen in die fremde Welt gezogen. Hier erhält der Roman auch einen empfindlichen Bruch, weg vom Historienthriller, hin zur nahezu reinrassigen Fantasy inklusive eines mittelalterlichen Settings und menschenähnlicher Wesen, von denen nicht wenige über magische Fähigkeiten verfügen. Jack selbst kann – als sogenannter „Dunkler Wandler“ – sogar die Gestalt jedes anderen Lebewesens annehmen und seine Opfer durch diese Täuschung in Sicherheit wiegen. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten findet Aspen in den Personen, die ihn nach seinem Übertritt gefunden und versorgt haben, Verbündete, die ihn schließlich bei seiner Jagd nach dem Mörder unterstützen. Denn Jack setzt seine blutigen Verbrechen auch in Innes fort.

    Der an sich originelle Twist der Geschichte schwächt diese auch erheblich, denn nachdem die Handlung aus dem historischen London-Setting nach Innes springt, steht die Handlung zunächst still und muss erst neu Fahrt aufnehmen, was nicht mehr vollständig gelingt. Viel zu ambitioniert geht Fr. Glonn hier zu Werke. Sie will denn Personen gerecht werden, die Jagd nach Jack weitererzählen und noch eine (vorhersehbare) Liebesgeschichte in die Handlung hinein spinnen. Zusätzlich konstruiert sie noch einige Hindernisse für unserer Helden, die jedoch wie Seifenblasen zerplatzen. Am Ende wird noch eine Verbindung zwischen Jack und Seth Aspen zusammen gesponnen und alles mit biblischer Symbolik dick überzuckert, so dass man das ebenfalls unnötig langgezogene Ende kaum mehr erwarten kann, zumal nichts davon so richtig funktioniert. Als ebenso überflüssige Makulatur erweist es sich, dass die Geschichte in eine gegenstandslose Rahmenhandlung gebettet ist.

    Für das nächste Buch wünsche ich Fr. Glonn oder dem Lektorat mehr Mut zur Streichung.

    Was die physische Erscheinung des Buches angeht, hält der Luzifer Verlag wieder seine gewohnt guten Standards. Das großartige Covermotiv- und layout wurden von Timo Kümmel realisiert; die Klappenbroschur wertet das Taschenbuch nochmals auf. Auch der angenehm lesbare Satz überzeugt auf ganzer Linie.

    FAZIT

    Verquaste Mixtur aus historischem Krimi und Fantasy, die keine der beiden Leserfraktionen wirklich zufrieden stellt. Autorin A. P. Glonn stolpert über die eigenen Ansprüche.

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    LadySamira091062s avatar
    LadySamira091062vor 3 Jahren
    gelungen Mischung aus Realität und Fantasy

    London 1888 Jack The Ripper   ermordet  zahlreiche Frauen im Armenviertel von Whitechapel . Inspector Seth Aspen  gerät zufällig in diesen Fall und ermittelt wie besessen  daran ,er verfolgt den Ripper bis nach Amerika. Und dort beginnt dann der phantastische Teil der Geschichte.denn Jack the Ripper ist nicht nur ein Mörder sondern eine Kreatur aus einer anderen Welt.
    Zusammen  mit Abberline  ermittelt  Seth Aspen  im  kalten,nebligen und schaurigen  Whitechapel des Jahre 1888, doch dann bekommt Aspen einen Hinweis dem er folgt .Nichtsahnend das ihm das größte Abenteuer seines Lebens bevorsteht.


    Denn Jack the Ripper hat mehr mit ihm gemeinsam als ihm  lieb ist .Und nur wenn er ihm  über die Grenze der Realität folgt kann es ihm gelingen   ihn zu stoppen. Doch wird er es schaffen  oder verliert er sich selbst in dem Kampf ums Überleben ? Und wird er wieder zurückkehren ins neblige London ?


    Ein Buch  das ich lange vor mich hergeschoben hatte  zu lesen ,doch kaum begonnen  hat es mich  in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen. Die gekonnte Vermischung der Jack the Ripper Geschichte mit  phantastischen Elementen  kombiniert mit den  schönen  Zeichnungen zu Beginn jeden Kapitels fesselt einen und animiert zum weiter lesen.


    Ein Buch aus dem Horror-Genre von dem ich angenehm überrascht  bin.

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    Delgadovor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die andere Seite der Realität - eine Seite von Schund!
    Mit dem besten Willen: Nein!

    Luzifer-Verlag, hätte mich eigentlich warnen sollen, aber ich vertraute den überschwänglichen Bewertungen, deren Verfasser sich anscheinend vor Begeisterung kurz vor der Bewusstlosigkeit befunden haben – und war rundum angeschmiert. Farblose Protagonisten schleppen sich hölzern durch eine öde Story, die scheinbar Spannung und Interesse aus reichlich Morden und Blut wecken möchte. Doch weckt die Aneinanderreihung dessen lediglich Langeweile und Leseverdruss. Hinzu kommt, das Ganze ist, wie bereits angeschnitten, nicht einmal gut geschrieben, bewegt sich bestenfalls auf Heftromanniveau, bestenfalls. Und nebenbei bemerkt: Was hier an „historischen Details“ des viktorianischen Londons Ende des 19. Jahrhunderts beschrieben wird, geht über Allgemeinplätze nicht hinaus und kann jeder auch nur halbwegs Gebildete selbst im Schlaf aus dem Ärmel schütteln. Aber das ist ja noch nicht alles. Es kommt ja noch der Fantasy-Teil und mit dem wird’s auch noch lächerlich. Aber nicht weniger hölzern und schablonenhaft. Dagegen ist sogar die infantile Fernsehserie „Grimm“ der reinste Reißer. Liebe Leute, wenn ihr solchem Schund 5 Sterne erteilt, was gebt ihr dann einem „Das Schweigen der Lämmer“ oder einem „Der Herr der Ringe“? 45?

    Den zweiten Stern von mir gibt's auch nur, weil es noch Schlimmeres gibt.

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    BeckyHHs avatar
    BeckyHHvor 4 Jahren
    Spannung und Action

    Im ersten Teil des Buchs dachte ich zunächst ich hätte mich geirrt und es sei gar kein Fantasy-Thriller, denn von Fantasy war nichts zu „sehen“. Doch umso atemberaubender war es, als der Hauptprotagonist, Seth Aspen, dann endlich auf die andere Seite wechselte und Innes betrat. Die magischen Wesen waren alle auf ihre Art bezaubernd und faszinierend. Und so wurde aus einem Thriller ein richtiger Fantasy-Thriller, bei dem eine Spannungskurve die Nächste gejagt hat.

    Vom Einstieg in „Die andere Seite der Realität“ war ich ehrlich gesagt nicht so begeistert. Es hat ein paar Anläufe gebraucht, ehe ich die Situation und die Protagonisten greifen konnte, und bis ich in der Geschichte angekommen war, hat es ein paar zähe Kapitel gedauert. Doch dann.. wuuuusch!
    Tut mir leid, anders kann ich es nicht beschreiben. Plötzlich ging es Schlag auf Schlag richtig los.
    A.P. Glonn hat es sogar geschafft, eine kleine anbahnende Romanze einzubauen. Zunächst wusste ich nicht wieso, immerhin wollte ich Action und Verfolgungsjagden und keine Liebesgeschichte. Doch die Romanze wurde ganz sachte in das Buch eingeflochten, sodass es letztendlich nur zur Abrundung beigetragen hat, aber nicht störend war.

    Durch die von A.P. Glonn gewählte auktoriale Erzählperspektive konnte man das Geschehen gut im „Blick“ behalten. Ich hatte immer ein wenig das Gefühl, ich wäre das Mäuschen, welches sich eine Geschichte hautnah ansieht. Eine gute Wahl für dieses Buch! Das Cover passt thematisch sehr gut zu der Geschichte.

    Wer sich den steinigen Anfang des Buchs wagt, wird mit einem wirklich spannungsgeladenem Fantasy-Thriller belohnt. Achtung: Wer es nicht blutig mag, sollte es sich vielleicht noch mal mit dem Kauf überlegen. Hier geht es ganz schön zur Sache.
    Copyright © 2014 by Rebecca H

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    PMthinkss avatar
    PMthinksvor 4 Jahren
    Ein phanstasisches Gebilde rund um Jack the Ripper

    Inhalt:
    Im London des Jahres 1888 macht Jack the Ripper Jagd auf Frauen, bringt sie auf brutale Art und Weise um. Inspector Seth Aspen stößt eher zufällig auf den Fall und wird geradezu besessen davon. Er verfolgt den Ripper bis in die Neue Welt – und weit darüber hinaus, bis Seth nicht mehr weiß, an was er noch glauben kann ...

    Taschenbuch
    Seitenanzahl: 528
    Verlag: Luzifer
    Erscheinungsjahr: 2014
    Sprache: deutsch

    Meine Meinung:
    Jack the Ripper ist bis heute ein faszinierendes Thema, mit dem ich mit zugegebenermaßen noch nicht tiefergehend beschäftigt habe. Natürlich hab ich dann etwas erwartet, dass sich mit diesem Thema beschäftigt, es ausschmückt, aber doch beim Grundthema bleibt. Das erste Drittel des Buches war es auch so. Wir waren im dreckigen Whitechapel, überaus bildlich von der Autorin dargestellt. Es ist kalt, nass, blutig. Man lernt Seth Aspen kennen, ein Mann, der für seine Arbeit lebt. Auch Abberline taucht auf, gemeinsam gehen sie auf die Jagd nach dem, der sich Jack the Ripper nennt und ungreifbar erscheint. Bis es einen Hinweis gibt. Und dann ...

    Dann ging es auf die andere Seite der Realität. Es wurde phantastisch, anders. Anfangs wusste ich nicht, wie mit diesem Wechsel umzugehen, da ich nicht so der Fantasyfan bin und es mich zwar nicht vollends kalt erwischt, aber doch überrascht hat. Vor allem der harte Schnitt. Aber mit der Zeit wurde ich warm damit, was vor allem den tollen Charakteren Aelin und Duncan geschuldet war. Es wurde noch interessanter und mitreißender, als in den kalten Gassen Londons und schnell verstand ich das Leben auf der anderen Seite.

    Wobei ich mich nicht mit allem anfreunden konnte und so doch froh war, dass die Verzehrer nur einen einmaligen Auftritt hatten, denn sie passten für mich nicht so ganz in das Szenario und erweckten den Eindruck, möglichst viele Genres unterbringen zu wollen. Zum Glück war dem nicht der Fall und alles blieb interessant, aber nicht zu vollgequetscht.

    Die verschiedenen Personen und ihre Beziehungen zueinander gefielen mir, auch wenn man öfter ahnte, worauf es hinausläuft, war ich gespannt auf die Entwicklungen zwischen ihnen allen. Manchmal wäre ich gerne bei ihnen gewesen, hätte Seth gemeinsam mit Duncan geärgert und auch Wolfie gerne mal gekrault, so real erschienen sie mir. Ich mochte den Humor (sehr sogar!) und die Art und Weise, wie alle miteinander umgingen. Der Autorin gelang ein bunter Haufen mit einem Glengall, der Schattenläuferin und den Wölfen, die dunklen Wandler nicht zu vergessen, die alle überzeugten; alle hatten ihren Platz – und einige fanden ihren Weg in mein Herz.

    Den Plot um Jack the Ripper fand ich interessant angepasst, etwas klischeehaft, aber spannend – es wurde ein tolles Geflecht um die historische Persönlichkeit gestrickt, dem man sich dann kaum zu entreißen vermochte, vor allem auf den letzten 200 Seiten.

    Obwohl ich anfangs überaus skeptisch ob der anderen Seite war – im Nachhinein fühlte ich mich dort wohler und mehr unterhalten als in London, auch wenn es eben „anders“ war, und finde es fast ein wenig schade, dass es so schnell vorbei war.

    Der Epilog lässt zumindest auf eine Fortsetzung hoffen – wer weiß?

    Fazit:
    Ein phantastisches Gebilde rund um Jack the Ripper

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    Zsadistas avatar
    Zsadistavor 4 Jahren
    Rezension zu "Die andere Seite der Realität"

    Whitechapel London 1888. Bestialische Morde an Frauen häufen sich und Inspector Seth Aspen ist für die Ermittlungen verantwortlich. Zunächst erscheinen die ersten Morde nicht miteinander zusammen zu hängen. Doch schnell wird Aspen klar, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Mittlerweile hat die Presse dem Mörder den Namen „Jack the Ripper“ gegeben. Inspector Aspen verhaftet einen Mann, allerdings kann er ihm die Morde nicht nachweisen und muss ihn wieder gehen lassen. Sofort setzt sich Tumblety nach Amerika ab. Nachdem neue Beweise auftauchen, macht sich Aspen auf, seiner Spur zu folgen und ihn zu verhaften. Er kann ihn auch aufspüren und es kommt zu einem Kampf. Und dann geschieht etwas Unerwartetes … Aspen wird in einer Parallelwelt wieder wach. Kann er den Killer trotzdem dingfest machen? Und was ist das für eine unerwartete Welt?

    Ich habe das Buch ohne viel Vorwissen gelesen und war offen für so ziemlich alles. Die Inhaltsangabe hört sich auch sehr gut an. Was mich allerdings dann erwartete, fand ich nicht mehr sehr berauschend. Ich finde die Darstellung von London im Jahre 1888 sehr gut dargestellt. Die Lebensumstände und der Dreck kann man sich sehr gut vorstellen. Das erste viertel des Buches handelt um die Ripper Morde und die Jagd auf ihn in London. Den Teil fand ich OK, wenn auch nicht übermäßig spannend. Ab dem Punkt, als Aspen jedoch mit dem Ripper in diese Parallelwelt gefallen ist, hat mir die Geschichte gar nicht mehr gefallen. Diese Fantasy Welt an sich, war auch nicht schlecht. Die Figuren selbst haben mir gut gefallen, allerdings nicht in Bezug auf die Ripper Story. Die Geschichte wurde mir zu abstrus, dass ich am Ende nur noch drüber gelesen habe. Das Buch war leider gar nicht mein Fall. Für die Darstellung der Welt in London und die eigentlich interessanten Charaktere in der Parallelwelt gibt es noch 2 Sterne. 

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    PMelittaMs avatar
    PMelittaMvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Es lohnt sich, sich auf den Roman einzulassen, trotz oder auch gerade wegen seines, für das Thema unerwarteten, Genremixes
    Perfekt gelungener Genremix

    London, 1888: In Whitechapel geht ein Mörder um, er selbst nennt sich Jack the Ripper. Inspektor Seth Aspen hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Killer zu fangen und ahnt nicht, dass er dafür auf die andere Seite der Realität gelangen muss …

    Der Untertitel des Romans „ein phantastischer Jack the Ripper Roman“ ist absolut wörtlich zu nehmen. Während etwa ein Drittel des Romans sich mit dem tatsächlichen historischen Fall befasst, geht es danach in eine „andere Realität“, eine Art Parallelwelt, in der die Suche nach Jack the Ripper weitergeht. Dieser Genrewechsel mutet zunächst eigenartig und ungewohnt an, wenn man sich aber darauf einlässt, offen für Neues ist, bemerkt man schnell, wie gut er der Autorin gelungen ist und wie gut sich die andere Realität in die Handlung einfügt.

    Der Wechsel ist deutlich kenntlich gemacht und geht zudem mit einem Wechsel der Atmosphäre einher. Während die Szenen in London sehr bedrückend sind, grau und düster, wie das Leben in Whitechapel zu jener Zeit, kommt einem die andere Realität, Innes, deutlich farbiger und heiterer vor, wenn gleich auch dort nicht alles eitel Sonnenschein ist, vor allem die Bewohner Innes’ wirken ungleich offener und lebensfroher als die Viktorianer, für Seth Aspen kommt das einem heftigen Kulturschock gleich, was zusätzlich Humor ins Spiel bringt. Innes ist zudem nicht industriell sondern durch Magie geprägt, das Setting ist dadurch ein ganz anderes.

    A. P. Glonn ist nicht nur der Genrewechsel sehr gut gelungen, sie erzählt auch sehr anschaulich, die Charaktere wirken authentisch und der Schreibstil ist der Zeit und dem Setting angepasst. Ich hatte durchgehend das Gefühl, tatsächlich dabei zu sein … Ich bin normalerweise niemand, der sich bestimmte Passagen anstreicht und Zitate sammelt, aber hier gibt es eine ganze Reihe Sätze, die mich faszinierten, wie z. B. diesen: "Dabei war die Nacht selbst völlig unschuldig an dieser Situation ...".

    Die Charaktere sind bis in die Nebenrollen gelungen und sehr gut gezeichnet. Neben Seth Aspen, dem Viktorianer, der sich an andere Umstände anpassen muss, gefällt mir sehr gut der Junge Galen, der in Whitechapel in Armut lebt, sich auch schon mal mit Diebstahl über Wasser halten muss und Seth eine große Hilfe ist und Duncan, der in Innes lebt und Seth zeigt, was Freundschaft wirklich bedeuten kann. Viele der Charaktere sind anders als auf den ersten Blick gedacht, was für die ein oder andere Überraschung sorgt, die Spannung erhält und dem Roman Tiefe gibt.

    Die Spannung wird durchgehend hoch gehalten, sei es in London (und später in der Neuen Welt), sei es in Innes, der Roman ist ein Pageturner, den man am liebsten in einem Zug lesen möchte. Und wenn er dann zu Ende ist, ist man traurig, dass man Abschied nehmen muss. Ich hoffe sehr, dass A. P. Glonn uns noch einmal mit Seth Aspen zusammenbringt – und auch über Innes gäbe es noch eine ganze Menge zu erfahren.

    Ein sehr interessanter Roman, der das Jack-the-Ripper-Thema neu interpretiert und neben historischen auch Krimi- und Fantasyelemente enthält, die perfekt verknüpft werden. Der Roman ist eines meiner Lesehighlights 2014, ich empfehle, sich unvoreingenommen auf ihn einzulassen. Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für alle, die die enthaltenen Genres mögen, nur wer mit Fantasy absolut nichts anzufangen kann, ist möglicherweise fehl am Platz, andererseits bietet sich hier die Möglichkeit, einmal einen Blick in dieses Genre zu werfen.

    Kommentare: 2
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Glonndikes avatar
    Seid gegrüßt, Freunde der guten Unterhaltung!

    Ich lade euch ein, mit mir auf die Jagd zu gehen - die Jagd nach Jack the Ripper, den berüchtigsten Serienkiller des 19. Jahrhunderts.

    Habt ihr euch je gefragt, wie es ihm gelingen konnte, so unerkannt im Londoner East End sein Unwesen zu treiben? Lest ihr gern historische Thriller und Fantasy oder könntet ihr euch vorstellen, dass es sich dabei um zwei Genres handelt, die man durchaus kombinieren kann? Wagt ihr euch in die dunklen Gassen von Whitechapel, in der die heruntergekommensten und ärmsten Individuen Englands vegetieren? Und seid ihr auch bereit, meinem Ermittler Seth Aspen nicht nur dorthin zu folgen, sondern auch darüber hinaus: auf die andere Seite der Realität?

    Falls ihr mehrere oder alle Fragen mit Ja beantwortet habt, lest doch auch einmal den Klappentext:

    London 1888. Als Inspector Seth Aspen in Whitechapel über eine Frauenleiche stolpert, ist das erst der Auftakt einer ungeheuren Mordserie, welche ganz London erschüttert. Der Mörder scheint ein nicht fassbares Phantom, von der Presse bald als Jack the Ripper betitelt. Um ihn zu stellen, verfolgt Aspen den Täter quer über den Atlantik, durch die USA und Kanada und darüber hinaus zur anderen Seite der Realität ... nach Innes, einer Welt, aus welcher der Ripper seine Macht schöpft. Obwohl selbst als Fremdling verfolgt, bleibt ihm Aspen auf den Fersen; mit nur einem Ziel: Den Ripper zu finden koste es, was es wolle.

    Seid ihr immer noch da? Hervorragend. Dann bewerbt euch doch gleich um ein Buch - der Luzifer Verlag ist so großzügig, 10 ebooks und 3 Prints für die Leserunde bereitzustellen. Schreibt bitte dazu, welches Format euch am besten passen würde.

    Und jetzt natürlich noch der Haken an der Sache - ihr habt doch nicht erwartet, dass es ohne ginge, nicht wahr? ;) Keine Panik, Freunde, ist nichts Schlimmes. Ihr müsst nur eine Frage beantworten.

    Angenommen, jemand würde euch eine Zeitmaschine zur Verfügung stellen, mit der ihr lediglich nach London, ins Jahr 1888, reisen könntet: Würdet ihr die Gelegenheit nutzen und versuchen herauszufinden, wer tatsächlich Jack the Ripper ist?
    Zur Leserunde

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