A.R. Klier

 4.2 Sterne bei 65 Bewertungen
Autorin von Folgefehler, Kunstfehler und weiteren Büchern.
Autorenbild von A.R. Klier (©D. Fischer)

Lebenslauf von A.R. Klier

Die Münchner Autorin A.R. Klier hat ihre ersten Gehversuche schon zu Schulzeiten gemacht. Insgesamt drei Mal nahm sie am KWA-Schülerliteraturwettbewerb teil und wurde 2012 für die Kurzgeschichte "Einsame Familie" mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Rund um die Assistenzärzte Frederik Hendriksson und Niklas Thorsen sind inzwischen die drei Medizinkrimis "Anfängerfehler" (2016), "Folgefehler" (2017), "Kunstfehler" (2018) und Systemfehler (2018) erschienen. Weitere Fehler-Krimis sind bereits in Vorbereitung, eine weitere Reihe "Bühnenfieber" steht kurz vor der Veröffentlichung.

Alle Bücher von A.R. Klier

Cover des Buches Kunstfehler (ISBN: 9783746088778)

Kunstfehler

 (14)
Erschienen am 19.03.2018
Cover des Buches Folgefehler (ISBN: 9783744802574)

Folgefehler

 (15)
Erschienen am 20.04.2017
Cover des Buches Herzenssache (ISBN: 9783748100270)

Herzenssache

 (13)
Erschienen am 27.11.2018
Cover des Buches Systemfehler (ISBN: 9783748148630)

Systemfehler

 (12)
Erschienen am 23.10.2018
Cover des Buches Anfängerfehler (ISBN: 9783741282119)

Anfängerfehler

 (10)
Erschienen am 16.03.2017
Cover des Buches Kunstfehler (ISBN: 9783744866651)

Kunstfehler

 (1)
Erschienen am 28.03.2018

Neue Rezensionen zu A.R. Klier

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U

Rezension zu "Kunstfehler" von A.R. Klier

Tolle Reihe
UlrikeBodevor einem Jahr

Cover und Klappentext passen sehr gut zum Inhalt. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben. Eine Geschichte die sehr realistisch ist, denn viele haben vielleicht ähnliches erlebt, wenn vielleicht nicht in dieser Tragik.
Wenn man skrupellosen Menschen die Stirn bietet und dabei fast vor die Hunde geht. Wenn man Rückgrad zeigt und genau deshalb gemobbt wird. Wie geht man mit all dem um? Es ist ein wirklich spannendes , sozialkritisches Buch. Toll recherchiert, was den Klinikalltag betrifft aber dennoch verständlich für jedermann. Der Krimi wird hier nur am Rande erzählt und es ist auf jeden Fall zu empfehlen die beiden erste Teile zu lesen. Was bei mir nicht der Fall war. Trotzdem toll zu lesen. Die Gefühlswelt von Niklas sehr gut auf den Punkt gebracht. Man leidet mit ihm und würde ihm gerne helfen aber aus einem Trauma kommt man nur mit professioneller Hilfe heraus wenn man es denn will. Sich seinen Ängsten zu stellen, die das eigene Leben so sehr beeinträchtigen ist wahnsinnig schwer und braucht Zeit. Daß Niklas aufgrund einer Racheaktion ein weiteres Mal in eine lebensbedrohliche Situation gerät ist natürlich fatal. Ich bin auf den nächsten Band gespannt und werde die beiden ersten Teile auf. 

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U

Rezension zu "Herzenssache" von A.R. Klier

Wenn alles aus dem Ruder läuft
UlrikeBodevor einem Jahr

Was machst Du wenn Dein Leben durch Krankheit völlig aus dem Ruder läuft und Du Dich von allem was Dir je wichtig warst verabschieden mußt? Wenn Du plötzlich an einer offenen Beziehung zweifelst und Deine Familie auch noch eine große dabei Rolle spielt?
Die Protagonisten und Handlungsorte sind toll beschrieben. In den Ärzten haben wir alte Bekannte aus der Fehlerreihe getroffen, was ich toll fand. das Cover wie auch der Klappentext sind gut gewählt und passen zum Inhalt.
Man ist erschüttert, bangt mit und versteht. Eine Erkenntnis wird hier toll miteingearbeitet. Es kommt alles irgendwann ans Tageslicht, was in einer solchen Situation, die aber klassisch dafür ist, fatal ist und zu gorßen Unsicherheiten führt.
Alles in Allem ist dieser Roman einfach gelungen. Der Schreibstil ist so daß man das Buch nicht mehr aus der Hand legen will. Man fiebert mit und hofft hier wirklich auf ein happy end.
Leider müssen wir da weiter hoffen, weil es, wenn überhaupt, erst im zweiten Teil folgt, den ich sofort haben muß.
Sehr empfehlenswert

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Rezension zu "Kunstfehler" von A.R. Klier

Wenig Krimi, mehr Drama
Babajagavor einem Jahr

[Krimi] A.R. Klier - Kunstfehler

Das Buch

Autor: A.R. Klier
Titel: Kunstfehler
erschienen: 19.03.2018
Verlag: BoD
Genre: Krimi
Zeit: Gegenwart
ISBN: 978-3-7460-8877-8

Auch das Cover dieses dritten Teils zeigt passend zum Krankenhausumfeld ein sehr steriles Bild mit OP-Besteck. Die Verbindung zum Krankenhaus und vor allem der Wiedererkennungswert sind damit perfekt gegeben. Die Geschichte ist in kurze Kapitel aufgeteilt. Es gibt eine Rahmenhandlung, in der Niklas von einem ehemaligen Patienten verwundet wird und die Geschichte um den Hergang zu dieser Situation.
Diesen Teil kann man lesen, ohne die Vorgänger zu kennen, solange man sich darauf einlassen kann, dass es vorher Ereignisse gab, die Niklas psychisch schwer belasten.

Handlung

Niklas Thorsen wird von einem ehemaligen Patienten überfallen, der ihn zur Rede stellt, wie es dazu kommen konnte, dass er sein Bein verlor. Dabei wird Niklas verwundet und fürchtet um sein Leben. Während ihn der Patient festhält, erzählt Niklas die Geschichte wie es zur Amputation kommen konnte. Obwohl Niklas seiner Zeit von einem Kunstfehler frei gesprochen worden war, kann sein Widersacher sich nicht damit abfinden.

Meinung

Dieser Teil hat mich enttäuscht. Er ist mehr eine dramatische Geschichte über die innere Zerrissenheit eines Menschen, der etwas schlimmes erlebt hat, als ein Krimi. Auch wenn ich sicherlich nachvollziehen kann, was in Niklas und seinem Patienten vorgegangen sein muss, hätte ich mehr erwartet. Nach wie vor hat der Transplantationsskandal der ersten beiden Teile einen sehr großen Platz, obwohl es sich hier inzwischen ja um etwas ganz anderes handelt. Natürlich wird Niklas so ohne weiteres nicht wieder in sein Leben vor dem Skandal zurück kehren können, aber er verweigert auch jegliche Hilfe. Ich habe ihn in diesem Teil als überaus stur empfunden. Darüber hinaus hat er beinahe jeden ihm nahestehenden Menschen aus seiner Gefühlswelt ausgeschlossen, verletzt und damit nicht nur sich selbst das Leben schwer gemacht. Nach etwa der Hälfte des Buches habe ich das als eher nervig statt verständlich empfunden.
Meine Sympathie galt diesmal eher Niklas' Freundin Freja, die sich irgendwie damit arrangieren musste.
Der stressige Klinikalltag wird wie in der voran gegangenen Teilen glaubwürdig dargestellt, die sterile Atmosphäre kann man sich gut vorstellen und auch der Streit zwischen Niklas und seinem Kollegen und wie dieser Niklas belastet hat, wurde gut heraus gearbeitet.
Dennoch hat dieser Teil wenig von einem Krimi. Die Figuren bleiben zu blass um ein wirkliches Drama zu sein und die eigentliche Tat, die einen Krimi ausmachen würde, wird im Grunde nur am Rande erwähnt.

Fazit

Ein Teil der enttäuscht. Zwar bleibt A.R. Klier dem UKE Hamburg treu, aber diesmal hat sie sich meiner Meinung nach zu sehr in das persönliche Drama des Protagonisten gedacht und das kriminelle Umfeld vernachlässigt. Darüber hinaus erfährt man von den einzelnen Charakteren zu wenig. Deshalb gibt es von mir diesmal nur enttäuschte 2 Sterne. 

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