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Ein lustiger Krimi

Inhalt

Die Annahme ihres ersten richtigen Falls – die Untersuchung des Mordes am Casino-Mogul Ethan Becker – sollte aufregend sein. Stattdessen geraten die Dinge außer Kontrolle und Tiffany steckt bis zum Hals in Schwierigkeiten, als sie es mit verschwiegenen Verdächtigen, korrupten Casino-Handlangern und einem Leibwächter mit mysteriöser Vergangenheit zu tun bekommt.

Tiffanys Poker-spielende Oma und ihre aufdringlichen Eltern wollen, dass sie einen netten Mann findet und sesshaft wird, aber Tiffany will nur den wahren Mörder aufspüren, bevor er sie zuerst findet...


Fazit

Ein lustiger Krimi der mich gut unterhalten hat. Tiffany und auch ihre Familie fand ich sympathisch. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es war mit lustigen stellen gespickt.

Wer Stephanie Plum mag, mag auch Tiffany Black

Tiffany Black ist auf dem Heimweg, als plötzlich aus dem Nichts ein Mann mit einem Gleitschirm an ihr vorbeifliegt. Er landet, winkt ihr kurz mit einem schelmischen Blick aus seinen grünen Augen zu, steigt in seinen Ferrrari und braust davon.

Tage später erfährt Tiffany, dass es sich bei diesem Mann wohl um den Dieb eines Van Goghs gehandelt hat.

Und schon steckt sie wieder mitten in einer Ermittlung. Doch eigentlich hat sie einen ganz anderen Fall: Sie versucht herauszufinden, ob eine junge Frau ermordet wurde oder es sich einfach nur um einen schiefgelaufenen Überfall handelte.

Tja, und die Drohbrief, die sie neuerdings bekommt, machen ihr Leben auch nicht leichter. Gut, dass sie in Notzeiten auf Stone zurückgreifen kann. Doch weitere Stunden in Krav Maga müssten auch noch sein.

Dies ist der zweite Band der Tiffany Black Serie, der wieder durch tolle Akteure, schrullige Verwandschaft und seltsame Mordgeschichten glänzt.

Mich erinnert der Schreibstil A. R. Winters an die ersten Geschichten von Janet Evanovich. Tiffany Black ist eine würdige Nachfolgerin von Stephanie Plum, wenn auch deren Verwandschaft etwas verrückter ist.

Auch dieser Band hat nichts von seinem Reiz verloren. Es ist, als habe   A.R. Winters eine neue verrückte Privatdetektivin erschaffen, die mit ihrer Reihe von Fällen noch für Aufregung sorgen wird.

Mir gefällt dieser Band  genauso gut wie der erste und Band drei ist schon bestellt. Endlich mal wieder eine witzige kreative Figur, die ein interessantes Leben führt und trotzdem noch real erscheint.

Gefehlt hat mir nur ein bisschen der gute Stone. In Band 1 kam er etwas häufiger vor und seine wortkarge Art habe ich vermisst. Dafür hätte ich auf den "Einladungsgast für Tiffany" beim Essen mit den Eltern verzichten können.

Ein toller Band, der mir den sonnigen  Nachmittag draussen noch versüsst hat. Ich werde Tiffany Black auch weiterhin die Treue halten.

Mörderjagd in Las Vegas

Tiffany Black arbeitet abends als Croupier im Casino in Las Vegas. Tagsüber will sie als Privatdetektivin durchstarten, hat zwar ihre Lizenz, ist aber noch in der Ausbildung. Zur richtigen Ermittlerin fehlt ihr noch einiges: -ein Waffenschein, eine Waffe und ein Selbstverteidigungskurs.

Letzteres stellt sich als lebenswichtig heraus, als sie den Auftrag annimmt nach einem Mörder zu suchen.

Aber der Reihe nach: Ausgerechnet die Frau von Casino-Mogul Ethan Becker stellt Tiffany an, um den Mörder ihres Mannes zu finden. Die Ehefrau hat gute Gründe Tiffany zu nehmen, denn sie wird des Mordes an ihrem Mann verdächtigt. Außerdem ist kein anderer Privatermittler zu überreden für sie zu arbeiten- keiner will sich an dem Fall die Finger verbrennen,

So stochert die Cupcakes liebende Tiffany munter drauf los und trifft dann auch mitten ins Wespennest. Der Casino-Mogul hatte wohl nebenbei einiges an Affären und auch im Casino selbst lief nicht alles rund.

Doch so richtig ernsthaft klar, in welcher Gefahr sie selbst durch diesen Job schwebt wird Tiffany erst, als sie in einem Hinterzimmer von zwei bulligen Typen zusammengeschlagen werden soll. Zwar kann sie fliehen, doch ihre Auftraggeberin stellt ihr ab sofort einen Aufpasser an die Seite. Stone, Ex-Militär, schweigsam und zielstrebig gibt Tiffany die Sicherheit, die sie selbst noch nicht hat. Er besteht auf Krav Magna Kurs und Waffenschein. Beides soll sich später noch auszahlen...

Diese Buch ist einfach klasse. Es liest sich super. Die Hauptfigur Tiffany Black, hat unter ihrem Namen zu leiden- jeder hält sie für eine Stripperin- und eine Leidenschaft für Cupcakes (wobei eigentlich für alles Süße).
Zwar fehlt es ihr noch an detektivischer Durchsetzungskraft und guter Mimik- sie fliegt bei jedem Täuschungsversuch gleich auf :-) - doch ist sie sympatisch und man folgt ihr gerne auf der Mördersuche.

Stone ist der perfekte Gegenpart und in den Augen von Tiffanys Mutter,Vater und Großmutter der ideale Mann an ihrer Seite, was ihnen leider nicht auszureden ist.

Ich freue mich darauf, die beiden nachfolgenden Bände zu lesen und hoffe, dass sie ebenfalls so gut sind wie dieser erste Band.

Wenn die Serie so munter weitergeht, sehe ich sie auf gleicher Höhe mit der Stephanie-Plum-Serie von Janet Evanovich. Allerdings spreche ich hierbei von den ersten 16 Bänden dieser Serie, danach lies sie stark nach.

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