Aaron James

 3.1 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Arschlöcher - eine Theorie, Arschlöcher und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Aaron James

Aaron JamesArschlöcher - eine Theorie
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Arschlöcher - eine Theorie
Arschlöcher - eine Theorie
 (3)
Erschienen am 24.03.2014
Aaron JamesArschlöcher
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Arschlöcher
Arschlöcher
 (2)
Erschienen am 18.05.2015
Aaron JamesAssholes
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Assholes
Assholes
 (1)
Erschienen am 18.07.2016
Aaron JamesAssholes: A Theory
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Assholes: A Theory
Assholes: A Theory
 (1)
Erschienen am 22.04.2014
Aaron JamesFairness in Practice
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Fairness in Practice
Fairness in Practice
 (0)
Erschienen am 26.09.2013

Neue Rezensionen zu Aaron James

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Nespavanjes avatar

Rezension zu "Arschlöcher - eine Theorie" von Aaron James

Unangenehmen Zeitgenossen und wie man sie erkennt
Nespavanjevor 3 Jahren

Der Titel dieses Sachbuches hat mir und meinen Buchhändlerkollegen ein Schmunzeln herausgelockt und so manche Kunde konnte den Titel nur mit errötendem Gesicht nennen. Ich persönlich finde einen kurzen knackigen Titel wie „Arschlöcher“ schon mal viel besser, als die ellenlangen Titel, die sich sowieso niemand merken kann und will. Meine Erwartungen, so aufrührerisch der Titel nun auch sein mag, waren eigentlich sehr niedrig und was soll ich sagen: Mir hat es gut gefallen.

Gleich im ersten Teil erwartet dem geneigten Leser eine genaue Definition des Begriffes Arschloch und nun kann ich sagen, dass nicht jedes Arschloch auch tatsächlich eines ist! Es werden einige interessante Überlegungen angestellt, aber so wie im Untertitel versprochen, wird man sie nicht unbedingt zum Schweigen bringen können. Allerdings hilft es in den meistens Fällen bereits einen Mitmenschen als solches zu erkennen und dann dementsprechend darauf zu reagieren.  Aaron James geht darauf ein, weshalb das Arschloch meist männlich ist und wie es mit dem weiblichen Pendant dem Miststück aussieht. Der Autor dieses Sachbuches promovierte an der Harvard University und hält eine Professur für Philosophie an der University of California. Seine Beispiele  entspringen oft der amerikanischen Kultur und Gesellschaft. Meist wird man das eine oder andere Beispiel für den europäischen Kulturkreis nicht ummünzen können, allerdings wird der aufmerksame Leser schon merken, auf was Aaron James hinauswill. Arschlöcher ist ein kurzweiliges, philosophisch angehauchtes und humorvolles Sachbuch über einen besonderen Mitmenschen und zum Schluss will ich mich natürlich bei dem Leser meiner Rezensionen entschuldigen: Das Wort Arschloch hab ich vielleicht ein wenig inflationär benutzt, allerdings würde ich, nachdem ich dieses Sachbuch nun gelesen habe, gerne wissen, wie oft Aaron James es benutzt hat. Ich hab mir aber nicht die Mühe gemacht sie zu zählen, aber vielleicht macht das ja noch jemand.

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Sunshine_Bookss avatar

Rezension zu "Arschlöcher" von Aaron James

Total langweilig
Sunshine_Booksvor 3 Jahren

Inhalt:
Sie lauern überall: im Job, im Freundeskreis, in der Politik, im Fernsehen und im Straßenverkehr. Wenn man Pech hat, sogar in der eigenen Familie. Arschlöcher sind eine Zumutung. Sie nerven. Und bringen andere mit ihrer Unverschämtheit zur Weißglut. Doch was genau macht diesen Menschenschlag eigentlich aus? Warum sind es oft Männer? Weshalb gibt es in manchen Ländern mehr Arschlöcher als in anderen, ist vielleicht der Kapitalismus schuld? Oder ist es eine Frage des Charakters? Und: Wie gehen wir am besten mit ihnen um? In seiner ebenso intelligenten wie unterhaltsamen Theorie fühlt Philosophieprofessor Aaron James dem Phänomen A* auf den Zahn. Denn nur wer versteht, wie ein Arschloch tickt, kann konstruktiv mit ihm umgehen! (Klappentext, Amazon)

Cover:
Definitiv lustig und es erweckt Aufmerksamkeit.

Titel:
Passt auch, aber ich habe mir etwas Amüsanteres vorgestellt, trotz Ratgeber.

Schreibstil:
Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr an der Uni einen Kurs belegt, der ein super tolles Thema behandeln wird? Vorfreude, richtig? Und dann sitzt ihr in der Vorlesung und nach zehn Minuten merkt ihr, dass der Professor ein Talent hat, dieses Thema zu ruinieren, da er sich liebendgerne profiliert und einfach nur ein trockener Besserwisser ist. Das beschreibt den Schreibstil dieses Autor sehr gut. Die 288 Seiten taten weh beim Lesen. Er wiederholt sich, stellt rhetorische Fragen, kommt nicht auf den Punkt ...

Kriesenreif:
Ich könnte hier sehr sehr viel schreiben, aber ich fasse mich kurz.
- Der Titel verspricht einen amüsanten Ratgeber. Was bekomme ich? Eine schon fast wissenschaftliche brottrockene Arbeit
- Wie bekommt man Arschlöcher zum Schweigen? Ja, das scheint der Autor auch nicht zu wissen, denn gegen das durchschnittliche Arschloch kann man seiner Meinung nach nichts tun
- Dieser unterirdische Schreibstil

... ich höre jetzt lieber auf.

Fazit:
Wenn ihr jemanden wirklich nicht leiden könnt, dann schenkt ihm dieses Buch. Gerade jetzt zum Sommerurlaub hin: Die perfekte Urlaubslektüre. Funktioniert garantiert, um jemandem den Strandtag zu versauen!

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Babschas avatar

Rezension zu "Arschlöcher - eine Theorie" von Aaron James

Vom fürchterlichsten Zeitgenossen
Babschavor 5 Jahren

Arschlöcher, wir sind umgeben von ihnen und es werden immer mehr. Ob beim Vordrängeln an der Kasse, als Wichtigtuer in Meetings oder als Kamikaze auf der Autobahn. Doch was macht das Arschloch im 
klassischen Sinne im Gegensatz  zum Psychopathen, Rüpel oder dem Menschen mit speziellen, eigentümlichen Denk- und Verhaltensweisen eigentlich aus? Wie kann man mit ihm umgehen, wie einen Direktkontakt überstehen, ohne vor Wut und Verzweiflung durch die Decke zu gehen? Und welche Möglichkeiten bestehen, die steigende Zahl der Arschlöcher einzudämmen und zur Räson, geschweige denn zur Einsicht zu bringen? Ist ein echtes Arschloch überhaupt änderbar?

Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich der Autor, selbst Harvard-Professor, in seinem Buch. Allerdings nicht allein aus der Betroffenheit eines von Milliarden Leidtragenden, sondern aus abgeklärter, philosophischer Sichtweise. In überwiegend launigen und interessanten Kapiteln bereitet er das Gesamtthema akribisch und sehr praxisnah auf (ohne jede Scham, hierbei auch diverse noch lebende „Persönlichkeiten“ ins rechte Rampenlicht zu setzen), seziert die Merkmale und die Denkweise dieses höchst unangenehmen Typus Mensch und kommt zu dem bedauerlichen, aber im Grunde zu erwartenden Schluss, das das klassische Arschloch nicht änderbar ist, egal wie man die Sache angeht. Und zwar deshalb, weil es in dem tief verwurzelten (Irr)glauben lebt, etwas absolut Besonderes zu sein, dass gängige Verhaltensnormen für es selbst nicht gelten und es sich daher jede Unverschämtheit und Freiheit gegenüber seinen Mitmenschen herausnehmen kann. Schade. Wäre wirklich zu schön gewesen. Und was die ganze Sache noch schlimmer macht ist, dass (zumindest aus Sicht des Autors) diese Spezies ganz überwiegend männlich ist.

Die theoretische Möglichkeit, überhaupt etwas zu ändern, sieht James nur über tiefgreifende gesellschaftliche Umstrukturierungen von Moral und Wertvorstellungen im Sinne der alten Denker. Aber das driftet dann wohl doch zu sehr in die Welt der Utopie. 

Ein gutes, streckenweise etwas theoretisches Buch, das aber dennoch viel Spaß macht. Und manchmal fast schon so was wie Mitleid mit dieser bedauernswerten Spezies auslöst. 

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