Aaron James Arschlöcher - eine Theorie

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Inhaltsangabe zu „Arschlöcher - eine Theorie“ von Aaron James

Jeder kennt welche. Man begegnet ihnen überall: im Job, in der Schule, im Freundeskreis, in der Politik, in Geschichtsbüchern, im Fernsehen oder im Straßenverkehr. Mitunter sogar in der Familie. Man könnte sie auch als Mistkerle, Tyrannen, Wichtigtuer, Intriganten oder Egomanen beschimpfen. Arschlöcher sind eine Zumutung. Doch was genau macht ein Arschloch aus? Warum sind es oft Männer? Weshalb bringen manche Länder mehr Arschlöcher hervor als andere? Ist der Kapitalismus schuld? Oder ist es eine Frage des Charakters? Und können wir uns überhaupt wohl fühlen in einer Gesellschaft, wo Arschlöcher sprießen wie Unkraut? Aaron James beschäftigen diese und weitere Fragen. Seine Theorie ist so intelligent wie unterhaltsam und enthält darüber hinaus eine nützliche Gebrauchsanleitung für den Umgang mit A*.

Eine kurzweiliges, philosophisch angehauchtes und humorvolles Sachbuch über einen besonderen Mitmenschen: Dem Arschloch.

— Nespavanje
Nespavanje

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    Arschlöcher - eine Theorie
    Nespavanje

    Nespavanje

    01. October 2015 um 11:30

    Der Titel dieses Sachbuches hat mir und meinen Buchhändlerkollegen ein Schmunzeln herausgelockt und so manche Kunde konnte den Titel nur mit errötendem Gesicht nennen. Ich persönlich finde einen kurzen knackigen Titel wie „Arschlöcher“ schon mal viel besser, als die ellenlangen Titel, die sich sowieso niemand merken kann und will. Meine Erwartungen, so aufrührerisch der Titel nun auch sein mag, waren eigentlich sehr niedrig und was soll ich sagen: Mir hat es gut gefallen. Gleich im ersten Teil erwartet dem geneigten Leser eine genaue Definition des Begriffes Arschloch und nun kann ich sagen, dass nicht jedes Arschloch auch tatsächlich eines ist! Es werden einige interessante Überlegungen angestellt, aber so wie im Untertitel versprochen, wird man sie nicht unbedingt zum Schweigen bringen können. Allerdings hilft es in den meistens Fällen bereits einen Mitmenschen als solches zu erkennen und dann dementsprechend darauf zu reagieren.  Aaron James geht darauf ein, weshalb das Arschloch meist männlich ist und wie es mit dem weiblichen Pendant dem Miststück aussieht. Der Autor dieses Sachbuches promovierte an der Harvard University und hält eine Professur für Philosophie an der University of California. Seine Beispiele  entspringen oft der amerikanischen Kultur und Gesellschaft. Meist wird man das eine oder andere Beispiel für den europäischen Kulturkreis nicht ummünzen können, allerdings wird der aufmerksame Leser schon merken, auf was Aaron James hinauswill. Arschlöcher ist ein kurzweiliges, philosophisch angehauchtes und humorvolles Sachbuch über einen besonderen Mitmenschen und zum Schluss will ich mich natürlich bei dem Leser meiner Rezensionen entschuldigen: Das Wort Arschloch hab ich vielleicht ein wenig inflationär benutzt, allerdings würde ich, nachdem ich dieses Sachbuch nun gelesen habe, gerne wissen, wie oft Aaron James es benutzt hat. Ich hab mir aber nicht die Mühe gemacht sie zu zählen, aber vielleicht macht das ja noch jemand.

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    Arschlöcher - eine Theorie
    Babscha

    Babscha

    04. April 2014 um 18:25

    Arschlöcher, wir sind umgeben von ihnen und es werden immer mehr. Ob beim Vordrängeln an der Kasse, als Wichtigtuer in Meetings oder als Kamikaze auf der Autobahn. Doch was macht das Arschloch im klassischen Sinne im Gegensatz zum Psychopathen, Rüpel oder dem Menschen mit speziellen, eigentümlichen Denk- und Verhaltensweisen eigentlich aus? Wie kann man mit ihm umgehen, wie einen Direktkontakt überstehen, ohne vor Wut und Verzweiflung durch die Decke zu gehen? Und welche Möglichkeiten bestehen, die steigende Zahl der Arschlöcher einzudämmen und zur Räson, geschweige denn zur Einsicht zu bringen? Ist ein echtes Arschloch überhaupt änderbar? Diesen und vielen anderen Fragen widmet sich der Autor, selbst Harvard-Professor, in seinem Buch. Allerdings nicht allein aus der Betroffenheit eines von Milliarden Leidtragenden, sondern aus abgeklärter, philosophischer Sichtweise. In überwiegend launigen und interessanten Kapiteln bereitet er das Gesamtthema akribisch und sehr praxisnah auf (ohne jede Scham, hierbei auch diverse noch lebende „Persönlichkeiten“ ins rechte Rampenlicht zu setzen), seziert die Merkmale und die Denkweise dieses höchst unangenehmen Typus Mensch und kommt zu dem bedauerlichen, aber im Grunde zu erwartenden Schluss, das das klassische Arschloch nicht änderbar ist, egal wie man die Sache angeht. Und zwar deshalb, weil es in dem tief verwurzelten (Irr)glauben lebt, etwas absolut Besonderes zu sein, dass gängige Verhaltensnormen für es selbst nicht gelten und es sich daher jede Unverschämtheit und Freiheit gegenüber seinen Mitmenschen herausnehmen kann. Schade. Wäre wirklich zu schön gewesen. Und was die ganze Sache noch schlimmer macht ist, dass (zumindest aus Sicht des Autors) diese Spezies ganz überwiegend männlich ist. Die theoretische Möglichkeit, überhaupt etwas zu ändern, sieht James nur über tiefgreifende gesellschaftliche Umstrukturierungen von Moral und Wertvorstellungen im Sinne der alten Denker. Aber das driftet dann wohl doch zu sehr in die Welt der Utopie. Ein gutes, streckenweise etwas theoretisches Buch, das aber dennoch viel Spaß macht. Und manchmal fast schon so was wie Mitleid mit dieser bedauernswerten Spezies auslöst.

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