Aaron Koenig BITCOIN - Geld ohne Staat

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Inhaltsangabe zu „BITCOIN - Geld ohne Staat“ von Aaron Koenig

Geld ohne Staat? Als der Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek 1976 einen freien Wettbewerb der Währungen forderte, wurde das kaum ernst genommen. Seitdem hat sich die Welt stark verändert. Heute haben wir alle Möglichkeiten, um Hayeks Vision eines »Geldes ohne Staat« in die Tat umzusetzen. Aber wie? Eine Antwort darauf kann der Bitcoin sein, die wohl bekannteste und erfolgreichste nichtstaatliche Währung. Und doch ist er nur die Spitze des Eisbergs. Schon jetzt gibt es viele hundert private dezentrale Währungen, die auf dem Bitcoin-Prinzip aufbauen. Dieses Buch erklärt das Phänomen Bitcoin und gibt praktische Tipps für Bitcoin-Einsteiger. Kurze Interviews mit Insidern beleuchten die Zukunftsperspektiven des Bitcoin-Marktes.

Für mich leider ein Flop. Das Thema wurde nicht objektiv angepackt!

— Floh
Floh

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  • Bitcoin - die Entnationalisierung des Geldes?

    BITCOIN - Geld ohne Staat
    R_Manthey

    R_Manthey

    22. October 2015 um 10:46

    Wenn man Menschen erzählt, dass ein Geldmonopol des Staates nicht zu einer Marktwirtschaft passt, dann schauen sie meist entsetzt drein. Sie können sich nicht vorstellen, dass sie zwischen verschiedenem Geld wählen sollen oder dass ihr Eigentum dadurch sicherer werden würde. Das Vertrauen in den Staat ist besonders in Deutschland stark ausgeprägt. Und das obwohl er bei Lichte betrachtet nicht viel auf die Reihe kriegt und das sauer erarbeitete Steuergeld seiner Bürger mit großen Schwüngen zum Fenster herauswirft. Inzwischen gibt es darüber sogar schon eine beliebte Fernsehshow. Ganz anders sieht das in Argentinien aus. Nachdem die Bürger dieses Landes in der jüngeren Vergangenheit erleben mussten, wie sie gnadenlos enteignet wurden, wie ihre Konten eingefroren und ihre Altersvorsorge wertlos wurde, gibt es ein solches Vertrauen dort nicht mehr. Argentinien spielt gerade auch deshalb eine besondere Rolle beim praktischen Gebrauch der virtuellen Bitcoins. Man kann dort - so liest man in diesem Buch - in Cafes mit seinem Smartphone in Bitcoin bezahlen. Bitcoin ist keine staatliche Währung. Der Staat hat weder einen Zugriff auf, noch eine Kontrolle über diese Währung. Und: Die Anzahl der Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt. Es käme also nie zu einer Inflation, also zu einer beliebigen Ausweitung der Geldmenge. Einem normalen Menschen, der sich mit Währungsfragen noch nicht auseinandergesetzt hat, müssen bei solchen Aussagen zwangsläufig Zweifel kommen. Kann das tatsächlich funktionieren? Man ist anderes gewöhnt. Und das ist gewöhnlich der Maßstab, selbst wenn er sich schon mehrmals als falsch erwiesen hat. Diese Broschüre versucht die ökonomischen Hintergründe der Bitcoins zu erläutern. Die Konstruktion der digitalen Währung erweist sich als praktische Verwirklichung einer Idee von Friedrich August von Hajek, die er zunächst 1975 in einer Vorlesung erläuterte und ein Jahr später in einem Buch ausführlich darlegte. Freies Geld, auf das Staaten keinen Zugriff haben, soll verhindern, dass Bürger ihr Eigentum durch staatliche Eingriffe in das Währungssystem verlieren. Und gleichzeitig soll ein marktwirtschaftlicher Wettbewerb um das beste Geld auch den Staat zwingen, diszipliniert mit seinem Geld umzugehen. Im Text dieses Buches gelingt es dem Autor sehr gut, diese Idee zu erklären. Es geht also in erster Linie darum, den theoretischen Ansatz zu erläutern und weniger um praktische Fragen. Zwar werden solche Probleme auch diskutiert, doch ein Leser, der sich noch nie mit Bitcoins beschäftigt hat, versteht dazu wahrscheinlich kein Wort. Leider muss man das als ernsthaften Mangel bezeichnen, denn wie soll man sich für eine solche Währung begeistern, wenn sie noch nicht einmal im Ansatz praktisch beschrieben wird. Damit erzeugt man bestenfalls Zweifel und Ablehnung. Denn genau das passiert in der Regel, wenn man Menschen überfordert statt sie mitzureißen. Man sollte also den Untertitel dieses Buches sehr ernst nehmen, denn er beschreibt genau den Inhalt dieses Werkes. Wenn man sich über praktische Dinge informieren möchte, so findet man im Text einige Links zu entsprechenden Internetseiten. Der wirklich sehr gut erklärte ökonomische Hintergrund der digitalen Währung wird immer wieder durch Interviews mit (vorwiegend jungen) Nutzern von Bitcoins unterbrochen. Man lernt daraus nicht wirklich viel, außer, dass es Leute gibt, die offensichtlich Bitcoins praktisch nutzen. Als erste (theoretische) Annäherung an diese digitale Währung, die tatsächlich die Welt völlig verändern würde, sollte sie sich durchsetzen, eignet sich dieses Buch sehr gut. Praktische Fragen beantwortet es verständlich hingegen nur für diejenigen, die sich schon damit befasst haben und solche Antworten nicht mehr brauchen. Gemessen an seinem engen Anspruch hat der Text fünf Sterne verdient. Hätte sein Autor sich die eigentlich wenig informativen Interviews gespart und stattdessen die praktische Seite von Bitcoins besser erläutert, wäre dies ein wirklich tolles Buch geworden.

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