Aarons

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AaronsGeheimauftrag Tokio
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Geheimauftrag Tokio
Geheimauftrag Tokio
 (1)
Erschienen am 01.01.1981

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Rezension zu "Geheimauftrag Tokio" von Aarons

Die Abenteuer des CIA-Agenten Sam Durell
Shunyavor 4 Jahren

In Hatashima grassiert eine unbekannte Seuche. Fischer haben einen Kanister gefunden und seitdem sterben die Einwohner Hatashimas wie die Fliegen. Die Seuche breitet sich aus und nur eine Person scheint immun dagegen zu sein: Yoko Kamuru. Doch die junge Frau ist verschollen und unauffindbar. Sam Durell, derzeitiger Chef der Tokioter Zentrale der Sektion K bekommt den Auftrag Yoko Kamuru zu finden, bevor es die Russen, Chinesen oder Japaner schaffen um somit zu beweisen, dass der Kanister mit dem unbekannten Virus nicht von der amerikanischen Seite stammt. Eine wilde Verfolgungsjagd quer durch Japan lässt Sam Durell alte Bekannte treffen und neue Freunde verlieren. Eine Jagd auf Leben und Tod nimmt ihren Lauf und das Leben der gesamten Menschheit steht auf dem Spiel.

Wie man auf dem Cover erkennt ist der Agententhriller schon recht alt, hat aber immer noch seinen ganz eigenen Charme. Die Handlung spielt in Japan. Viel davon merkt man außer einigen Personen und den Orten jedoch nicht, da der Autor nicht gerade viel Wert auf Details gelegt hat. Der Fokus der Story liegt auf der Suche nach Yoko Kamuru. Sam Durell und seine Kollegen bleiben relativ blass. Den Russen Oberst Cäsar Iwanowitsch Skoll fand ich jedoch ganz unterhaltsam. Man erfährt nicht allzu viel über die Figuren. Man kann den Thriller aber auch lesen ohne die anderen Bücher kennen zu müssen. Die Handlung ist recht spannend und Sam Durell ist nicht einer dieser Helden, die alles perfekt hinbekommen. In einigen Situationen ist er durchaus unterlegen gewesen und muss während der Handlung so einiges einstecken. Er zeigt Schwäche und Ängste und auch wenn er Dinge tut, die teilweise doch recht fragwürdig erscheinen ist er schon ein dufter Typ, der es auch mit gefährlichen Gegnern aufnehmen kann. An James Bond kommt er natürlich nicht heran, aber ähnlich sind sich beide schon ein wenig. Sie haben viel für hübsche Frauen übrig, sind gute Agenten und schrecken vor nichts zurück. Was mich verwirrt hat war, das dauernd von Saki die Rede ist. Ich vermute mal, dass Sake gemeint ist, es kann auch ein Übersetzungsfehler sein, aber es war schon recht nervig. Das Ende fand ich auch nicht so doll. Da hätte der Autor sich schon etwas Besseres einfallen lassen können. Mich hat es nicht gerade vom Stuhl gerissen.

Der Schreibstil ist dafür recht angenehm. Der Autor schweift nicht ab und auch wenn die Rechtschreibung nicht gerade aktuell ist liest sich das Buch sehr flüssig. Die Kapitel sind kurz gehalten und werden nicht langweilig. Mit etwa 150 Seiten ist das Buch locker an ein bis zwei Tagen zu schaffen.

Wer Agententhriller mag sollte sich die Sam Durell-Reihe ruhig mal ansehen. Es gibt etwa 18 Bände. Wie oben angemerkt ist die Reihe aber nicht gerade up to date, soll heißen sie wird wohl nicht einfach zu bekommen sein. Das Buch hat hier und da seine Schwächen, hat mich aber ganz gut unterhalten.

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