Abby Cooper Wunderworte

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Inhaltsangabe zu „Wunderworte“ von Abby Cooper

Wenn Worte unter die Haut gehen! Die zwölfjährige Elyse wurde mit einem besonderen Phänomen geboren: Jedes Wort, das jemand über sie sagt, erscheint auf ihrer Haut. Früher hat sie das nie gestört, als ihre beste Freundin jedoch lieber mit den "coolen Mädchen abhängt", erscheinen plötzlich Worte wie "Freak" oder "Verliererin". Doch auch andere Überraschungen erreichen Elyse: geheimnisvolle blaue Nachrichten, die sie aufmuntern und ihr Mut machen. Zum Beispiel als sie die Chance erhält, den Schulausflug zu planen. Schließlich findet Elyse heraus, wer der geheimnisvolle Zettelschreiber ist und gewinnt viele neue, echte Freunde. Wichtige Themen heiter verpackt: Freundschaft, Pubertätswahnsinn und Mobbing mit großartigen Charakteren in einem wunderbar ergreifenden und lustigen Tonfall!

Ziemlich amerikanisch aber echt toll geschrieben; entgegen meiner ersten Befürchtungen geht es doch nicht bei den ersten Beziehungen um mehr

— Maja_Sagnich

Ein wundervolles Buch für weibliche Individualisten ab 10 Jahren. Es macht Mut zu sich selbst zu stehen und sich zu akzeptieren.

— EmmyL

faszinierender Jugendroman über die Beuetung von Worten

— romi89

Kinderbuch über die Wirkung von Selbst- und Fremdeinschätzung, und trotzdem noch spannend, authentisch und humorvoll

— Jezebelle

Ein einfühlsames Buch über die Erlebnisse einer Junior High Schülerin und ihre Entwicklung innerhalb eines Jahres.

— Siraelia

Für Jungs ist dieses Buch denke ich mal eher nichts, jedoch Mädchen in der Zielgruppe von 10 - 12 Jahren könnte dieses Buch sehr gefallen!:)

— karinasophie

Ein echt tolles Buch♥

— szebrabooks

Außergewöhnliche Idee voller Gefühle & einer Protagonistin, die eine bemerkenswerte Entwicklung durchmacht!

— cityofbooks

Eine wirklich tolle Idee

— lesemaus1981

Sehr schöne Buchidee, sollte man unbedingt lesen!

— Chiaramaus

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    Wunderworte

    laraundluca

    11. August 2017 um 18:28

    Inhalt: Wenn Worte unter die Haut gehen! Die zwölfjährige Elyse wurde mit einem besonderen Phänomen geboren: Jedes Wort, das jemand über sie sagt, erscheint auf ihrer Haut. Früher hat sie das nie gestört, als ihre beste Freundin jedoch lieber mit den "coolen Mädchen abhängt", erscheinen plötzlich Worte wie "Freak" oder "Verliererin". Doch auch andere Überraschungen erreichen Elyse: geheimnisvolle blaue Nachrichten, die sie aufmuntern und ihr Mut machen. Zum Beispiel als sie die Chance erhält, den Schulausflug zu planen. Schließlich findet Elyse heraus, wer der geheimnisvolle Zettelschreiber ist und gewinnt viele neue, echte Freunde. Wichtige Themen heiter verpackt: Freundschaft, Pubertätswahnsinn und Mobbing mit großartigen Charakteren in einem wunderbar ergreifenden und lustigen Tonfall! Meine Meinung: Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht, leicht verständlich und für die Zielgruppe ab 10 Jahre gut geeignet. Er ist sehr frisch und jugendlich, zeitgemäß, schnell und flüssig zu lesen. Obwohl für Kinder zwischen 10 und 12 Jahren konzipiert, konnte mich dieses Buch überzeugen. Es ist aus der Sicht eines 12-jährigen Mädchens geschrieben - sie ist genauso alt wie meine Tochter jetzt, was ich sehr interessant fand. Die Geschichte ist etwas ganz Besonders. Sie ist zwar ziemlich ruhig (was nicht gleichbedeutend mit langweilig ist- im Gegenteil), trägt aber eine wundervolle Botschaft zum Leser. Sie macht Mut zu sich selbst zu stehen, sich so anzunehmen und anzuerkennen wie man ist. Jeder Mensch hat seine Probleme und Unzulänglichkeiten, etwas, womit er nicht ganz zufrieden ist. Es ist nicht leicht sich selbst zu akzeptieren, aber es erleichtert das Leben ungemein. Denn ab diesem Zeitpunkt haben Neider weniger Angriffsfläche. Eine tolle Botschaft. Mobbing spielt eine große Rolle und es wird aufgezeigt, welche Macht Worte haben, welche Auswirkungen Worte haben können, wie positive Worte beflügeln und Beschimpfungen negative Gefühle hervorlocken und verstärken können. Aber auch Freundschaft wird thematisiert und der ganz normale Teenagerstress wird bildhaft dargestellt. Die Idee gefällt mir wirklich sehr gut. Auch die Idee mit den geheimnisvollen blauen Zetteln, bei denen der Leser bis zum Schluss mit rätselt, von wem sie nun stammen, ist gelungen. Ich war immer wieder am schwanken, hatte Ahnungen, die ich bald wieder verworfen habe. Die Beschreibungen und Handlungen sind altersgerecht und nachvollziehbar. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und wirken auch in ihrem Handeln sehr authentisch. Es hat mir viel Spaß bereitet, diesen Weg der Selbstfindung mit Elyse zu gehen, zu sehen, wie sie Freunde findet, nach und nach auftaut, sich selbst akzeptiert, über sich hinauswächst und Großes leistet. Ich denke, dass sich viele junge Leser hier verstanden fühlen und sich selbst wieder erkennen. Und dass es manchen vielleicht auch Mut macht. Fazit: Eine tolle, lehrreiche, Werte vermittelnde und besondere Geschichte, nicht nur für junge Mädchen.

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  • Prima für Mädchen ab ca.12 Jahre ;sehr feinsinnig und lustig

    Wunderworte

    Maja_Sagnich

    26. June 2017 um 23:09

    Ziemlich amerikanisch aber wirklich toll geschrieben; entgegen meiner ersten Befürchtungen geht es doch nicht bei den ersten Beziehungen um mehr als Küssen  und Händchenhalten; mir hat gefallen, daß es um Freundschaft,Mobbing und Mutigsein geht; ich würde es aber echt erst ab 11/12 Jahre empfehlen und nur für Mädchen; mein Sohn ist 12 Jahre und das wäre echt als Schullektüre wohl peinlich gewesen; es ist halt aus der IchPerspektive von einer 12 jährigen(6.Klasse) geschrieben und seiner Cousine (13 Jahre) hat es auch richtig gut gefallen!

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  • Eine starke Geschichte über die Wirkung von Worten

    Wunderworte

    EmmyL

    20. May 2017 um 11:31

    Cognadijvisibilitis kurz CAV ist ein sehr seltener Gendefekt unter welchem Elyse seit ihrer Geburt leidet. Sobald sie jemand mit einem Wort beschreibt, erscheint dieses auf ihrer Haut. Worte wie clever, toll, wunderschön oder cool fühlen sich gut an. Leider ist sie nun in der sechsten Klassenstufe. Die Grundschulzeit ist beendet – neue Schule, neue Klassenkammeraden, neues Umfeld. Durch ihre zurückhaltende Art wird Elyse sehr schnell zum Außenseiter. Auf ihren Arben und Beinen erscheinen Worte wie erbärmlich, verrückt und Freak. Diese schlechten Worte rufen schreckliche Schmerzen hervor und gehen mit einem starken Juckreiz einher. Zunehmende Selbstzweifel erschweren ihr Leiden, denn sie kann sich die schmerzenden Worte auch selbst zufügen. Dann entdeckt sie geheimnisvolle Zettel zwischen ihren Schulsachen. Diese fordern sie dazu auf, mutig zu sein. Elyse hat es mit ihrem merkwürdigen Gendefekt nicht leicht. Aus Angst vor schlechten Worten umgibt sie sich nur mit ausgewählten Personen. Leider wird sie schon zu Beginn des Schuljahres von ihrer besten Freundin verlassen. Diese schließt sich lieber den angesagten Mädchen an und zeigt Elyse die kalte Schulter. Es kostet Elyse sehr viel Selbstüberwindung neue Freunde zu finden, selbstsicherer zu werden und sich selbst zu akzeptieren. Auf ihrem schwierigen Weg der Selbstfindung wird sie motivierend unterstützt durch geheimnisvolle blaue Zettel. Die Zettel fordern sie dazu auf mutig zu sein und sich für die begehrte Stella als Exkursionsleiterin zu bewerben. Es ist nicht immer leicht sich selbst zu akzeptieren aber sobald man mit seinem Leben glücklich ist, finden Neider nur wenig Angriffsfläche für Diskriminierung. Eine Erfahrung die auch Elyse in dieser spannenden und interessanten Geschichte macht. Sie lernt außerdem, dass jeder Mensch seine eigenen Probleme mit sich herum trägt. Mit Lästern oder Verleumdungen lenken sie von den eigenen Unzulänglichkeiten ab. Schüchterne Einzelgänger sind die perfekten Opfer. Die Geschichte wird durch Elyse im Präteritum mit der Ich-Form erzählt. Alle Worte, welche auf ihrer Haut auftauchen sind im Text fett und in Großbuchstaben abgedruckt. Zeilenabstand, Schriftgröße sowie Gliederung des Textes ist übersichtlich, einladend und auch für Lesemuffel geeignet. Die Beschreibungen sind nachvollziehbar, die Handlung altersgruppenentsprechend, die Protagonistin liebenswert. Dieses Buch eignet sich für weibliche Individualisten ab 10 Jahren. Es macht Mut zu sich selbst zu stehen.

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  • faszineirender Jugendroman über die Bedeutung von Worten

    Wunderworte

    romi89

    06. May 2017 um 08:21

    "Wunderworte" ist ein wunderbarer Jugendroman, der die Bedeutung von Worten thematisiert - und dies auf eine ganz liebevolle und packende Art!Schon das Cover springt einem ins Auge - es ist farbenfroh, modern gestaltet und macht neugierig auf die Story.Elyse hat eine Krankheit, CAV, bei der sich Worte, die über sie gesagt werden, als Tatoo auf ihrer Haut abbilden,  Böse Worte fange dann an Irritationen zu verursachen, während nette Worte sich angenehm anfühlen. Natürlich ist es für Elyse zunächst alles andere als leicht mit dieser ungewöhnlichen Krankheit klarzukommen. Doch sie ist ein starker Chzarakter, ein Vorbild für die jungen Leser, denn trotz aller Widrigkeiten bleibt sie sie selbst, kämpft und lernt ihr Leben trotzdem angenehm zu gestalten und zu genießen. Sie wächst an ihren Erfahrungen - sie ist ein toller Mutmacher auch für die Leser!Mobbing ist in "Wunderworte" ein wesentliches Thema - und für die Zielgruppe der Leser wohl auch ein bestimmendes in ihrem Leben -leider! Es greift also aktuelle Probleme wunderbar auf und zeigt zudem auch in gewisser Weise Auswege - was ich so wichtig finde!Die Leser fühlen sich angesprochen, verstanden und ihnen wird auch ein Stück Unterstützung angeboten für ihr eigenes Leben.An vielen Stellen wird auf die Macht gesprochener Worte aufmerksam gemacht, wie Worte im Guten wie auch im Negativen viel verändern können.Ich könnte mir das Buch gut vorstellen als Geschenk zur Jugendweihe/ Konfirmation oder einen Teenagergeburtstag."Wunderworte" ist meiner Meinung nach ein echter Schatz, der viele "Weisheiten" und Werte beinhaltet, die gegenwärtig wichtiger denn je sind, für die junge Generation. Darum eine absolute Leseempfehlung für diesen faszinierenden Jugendroman.

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  • Leserunde zu "Wunderworte" von Abby Cooper

    Wunderworte

    NetzwerkAgenturBookmark

    Wenn Worte unter die Haut gehen! Wichtige Themen heiter verpackt: Freundschaft, Pubertätswahnsinn und Mobbing mit großartigen Charakteren in einem wunderbar ergreifenden und lustigen Tonfall!Genau dein Ding? Dann bewerbe dich direkt zu dieser gemeinsamen Leserunde.Kinderbuch ab ca. 10 Jahren Die zwölfjährige Elyse wurde mit einem besonderen Phänomen geboren: Jedes Wort, das jemand über sie sagt, erscheint auf ihrer Haut. Früher hat sie das nie gestört, als ihre beste Freundin jedoch lieber mit den "coolen Mädchen abhängt", erscheinen plötzlich Worte wie "Freak" oder "Verliererin". Doch auch andere Überraschungen erreichen Elyse: geheimnisvolle blaue Nachrichten, die sie aufmuntern und ihr Mut machen. Zum Beispiel als sie die Chance erhält, den Schulausflug zu planen. Schließlich findet Elyse heraus, wer der geheimnisvolle Zettelschreiber ist und gewinnt viele neue, echte Freunde.Blick ins BuchAbby Cooper lebt mit ihrem Zwergpudel Louis und ziemlich vielen Büchern in Minnesota. Da sie als Lehrerin und Schulbibliothekarin gearbeitet hat, teilt sie ihre Liebe zu Büchern sehr gerne mit anderen und empfiehlt jedem das richtige Buch. In ihrer Freizeit isst sie Cupcakes, joggt am Mississippi oder guckt schlechtes Realityfernsehen. Wir suchen nun mindestens 20 Leser, die gerne in Kinderbüchern schmökern und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Schildere uns deinen Eindruck zum Buch und warum du gerne diesen Titel lesen möchtest Viel Spass *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. E rwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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    • 223
  • Die Macht der Worte

    Wunderworte

    Jezebelle

    26. April 2017 um 22:08

    Ein gutes und in Erinnerung bleibendes Kinder- und Jugendbuch soll nach meinem Verständnis immer mehr können als nur zu unterhalten. Schön, wenn es sich ganz unverkrampft Themen annimmt, die die entsprechende Altersstufe selbst haben kann. Kids befinden sich im Alter von 9 bis 11 in einer Phase, in der Kontakte zu Gleichaltrigen nicht mehr komplett unter elterlicher oder schulischer Aufsicht stattfinden. Der richtige und verantwortungsvolle Umgang miteinander wird so und muss so erlernt werden. Da kommt es schon einmal zu ersten Schwärmereien und Liebesgefühlen, die unerwidert bleiben oder sich als Hirngespinste herausstellen, zu Veränderungen in Freundschaftsbeziehungen und zu so manchem unschönem Schlagabtausch. Im besten Fall lernen die Kids durch solche Erfahrungen sich selbst besser kennen, sich selbst mehr zu vertrauen und miteinander ehrlich umzugehen. Exemplarisch geschieht der Protagonistin dieses Romans genau das. Plastisch wird besonders das sich verändernd Fremd- und Selbstbild dem Leser durch eine erfundene Krankheit namens CAV bewusst gemacht. Wunderbar passend dazu ist die Gestaltung des Covers, dass sowohl auf CAV hinweist, aber eben auch nach Schulblock aussieht, auf dem man seine Gedanken kritzelt. Auch im Text werden all die Worte, die auf der Haut von Elyse auftauchen hervorgehoben. Ein toller Layouteinfall! Eingepackt ist dieser Prozess in eine typische Schulgeschichte, in der sich Elyse, so der Name unserer Heldin, bewähren muss, um an ihr Ziel zu kommen. Hilfreich zur Seite stehen ihr auf diesem Weg ihr Ratschläge und Zuspruch gebende, blaue Zettel. Natürlich will sie zusätzlich zu ihrem Ziel, Reisejugendleiterin für die Schulfahrt zu werden, genau wie der Leser, herausbekommen, wer der ominöse Zettelschreiber ist. Als Reflexion dient ihr dabei das Briefeschreiben an sich selbst in der Zukunft. Bei diesem Plot und der Erzählweise aus der Sicht des Mädchen gelang der Autorin ein authentisches Bild von den Sorgen und Nöten Heranwachsender. Hier merkt man, dass die Autorin viel Kontakt mit Kids während ihrer Zeit als Bibliothekarin hatte. Um so schöner, dass beiden bei der Schilderung nicht der Humor und eben auch die Spannung ausgeht. Ersteres machte mir die Protagonistin neben ihrem Intellekt, ihrer Ehrlichkeit und ihrer Reflexionsfähigkeit besonders sympathisch. Zweiteres ließ bei mir ein wenig nach, da ich sehr früh schon ziemlich fest wusste, wer die anonymen Zettel verfasst und mit dieser Überzeugung auchnicht falsch lag. Nun gehöre ich aber eventuell auch nicht zur Zielgruppe des Buches. Die Leserunde zum Buch zeigte auf, dass für viele die Spannung bis zum Schluss erhalten blieb. Durch den Fokus auf die innere Entwicklung von Elyse blieb für meinen Geschmack der Handlungsablauf im zweiten Teil des Buches etwas hinter den im ersten Teil geweckten Erwartungen zurück. Trotzdem bietet das Buch eine vergnügliche Unterhaltung und Gesprächsanlass, besonders unter Mädchen im Alter von Elyse. Ich habe sofort eine Kandidatin im Sinne, der ich das Buch ans Herz legen werde, damit sie sich endlich so gut sieht, wie sie auch ist. Auch für eine Schullektüre halte ich es für durchaus geeignet, eben weil es für den Umgang miteinander so wunderbar unspektakulär sensibilisiert und letztendlich blauen Briefen eine neue Bedeutung gibt.

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  • begleitet Elyse beim "erwachsen werden"

    Wunderworte

    Siraelia

    22. April 2017 um 23:23

    „Wunderworte“ von Abby Cooper ist im Dressler Verlag (Verlagsgruppe Oetinger) erschienen und aus dem amerikanischen Englisch von André Mumot übersetzt. Der amerikanische Titel lautet „Sticks & Stones“. Woher dieser Titel kommt, wird im Text erläutert. Allerdings finde ich den deutschen Titel wesentlich besser, denn dieses Buch handelt von Elyse, einem Mädchen, das eine außergewöhnliche Krankheit hat. Worte die sie hört, sowohl positiv als auch negativ, erscheinen auf ihrer Haut. Das wunderschöne Cover, von Susa Kopp gestaltet, greift diese Tatsache auf und macht das Buch zu einem echten Hingucker! Inhalt gemäß Verlag: „Wenn Worte unter die Haut gehen! Die zwölfjährige Elyse wurde mit einem besonderen Phänomen geboren: Jedes Wort, das jemand über sie sagt, erscheint auf ihrer Haut. Früher hat sie das nie gestört, als ihre beste Freundin jedoch lieber mit den "coolen Mädchen abhängt", erscheinen plötzlich Worte wie "Freak" oder "Verliererin". Doch auch andere Überraschungen erreichen Elyse: geheimnisvolle blaue Nachrichten, die sie aufmuntern und ihr Mut machen. Zum Beispiel als sie die Chance erhält, den Schulausflug zu planen. Schließlich findet Elyse heraus, wer der geheimnisvolle Zettelschreiber ist und gewinnt viele neue, echte Freunde.“ Elyse und ihre Erfahrungen und Probleme beim Übergang in die Junior High, neue Freundschaften zu finden und zu vertiefen, alte Freundschaften, die nicht mehr halten bzw. sich weiter entwickeln mit allen Höhen und Tiefen. Neue Klassenkameraden, die einen anzicken und versuchen einen auszugrenzen. Dann eine Art Helikopter-Mutter, die – verständlicherweise – ihre Tochter vor allen eventuell negativen Erfahrungen schützen möchte. Elyse hat ziemlich viel zu tun, sich zu behaupten und sich dabei zu finden und zu sich selbst zu stehen. Am Ende des Schuljahres/des Buches ist sie ein ganzes Stück gewachsen und erwachsener geworden. Es hat mir Spaß gemacht, sie bei diesem Lebensabschnitt „begleiten“ zu können.

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  • [Rezension] Abby Cooper: Wunderworte

    Wunderworte

    karinasophie

    22. April 2017 um 12:04

    Klappentext: Seit ihrer Geburt zeichnen sich auf Elyse Armen und Beinen die Wörter ab, mit denen sie jemand beschreibt. Du bist Toll, Cool, Wunderschön - das fühlt sich gut an. Aber dann sind da Worte wie Freak, Versager oder Erbärmlich, die ziemlich jucken. Besonders schlimm ist es, wenn man sich selbst für Mitleiderregend hält. Zu Beginn des neuen Schuljahres ist Elyses Welt also ganz schön kompliziert... bis sie einen geheimnissvollen blauen Zettel findet, der sie dazu auffordert, Mutig zu sein. Gibt es da draußen wirklich jemanden, der an sie glaubt?Bauchaufbau+Cover: Das Buch besteht aus 300 Seiten, welche auf 37 Kapitel und der Danksagung verteilt sind. Im Buch selbst sind Elyse ihre "Wunderworte" hervorgehoben, und es gibt Briefe welche sich durch eine andere Schrifftart abheben.Das Cover zieht sich über das gesamte äußere vom Buch, und die einzelnen Worte darauf sind glasiert.Rezension: Das Cover ist ein wahrer Eye-Catcher! Das Cover sowie der Titel haben mich dann auch auf dieses Buch neugierig gemacht. Elyse ist unsere junge Protagonistin und kommt nun in die 6te Klasse. An sich ist dieses nicht spektakulär, wäre da nicht der Fakt das sie CAV hat und dadurch Wörter (wie Tattoos) auf ihrer Haut erscheinen. Alleine diese Idee, dass die Wörter mit denen Elyse beschrieben wird ihr auf der Haut erscheinen, finde ich wirklich große klasse. Durch den Schreibstil von Abby Cooper lässt sich dieses Buch sehr schön lesen, und grade der Zielgruppe (10 - 12 Jahre) wird dieses Buch bestimmt gefallen. Ich kann mir vorstellen, das Leser die ein wenig älter sind und sagen wir mal in der 8ten Klasse sind Elyse ab und an zu naiv finden. (Naja sind dann aber nunmal nicht mehr die Zielgruppe)Elyse ist ein wirklich sympathisches Mädchen. Sie weiß nicht wer sie wirklich ist und durch ihre "Krankheit" isoliert sie sich selbst ein wenig. Durch das auftauchen der geheimnissvollen blauen Zettel kommt Elyse aber aus sich heraus und nimmt eine Hürde nach der anderen. Die Protagonistin macht eine tolle Entwicklung durch und am Ende des Buches ist sie über sich hinaus gewachsen. Wer dann eigentlich die Zettel schreibt ist eine wirkliche Überraschung, und ich habe dieses nicht hervorsehen können. Am Ende des Buches wird eine tolle Botschaft mit auf den Weg geschickt. Empfehlenswert!Mein Fazit: Für Jungs ist dieses Buch denke ich mal eher nichts, aber grade Mädchen in der Zielgruppe von 10 - 12 Jahren könnte dieses Buch sehr gefallen.

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  • Worte und ihre Wirkung - erschreckend und doch auch so schön

    Wunderworte

    Bibilotta

    21. April 2017 um 17:51

    Das Buch „Wunderworte“ hat mich allein vom Cover her sofort angesprochen … so bunt und fröhlich wie es auf den ersten Blick farblich auch wirkt … so verwirrend und auch schmerzhaft wirken diese Worte doch auch auf mich. Immerhin sind ja nicht nur positive Worte zu sehen. Auch die Inhaltsbeschreibung hat mich sofort gepackt – denn mal ehrlich – Worte können einen sehr verletzen, aber auch Balsam für die Seele sein – und darum wollte ich einfach mehr über dieses Buch erfahren. Bei diesem Buch handelt es sich um ein Jugendbuch für Leser ab 10 Jahren – von der Thematik her passt das auch super. Mit einem packenden, lockeren und mitreißenden Schreibstil hat mich die Autorin sofort gehabt – so flüssig und leicht kam ich in die Geschichte rein. Aber wer meint, dass es einfach nur ein locker leichter Jugendroman ist – der täuscht sich. Die Geschichte ist so tiefgründig, so schmerzhaft und so realistisch – wenn sie auch mit der fiktiven Krankheit CAV hier eine Rolle spielt. An dieser Krankheit ist nämlich die Protagonistin Elyse erkrankt. Diese äussert sich so, dass Worte, die an sie gewandt sind, sich auf ihrer Haut sichtbar zeigen. Die guten Worte bringen ein angenehmes und prickelndes Gefühl mit sich – die bösgemeinten Worte schmerzen, jucken und sie quälen, was für Elyse mehr als schmerzhaft ist. Wenn man davon ausgeht, wie böse Worte uns Menschen generell belasten, wie sie uns ans Herz gehen, schmerzen und ja … einen seelisch sehr belasten, so ist das in dieser Geschichte anhand der Krankheit CAV herzergreifend und sehr gefühlvoll umgesetzt. Sehr viele Vorfälle, Momente und Augenblicke die mit dieser Sache zu tun haben, lassen sich auf den normalen Alltag umsetzen. Hier in der Geschichte wird lediglich die Wirkung der Worte ins sichtbare umgesetzt – was es besonders emotional wirken lässt. An sehr vielen Stellen war ich so berührt, schmerzhaft ergriffen und konnte mich auch in Situationen aus meiner Jugend, an Momente die meine Tochter schon erleben musste, erinnern – und es ging mir sehr ans Herz. Berührend, absolut verständlich und anschaulich wird hier die Art des Mobbings, der Beleidigungen und der Verletzlichkeit von Worten umgesetzt, aber auch das Gefühl von Lob, Liebe und einfach nur guten Worten. Die Handlung ist absolut nachvollziehbar und lässt es zu, den normalen Alltag eines jeden Lesers hier stückchenweise wieder zuerkennen. Das berührte mich sehr und ja … die Geschichte wurde auch sehr emotional und herzergreifend zu einem Ende gebracht, wie es sich auch abspielen hätte können. Dieses Buch bietet meiner Meinung nach allerhand Gesprächsstoff und sollte den Lesern ab 10 Jahre durchaus die Augen öffnen und sie dazu animieren, einige Dinge und Handlungsweisen von ihnen selbst zu überdenken. Ein Buch, das in einer fiktiven, aber durchaus möglichen IST Geschichte dargestellt wird – eine Wahrheit, die Worte so mit sich bringen – wird hier sehr anschaulich umgesetzt wurde. Grundthemen sind hier Mobbing, Freundschaft, seelische Verletzungen  – aber auch Themen wie Selbstfindung, Selbstbewusstsein und ja – der Umgang mit kniffligen Situationen. Fasziniert war ich hauptsächlich von Elysa – der Protagonistin. Wie sie mit der Krankheit CAV umgeht, wie sie verletzt wurde – gekämpft hat – und ihr Selbstbewusstsein im laufe der Zeit stärkte – wie sie über sich hinaus wuchs und eine Entwicklung mitmachte, die den Leser berührt. Auch wenn ich aus dem Lesealter wohl rausfalle – so konnte mich die Geschichte berühren – sie hat mich gepackt – und einige besonders faszinierende Momente mir beschert. Ein Buch, das einige Weisheiten verpackt hat, das tiefe und wertvolle Schätze an den Tag bringt … und ja- dem Leser einfach die Augen öffnet und zum Nachdenken bringt.   Fazit „Wunderworte“ von Abby Cooper ist ein berührendes, aussagekräftiges und wundervolles Jugendbuch mit absolut tiefgründigen Themen, die ans Herz gehen. Es zeigt dem Leser sichtbar auf, was Worte ausmachen – wie sie verletzen können, aber auch einen glücklich machen. Sehr emotional und bildgewaltig, wenn auch aufgrund einer fiktiven Krankheit – zeigt es allerhand parallelen zum Alltag auf. Ich bin begeistert. Angefangen vom Cover, über die liebevollen Protagonisten bis hin zu einer wahnsinnig lehrreichen und doch auch realistischen Handlung, die mich tief berührte. Voller Spannung hab ich mich durch die Seiten geschlungen und bin mehr als nur angetan. Mein persönliches Buchhighlight für den Monat April !!!

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  • Erst überlegen und dann reden - wenn Worte unter die Haut gehen!

    Wunderworte

    Samy86

    18. April 2017 um 13:02

    Inhalt:Elyse hat mit ihren 12 Jahren schon so einiges an schlimmen Worten gehört, doch dank einer selten Krankheit namens CAV passiert bei ihr ein einzigartiges Phänomen , denn jedes gesagte Worte, egal ob gut oder schlecht, erscheint in schwungvoller Schrift auf ihrer Haut. Früher störte es sie kaum, denn dank ihrer besten Freundin blieb sie oft von bösen juckenden Worten verschont. Doch die Situation hat sich geändert, denn Jeg hat sich von ihr abgewandt und plötzlich bestimmen Worte wie „Freak „ oder ähnliche Worte ihren Schulalltag. Als dann jedoch blaue kleine Zettel mit aufmunternden Botschaften sie erreichen, ist für Elyse klar, sie muss über ihre eigenen Schatten springen, ihre Ängste bekämpfen und dann stehen ihr alle Türen offen - auch die Ernennung zur Junior-Reiseleiterin!Doch ist ihre Mut stark genug um gegen harte Konkurrenten anzutreten, denen jedes Mittel zum Sieg recht ist oder muss sie sich am Ende eingestehen, dass der Kampfgeist nur ein Gebilde ihrer eigenen Hoffnung und Fantasie entsprungen ist…? Meine Meinung:Aufmerksam geworden bin ich auf dieses tolle Buch in erster Linie durch das verspielte und mit verschnörkelten Wörtern verzierte Cover. Es weckte eine Neugier in mir herauszufinden was hinter den Worten steckt und was sie mit der Geschichte von Elyse auf sich haben. Aus dem Klapptext ging schon mal eine klare Richtung des Handlungsverlaufes hervor, jedoch reichte es nicht aus um meine Neugier und Interesse befriedigt zu wissen.Elyse ist mit ihren 12 Jahren sehr wohlbehalten und umsorgt aufgewachsen. Anfangs wirkte sie sehr unselbstständig, was aber auch durch ihre Mutter und beste Freundin bedingt geschieht, die wegen ihrer Krankheit jeden Ärger von ihr fern halten. So freute es mich zu lesen, wie Elyse langsam aber sicher ihren eigenen Weg einschlägt und nicht nur ihren Mitschülern, sondern auch mir als Leser beweist, welches Potential hinter der scheuen Fassade so steckt. Auch sind die Themen-Schnippsel, welche die Autorin Abby Cooper in ihre Handlung eingebaut hat sehr aktuell und wunderbar integriert ins Geschehen. So wird deutlich klar, was Mobbing auf Menschen für Auswirkungen hat, was Freundschaft für einen an Bedeutung annimmt, aber auch welchen Wandel das Leben so nehmen kann, wenn man am wenigsten daran glaubt. Die Handlung an sich ist sehr flüssig aufgebaut und hat manchmal einen leicht kindlichen Touch, was aber für die Zielgruppe und auch die Thematik sehr angenehm und absolut passend gewählt ist. Die Krankheit an sich ist sehr gut und im wahrsten Sinne deutlich gestaltet und sticht in jedem Kapitel heraus. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie es ist mit solch einer Erkrankung zu leben und sich mit den Folgen täglich auseinanderzusetzen. Doch schafft es Elyse den Leser auf spielerische Art an ihrem Leben mit dem CAV-Syndrom teilhaben zu lassen und selbst zu erleben wie es ist mit Worten auf den Armen und Beinen, die mal juckend und quälend sind, und andere die einer zarten Berührung und einem wohlwollenden Gefühl einhergehen. Der Schreibstil ist jung, spritzig, humorvoll und flüssig. Er passt sich gekonnt der Zielgruppe an, die das Buch ansprechen möchte und bietet auch der älteren Generation ( zu der ich mich zähle ) eine perfekte Unterhaltung. Gerne hätte ich noch mehr von Elyse gelesen und gemeinsam mit ihr ihr neugewonnenes Leben erkundet. Vielleicht bekommt man ja mal die Chance Elyse an der Highschool oder dem Einstieg in die Berufswelt etc. zu erleben, wer weiß…Fazit:Ein tolles Buch über den Wert von Worten, die zu schnell gesagt und nicht mehr zurück genommen werden können, über den Sinn von Freundschaft und den Auswirkungen von Mobbing. Wundervoll geschrieben und humorvoll erzählt, so dass die Ernsthaftigkeit nicht verloren geht. Sehr lesenswert!

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  • Wenn Worte unter die Haut gehen

    Wunderworte

    _zeilenspringerin_

    06. April 2017 um 23:32

    "Wunderworte" handelt von der zwölfjährigen Elyse, die von Geburt an an einer seltenen Krankheit namens CAV erkrankt ist. So erscheint jedes Wort, das jemand über sie sagt als Schriftzug auf ihrer Haut. In jungen Jahren kam Elyse gut mit dieser ungewöhnlichen  Krankheit zurecht, da ihre Mitschüler nur Nettes zu ihr sagten. Doch nun geht Elyse auf die Middle School, wo sich ihre beste Freundin Jeg zunehmen von ihr entfremdet. Zudem wird sie immer häufiger mit unschönen Worten wie FREAK oder LANGWEILIG bedacht. Doch als wäre es nicht schon schlimm genug, diese Worte für einen bestimmten Zeitraum auf der Haut zu tragen, verursachen sie auch noch einen fürchterlichen Juckreiz. Elyse weiß nicht mehr, was sie tun soll, bis sie plötzlich anonyme Botschaften bekommt, die ihr Mut machen... Auf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das bunte, fröhliche Cover und auch der Klappentext klang sehr interessant. Die Autorin schafft es in ihrem Buch geschickt die Auswirkungen von "netten" und "bösen" Kommentaren zu veranschaulichen, indem die netten Worte sich wohtuend für Elyse anfühlen und die bösen einen unerträglichen Juckreiz auslösen. Dies finde ich besonders für jüngere Leser einen tollen Vergleich, den jeder nachvollziehen kann. Außerdem wird gut dargestellt, mit welchen Problemen Kinder sich zum Schulwechsel und zur beginnenden Pubertät konfrontiert sehen: das Umfeld ändert sich, das andere Geschlecht wird interessanter, Freundschaften gehen auseinander und was früher cool war, wird heute im besten Fall nur noch belächelt. In dieser neuen Situation hat die Protagonistin Elyse es alles andere als einfach mit ihrer Krankheit. Die CAV selbst fand ich sehr schlüssig erklärt und man konnte sich die Auswirkungen und die Symptome gut verbildlichen. Die Sitationen, die Elyse meistern musste, kamen mir sehr realistisch vor. Elyse selbst mochte ich als Protagonistin sehr. Sie ist einfach authentisch und in dem einen oder anderen Gedanken von ihr konnte ich mir definitiv wieder finden (also als ich in ihrem Alter war). Ich konnte zwar nicht jeden ihrer Gedankengänge nachvollziehen (aber ich bin nunmal auch keine 13 mehr), mochte sie aber sehr gerne. Elyse ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das mit Unsicherheiten zu kämpfen hat und von jedem gemocht werden möchte. Im Buch macht sie zudem eine ganz tolle und nachvollziehbare Entwicklung durch. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und Spannung kommt sehr schnell auf. Da aus der Sicht von Elyse erzählt wird, ist die Sprache recht einfach gehalten, glänzt aber durch einen wunderbaren sarkastischen Humor. Gut gefallen hat mir auch, dass die Worte, die sich auf Elyses Haut bilden, groß und sehr prägnant gedruckt sind, so dass sie besonders hervorstechen und man schonn fast danach sucht. Außerde schreibt Elyse jeden Monat wegen einen Schulprojektes einen Brief an ihr zukünftiges Ich. Diese Briefe haben alles weiter aufgelockert und besonders schön dargestellt, wie sich Elyse aber auch ihr Umfeld im Verlauf der Geschichte entwickeln. Die Handlung selbst ist abwechslungsreich, wenn auch manche Fragen sich durch das ganze Buch ziehen und erst spät beantwortet werden. Insgesamt gibt es viele Alltagsszenen, aber es kommt definitv auch Spannung auf. Allein schon die Frage, wer denn der anonyme Zettelschreiber hist, hat mich das ganze Buch über beschäftigt und ich fand es großartig, dass die Auflösung hier nicht allzu vorhersehbar war.   Fazit: "Wunderworte" ist ein gelungener Roman über Freundschaft, sich Herausforderungen zu stellen, Mobbing und die Bedeutung von Worten, der nicht nur junge Leser begeistern wird.

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  • Wunderworte: Kinderroman mit interessanter Thematik, der die Bedeutung von Worten veranschaulicht

    Wunderworte

    Tiffi20001

    05. April 2017 um 13:52

    Klappentext:Seit ihrer Geburt zeichnen sich auf Elyses Armen und Beinen die Wörter ab, mit denen sie jemand beschreibt. Du bist TOLL, COOL, WUNDERSCHÖN – das fühlt sich gut an. Aber dann sind da Worte wie FREAK, VERSAGER, oder ERBÄRMLICH, die ziemlich jucken. Besonders schlimm ist es, wenn man sich selbst für MITLEIDERREGEND hält. Zu Beginn des neuen Schuljahrs ist Elyses Welt also ganz schön kompliziert... bis sie einen geheimnisvollen blauen Zettel findet, der sie dazu auffordert, MUTIG zu sein. Gibt es da draußen wirklich jemanden, der an sie glaubt?Buchgestaltung:Das Cover zeigt neben dem Titel „Wunderworte“ die Zeichnungen verschiedener Muster und einiger Worte und ist überwiegend in Beige gehalten worden.Das Cover gefällt mir persönlich nicht so gut, da ich es durch die vielen Zeichnungen etwas überladen finde. Die Skizzen geben meiner Ansicht nach auch kaum einen Einblick in die Geschichte; dagegen gefallen mir die abgedruckten Worte gut, da sie einen starken Bezug zur Handlung aufweisen und zudem neugierig auf das Buch machen. Die Farbgestaltung finde ich leider auch nicht wirklich gelungen, da die beige Farbe sehr unauffällig wirkt und dadurch meiner Meinung nach nicht wirklich Interesse an dem Roman geweckt wird.Der Titel dagegen passt sehr gut zum Buch und greift einen zentralen Aspekt der Handlung auf. Der Klappentext beschreibt das Buch anschaulich und schafft es, die Handlung als sehr spannend darzustellen.Insgesamt gesehen eine leider nur bedingt gelungene Buchgestaltung, die nur durch den Titel und den Klappentext zum Lesen animiert. Eigene Meinung:Ich war, obwohl mich die Buchgestaltung nur bedingt überzeugen konnte, durch die Thematik der Geschichte neugierig, wobei mich das Buch letztendlich auch überzeugen konnte. Der Einstieg in den Roman ist gelungen gestaltet worden, da man sich sofort mitten in der Geschichte befindet und die Handlung mit den blauen Zetteln, welche die Hauptprotagonistin Elyse findet, sofort beginnt. Die Geschichte ist dann auch durchwegs interessant erzählt und konnte mich auch relativ schnell fesseln. Hierbei war vor allem der Aspekt der Krankheit, an der Elyse leidet und durch die sich Worte auf ihrem Körper abzeichnen, sehr spannend, da dadurch auch die große Bedeutung von Worten sowie die Macht dieser über uns anschaulich vermittelt wurde. Ich muss allerdings auch sagen, dass mich manche Aspekte der Handlung nicht komplett überzeugen konnten, da ich sie nicht hundertprozentig nachvollziehen konnte. Dagegen haben mich vor allem die Briefe, die Elyse sich während des Buches selber schreibt, sehr begeistern können, da man dadurch einen guten Einblick in sie bekommen hat und sie in diesen auch sehr selbstreflektiert war. Das Ende des Buches hat mir ebenfalls gefallen und konnte die Geschichte abrunden und sinnvoll beenden.Die Figuren sind interessant dargestellt worden und vor allem Elyse war, gerade auch durch ihre Krankheit, ein spannender und ungewöhnlicher Charakter. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und fand es toll, mitzuerleben, wie sie während des Buches persönlich gewachsen ist. Leider muss ich aber auch sagen, dass mir manche ihre Einstellungen und Verhaltensweisen, gerade in Bezug auf Beziehungen, nicht so gut gefallen haben. Die Nebenfiguren waren ebenfalls spannend, auch wenn mich gerade ihre „beste“ Freundin im Verlauf der Handlung doch sehr enttäuscht hat. Die Sprache des Buches ist angenehm und ich konnte dem Buch gut folgen. Besonders schön fand ich es dabei, dass die Worte, die auf Elyses Haut erscheinen, vom übrigen Text durch eine andere Schriftart und -größe abgehoben wurden.Fazit:Ein gelungener Roman mit einer interessanten Thematik, welche die Bedeutung von Worten anschaulich verdeutlicht, und einer sympathischen Hauptfigur, die mich durch ihre Stärke begeistern konnte. Leider muss ich aber auch sagen, dass mir manche der Verhaltensweisen der Hauptprotagonistin nicht gefallen haben und mich auch einige Aspekte der Geschichte nicht vollkommen überzeugen konnten. Dennoch hat es das Buch geschafft, mich zu fesseln und auch durch den angenehmen Schreibstil kann ich es empfehlen.Autor:Abby Cooper lebt mit ihrem Zwergpudel Louis und ziemlich vielen Büchern in Minnesota. Da sie als Lehrerin und Schulbibliothekarin gearbeitet hat, teilt sie ihre Liebe zu Büchern sehr gerne mit anderen und empfiehlt jedem das richtige Buch. In ihrer Freizeit isst sie Cupcakes, joggt am Mississippi oder guckt schlechtes Realityfernsehen. Allgemeine Infos:Titel: WunderworteAutor: Abby CooperVerlag: Dressler Seitenzahl: 304Preis: 16,99 EURISBN: 978-3791500393

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  • Ich bin begeistert

    Wunderworte

    szebrabooks

    05. April 2017 um 12:24

    In dem Buch geht es um die zwölfjährige Elyse, die mit einer Krankheit namens CAV zu kämpfen hat. Jedes Wort, das jemand über sie sagt und welches sie dann auch hört erscheint auf ihrer Haut. Im Kindergarten und in der Grundschule hat es sie kaum gestört, denn da wussten ihre Mitschüler, dass sie nichts böses über sie sagen dürfen. Außerdem hatte sie da noch ihre beste Freundin Jeg an der Seite, die sie vor fiesen Kommentaren beschützt hat. Aber auf der Middle School will Jeg lieber mit den coolen "Kreischmädchen" abhängen als mit Elyse und jetzt erscheinen plötzlich Wörter wie "Freak" auf ihrer Haut. Aber das ist nicht alles, denn die schlimmen Wörter verursachen kein schönen Gefühl, sondern sorgen für einen schlimmen Juckreiz! Aber neben diesen Wörtern erhält Elyse auch kleine Nachrichten auf blauen Zetteln, die ihr Mut machen...Ich kann nur sagen, dass ich begeistert von diesem Buch bin. Schon allein der Inhalt klingt schon echt ansprechend und meiner Meinung nach war die Idee auch sehr gut durchgesetzt. Ich hatte wirklich das Gefühl, dass CAV echt ist und die Situationen, die dargestellt wurden, waren realistisch. Ich denke das liegt vor allem daran, weil die Autorin früher als Lehrerin gearbeitet hat und somit wahrscheinlich auch Dinge aus ihrem eigenen Schulalltag herausgegriffen hat und es dann in ihrem Buch verwendet hat.Wenn ich schon mal bei der Autorin bin: ihr Schreibstil lässt sich echt flüssig lesen und ich finde, dass sie echt Spannung aufbauen kann. Man will die ganze Zeit weiter lesen, weil es sich nicht nur gut lesen lässt, sondern, weil auch die Spannung da ist. Dafür gibt es auf jeden Fall einen Pluspunkt.Mit der Protagonistin Elyse konnte ich mich recht schnell anfreunden, da ich weiß wie es sich anfühlt, wenn es extrem stark juckt. (Wenn ich zu lange in der Sonne bin, bekomme ich zwar keinen Sonnenbrand, aber es juckt wie verrückt und dann bekomme ich einen Ausschlag.) Manchmal konnte ich einige ihrer Gedanken nicht wirklich nachvollziehen, aber ich denke, dass es daran liegt, dass ich 18 bin und die Protagonistin 12. Das macht schon einen wesentlichen Unterschied. Zu den anderen Charakteren sage ich mal nichts. Das müsst ihr schon selbst nach lesen.Deshalb mal zur Gestaltung. Dieses Cover ist mir gleich ins Auge gefallen, weil es so bunt und voller Muster und Wörter ist. Ich finde, dass es durch die Wörter auch zur Geschichte passt, denn die Wörter die auf dem Cover sind tauchen früher oder später in der Geschichte auf, was ich echt cool finde. Apropos Wörter: die Wörter, die immer auf Elyses Haut erscheinen sind im Buch besonders hervorgehoben, was ich auch super fand, weil sie damit eindeutig von den anderen Wörtern unterscheiden konnte.Im Großen und Ganzen hat mir "Wunderworte" von Abby Cooper echt gut gefallen. Nicht nur wegen dem Inhalt, sondern auch wegen der Message, die das Buch beinhaltet. Nicht nur werden Themen wie Pubertät und Freundschaft angesprochen, sondern auch Mobbing. Daher gebe ich dem Buch volle 5 von 5 möglichen Sternen und ich kann es nur weiter empfehlen, vor allem, wenn ihr etwas Schönes lesen wollt.

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  • Worte, die unter die Haut gehen

    Wunderworte

    Mrs. Dalloway

    03. April 2017 um 13:17

    Elyse ist ein ganz normales 12-jähriges Mädchen könnte man meinen. Doch sie leidet an einer Krankheit namens CAV. Dabei erscheinen alle Worte, die jemand über sie sagt auf ihren Armen und Beinen. Wo früher toll, cool, liebenswert und nett stand, steht nun verrückt, Freak und Versager. Eine schwere Zeit beginnt für das junge Mädchen...Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen. Es ist ab einem Alter von etwa 10 Jahren empfohlen, aber dennoch würde ich die Altersempfehlung etwas höher ansetzen und sagen, dass 11 oder 12 Jahre alte Mädchen eher zur Zielgruppe gehören. Was Elyse erlebt finde ich durchaus realistisch. Sie muss mit ersten Liebesbeziehungen und Freundschaften kämpfen. So kenne ich das auch von mir früher. Als ich in ihrem Alter war ging es genau so um Freunde - wer mit wem? Und um die erste Liebe. Natürlich ist CAV keine echte Krankheit, doch sie steht sinnbildlich für alle Krankheiten und schwierigen Phasen, die Kinder und Jugendliche durchmachen müssen. Dass man hier eine Phantasie-Krankheit gewählt hat finde ich sogar noch besser, denn so können sich noch mehr Kids damit identifizieren. Denn mal ehrlich: in dem Alter hat doch jeder so seine Probleme und muss lernen mit sich selbst und anderen, sowie mit Veränderungen klarzukommen. Es gibt allerhand mysteriöse Anwandlungen in der Geschichte und ich wurde mehrmals überrascht, was mir sehr gut gefallen hat. Die Geschichte ist also auch für erwachsene Leser nicht zu vorhersehbar. Daher kann ich sie mit bestem Gewissen weiter empfehlen und zwar Lesern jeden Alters.

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  • Heilige. High. Heels.

    Wunderworte

    cityofbooks

    02. April 2017 um 22:41

    Wenn Worte unter die Haut gehen! Die zwölfjährige Elyse wurde mit einem besonderen Phänomen geboren: Jedes Wort, das jemand über sie sagt, erscheint auf ihrer Haut. Früher hat sie das nie gestört, als ihre beste Freundin jedoch lieber mit den "coolen Mädchen abhängt", erscheinen plötzlich Worte wie "Freak" oder "Verliererin". Doch auch andere Überraschungen erreichen Elyse: geheimnisvolle blaue Nachrichten, die sie aufmuntern und ihr Mut machen. Das Buch ist mir durch das wunderschöne, bunt beschriebene Cover aufgefallen und hat mich sofort neuguerig gemacht. Ich war deshalb sehr froh das Buch innerhalb einer Leserunde gemeinsam mit meiner kleinen Schwester lesen zu können. Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, flüssig und gut verständlich, was das Lesen sehr bequem und einfach gemacht hat. Die vielen Zettel und Tagebucheinträge haben das Lesevergnügen noch zusätzlich versüßt und auch die Worte, die auf Elyse Haut auftauchen sind immer fettgedruckt, was sehr toll war. Elyse hat es mit ihrer Krankheit nicht einfach und muss versuchen ihr Leben so gut es geht damit zu meistern. CAV ist sowohl ein Segen als auch ein Fluch und gerade für jemandem in ihrem Alter ist es offt nich einfach, wenn man anders ist. Man kann sich sehr gut in Elyse hineinversetzten und versteht sie sehr gut. Man merkt auch, dass sie sich im Laufe des Buches sehr gut entwickelt, immer stärker wird und ihren eigenen Weg findet. Die Idee der Geschichte ist einfach nur klasse. Ich habe noch nie zuvor etwas vergeichbares gelesen und es war wirklich außergewöhnlich. Durch die geheimnisvollen Zettel ist man die ganze Zeit am rätseln und die Geschichte bleibt die ganze Zeit über spannend und auch die kleineren Leser sind gefesselt. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle, denn in der Geschichte sind sowol Trauer, als auch Glück ständig vertreten und es wird oft sehr emotional. Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass wichtige Themen wie Freundschaft, Verlust & Mobbing angesprochen und passend in die Geschichte verflochten wurden. Insgesamt kann ich nur sagen, dass uns das Buch sehr begeistert hat, wir mitgerätselt haben und am Ende sogar noch ziemlich überrascht wurden und die Geschichte wahrscheinlich so schnell nicht vergessen werden!

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