fischer baumler

Abby Fabiaschi Für immer ist die längste Zeit

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Für immer ist die längste Zeit“ von Abby Fabiaschi

'Ein absolut unvergesslicher Roman, der dich zum Lachen und zum Weinen bringt. Und danach willst du gleich die eigenen Lieben umarmen.'

Kristin Harmel

Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie - ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady - herab. Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen.

Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt - sie ist ja auch neu hier.

Alles in allem ist es ein wunderbares Buch, das ich nur empfehlen kann.

— KathiKika

Ein emotionales, berührendes Debüt

— Sassenach123

Ein schwieriges Thema sensibel umgesetzt. Ein tolles Buch!

— Catgirllovesbooks

Ein wunderbares Buch

— Rosebud

Eine schöne Geschichte über Wertschätzung.

— Dreamworx

Hat mich nicht berührt

— brauneye29

Berührend, humorvoll und eindringlich. Dieses Buch regt dazu an die eigenen Prioritäten zu überdenken.

— Bluely

Ein gelungener Roman der eine traurige Thematik auf eine schöne Art und Weise durch verschiedene Perspektiven aufgreift.

— Emily178

Eine schöne Geschichte, welche die Autorin in einer wunderbaren Schreibweise erzählt.Trotz allem nicht so berührend, wie zunächst erwartet.

— Nele75

Ein trauriges aber auch schönes Buch über den Verlust und die Trauer um einen geliebten Meschen. Toll geschrieben und herzzerreißend.

— Cha_

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    Für immer ist die längste Zeit

    DaddyCool

    15. May 2018 um 21:59

    Als die Hausfrau und Mutter Maddie von einem Dach springt und stirbt, hinterlässt sie ihren Ehemann und ihre 16jährige Tochter. Beide müssen jetzt allein mit dem Leben zurecht kommen. Und das ist nicht einfach. Der Ehemann steht ziemlich hilflos seiner rebellischen Tochter gegenüber. Und Maddie beobachtet alles und versucht, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu helfen. Das Buch ist eher mittelprächtig gut. Man erlebt hier, wie sehr ein Mensch vermißt wird, wenn er plötzlich nicht mehr da ist. Das Thema ist gut - keine Frage. Nur die Art und Weise der Verarbeitung hat mich nicht umgerissen vor Begeisterung. Die Charaktere bleiben blaß und auch mit dem Schreibstil wurde ich nicht richtig warm. Schade, ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen.

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  • Wunderschön

    Für immer ist die längste Zeit

    KathiKika

    04. May 2018 um 12:39

    Maddy hinterlässt nach ihrem Tod ihren Mann Brady und ihre Tochter Eve. Alle drei erzählen den Roman aus ihrer Sicht, was ihn sehr abwechslungsreich und spannend gestaltet. Brady und Eve war nicht bewusst, wie sehr sie Maddy gebraucht haben, bevor sie gestorben ist. Sie machen sich Vorwürfe, obwohl das gar nicht Maddys Absicht waren. Maddy hingegen versucht von oben ein paar Dinge zu richten, was ihr nur teilweise gelingt. Interessant fand ich auch die Idee, dass sie sich eine neue Frau für Brady aussucht. Der Roman ist erfrischend anders geschrieben, erinnert aber auch daran, seinen Lieben zu zeigen, wie wertvoll sie eigentlich für einen sind, bevor es zu spät ist. Die ganze Geschichte hat mich sehr berührt, da sie sich mit den Fragen nach Leben und Tod auf kreative Art und Weise beschäftigt. Die Charaktere haben ihre eigene Sicht auf ihr Leben, die manchmal nicht zu der Sicht passt, die die anderen von ihnen haben. Dies lässt sich noch besser in die Figuren hineinversetzen und lieb gewinnen. Zum Schluss noch ein Zitat aus dem Buch: "Gib das Lesen nicht auf, bevor du dein Lieblingsbuch gefunden hast, und selbst dann würde ich es nicht empfehlen." Dieses Buch hat definitiv das Potential zu einem Lieblingsbuch, allerdings lese ich so gerne, dass ich mich nicht festlegen mochte. Alles in allem ist es ein wunderbares Buch, das ich nur empfehlen kann.

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  • Sehr berührend

    Für immer ist die längste Zeit

    Sassenach123

    01. May 2018 um 16:35

    Sehr berührend Für immer ist die längste Zeit von Abby Fabiaschi Zu erst einmal möchte ich erwähnen, dass in diesem Buch mehr steckt als man auf dem ersten Blick erwarten würde. Ich war positiv überrascht mit welchem Tiefgang ich es hier zu tun bekommen habe, obwohl ich eher mit seichter Unterhaltung gerechnet habe. Maddy Starling stürzt vom Dach der Bibliothek. Selbstmord denken alle. Aus einer Zwischenwelt schaut Maddy auf ihren Mann Brady und ihre pubertierende Tochter Eve herab. Maddy macht sich natürlich Sorgen um ihre Lieben, jetzt wo sie hautnah mitbekommt wie es in ihrer kleinen Familie zugeht. Und dabei rede ich nicht nur von der Organisation, dem Haushalt, nein, Maddy fehlt den beiden emotional enorm. Sie erlebt wie Eve und Brady trauen, wird mit den Schuldgefühlen konfrontiert. Keiner will es wahrhaben, dass sie nun kein Teil dieser Familie mehr ist. Doch Maddy lernt Signale zu geben, und kann so in gewisser Weise mit Ihnen kommunizieren. Eine neue Frau muss her, die ihren Platz einnimmt. Doch dies alles aus dem Jenseits zu delegieren ist gar nicht so leicht...... Die Grundidee ist herzerwärmend. Ich habe während des Lesens oft daran denken müssen, wie es wohl wäre, wenn dies alles nicht fiktiv und natürlich unmöglich wäre. Der Humor der durchkommt, hilft mit der traurigen Geschichte klar zu kommen. Die Struktur des Buches gliedert sich so auf, dass die einzelnen Kapitel jeweils von Maddy, Eve und Brady bestritten werden. So bekommt man als Leser einen sehr detaillierten Eindruck vom Geschehen und vor allem von der Gefühlswelt der drei. Es wird gut dargestellt wie groß das Bedürfnis von Maddy ist, ihrem Mann und ihrer Tochter bei der Trauer und Ihrem weiteren Leben zu helfen. Brady und Eve müssen sich zusammen raufen, einen gemeinsamen Weg finden. Ein Roman der sich mit einem schwierigen Thema auseinandersetzt, der dem Leser aber klar macht wie wichtig Werte sind. Wie wichtig es ist zusammenzuhalten, auch wenn das Schicksal es gerade nicht gut mit einem meint. Man sollte sein Leben jetzt leben! Das ist das, was ich aus diesem Debütroman mitnehme. Dieses E- Book wurde mir von Netgalley zur Verfügung gestellt

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    • 2
  • Ohne in den Kitsch abzurutschen, ein hoch emotionales Buch

    Für immer ist die längste Zeit

    Catgirllovesbooks

    30. April 2018 um 14:54

    Zusammenfassung: Madeline ist vom Dach der Bibliothek gestürzt, in der sie ehrenamtlich gearbeitet hat. Auf einmal war alles vorbei und sie tot, doch Maddy ist irgendwie noch da. Zwar kann sie niemand sehen, doch sie mischt sich in die Gedanken ihrer Tochter und ihres Mannes ein. Sie versucht die Beiden wieder in die Spur zu bringen, denn die Frage nach dem "Warum" kann niemand beantworten. Als erstes steht auf ihrer Liste, dass ihr Mann eine neue Frau bekommen soll. Und zwar Eine, die anders ist als sie selber war und doch irgendwie auch ein bisschen wie sie. Ihre Wahl fällt auf Rory, die ihre eigenen familiären Dramen zu bewältigen hat. Und als Maddy's Tochter Eve ihre Noten in Mathe pushen will, arrangiert ihre tote Mutter alles so, dass Rory ihre Nachhilfelehrerin wird. Doch alles läuft nur langsam an, und Madeline's Zeit in der sie Einfluss auf ihre Familie nehmen kann läuft unbemerkt langsam ab... Brady war immer schon ein Workaholic. Selbst Urlaube hat er abgesagt, damit er arbeiten konnte. Plötzlich ist er jedoch die einzige Person, die noch lebt und sich um Eve kümmern kann. Er ist total überfordert mit seiner Teenagertochter, denn die Beiden gehen jeweils anders mit dem Verlust der Mutter bzw. Ehefrau um. Er flüchtet sich immer weiter in die Arbeit und meidet Gespräche mit seiner Tochter. Er bemerkt nicht, wie sie sich ihrerseits immer weiter ins Schneckenhaus verkriecht. Sie meidet ihre Freunde und Veranstaltungen. Bis der Termin für den Abschlussball steht, und obwohl sie kein bisschen Lust hat geht sie zur Vorfeier bei ihrer Freundin. Schnell wird jedoch klar, dass sie nur weg will und betrunken möchte ihr Freund sie nach Hause fahren. Doch dann geschieht ein Unfall, und dieser verändert nicht nur Eve's sondern auch Brady's Leben nachhaltig... Meine Meinung: Abby Fabiaschi hat mit "Für immer ist die längste Zeit" einen traurigen, aber auch wunderschönen Roman geschaffen. Da die Sichtweisen zwischen Madeline, Eve und Brady wechseln erhält man als Leser einen tollen Einblick in die einzelnen Gefühlswelten. Und auch als Außenstehender bleibt man bis zum Ende mit der Frage zurück: "Warum ist sie gesprungen?".   Der Roman ist sehr emotional und streckenweise auch sehr traurig, ohne in den Kitsch abzurutschen. Er ist ein richtiger Page-turner und einmal angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Stil ist sehr flüssig und locker gehalten, und teilweise habe ich nicht bemerkt in wessen Gedanken ich mich gerade befand. Das Cover ist schlicht aber passend schön gehalten. Der Hintergrund ist beige und vorne sieht man einen Schmetterling sowie diverse Blumenzeichnungen. Fazit: 5 von 5 Pfötchen Ich danke für das Rezensionsexemplar.

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  • "Die Liebe höret nimmer auf"

    Für immer ist die längste Zeit

    Rosebud

    25. April 2018 um 22:34

    Für immer ist die längste Zeit, Familienroman von Abby Fabiaschi, 368 Seiten erschienen bei Fischer Krüger.Ein unvergesslicher, emotionaler  und tröstender Roman über den Tod einer Mutter und die Gefühle ihrer Familie in der ersten Zeit danach. Madelines Leben ist zu Ende. Sie ist mitten aus dem Leben und dem ihrer Familienangehörigen gerissen worden als sie eines Tages vom Dach der Bibliothek stürzt. War es Selbstmord?  Maddy kann von da, wo immer sie jetzt auch ist, auf ihre Lieben herabsehen. Ihre Möglichkeiten in das Schicksal ihres Mannes Brady und ihrer Tochter Eve einzugreifen sind beschränkt. Mit der Liebe, dem Lachen und den Gedanken die sie sendet, versucht sie eine liebevolle Frau und Mutter für die Beiden zu finden. Doch Maddy spürt dass sie sich allmählich immer weiter von den Beiden entfernt, ihre Zeit wird knapp. Das vorliegende Werk ist in 17 Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel teilt sich in drei Teile, abwechselnd jeweils aus der Sicht der Hauptfiguren und in der Ich-Form geschrieben. Dies ist eine gute Idee der Autorin um aufzuzeigen, wie Trauer, Unbegreifen und Schuldgefühle von den jeweiligen Personen empfunden werden, das hat mir außerordentlich gut gefallen. Durch Situationskomik und lebendige Dialoge und auch Sequenzen tiefster Traurigkeit, zeigt Abby Fabiaschi die ganze Skala der Gefühle auf. Einfühlsam erzählt die Verfasserin, wie sich der Ehemann Vorwürfe macht, dass er nie gemerkt hat, wie unglücklich seine Frau in dieser Ehe war und hadert mit seinen vermeintlichen Fehlern. Aber auch Eve sucht  die Schuld an diesem Suizid bei sich. War sie immer nur auf ihr persönliches Wohl bedacht? Warum hat sie ihrer Mutter niemals ihre Liebe gezeigt? Ein Brief in Schreibschrift gedruckt, die Tagebucheintragungen von Maddy kursiv und ihre Lebensweisheiten in anderer Schrift und grau unterlegt verdeutlichen diese besonderen Textstellen sehr auffällig.  Häufig musste ich laut lachen und Minuten später konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich kann aus diesem Buch sehr viele Lebensweisheiten mitnehmen und habe auch öfters an den Tod meiner eigenen Mutter denken müssen. Besonders gefallen hat mir ein Zitat auf S. 339: „ Als Eve kam, entdeckte ich, dass Liebe Stufen hat und das die Mutterschaft der Gipfel ist“. Auch ein Zitat von Seite 171 habe ich mir aufgeschrieben: „Wir kommen nicht allwissend auf die Welt.“ Die Charaktere handelten alle pausibel und ich konnte ihre Worte, Gedanken und Taten zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen. Die Figuren machen ausnahmslos eine positive charakterliche Veränderung durch. Ich konnte der Geschichte zu jeder Zeit folgen. Am Ende gibt es durch eine überraschende Wendung auch noch eine Erklärung für Madelines Tod. Mir hat es gefallen, dass im Epilog die Lebenssituationen der einzelnen Personen erläutert werden. Es bleiben somit keine offenen Fragen übrig. Ich habe den Roman an einem Tag weggelesen, es gab keine Stelle an dem ich das Buch einmal aus der Hand hätte legen können. Ich habe gelacht und geweint und mich hervorragend unterhalten.  Ich kann mir auch vorstellen, dass dies eine geeignete Lektüre für Menschen wäre, die einen lieben Angehörigen verloren haben, ich persönlich konnte viele tröstende Gedanken in mein eigenes Leben mitnehmen. Eine wunderschöne Geschichte. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung und gerne gegebene 5 Lesesterne. Für immer ist die längste Zeit, Familienroman von Abby Fabiaschi, 368 Seiten erschienen bei Fischer Krüger. Ein unvergesslicher, emotionaler  und tröstender Roman über den Tod einer Mutter und die Gefühle ihrer Familie in der ersten Zeit danach. Madelines Leben ist zu Ende. Sie ist mitten aus dem Leben und dem ihrer Familienangehörigen gerissen worden als sie eines Tages vom Dach der Bibliothek stürzt. War es Selbstmord?  Maddy kann von da, wo immer sie jetzt auch ist, auf ihre Lieben herabsehen. Ihre Möglichkeiten in das Schicksal ihres Mannes Brady und ihrer Tochter Eve einzugreifen sind beschränkt. Mit der Liebe, dem Lachen und den Gedanken die sie sendet, versucht sie eine liebevolle Frau und Mutter für die Beiden zu finden. Doch Maddy spürt dass sie sich allmählich immer weiter von den Beiden entfernt, ihre Zeit wird knapp. Das vorliegende Werk ist in 17 Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel teilt sich in drei Teile, abwechselnd jeweils aus der Sicht der Hauptfiguren und in der Ich-Form geschrieben. Dies ist eine gute Idee der Autorin um aufzuzeigen, wie Trauer, Unbegreifen und Schuldgefühle von den jeweiligen Personen empfunden werden, das hat mir außerordentlich gut gefallen. Durch Situationskomik und lebendige Dialoge und auch Sequenzen tiefster Traurigkeit, zeigt Abby Fabiaschi die ganze Skala der Gefühle auf. Einfühlsam erzählt die Verfasserin, wie sich der Ehemann Vorwürfe macht, dass er nie gemerkt hat, wie unglücklich seine Frau in dieser Ehe war und hadert mit seinen vermeintlichen Fehlern. Aber auch Eve sucht  die Schuld an diesem Suizid bei sich. War sie immer nur auf ihr persönliches Wohl bedacht? Warum hat sie ihrer Mutter niemals ihre Liebe gezeigt? Ein Brief in Schreibschrift gedruckt, die Tagebucheintragungen von Maddy kursiv und ihre Lebensweisheiten in anderer Schrift und grau unterlegt verdeutlichen diese besonderen Textstellen sehr auffällig.  Häufig musste ich laut lachen und Minuten später konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich kann aus diesem Buch sehr viele Lebensweisheiten mitnehmen und habe auch öfters an den Tod meiner eigenen Mutter denken müssen. Besonders gefallen hat mir ein Zitat auf S. 339: „ Als Eve kam, entdeckte ich, dass Liebe Stufen hat und das die Mutterschaft der Gipfel ist“. Auch ein Zitat von Seite 171 habe ich mir aufgeschrieben: „Wir kommen nicht allwissend auf die Welt.“ Die Charaktere handelten alle pausibel und ich konnte ihre Worte, Gedanken und Taten zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen. Die Figuren machen ausnahmslos eine positive charakterliche Veränderung durch. Ich konnte der Geschichte zu jeder Zeit folgen. Am Ende gibt es durch eine überraschende Wendung auch noch eine Erklärung für Madelines Tod. Mir hat es gefallen, dass im Epilog die Lebenssituationen der einzelnen Personen 10 Jahre später, erläutert werden. Es bleiben somit keine offenen Fragen übrig. Ich habe den Roman an einem Tag weggelesen, es gab keine Stelle an dem ich das Buch einmal aus der Hand hätte legen können. Ich habe gelacht und geweint und mich hervorragend unterhalten.  Ich kann mir auch vorstellen, dass dies eine geeignete Lektüre für Menschen wäre, die einen lieben Angehörigen verloren haben, ich persönlich konnte viele tröstende Gedanken in mein eigenes Leben mitnehmen. Eine wunderschöne Geschichte. Eine uneingeschränkte Leseempfehlung und gerne gegebene 5 Lesesterne.

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  • Ein gut zu lesender Roman über ein schwieriges Thema

    Für immer ist die längste Zeit

    sydneysider47

    21. April 2018 um 12:48

    Die Handlung: Madeline – genannt Maddy - ist gestorben – Selbstmord war es, sie sprang vom Dach einer Bibliothek in die Tiefe. Aber warum hat sie sich umgebracht? Ihr Mann Brady und die 16-jährige Tochter Eve bleiben erschrocken und ratlos zurück und versuchen, das Geschehene zu begreifen und zu verarbeiten. Der Leser des Buches befasst sich mit drei Ich-Erzählern, die jeder Geschehnisse aus ihrer Sicht schildern. Da gibt es Maddy, die sich in einer Art „Zwischenwelt“ befindet, die zwischen Paradies und Hölle angesiedelt ist. Sie möchte versuchen, das Leben ihrer Hinterbliebenen Eve und Brady irgendwie zu beeinflussen. Wenn sie es schon zu Lebzeiten nicht so tun konnte, wie sie es tun wollte, so will sie es wenigstens jetzt – kurz nach ihrem Tod – tun. So würde sie es beispielsweise gern sehen, wenn Brady Rory heiratet. Rory ist eine Frau, die auch schon Schweres in ihrem Leben durchmachen musste und Eve Nachhilfe in „Analysis“ – einem Gebiet der Mathematik – gibt. Die beiden anderen Ich-Erzähler sind Eve und Brady. Sie versuchen beide auf ihre eigene Art mit der Trauer um Maddy umzugehen. So will Eve nicht von anderen Menschen geschont werden, die meinen, dass man sie wegen ihrer Trauer nicht mit Alltagsdingen konfrontieren sollte. Brady nahm immer seinen Job als Vorwand, wenn er bestimmte Dinge nicht tun wollte. Eve und Brady suchen Psychologen auf, die ihnen bei ihrer Trauer helfen sollen. Weiterhin lesen sie in Maddys Tagebuch, um mehr über Maddy, ihre Gedanken und ihre Gefühle zu erfahren.   Meine Meinung: Ich finde das Thema „Frau hat sich umgebracht und ihre Angehörigen versuchen, damit fertig zu werden“ ziemlich heftig. Wenn ich aber dieses Buch als „Märchen“ sehe mit einer Handlung, die hoffentlich so nie passieren wird, fällt es mir leichter, mit der Handlung klarzukommen. Sympathisch an dem Buch ist, dass es gut geschrieben ist und sich leicht lesen lässt und die Hauptpersonen Maddy, Eve und Brady authentisch rüberkommen. Jeder von ihnen hat „seinen“ eigenen Erzählstil und seine eigene Denkweise – und das gefällt mir. Maddys Angehörige Eve und Brady fragen sich, warum Maddy sich das Leben genommen hat. Im Laufe der Lektüre erfährt man, dass Eve oft egoistisch war und Brady immer wieder seine Arbeit als Grund vorschob, um sich um diverse Dinge in seinem Privatleben nicht zu kümmern. So ließ er beispielsweise Geburtstagsgeschenke für seine Frau von seinen Assistentinnen kaufen – und diese schrieben sogar die Geburtstagskarten für Maddy. Darüber darf man sauer und verstimmt sein – dennoch ist das kein Grund, sich umzubringen. Interessant an dem Buch fand ich, dass Eve und Brady sich entwickelt haben. Sie haben sich gefragt, wie sie manches besser machen können, als sie es zu Lebzeiten Maddys machten. So ging Eve in den Ferien in ein Camp und beschäftigte sich mit schwerbehinderten Jugendlichen. Zuerst mochte sie diese Tätigkeit nicht sonderlich, aber sie wuchs dort hinein. Und Brady machte Reisepläne mit Eve, die er zu Lebzeiten Maddys nie gemacht hätte. Maddy versucht, aus „ihrer“ Zwischenwelt, die Handlungen und Gedanken von Eve, Rory und Brady zu steuern. Meistens gelingt ihr das. Ich habe das Buch gelesen, weil mir der Schreibstil und die Personen gefallen haben und weil ich wissen wollte, wie Eve und Brady ihre Trauer verarbeiten. Manchmal gab es Längen in dem Buch, die die Handlung streckten. Ich erwartete, dass sich – außer der Entwicklung von Eve und Brady und der Verarbeitung ihrer Trauer – nichts Besonderes mehr in dem Buch passiert. Plötzlich aber gab es doch Geschehnisse, die mich total überraschten. Solche unvorhergesehenen Passagen werten für mich das Buch auf. Sie haben mich überrascht und nachdenklich gemacht. „Für immer ist die längste Zeit“ ist ein Buch, das mich unterhalten konnte, mich zum Nachdenken brachte und mich überraschte. Ich vergebe die Note „gut“  (vier Sterne) und eine Leseempfehlung.    

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    • 2
  • Buch-Highlight im FISCHER Leseclub: "Für immer ist die längste Zeit" von Abby Fabiaschi

    Für immer ist die längste Zeit

    Marina_Nordbreze

    Unser Buch-Highlight im FISCHER Leseclub:"Für immer ist die längste Zeit" von Abby Fabiaschi »Ein absolut unvergesslicher Roman, der dich zum Lachen und zum Weinen bringt. Und danach willst du gleich die eigenen Lieben umarmen.« Kristin Harmel "Für immer ist die längste Zeit" ist unser Buch-Highlight im FISCHER Leseclub, welches wir euch in dieser Leserunde vorstellen möchten:Mehr zum Buch Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie - ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady - herab. Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen. Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt - sie ist ja auch neu hier.>> Hier geht es zur LeseprobeWir vergeben gemeinsam mit FISCHER Krüger 50 Exemplare von "Für immer ist die längste Zeit" unter allen, die sich bis einschließlich 21.02.2018 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch-Highlight bewerben und uns verraten, warum sie gerne mitmachen möchten.   In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, erhaltet ihr am Ende der "Buch-Highlight"-Aktion als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen.  Zusätzlich gibt es eine Aufgabe, die ihr innerhalb von 24 Stunden lösen müsst, um das Buchlos zu erhalten. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizugucken!  Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   Wer 10 Buchlose sammelt, erhält ein Wunschbuch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch-Highlight teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch-Highlight zu "Für immer ist die längste Zeit" endet am 4. April 2018 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch-Highlight", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch-Highlight"-Aktion teilzunehmen.    Die Buchlose gelten immer nur für die jeweilige "Buch-Highlight"-Aktion und können nicht in die nächste Aktion übertragen werden.    *  Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Aufgaben der "Buch-Highlight"-Aktion bis spätestens 04. April 2018. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!

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    • 3099

    101Elena101

    20. April 2018 um 16:54
  • Madeline, Eve und Brady

    Für immer ist die längste Zeit

    walli007

    19. April 2018 um 21:02

    Sie ist tot, Maddy ist vom Dach gesprungen und gestorben. Ihre Tochter Eve ist untröstlich und auch Brady, ihr Mann weiß nicht wie er mit dem tragischen Ereignis umgehen soll. Manchmal denkt Eve, sie habe ihre Mutter nicht genug gefeiert, sich nicht genug bedankt, sich wenig Mühe gegeben. Auch Brady macht sich große Vorwürfe, immer stand der Beruf im Vordergrund, häufig hatte er etwas anderes vor, wenn es darum gegangen wäre, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Sowohl Brady als auch Eve verkriechen sich in ihre Ecken und wissen nicht wie sie mit ihrer Trauer umgehen sollen. Man wünscht es niemanden, aber viele Menschen werden jemanden im Bekanntenkreis haben, der oder die sich das Leben genommen hat. Auch wenn man kein enger Verwandter war kann man nachvollziehen, welch ein Schlag vor den Kopf es bedeuten kann, wenn jemand einfach selbst geht und es keine Erklärung gibt. Dazu kommt die Trauer, die einen sowieso überfällt, wenn man einen lieben Menschen vermissen muss. Eve und Brady leiden an ihrem Verlust und sie können sich nicht trösten. Madeline, die irgendwie noch nicht ganz weg ist, versucht, ihren Lieben zur Seite zu stehen, ihnen zu helfen, sich gegenseitig zu unterstützen und sich auch neuen Erfahrungen zu öffnen, ohne ihre Mutter und Frau zu vergessen.  Aus Sicht von Maddy, Eve und Brady kann man an dem langsamen und schmerzvollen Prozess teilhaben, den man nach dem Versterben des geliebten Familienmitglieds durchmachen muss. Man fühlt mit Eve und Brady mit, man fragt sich, weshalb Madeline es getan hat, man wünscht den Hinterbliebenen, dass sie sich mit der Situation abfinden, neue Erfahrungen machen und doch gute Erinnerungen behalten. Man denkt aber auch an die eigenen Lieblingsmenschen, die nicht mehr da sind und versucht auch selbst nach vorne zu blicken und sich vorzustellen, dass es ihnen gutgeht, wo auch immer sie sind.  Ein berührender Roman über die Trauer, über den Tod, Lächeln und Freude, die zunächst kaum gewagt werden und die Hoffnung auf bessere Tage, in denen man einen Schritt voran getan hat und in warmer Erinnerung zurückblicken kann,

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  • Bringt einen zum Lachen, zum Weinen – einfach nur schön

    Für immer ist die längste Zeit

    CabotCove

    18. April 2018 um 08:41

    Wenn man stirbt und hätte trotzdem noch die Möglichkeit, wenn auch leider nur begrenzt natürlich, auf das Leben seiner Liebsten „zuzugreifen“, es vielleicht sogar in Teilen noch zu beeinflussen... Das wäre doch herrlich... Maddy bekommt diese Chance. Sie ist tot - vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie – ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady – herab. Ohne Maddy sind sie schon in einfachen Dingen der Alltagsorganisation überfordert. Jetzt drohen sie an der Frage nach dem Warum zu zerbrechen. Maddy muss etwas tun. Doch ihre Möglichkeiten der Einflussnahme aus dem Jenseits sind begrenzt – sie ist ja auch neu hier... Ihren Liebsten dabei zuzusehen, wie sie versuchen, mit dieser Tragödie klarzukommen, war mehr als berührend und trieb einem die Tränen in die Augen... Doch wer denkt, dass einen das Buch durchweg nur traurig macht, der irrt. Dieses Buch kann viel mehr – und hat durchaus auch Momente, die einen zum Lachen bringen. Und genau diese Mischung macht „Für immer ist die längste Zeit“ für mich zu einem fast perfekten Buch. Es macht nachdenklich, unterhält aber gleichzeitig sehr gut. Sowas ist selten und ich bin froh, dass ich dieses schöne Buch für mich entdecken durfte.

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  • Sorge über den Tod hinaus

    Für immer ist die längste Zeit

    buecherwurm1310

    17. April 2018 um 08:28

    Madeline „Maddy“ Starling ist gestorben, aber richtig tot ist sie nicht. Nach einem Sturz vom Dach der Bibliothek schaut sie auf den Rest ihrer Familie herab und sorgt sich. Sie weiß, dass ihr Mann Brady und ihre Tochter Eve schon vor ihrem Tod nicht ohne sie zurechtkamen. Wie sollen sie das denn erst jetzt schaffen, nachdem sie mit Trauern und zweifeln umgehen müssen. Maddy versucht einzugreifen. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven geschildert, zunächst einmal erfahren wir Maddys Sicht und dann zwischendurch immer wieder die von Eve und Brady. Es geht in diesem Buch um Tod und Trauer und dennoch ist es nicht nur traurig, sondern es geht auch schon mal humorvoll zu. Niemand mag glauben, dass sich Maddy das Leben genommen hat, aber alles spricht dafür. Gegen Selbstmord spricht auch, dass Maddy sich um ihre Lieben sorgt, denn wer geht schon von dieser Welt, wenn er sich so viele Gedanken um Mann und Tochter macht. Das aber wird erst zum Ende der Geschichte schlüssig erklärt. Maddy sucht eine Nachfolgerin, die sich um Brady und Eve kümmert und sie ist überzeugt, dass die Lehrerin Rory die Richtige ist. Aber es ist sehr schwierig alles zu regeln, wenn man nicht sichtbar ist. Brady vermisst seine Frau und trauert um sie. Maddy hat ihm immer den Rücken freigehalten, wenn er sich von der Arbeit nicht losreißen konnte. Nun aber muss er für Eve da sein. Auch Eve trauert um ihre Mutter. Man spürt ihre Ratlosigkeit. Zum Glück gibt ihnen Rory in dieser schweren Zeit halt, obwohl sie selbst auch schon einiges hinter sich hat. Die Charaktere sind sehr gut und lebensnah beschrieben und so kann man gut mit Brady und Ave mitfühlen. Es ist eine Geschichte, die einen dazu bringt, ein paar Tränen zu vergießen, die einen aber auch schmunzeln lässt. Mir hat dieses Buch, welches auch nachdenklich stimmt, gut gefallen.

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  • Trauerarbeit

    Für immer ist die längste Zeit

    yellowdog

    14. April 2018 um 11:36

    Ein ansprechender, gut lesbarer Familienroman. Ein Mann verliert seine Frau, möglicherweise Selbstmord. Der Roman zeigt, wie der Mann und die 15jährige Tochter Eve in Trauer zurückbleiben und mit der Situation leben müssen. Als Gedankenspiel lässt die Autorin auch die Verstorbene Madeleine auftreten, die gestorben ist, jedoch sich noch nicht von ihrer Familie trennen mag. Sie versucht Einfluß zu nehmen und eine neue Frau für ihren Witwer zu finden. Die patente Rory soll eine geeignete Kandidatin sein.Die Erzählperspektive wechselt zwischen Brady, Maddy und Eve. Dadurch lernt man die Figuren bald gut kennen. Sogar Maddy, die einen selbstironischen Ton hat.Der Originaltitel “I linkes my life” gefällt mir besser als der deutsche.Abby Fabiaschi schafft es, auch humorvolle Momente dezent einzubringen ohne das ernste Thema dadurch zu gefährden. Zum Ende hin wird der Roman zahmer, aber insgesamt kann man zufrieden sein.

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  • Hat mich nicht berührt

    Für immer ist die längste Zeit

    brauneye29

    09. April 2018 um 19:45

    Zum Inhalt: Maddy ist tot. Vom Dach der Bibliothek gestürzt. Sie landet jedoch nicht im friedvollen Himmel, sondern blickt aus kurzer Höhe auf ihre Familie - ihre pubertierende Tochter Eve und den emotional unaufgeräumten Ehemann Brady - herab.  Meine Meinung: Es gibt so Bücher, die einen berühren und manche eben nicht. Dieses Buch hat mich überhaupt nicht erreicht. Aufgrund des Klappentextes hatte ich anderes erwartet, aber das Buch hat mich einfach nicht erreicht. Die Sprünge zwischen den Personen machten zwar die Geschichte lebhaft, gefühlt für mich eher unruhig. Ich mochte auch die Personen nicht wirklich und auch all die Geschichten fand ich zunehmend langweilig. Der Schreibstil insgesamt hat es mir auch nicht wirklich angetan. Fazit: Hat mich nicht berührt. 

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  • Ein Buch über die Trauer

    Für immer ist die längste Zeit

    harakiri

    08. April 2018 um 15:27

    Als Maddy stirbt ist sie noch nicht richtig tot. Sie darf aus dem Jenseits noch das Leben ihrer Tochter Eve und ihres Ehemannes Brady beobachten und greift ihnen ein wenig unter die Arme. Für Brady sucht sie eine potentielle Nachfolgerin für sich und wird in der netten Lehrerin Rory fündig. Doch ganz so leicht ist es dann doch nicht, das Leben ihrer Lieben aus dem Jenseits zu managen.Ein Buch über Trauerbewältigung zu schreiben ist sicher nicht einfach. Fabiaschi wagt sich hier mit ihrem Erstlingswerk an ein schwieriges Thema. Man merkt jedoch, dass sie sich gut mit der Thematik auseinander gesetzt hat. Die Trauer von Eve ist an vielen Stellen spür- und greifbar. Der Roman an sich ist schön geschrieben, hat mich jedoch nicht vom Hocker gehauen, er hatte so seine Längen, die es für mich nicht gebraucht hätte. Schön fand ich immer, wenn Maddy jemandem etwas Besonderes einreden wollte und wie viel Mühe sie sich dann dabei gegeben hat. Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt, allerdings sind die Sprünge in der Zeit manchmal schwer nachzuvollziehen, da können dann zu Beginn des nächsten Kapitels schon mal mehrere Wochen vergangen sein. Der rote Faden ist der vermeintliche Freitod der Mutter. Keiner kann es glauben und auch der Leser muss lange auf die Auflösung warten, ob – und ggf. warum – sie tatsächlich gesprungen ist. Dies machte für mich einen großen Reiz des Buches aus, brachte der Aspekt doch ein wenig Spannung in die Düsternis.Fazit: Fabiaschis Schreibstil ist locker und humorvoll und das Handeln ihrer Charaktere größtenteils nachvollziehbar. Das Buch regt zum Nachdenken an, vor allem wie man sich selbst gegenüber seiner Familie verhält oder verhalten könnte. 

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  • Familie hört nie auf

    Für immer ist die längste Zeit

    Dreamworx

    08. April 2018 um 13:20

    Die Mittvierzigerin Madeline „Maddy“ Starling stürzt sich mit einem Spring vom Dach der Bibliothek des Wellesley College in den Tod. Sie hinterlässt ihren Ehemann Brady und die 17-jährige Tochter Eve nicht nur gramgebeugt und mit Schuldgefühlen, sondern auch mit vielen Fragen nach dem Warum. Doch Maddy ist noch unter ihnen, wenn auch nicht sichtbar, denn sie hat noch eine Aufgabe, bevor sie die Welt endgültig verlässt. Sie möchte für ihre Lieben eine neue Ehefrau und Mutter finden, weil die beiden sonst nicht zurechtkommen. Doch Maddy wird erst jetzt bewusst, wie wenig Handlungsspielraum und Einflussnahme sie eigentlich hat. Immerhin bemerken Brady und Eve ihre Anwesenheit, doch wird es Maddy gelingen, ihre Vorhaben auch umzusetzen? Und was wird aus ihrer Familie?Abby Fabiaschi hat mit dem Buch „Für immer ist die längste Zeit“ einen sehr schönen, tiefgründigen und emotionalen Debütroman vorgelegt, der ein schwieriges Thema behandelt und dieses gefühlvoll und sensibel verarbeitet. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, der Leser wird regelrecht in die Handlung hineingesogen. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, so dass der Leser nicht nur die Gefühle, Gedanken und die Sichtweise von Maddy erfährt, sondern auch Brady und Eve zu Wort kommen. Durch die geschilderten Ereignisse und die Fassungslosigkeit sowie Ratlosigkeit der Hinterbliebenen und deren Schuldgefühle erlebt der Leser ein Wechselbad der Gefühle. Mal bringt einen der bissige Humor von Maddy zum Lachen, dann fühlt man die Trauer und Verzweiflung von Brady und Eve und ist vor lauter Schmerz den Tränen nahe. Die Autorin laviert den Leser mit sensibler Hand geschickt durch ihre Geschichte und beleuchtet dabei alle Seiten der Betroffenen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, was einen nachdenklich stimmt und gleichzeitig klar macht, dass jeder Mensch mit den Dingen unterschiedlich umgeht, um sich zu schützen oder die Situation zu verarbeiten, um weiterleben zu können.Die Charaktere sind sehr unterschiedlich ausgearbeitet und liebevoll in Szene gesetzt worden. Sie wirken aufgrund ihrer Individualität sehr lebendig und authentisch, so dass der Leser sich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen kann. Maddy ist eine sympathische intelligente Frau, offen und ehrlich, freundlich und mitfühlend. Sie hat sich immer um ihre Familie gekümmert, umso mehr trifft es ihren Ehemann und ihre Tochter, als sie ohne ein Wort oder einen Brief in den Tod stürzt. Dabei ging es Maddy anscheinend nicht gut, ihre Liebe und ihre Leistungen für die Familie haben nicht die Wertschätzung erfahren, die eigentlich selbstverständlich sein sollte. Maddy war immer da und keiner hat es so richtig bemerkt. Brady ist ein Workaholic und hat sich wenig um die Familie gekümmert. Er hat nur das getan, wozu er Lust hatte, ist egoistisch und selbstsüchtig, oftmals aggressiv und nicht gerade für seine Geduld berühmt. Doch nun muss er sich zusammenreißen, denn seine Tochter Eve braucht ihn. Eve ist ein cleveres junges Mädchen, die sich nach dem Tod der Mutter an deren Tagebuch festklammert, um zu verstehen, was ihre Mutter zu diesem Schritt bewogen hat. Ihr Leben gleicht momentan einer Achterbahn, denn sie stellt alles in ihrem Leben in Frage. Und nicht nur erst jetzt sucht sie die Aufmerksamkeit ihres Vaters. Schön als Leser zu beobachten ist die Entwicklung, die Eve und Brady im Verlauf der Geschichte nehmen. Rory ist eine nette und liebevolle Frau, die als Grundschullehrerin arbeitet und ebenfalls schon einige Schläge einstecken musste. Ihre Anwesenheit gibt Brady und Eve immer mehr Halt und die Hoffnung, mit der Trauer besser umgehen zu können.„Für immer ist die längste Zeit“ ist ein wundervoller Roman über Tod, Trauer, deren Verarbeitung und die Wertschätzung, die man Menschen entgegenbringen sollte. Das Buch überzeugt durch sehr menschliche Protagonisten und eine tiefgründige Handlung, die auch nach dem Lesen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Absolute Leseempfehlung für eine Entdeckung!

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  • Plötzlich ist alles anders...

    Für immer ist die längste Zeit

    Bluely

    07. April 2018 um 20:04

    Madeline ist tot, von einer Bibliothek gestürzt. Fremdeinwirkung wurde von der Polizei ausgeschlossen, so dass ihre Familie, Mann Brady und Tochter Eve sich jetzt fragen, warum sie sich umgebracht hat. Es war doch alles in Ordnung!? Diesen Roman erzählt Abby Fabiaschi aus 3 Perspektiven, wobei die tote Madeline auf oben auf das Leben ihres Mannes und ihrer Tochter herabschaut und versucht sie zu trösten und positiv zu beeinflussen. So möchte sie unbedingt eine neue Frau für Brady finden, die gleichzeitig auch die Mutterrolle bei ihrer 17-jährigen Tochter übernehmen soll. Wo sie sich befindet, warum sie dort ist und was sonst noch so um sie herum passiert, wird nicht erklärt. Aus diesem Grund bekommt das Buch von mir auch nicht die volle Punktzahl, da mir dadurch einfach etwas fehlt. Daran ändern auch die Erklärungen am Ende des Buches nichts. Insgesamt hat mir der Roman aber trotzdem sehr gut gefallen. Man kann sich ganz leicht in die Personen hineinversetzen und durch die verschiedenen Perspektiven kommen sie einem auch sehr nah. Dabei ist die Story sehr humorvoll, macht nachdenklich was die eigenen Prioritäten im Leben angeht und ist dabei nicht kitschig. Natürlich darf auch ein überraschender Schluss nicht fehlen, der die Geschichte abrundet und den Leser etwas getröstet zurücklässt.

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