Abdi Assadi Schatten auf dem Pfad

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Inhaltsangabe zu „Schatten auf dem Pfad“ von Abdi Assadi

Erleuchtung ist nichts für Junkies, sagt Abdi Assadi. Wir alle sind trickreiche Wesen, wenn es darum geht, das Ego zu stärken und Schmerz zu vermeiden. Ob im heiligen Gewand, als Yogi oder „friedvoller Krieger“: Scheinbar suchen wir nach der Wahrheit und merken nicht, dass wir auch auf dem spirituellen Weg einfach nur high werden wollen.Assadis Botschaft: Wer die Fallen auf dem Weg kennt, kann sie nicht immer vermeiden, findet aber einfacher wieder heraus. Was wir zu leicht vergessen: Wir gehen auf die Reise von einem Ort des Mangels aus. Und es ist die tief verwundete Persönlichkeit, die zusätzlich zur spirituellen Erfahrung ihre eigene Heilung braucht. Ein mutiges, herausfordernd klares Buch für all jene, deren Wünsche ans Universum nicht erfüllt wurden und die wissen wollen, wie ein erfülltes Leben wirklich gelingen kann!

Rezension kommt später. Ich fand das Buch zwar gut lesbar, aber nicht ganz das, was ich erwartet hätte.

— rumble-bee

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  • Rezension zu "Schatten auf dem Pfad" von Abdi Assadi

    Schatten auf dem Pfad

    rumble-bee

    22. August 2011 um 15:21

    Dieses Buch ist - wieder einmal - ein klassisches Beispiel dafür, wie ein deutscher Titel (oder: ein nachträglich eingefügter Untertitel) ein teilweise falsches Bild erzeugen kann. Das Original des Buches heißt nämlich schlicht "Shadows on the Path", und erspart sich den etwas dramatisierenden Untertitel ["Wie uns die Suche nach Erleuchtung hinters Licht führen kann"] Und das ist auch ganz richtig so. Eine sehr spirituell orientierte Freundin hatte mich auf dieses Buch hingewiesen. Und zusammen mit dem Untertitel hatte ich eine doch leicht andere Vorstellung gewonnen. Dies ist weder ein Erste-Hilfe-Paket für Buddhisten, noch geht es im engeren Sinne um Erleuchtung. Sehr grob formuliert, geht es in diesem Buch einfach um die zahlreichen Fallen, in die jeder Mensch tappen kann, der sich persönlich weiterentwickeln will - spirituell, oder auch "nur" psychologisch. Der Autor ist allerdings ein sehr spirituell orientierter Mensch. Er ist als Heiler, Akupunkteur und allgemein als Persönlichkeits-Coach tätig, und verarbeitet in diesem Werk zahlreiche Fallgeschichten, als auch allgemeine Hinweise, zu denen er selber im Laufe seiner lebenslangen Arbeit an sich selbst gelangt ist. Er holt Spiritualität von ihrem Sockel, und demontiert so einige Mythen, die sich um dieses weit gefasste Thema ranken. Manche Kapitel sind dabei wirklich zupackend, und geradezu drastisch in ihrer Aussage. Dazu gehören z.B. die Kapitel über "Gurus" und den "Tod als Lebensberater", sowie der Abschnitt über Menschen, die hinter ihrer dauernden Suche nach spirituellen Erlebnissen nur ihr eigenes zwanghaftes Verhalten und ihr Sucht-Potenzial verstecken. Abdi Assadi beschreibt ungeschönt und in direkten Worten, dennoch gut lesbar, wie vielen Missverständnissen man als Suchender aufsitzen kann, und in wie vielen Bereichen man sich allzu gern etwas vormacht. Nur ganz am Rande taucht der Begriff "Erleuchtung" auf. Viel eher spricht Assadi von "spiritueller Reise" und persönlicher Vervollkommnung. Und er mahnt immer wieder; er zeigt auf, dass im Namen dieser hehren Begriffe schon so mancher Mensch in die Irre gegangen ist. Wenn man sich selbst nicht gut genug kennt, nicht bereit ist, seinen eigenen Unvollkommenheiten ins Gesicht zu sehen, hält man sich nur allzu schnell für "heilig" - oder man greift blindlings zu manipulativen Instant-Praktiken, hängt seinen Glauben unhinterfragt an einen Guru, gibt sehr viel Geld für alle möglichen Kurse aus, ohne auch nur einen einzigen Schritt weiter zu kommen, bildet sich etwas auf die eigenen Anfangs-Erfolge ein, verfällt der Sexualität, idealisiert die Partnerschaft, und und und. Das Buch ist insgesamt nicht sehr dick, es hat nur gut 180 Seiten, und ist mit recht großen Schrifttypen auf robustem Papier gesetzt. Zudem ist jedes Kapitel im Grunde eigenständig, und man kann sich gut vorstellen, dass das eine oder andere davon auch gesondert in einer Zeitschrift erscheint. Die Sprache ist erfreulich alltagstauglich, bisweilen auch drastisch und mahnend. Das wird jedoch durch einen großen Alltagsbezug wieder wett gemacht. Immer wieder berichtet Assadi von Fällen aus seiner eigenen Praxis, oder aus seinem eigenen Leben. Nur eines tut er gewiss nicht: er löst nichts, er nimmt dem Leser die eigene Entscheidung sowie die Suche nach den "richtigen" Hilfsmitteln und Praktiken nicht ab. So gibt es kein "Programm", keinen 4-Punkte-Plan, und auch keine Liste zu lesender, weiterführender Literatur. Das ist ein wenig schade, und mit ein Grund dafür, warum ich diesem Buch keine vollen 5 Sterne verleihen kann. Man sollte wirklich wissen, warum man dieses Buch liest. Es ist gut geeignet, wenn man selber bereits einige Erfahrung auf spirituellem Sektor mitbringt, und in der Lage ist, die hier dargereichten Erkenntnisse eigenständig zu verarbeiten. Gefährlich wird es nur dann, wenn man sich von diesem Buch "Erlösung" oder schnelle Hilfe verspricht. Denn, und das ist die eigentliche Botschaft Assadis: was wir wirklich suchen, können wir letztlich immer nur in uns selber finden.

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