Abha Dawesar Die Physik des Vergnügens

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Inhaltsangabe zu „Die Physik des Vergnügens“ von Abha Dawesar

Anamika Sharma lässt sich nicht so einfach in Schubladen stecken: Ist die junge Protagonistin in Abha Dawesars preisgekröntem Roman eine „Didi“, also eine junge Frau, oder doch ein „Bhaiyya“, ein junger Mann? Ist sie eine pflichtbewusste Musterschülerin oder doch eher ein draufgängerischer Frauenheld? Jedenfalls hält sie es nach ihrer eingehenden Beschäftigung mit Quantenphysik für gerechtfertigt, sich nicht nur in eine Affäre mit einer eleganten älteren Frau zu stürzen, sondern gleichzeitig ein Verhältnis mit der Hausangestellten ihrer Familie zu beginnen und das beliebteste Mädchen der Schule zu verführen. Dabei eckt sie jedoch bald an gesellschaftlichen Moralvorstellungen und an durch das Kastensystem vorgegebenen Konventionen an. Immer dringlicher stellt sich für Anamika die Frage, wie sie in der indischen Gesellschaft ihren Platz finden kann oder ob sie ihr Glück fernab ihrer Heimat in den USA suchen soll. (Quelle:'Flexibler Einband/12.08.2013')

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  • Rezension zu "Die Physik des Vergnügens" von Abha Dawesar

    Die Physik des Vergnügens

    WildRose

    26. June 2012 um 16:49

    Ich hatte beim Lesen dieses Buches gemischte Gefühle. Die Thematik und der Ort, an dem die Handlung sich abspielt, sind auf jeden Fall interessant. Doch ich hatte ein paar Probleme mit dem sehr einfachen Schreibstil des Buches. Es wirkte dadurch recht eindimensional und es fiel mir schwer, zu der Hauptperson eine Beziehung aufzubauen. Die Idee mit den drei Affären ist an sich ja nicht schlecht, doch das eine verwirrte Sechzehnjährige es tatsächlich schafft, dass zwei erwachsene, vollkommen unterschiedliche Frauen ihr komplett verfallen, finde ich dann doch etwas arg übertrieben. Anamika wirkt in dem Buch vor allem eines: ziemlich orientierungslos. Klar, das sind viele Teenager, aber man wünscht sich doch, dass sie am Ende etwas mehr Klarheit in ihr Leben bringt und sich vielleicht auch innerlich verändert. Die Liebesszenen, wenn auch nicht allzu genau beschrieben, wurden mir dann doch etwas zu viel. Besser hätte ich es gefunden, wenn die Autorin mehr über Sheela, Rani und India, Anamikas "Affären", geschrieben hätte. Vielleicht wäre die Chemie zwischen ihnen dann etwas deutlicher zu fühlen gewesen. Ich nehme an, dass dieses Buch für junge, an der Thematik interessierte Leute durchaus interessant sein kann, hätte mir persönlich aber etwas mehr Tiefgang gewünscht.

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