Die Mannschaft der Fire Station 21 in Jacksonville hält zusammen wie eine undurchdringliche Mauer. Das Harper in deren Mitte aufgenommen wurde verdankt sie dem äußerst attraktiven Ethan, ihrem Beschützer. Er ist nicht nur Patenonkel ihrer Tochter sondern auch immer zur Stelle wenn Harper Halt und Hilfe braucht. Als unangekündigt ihre Schwester in der Wache auftaucht holt Harper die verdrängte Vergangenheit mit aller Macht ein. Schuldgefühle und Schmerz, aber auch verräterische Gefühle bei dem Anblick ihres Ex-Freundes. Als ob dieses emotionale Chaos nicht schon genug Unheil stiften würde treibt zudem ein Feuerteufel sein Unwesen in der Vorstadt. Die Belegschaft der Feuerwache gibt alles. Leider erwischt es bei den Löscharbeiten zwei Kollegen. Aber aufgeben ist keine Option für die Mannschaft, für Harper.
Der humorvolle Schreibstil und die bildhaften Schilderungen lassen mich in das Buch abtauchen. Ich verfolge die Ereignisse und fiebere mit Harper um die gesunde Rückkehr ihrer Kollegen. Schrecke auf als plötzlich ihre Schwester in der Türe steht und kuschle freudig mit Rosi, ihrer süßen kleinen Tochter. Immer wieder gibt Harper sich ihren erstarkenden Schuldgefühlen hin. Weshalb? Die Frage steht für mich lange im Raum.
Im Laufe der Handlung lerne ich so manchen Charakter besser einzuschätzen. Warum z. B. die zu tiefst verletzte Harper diesen Neuanfang gewagt hat. Wie erfolgreich die Suche nach dem Brandstifter sich gestaltet bzw. welche Stärke sich hinter dem Zusammenhalt innerhalb der Wache 21 verbirgt. Rein zufällig findet Ethan zudem Verstärkung für das Team. Nicht nur sein Herz erobert die kleine Fellnase im Sturm. Lächel.
Diese fiktive Erzählung ist verwoben mit authentisch dargestellter Brandbekämpfung und Ursachenforschung. Nicht jede Dramatik ist für mich in diesem Ausmaß realistisch, aber insgesamt empfehle ich diese spannende Unterhaltung die mich gegen Ende zu Tränen gerührt hat sehr gerne. Der letzte Dialog verlangt regelrecht nach einer Fortsetzung. Ich warte gespannt ….






