Abigail Dean

 3,7 Sterne bei 160 Bewertungen
Autor von Girl A.

Lebenslauf von Abigail Dean

Abigail Dean studierte in Cambridge und arbeitete fünf Jahre als Anwältin zwischen London, New York und Kuala Lumpur. Vor ihrem 30. Geburtstag wollte sie einen Roman schreiben, wobei »Girl A« entstand. Sie schreibt an ihrem zweiten Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Abigail Dean

Cover des Buches Girl A (ISBN: 9783365000816)

Girl A

 (160)
Erscheint am 24.01.2023

Neue Rezensionen zu Abigail Dean

Cover des Buches Girl A (ISBN: 9783365000816)L

Rezension zu "Girl A" von Abigail Dean

Aufrüttelnder Roman
LadyMayvor 4 Monaten

Ein psychologisch sehr interessanter Thriller, der leider für mich etwas zu blass blieb. 

Die Vergangenheit der Protagonistin wurde mir zu wenig beleuchtet, so dass einige ihrer Verhaltensweisen sehr willkürlich wirkten. 

Nichts desto trotz ein sehr aufrüttelnder Roman mit interessanter Erzählweise.

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Cover des Buches Girl A (ISBN: 9783365000816)carola1475s avatar

Rezension zu "Girl A" von Abigail Dean

Erschütterndes Drama
carola1475vor 5 Monaten

Die Mutter der vor 15 Jahren aus dem „Horrorhaus“ geretteten Kinder ist im Gefängnis gestorben und bestimmt ihre älteste Tochter Alexandra (Lex) als Testamentsvollstreckerin. Lex beschließt nach Bedenkzeit und in Absprache mit ihrer Lieblingsschwester, das Elternhaus in eine Begegnungsstätte umzuwandeln und muss dazu die Zustimmung aller Geschwister einholen.
In sieben unterschiedlich langen Kapiteln erzählt Lex von jeweils einem der Geschwister rückblickend als Kind, und – meist übergangslos, im nächsten Absatz - auch als Erwachsener. Sie schildert die grauenhaften Zustände im Horrorhaus, die Misshandlungen, Grausamkeiten, Entbehrungen, die Schmerzen, den Hunger, den Dreck, die Verwahrlosung, wie die übersteigerte Religiosität der Eltern allmählich zum Wahnsinn wird. Durch Alexandras Begegnung mit den Geschwistern erfährt der Leser, wie diese ihr Leben als Erwachsene bewältigen.

Lex' emotionslose, eher Bericht-artige Schilderung schafft eine Distanz zum Leser, die mir in diesem Fall sehr willkommen war. Trotzdem wird das Leid der Geschwister und die angerichteten dauerhaften Schäden schmerzhaft deutlich. Der Roman ist zwar fiktiv, aber es gibt überall und immer wieder Kinder, denen derartige Gräuel angetan werden.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen, die eher berichtende Erzählweise und die häufigen Zeitsprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart, die Konzentration auf den Roman erfordern, geschickt gewählte Stilmittel. Und es gibt auch einige überraschende, um nicht zu sagen schockierende, Wendungen.

Der Roman ist ein sehr gelungenes Debüt und ich bin auf Abigail Deans nächstes Buch gespannt.

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Cover des Buches Girl A (ISBN: 9783749901050)Katzillas avatar

Rezension zu "Girl A" von Abigail Dean

Lesenswert
Katzillavor 9 Monaten

Inhaltlich geht es um eine Familie, deren einzige Beziehung ihre negative Kindheit ist.

Geschickt wird hier aus der Erzählperspektive von Girl A die Schicksale der anderen Kinder erzählt und mit der Gegenwart verknüpft.

Es sind immer wieder Passagen enthalten, die einen Wow-Effekt auf mich hatten, hier ein paar Ausschnitte:

[..und während ich durch die Fotos scrollte, wurde mir klar, dass es den Ort, den ich in Erinnerung hatte, nicht mehr gab. Falls wir dorthin zurückkehrten, würde ich wahrscheinlich erkennen, dass es ihn nie gegeben hat..]

Oder als die Lehrerin sie zu Hause besuchte und sie feststellte, dass diese Person auch außerhalb der Schule ein eigenes Leben führt, ich erkenne mich darin. Das aktive bewusst werden, dass auch außerhalb der eigenen Sphäre jeder seine eigene Ziele und Wünsche verfolgt.

Wie nüchtern der Bruch ihrer Beziehung zu jemanden geschildert wird, der für sie eine wichtige Position eingenommen hat. […Sie hatte den Anfang gefeiert, sollte sie ruhig das Ende betrauern…]

Das Buch überzeugt vor allem durch seine unglaublich starke Protagonistin.

Das Ende war echt gut, aber auch ohne dem, hätte es mich voll überzeugt. Es lohnt sich zu lesen. Es enthält viele Momente in denen man sich wiedererkennt, mit der Protagonistin leidet und weint. 

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