Abigail Padgett

 3.9 Sterne bei 16 Bewertungen
Autor von Der schweigsame Zeuge, Kalt ist der Tod und weiteren Büchern.

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Blue's Dämonen

Blue's Dämonen

 (2)
Erschienen am 07.03.2013
Kalt ist der Tod

Kalt ist der Tod

 (3)
Erschienen am 01.04.2005
Bo Bradley und das Schattenkind

Bo Bradley und das Schattenkind

 (1)
Erschienen am 01.01.1996
Bo Bradley und der Indianerjunge

Bo Bradley und der Indianerjunge

 (1)
Erschienen am 01.01.1998
Ein heisser Fall

Ein heisser Fall

 (1)
Erschienen am 01.10.2005

Neue Rezensionen zu Abigail Padgett

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Rezension zu "Der schweigsame Zeuge" von Abigail Padgett

Mehr Frauen- denn Gesellschaftsroman
Mairivor 3 Jahren

Bo Bradley ist Ermittlerin des Jugendamts in Fällen von Kindesmißhandlung. Sie ist aber auch manisch-depressiv. Und ihre Schwester hat Selbstmord begangen. Dem wird in dieser Reihe etwa so viel Beachtung geschenkt wie den Kindern und ihren Lebensumständen, die Bo zu ermitteln hat. 

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Rezension zu "Blue" von Abigail Padgett

Ein rätselhafter Mord
Bellexrvor 6 Jahren

Die Sozialpsychologin Blue McCarron lebt zusammen mit ihrer Hündin Bronté in einem verlassenen Motel in der Wüste Kaliforniens. Ihr Arbeitsalltag konzentriert sich auf die Beratung von Geschäftsleuten in einem Einkaufszentrum und dem Unterricht von jungen Straftäterinnen. Umso überraschter ist Blue, als sie vom Bruder einer älteren Dame gebeten wird, in einem Mordfall zu ermitteln. Dan Crandall hatte Blue’s Buch gelesen und ist fest davon überzeugt, dass Blue seiner Schwester Muffin helfen kann. Durch ein kleines Erdbeben gab es einen Stromausfall in der Region und dabei sind in einer Kühlhaus-Firma alle Gefriertruhen aufgetaut. Eine davon gehört Muffin und in deren Gefriertruhe wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Muffin behauptet, dass es sich um einen Einbrecher handelt, den sie vor fünf Jahren in ihrer Garage erschlagen und anschließend in ihrer Truhe „entsorgt“ hätte. Dieser skurrile Fall interessiert Blue und schon bald nimmt der Fall persönliche Züge an.

Abigail Padgett lässt es in ihrem ersten Krimi um ihre Heldin Emily „Blue“ McCarron verhalten angehen und so lernt man erst einmal die etwas eigenwillige Sozialpsychologin kennen, die in der selbst auferlegten Einsamkeit der Wüste lebt. Man verfolgt hierdurch auch Blue’s stellenweise doch recht ausführliche Gedankengänge über Ähnlichkeiten im Verhalten zwischen Menschen und Affen, worüber sie ein Buch  geschrieben hat, was sich teilweise äußerst interessant, oft aber auch etwas langwierig gestaltet. Und auch ihre große Liebe Misha Deland, die vor 2 Jahren von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand, worüber Blue bis heute nicht hinwegkommt, wird ausführlich beleuchtet, wie auch ihre zwiespältigen Gefühle ihrem Zwillingsbruder David gegenüber, der gerade eine Gefängnisstrafe verbüßt. Dies alles hilft einem die sympathische, ein wenig exzentrische Sozialpsychologin gut kennenzulernen, teilweise ermüden diese Ausschweifungen aber auch und man fragt sich bald immer öfter, wann es denn nun endlich losgeht mit dem Krimi.

Dies geschieht, als der etwas ungeschliffene wie liebenswerte Dan Crandall auf der Bildfläche erscheint und Blue engagieren möchte. Die Merkwürdigkeiten an dem Fall wecken Blue’s Interesse und so beginnt sie zügig mit den Ermittlungen, besucht die ältere Dame im Gefängnis und merkt schnell, dass Muffin einen Mord gestanden hat, den sie eigentlich gar nicht begangen haben kann.

Die ausschweifenden Monologe von Blue lassen mit der Zeit immer mehr nach bzw. beziehen sich später fast ausschließlich auf den Kriminalfall, sodass endlich auch die Spannung stetig zunimmt und Abigail Padgett versteht es sehr gut, diese dann kontinuierlich zu steigern. Zudem entwickelt sich die Story immer komplexer und rätselhafter, wirkt sehr gut durchdacht und schlüssig umgesetzt. Hierdurch verzeiht man der Autorin dann auch schnell die anfänglich ausschweifenden Monologe ihrer Protagonistin.

Ein Plus ist auch der lockere, lebendige und fesselnde Schreibstil der Autorin, der einen recht schnell in seinen Bann zieht. Und auch wenn Blue Sozialpsychologin ist und sich somit auf Statistiken verlässt, welche ihr in diesem Fall weiterhelfen, bleibt aber ihre Intuition nicht außen vor und so verlässt sich Blue regelmäßig auf ihr Bauchgefühl, was manchmal ziemlich gefährlich für sie wird. Was mir auch ausgesprochen gut gefallen hat sind die Informationen über das Leben in der Kalifornischen Wüste, die Abigail Padgett immer wieder mit einfließen lässt.

Fazit: Hier wird eindeutig Durchhalten belohnt. Die Spannung baut sich bei Blue’s erstem Fall recht langsam auf und die anfänglichen Monologe der Protagonistin sind schon ziemlich ausschweifend, aber dann nimmt die Story recht schnell Fahrt auf und entwickelt sich zu einem äußerst komplexen, fesselnden und rätselhaften Krimi.

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Rezension zu "Blue's Dämonen" von Abigail Padgett

Der perfekte Mord?
Bellexrvor 6 Jahren

Die Unterhausabgeordnete Dixie Ross stirbt in San Diego auf dem Weg zu einer Spendengala am Steuer ihres Autos. Alles deutet auf eine Hirnblutung hin. Doch der Sozialpsychologin Blue McCarron kommt dies merkwürdig vor, denn zwei Wochen vorher starb ebenfalls eine Politikerin aus San Diego an einem Schlaganfall. Zwei Politikerinnen binnen so kurzer Zeit, statistisch nicht nachvollziehbar und dies ist schließlich Blues Metier. Also informiert sie die Polizei von ihren Zweifeln und kurze Zeit später nimmt der zuständige Detective mit ihr Kontakt auf. Das Polizeidepartment von San Diego hatte kurz vorher einen Drohbrief erhalten, in dem der Tod der beiden Politikerinnen angekündigt wurde, unterzeichnet mit „Das Schwert des Himmels“. Mordet hier ein Fanatiker, doch selbst bei der Obduktion deuten keine Anzeichen auf Fremdverschulden hin. Hiervon lässt Blue sich allerdings nicht beirren und zusammen mit ihrer Freundin Roxanne, Doktorin für Psychiatrie, unterstützen Beide die Polizei als Beraterinnen. Dabei gerät Blue schon bald selbst in das Visier des Schwertes.

 Auf einer Spendengala erfährt Blue von Dixie Ross‘ Unfall und ist sofort alarmiert. Kaum bei sich Hause angekommen, beginnt sie mit ihren Statistiken, die ganz eindeutig belegen, dass an den beiden Schlaganfällen der Politikerinnen etwas nicht stimmen kann. Ziemlich unkonventionell geht Blue fortan ihre eigenen Wege, um hinter das Rätsel zu kommen und die Zeit drängt, denn das Schwert hat bereits ein weitere Todesankündigung verschickt. Doch wie begeht er diese Morde, wenn es denn Morde sind? Die Politikerinnen haben vor ihrem Tod über starke Kopfschmerzen geklagt, doch kein Fremder war in der Nähe, als sie starben und die Obduktionen geben auch keine Klarheit. Viele Fragen, die zu klären sind und schon bald entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Schwert und Blue. Dabei spielt auch Willow-Porzellan eine entscheidende Rolle, doch welche und warum ist dem Schwert dies so wichtig, dass er sogar Teller des Porzellans vor Blues Motel hinterlegt?

 Abigail Padgett versteht es sehr gut, die Spannung kontinuierlich bis zum fulminanten Showdown zu steigern. Die Story gestaltet sich äußerst komplex, durchdacht und rätselhaft, zudem ist der Tathergang mehr als perfide, sehr originell  und von der Autorin logisch umgesetzt. Zwar ist Blue Sozialpsychologin und verlässt sich somit auf ihre Statistiken, aber ihre Intuition kommt bei dem Fall bei weitem nicht zu kurz, welche sie öfter ziemlich irrationale Wege gehen lässt. Allerdings führen ihre unkonventionellen Überlegungen und oft auch gefahrvollen Einzelaktionen schlussendlich zur Lösung des Falls, welche die Autorin absolut schlüssig darlegt.

 Der Schreibstil von Abigail Padgett ist fesselnd, lebendig, locker und zieht einen praktisch von der ersten Seite an in seinen Bann. Geschickt baut die Autorin den Spannungsbogen auf, lässt die Story sich entwickeln und legt falsche Fährten, was zwangsläufig dazu führt, dass man seine Meinung in Bezug auf die Identität des Schwerts mehrmals revidieren muss. Zudem baut die Autorin wie nebenbei immer wieder Informationen über Südkalifornien und den Eigenarten und Gewohnheiten seiner Bewohner mit ein, was äußerst unterhaltsam ist.

 Und auch ihre Protagonistin Blue ist hervorragend beschrieben. Die junge Sozialpsychologin lebt ziemlich abgelegen in der Wüste in einem alten Motel ohne Wasseranschluss, dafür mit Pool, zusammen mit ihrer Dobermann-Hündin Brontée. Blue führt eine lockere Beziehung mit der Psychiaterin Roxie, die auch recht schnell in den Fall involviert ist, ihr Zwillingsbruder befindet sich im Gefängnis, der Vater ist Pastor mit einer ziemlich legeren Sicht auf Bibel und Gott und ihr einziger Freund ist der schwule Ex-Knacki BB, der Blue auch recht tatkräftig in dem Fall unterstützt und dies nicht nur modetechnisch. Blue liebt die Wüste, macht lange Spaziergänge mit ihrem Dobermann, kann sich stundenlang in Statistiken vertiefen und ist zudem ziemlich neugierig und zielstrebig, auch wenn ihre Wege zum Ziel oftmals ein wenig verworren sind. Allerdings nur für Andere! Da der Krimi in der Ich-Form geschrieben ist, bekommt man sehr schnell eine Vorstellung von der eigenwilligen, sympathischen Sozialpsychologin. Und auch die weiteren Charaktere sind ausgereift, agieren authentisch und haben alle ihre liebenswerten Ecken und Kanten.

 Fazit: Ein hochspannender, äußerst komplex angelegter Krimi mit einer herrlich unkonventionellen, sympathischen Protagonistin.

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