Abigail Padgett Blue

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Inhaltsangabe zu „Blue“ von Abigail Padgett

Affen, Zahlen und Statistiken bestimmen den Arbeitsalltag der Sozialpsychologin Blue McCarron, die mit ihrer Hündin Brontë in einem verlassenen Motel in der Wüste Kaliforniens lebt. Dass ausgerechnet Blue mit den privaten Ermittlungen in einem Mordfall beauftragt wird, erscheint zunächst verwunderlich – jedoch bei weitem nicht so skurril wie der Fall selbst: Eine liebenswürdige alte Dame behauptet, vor fünf Jahren eine Männerleiche eingefroren zu haben, die in Folge eines Stromausfalls im Kühlhaus ans Tageslicht geschmolzen ist. Blue beginnt mit den Recherchen, die sie bald persönlicher betreffen, als ihr lieb ist … (Quelle:'Flexibler Einband/01.10.2012')

Fazit: Anfänglich etwas langwierige Monologe, doch fürs Durchalten wird man mit einer spannenden, komplexen Story belohnt.

— Bellexr

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    Blue

    Bellexr

    29. April 2013 um 16:00

    Die Sozialpsychologin Blue McCarron lebt zusammen mit ihrer Hündin Bronté in einem verlassenen Motel in der Wüste Kaliforniens. Ihr Arbeitsalltag konzentriert sich auf die Beratung von Geschäftsleuten in einem Einkaufszentrum und dem Unterricht von jungen Straftäterinnen. Umso überraschter ist Blue, als sie vom Bruder einer älteren Dame gebeten wird, in einem Mordfall zu ermitteln. Dan Crandall hatte Blue’s Buch gelesen und ist fest davon überzeugt, dass Blue seiner Schwester Muffin helfen kann. Durch ein kleines Erdbeben gab es einen Stromausfall in der Region und dabei sind in einer Kühlhaus-Firma alle Gefriertruhen aufgetaut. Eine davon gehört Muffin und in deren Gefriertruhe wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Muffin behauptet, dass es sich um einen Einbrecher handelt, den sie vor fünf Jahren in ihrer Garage erschlagen und anschließend in ihrer Truhe „entsorgt“ hätte. Dieser skurrile Fall interessiert Blue und schon bald nimmt der Fall persönliche Züge an. Abigail Padgett lässt es in ihrem ersten Krimi um ihre Heldin Emily „Blue“ McCarron verhalten angehen und so lernt man erst einmal die etwas eigenwillige Sozialpsychologin kennen, die in der selbst auferlegten Einsamkeit der Wüste lebt. Man verfolgt hierdurch auch Blue’s stellenweise doch recht ausführliche Gedankengänge über Ähnlichkeiten im Verhalten zwischen Menschen und Affen, worüber sie ein Buch  geschrieben hat, was sich teilweise äußerst interessant, oft aber auch etwas langwierig gestaltet. Und auch ihre große Liebe Misha Deland, die vor 2 Jahren von einem Tag auf den anderen spurlos verschwand, worüber Blue bis heute nicht hinwegkommt, wird ausführlich beleuchtet, wie auch ihre zwiespältigen Gefühle ihrem Zwillingsbruder David gegenüber, der gerade eine Gefängnisstrafe verbüßt. Dies alles hilft einem die sympathische, ein wenig exzentrische Sozialpsychologin gut kennenzulernen, teilweise ermüden diese Ausschweifungen aber auch und man fragt sich bald immer öfter, wann es denn nun endlich losgeht mit dem Krimi. Dies geschieht, als der etwas ungeschliffene wie liebenswerte Dan Crandall auf der Bildfläche erscheint und Blue engagieren möchte. Die Merkwürdigkeiten an dem Fall wecken Blue’s Interesse und so beginnt sie zügig mit den Ermittlungen, besucht die ältere Dame im Gefängnis und merkt schnell, dass Muffin einen Mord gestanden hat, den sie eigentlich gar nicht begangen haben kann. Die ausschweifenden Monologe von Blue lassen mit der Zeit immer mehr nach bzw. beziehen sich später fast ausschließlich auf den Kriminalfall, sodass endlich auch die Spannung stetig zunimmt und Abigail Padgett versteht es sehr gut, diese dann kontinuierlich zu steigern. Zudem entwickelt sich die Story immer komplexer und rätselhafter, wirkt sehr gut durchdacht und schlüssig umgesetzt. Hierdurch verzeiht man der Autorin dann auch schnell die anfänglich ausschweifenden Monologe ihrer Protagonistin. Ein Plus ist auch der lockere, lebendige und fesselnde Schreibstil der Autorin, der einen recht schnell in seinen Bann zieht. Und auch wenn Blue Sozialpsychologin ist und sich somit auf Statistiken verlässt, welche ihr in diesem Fall weiterhelfen, bleibt aber ihre Intuition nicht außen vor und so verlässt sich Blue regelmäßig auf ihr Bauchgefühl, was manchmal ziemlich gefährlich für sie wird. Was mir auch ausgesprochen gut gefallen hat sind die Informationen über das Leben in der Kalifornischen Wüste, die Abigail Padgett immer wieder mit einfließen lässt. Fazit: Hier wird eindeutig Durchhalten belohnt. Die Spannung baut sich bei Blue’s erstem Fall recht langsam auf und die anfänglichen Monologe der Protagonistin sind schon ziemlich ausschweifend, aber dann nimmt die Story recht schnell Fahrt auf und entwickelt sich zu einem äußerst komplexen, fesselnden und rätselhaften Krimi.

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