Abir Mukherjee A Rising Man

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 4 Leser
  • 12 Rezensionen
(12)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „A Rising Man“ von Abir Mukherjee

'An exceptional historical crime novel' C.J. Sansom 'A thought-provoking rollercoaster' Ian Rankin India, 1919. Desperate for a fresh start, Captain Sam Wyndham arrives to take up an important post in Calcutta's police force. He is soon called to the scene of a horrifying murder. The victim was a senior official, and a note in his mouth warns the British to leave India – or else. With the stability of the Empire under threat, Wyndham and Sergeant 'Surrender-not' Banerjee must solve the case quickly. But there are some who will do anything to stop them... 'One of the most exciting debut novels I've read in years' Val McDermid 'Highly entertaining...set in a Calcutta so convincingly evoked that readers will find sweat bursting from their foreheads' Daily Telegraph 'This vivid murder mystery moves at breakneck speeds' Sunday Times 'Intoxicating... utterly captivating' Daily Mail LONGLISTED FOR THE CWA GOLD AND ENDEAVOUR HISTORICAL DAGGERS If you enjoyed A Rising Man, pre-order the second Sam Wyndham mystery, A Necessary Evil, now. Coming in June 2017. (Quelle:'E-Buch Text/05.05.2016')

Ein totales Muss! Ein genialer Krimi mit geschichtlichem Hintergrund

— katrin297
katrin297

Historischer Krimiroman, der Krimi und geschichte sehr gut verbindet. Eine klare Empfehlung!

— histeriker
histeriker

Lese - Tipp!

— Bella5
Bella5

Großartiger Krimi in einem einzigartigen Setting!

— mona_lisas_laecheln
mona_lisas_laecheln

Enthralling historical novel set in Calcutta in 1919, leaves you wanting more

— skiaddict7
skiaddict7

Read!!! Brilliant mix: Police procedural, historical novel (Calcutta 1919), and insight into colonial hypocrisy + local rift

— StefanieFreigericht
StefanieFreigericht

Intelligenter, vielschichtiger und humorvoller historischer Kriminalroman

— Lilith79
Lilith79

Ein unterhaltsamer Historien-Krimi mit viel britischem Humor und einem spannenden Setting! Mystery at its best!

— StSchWHV
StSchWHV

Stöbern in Krimi & Thriller

Durst

Harry Hole is back

sabine3010

Die gute Tochter

Spannende Lektüre!

Gluecksklee

Das Original

Mein erster Grisham - und mir hat er sehr gefallen!

Daniel_Allertseder

SOG

Eine Todesliste, die einen ganz tragischen Hintergrund hat - unheimlich spannend, erschreckend und nervenzerreisend geschrieben

EvelynM

Todesreigen

Wie alle Bücher der Reihe ein absolutes Muss für alle Thrillerfans.

Tina06

Ermordung des Glücks

Der Autor überzeugt mit guter Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen.

NeriFee

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "A Rising Man" von Abir Mukherjee

    A Rising Man
    PenguinRandomHouseUK

    PenguinRandomHouseUK

    Liebe Lovelybooks-Leser/innen,Ich konnte nicht widerstehen einen meiner Krimi-Favoriten diesen Sommer vorzustellen – natürlich im englischen Original! Das Debüt des Autoren Abir Murkhejee ist eine tolle Kombination aus Fakt und Fiktion mit jeder Menge Atmosphäre, bei der Kalkutta von 1919 zum Leben erwacht. DescriptionIndia, 1919. Desperate for a fresh start, Captain Sam Wyndham arrives to take up an important post in Calcutta's police force.He is soon called to the scene of a horrifying murder. The victim was a senior official, and a note in his mouth warns the British to leave India – or else.With the stability of the Empire under threat, Wyndham and Sergeant 'Surrender-not' Banerjee must solve the case quickly. But there are some who will do anything to stop them... Hier geht’s zur LESEPROBE AUTHORAbir Mukherjee grew up in the West of Scotland. At the age of fifteen, his best friend made him read Gorky Park and he’s been a fan of crime fiction ever since. The child of immigrants from India, A Rising Man, his debut novel, was inspired by a desire to learn more about this crucial period in Anglo-Indian history that seems to have been almost forgotten. It won the Harvill Secker/Daily Telegraph crime writing competition and is the first in a new series starring Captain Sam Wyndham and ‘Surrender-not’ Banerjee. Abir lives in London with his wife and two sons.Einfach bewerben – uns sagt uns doch, wie ihr den Titel weiterempfehlen würdet, wenn ihr ihn auch gut findet. Good Luck! All the best from London,Ulrike @ PRH UK 

    Mehr
    • 185
  • Ein sehr gelungener Krimi

    A Rising Man
    katrin297

    katrin297

    15. September 2017 um 18:26

    Ein sehr gelungener Debütroman.  Es ist ein historischer kriminalroman, der im Jahre 1919 statt findet. Nach dem Tod seiner Frau und den schrecklichen Erlbenissen im Krieg versucht Captain Sam Wyndham einen Neuanfang in Calcutta. Dort wird er gleich mit dem Mord eines hochrangingen britischem Beamten konfrontiert. Die ermittlung verläuft alles andere als einfach. Der Protagonist lernt Calcutta kennen und deren Menschen und Konflikte. Man hat nicht nur das Gefühl mitten drin im geschehen zu sein und alles selbst hautnah zu erlben, sondern auch das  gefühl man bekommt Geschichtsunterricht.Es ist dem Autor undglaublich gut und spielerisch gelungen die Geschichte von Calcutta in das Geschehen der Geschichte mit einzuarbeiten, so dass es ganz natürlich rüber kommt. Es ist ein Lesegenuss von vorne bis hinten. Es ist spannend und interessant und man lernt viel neues dazu. Das i-Tüpfelchen ist für mich persönlcih das ziemlich unerwartete Ende.Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe.

    Mehr
  • Tauche ein ...

    A Rising Man
    histeriker

    histeriker

    09. September 2017 um 19:40

    Inhalt: Sam Wyndham kommt als Neuling nach Calcutta und soll gleich einen Mord an einem wichtigen britischen Beamten lösen. Wie wird er sich schlagen?Bewertung:Das Buch hat vor allem Atmosphäre. Man tacuht in Indien am Anfang des 20. Jahrhundert ein und wird nicht mehr losgelassen. Die Eindrücke sind vielfältig, es geht nicht nur um Klima und Essen, man lernt viel über die poltische Situation, über die Position der "Mischlinge", über das Selbstverständnis der Briten und vielese mehr. Dies passiert auf eine sehr unbezwungene und unterhaltsame Weise, dass man nicht mal merkt, wie viel man aus diesem Buch mitgenommen hat.Zusätzlich dazu kommt noch die gute krimigeschichte, die ganz viele Wendungen hat und man gut mitraten kann, auch wenn nicht wirklich klar ist, ob man es auch kann. Die Auflösung war sehr plausibel und ließ keine Fragen offen.Die Charaktere sind sehr gut ausgebaut, Sam ist eine der postiven Figuren , auch wenn seine dunkle Seiten nicht ausgespart werden. Machmal ist er vielleicht zu naiv, aber für mich machte ihn das nur sympatisch.Ich werde sicher weiter die Serie verfolgen.

    Mehr
  • Krimi - Leckerbissen vor historischem Hintergrund

    A Rising Man
    Bella5

    Bella5

    29. August 2017 um 20:18

    Abir Mukherjee hat mit „A Rising Man“ einen historischen Kriminalroman ganz nach meinem Geschmack vorgelegt. Die Kriminalgeschichte vor südasiatischem Hintergrund kommt zum Glück völlig ohne Histokitsch und Verklärung der Kolonialzeit aus. Wir schreiben das Jahr 1919. Der Erste Weltkrieg ist bereits zu Ende, aber für Captain Sam Wyndham ist er ein mehr als prägendes Ereignis, denn er war 1918 im Krieg verwundet worden. Zurück im Empire erfuhr er vom Tod seiner Frau. Traurig und traumatisiert macht sich Wyndham auf nach Kalkutta, da er von Commissioner Taggart nach Indien, welches von der Korruption arg gebeutelt wird, berufen wird. Wyndham ermittelt in einem Mordfall, der in Bengalen weite Kreise zu ziehen scheint. Ein hochrangiger Beamter des Britischen Weltreiches wird tot in der Nähe eines Freudenhauses aufgefunden. In seinem Mund steckt ein Zettel, der den britischen Usurpatoren den Rückzug nahelegt Doch schnell werden Wyndham und sein Team, bestehend aus Sub – Inspector John Digby und Sergeant „Surrender – Not“ Banerjee, vom Fall abgezogen und vom Militärgeheimdienst ersetzt. Das Trio soll den Überfall auf einen Zug aufklären, und eine heiße Spur führt rasch zu einem indischen Volkshelden und Revolutionär… Mit „A Rising Man“ lässt der Autor Geschichte lebendig werden. Man hat als Leser das Gefühl, mittendrin zu sein, beim Lesen spürt man förmlich die Hitze des indischen Subkontinents. Die britische Kolonialherrschaft, den Rassismus der Briten und die ungleichen Größenverhältnisse arbeitet Mukherjee gut heraus: Zwar sind die Besatzer zahlenmäßig in der Minderheit, dies hindert sie jedoch nicht daran, die indigene Bevölkerung zu terrorisieren. Perfides Albion? Die historischen Fakten stellt Mukherjee korrekt dar. Dabei bleibt aber nicht die Spannung auf der Strecke; auch mangelt es nicht an erzählerischer Raffinesse. Aufgelockert wird die Geschichte durch einen feinen Humor. Die Lektüre hat mir großen Spaß gemacht, denn die Erzählung wird nie langweilig und kann mit unerwarteten Wendungen und einem überraschenden Ende punkten. Die Figuren sind perfekt ausgearbeitet, das indische setting ist natürlich ein Schmankerl. Auch das code – switching fand ich so klasse, dass ich die nicht – englischen Begriffe gleich nachgeschlagen habe 😊. Man muss betonen, dass „A Rising Man“ ein mehr als ordentliches Debut ist. Es ist zugleich der Auftaktband einer Reihe, die ich mit Sicherheit lesen werde. Selten habe ich eine Lektüre so genossen, daher vergebe ich die volle Punktzahl und ich spreche für das englische Original eine uneingeschränkte Leseempfehlung aus.

    Mehr
    • 5
  • Großartiger Krimi!

    A Rising Man
    mona_lisas_laecheln

    mona_lisas_laecheln

    27. August 2017 um 16:42

    Kalkutta im Jahr 1919: Ein weißer Regierungsbeamter wird mit einer merkwürdigen Nachricht Tod aufgefunden. Sam, der ermittelnde Beamte, wurde gerade erst nach Indien versetzt. Ohne sich vorher an das neue Klima und die neue Kultur gewöhnen zu können, sieht er sich mit einem heiklen Mordfall konfrontiert... Der historische Krimi mitten im von Großbritannien besetzen Indien ist wirklich ein Lesegenuss. Das Setting ist einzigartig und wird wahnsinnig gut beschrieben, die gesellschaftlichen Probleme und Konflikte sind super ausgearbeitet, eben so wie die Charaktere und die Gegebenheiten zu der Zeit. Sam ist ein sympathischer Ermittler und Ich-Erzähler, der definitiv seine Eigenheiten hat und sich selbst in so manch brenzlige Situation bringt. Seine Gedankengänge sind dabei nachvollziehbar und es macht Spaß, ihm beim Ermitteln über die Schulter zu schauen. Surrender-not Banjerjee ist ein gut gewählter Partner und die beiden geben ein unterhaltsames Ermittler-Team ab. Ich freue mich schon drauf, mehr von den beiden zu lesen! Auch der Schreibstil war angenehm und hat sich schön gelesen. Die eingebauten indischen Wörter haben die Geschichte authentisch gemacht, auch wenn ein Verzeichnis zum Ende mit Erklärungen der Wörter schön gewesen wäre. Der Kriminalfall selbst war an mancher Stelle vorhersehbar, hat aber zum Miträtseln eingeladen und das Ende hielt durchaus eine Überraschung breit. Alles in allem also eine gelungene Lektüre!

    Mehr
  • Enthralling historical crime novel

    A Rising Man
    skiaddict7

    skiaddict7

    27. August 2017 um 16:24

    Calcutta, India, 1919. Captain Sam Wyndham lost everything in the first world war. When he gets offered a position as detective at the Calcutta police department, he decides to make a new start in India.Right in his first week, a senior British officer is killed. He is found next to a brothel with a note in his mouth, warning the British to leave India once and for all. Wyndham and his side-kick, "Surrender-not", an Indian police officer, work together to solve the case. I found Mukherjee's writing style very interesting and like his dry humor. His descriptions make you feel like you are right there in Calcutta with Wyndham, feeling the heat and seeing the beautiful temples. The book teaches a lot of history about the period of British rule in India, which I found fascinating. I liked how Mukherjee makes the reader look at both sides. An Englishman new to India, and also the Indian perspective through Surrender-not and Sen, another character. One downside were the many Indian words used without an explanation - I had to look up quite a few in the begining. The story develops nicely, the plot is not foreseeable which makes it very interesting. Definitely a book I would recommend. I am excited to read the second part soon.

    Mehr
  • If you are willing to pervert the course of justice…

    A Rising Man
    StefanieFreigericht

    StefanieFreigericht

    26. August 2017 um 01:15

    Imagine you were an author trying to both tell a decent crime story (the murder of Alexander MacAuley, the guy to ‘fix‘ issues for both the Lieutenant Govenor of Bengal as much as for the rich industrial Buchan) as well as convey the spirit of 1919 Calcutta, with its colonial British system of suppressing local rights while feeling ever so superior, all in the presence of recent activities of a certain Mr Ghandi and others.You might decide to write the story from the point of view of the Indians – probably without the average British white reader identifying and without the average Indian reader (British passport or not) reading anything he had not known before.No, British author Abir Mukherjee (whose parents had immigrated from India) knows better. His first person narrator is Captain Sam Wyndham, who, desillusioned from the trenches in France, embarks from Britain to a new carreer in Calcutta to find a high-profile murder to start with. A British official is found stabbed in ‘Black Town‘, behind a brothel with a note in his mouth hinting at political uproar from the local population, the ‘natives‘, this is in itself an highly promising perspective to start a novel. The author adds some flavour with a British sub-ordinate who rather wanted Wyndham‘s job and a local officer who will not even be admitted to some places in his own country. 'NO DOGS OR INDIANS BEYOND THIS POINT.' p 87 The tone of the story reminds me of that of Bogart’s voice from the off in "The Maltese Falcon“ – matter of fact, deadpan, laconical „I had some sympathy with him, and not just because of the temperature, which was around a hundred and ten [> 40° C] in the shade. Or at least, it would have been, had there been any.“ p 76 You really start to love buddy cops Wyndham and Banerjee, with Wyndham being the one whose tongue is mostly more loose than is the Indian‘s: p 38 Banerjee: „One might say that the Lieutenant Governor has certain, broad discretionary powers that he is free to exercise in furtherance of the good governance of His Majesty’s colonial territorities of the Bengal Presidency.“Wyndham "You mean he can do whatever the hell he likes?“ Yes, as a reader, you really understand the situation. No small praise for this must-read crime story: you will get historical insight, British AND Indian, have a decent enough mystery with a fair share of pondering about conspiracy and its local deal of uproar as well as spy game, all of it delivered with this fine thread of humerous voice bordering irony. I loved it but think some might think the progress a bit slow paced (try an excerpt). You might wish to look up a very few matters mentioned in the text which a British or Indian reader might be more familiar with (such as the Rowlatt Act, a smaller Portion of Ghandi's activities, and the Black Hole of Calcutta - https://en.wikipedia.org/wiki/Rowlatt_Act; https://en.wikipedia.org/wiki/Mahatma_Gandhi#Champaran_and_Kheda; https://en.wikipedia.org/wiki/Black_Hole_of_Calcutta). But you do not have to have even seen the movie 2Ghandi“ to be able to understand leave alone enjoy the book.I will go and get my next book from the author, what else can one do? Please, join me. German title: Ein angesehener Mann.

    Mehr
  • An exotic, vivid and humorous historical murder mystery

    A Rising Man
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    25. August 2017 um 18:35

    1919: The First World War and the Spanish Flu have left Captain Sam Wyndham without a reason to live in Britain and his wish for a transfer to India is granted: In hot and sticky Calcutta his first case is already waiting for him: a high ranking member of the British colonial administration was murdered. A note in his mouth tells the British to leave India – or else... Together with the Indian police officer „Surrender Not“ Banerjee, Sam tries to solve the case while the rising tensions between Indians and British put additional pressure on him.„A Rising Man“ is Abir Mukherjee's debut and it likely is my first historical murder mystery. I instantly liked Sam Wyndham and his side-kick Surrender Not. Wyndham never overcame the death of his wife and he turned to opium as a consequence. However, he is not a mentally broken detective. He has a great sense of humour with lots of irony which had me often smile while reading. Sam is open-minded which makes him different to many of his fellow countrymen and that's why he and Surrender-Not make one of the best detective pairs I've read about. Abir Mukherjee lets India and especially Calcutta come alive through his writing. It's so vivid, you can almost feel the heat and picture the street in front of you. This is my first book taking place in India and you learn a lot about the history of the country and especially of the time portrayed in the novel.What I really missed in the book though was a glossary. Indian words are used quite frequently and some are essential to the story. I don't want to look up words on the Internet while reading....The murder mystery is rather solid and the detective work reminded me of modern times: questioning of suspects, autopsy reports and so on. At times it was not as suspenseful as I had hoped. „A rising man“ was an interesting read but not one that couldn't stop me reading because it was particularly gripping. I would love to continue with the Sam Wyndham series, however, and I can recommend it to anyone interested in a good story with a bit of humour. 4.5 stars.

    Mehr
  • mehr als nur ein Krimi

    A Rising Man
    herrzett

    herrzett

    21. August 2017 um 22:23

    "I sat back on the bed and, not for the first time, questioned what I was doing out here, in this country where the natives despised you and climate drove you mad and the water could kill you. And not just the water, pretty much everything out here seemed designed to kill an Englishman..." A RISING MAN - ein Buch, welches mich ab der ersten Seite nicht mehr losgelassen hat. Diese Geschichte spielt im alten Calcutta, Indien in der Zeit um 1919, als der frisch versetzte Sam Wyndham dort auf seinen ersten Fall stößt.Der Krimi als solches hat einen recht standardmäßigen Ablauf - ein mysteriöser Mord, die Ermittlungen folgen, Zeugenbefragungen, eine Festnahme, es war der Falsche und am Ende ist es dann doch jemand aus dem näheren Umfeld, mit dem man nicht unbedingt gerechnet hatte. Abir Mukherjee schafft es jedoch den Leser mit dieser Geschichte vollkommen zu fesseln und in die damalige Zeit eintauchen zu lassen. Hinzu kommen die verschiedenen Charaktere, die diese Geschichte so emotional aufgeladen und greifbar machen. Es ist nicht nur ein einfacher Krimi, es ist die Mischung aus historischen Fakten, gesellschaftlichen Konflikten, faszinierenden Charakteren, Verstrickungen, Spannung und Humor, die dieses Buch für mich zu einem absolut großartigen Kriminalroman und Auftakt einer Serie machen. Im englischen Original ein absoluter Lesetipp - auch für Nicht-Krimifans (wie mich) geeignet.

    Mehr
  • Intelligenter, vielschichtiger und humorvoller historischer Kriminalroman

    A Rising Man
    Lilith79

    Lilith79

    20. August 2017 um 23:33

    "A Rising Man" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe des indisch-stämmigen britischen Autors Abir Mukherjee. Der Roman spielt in Indien, im Jahre 1919, zu Zeiten des britischen Kolonialismus. Der britische Polizist Sam Wyndham hat erst vor kurzen eine Stelle in Kalkutta begonnen, dort will er seine Vergangenheit,die Zeit als Soldat im ersten Weltkrieg und den Tod seiner Ehefrau hinter sich lassen. Doch er hat kaum Zeit sich an die neue und anstrengende Umgebung zu gewöhnen, den gleich sein erster Fall ist hoch-brisant und politisch, ein hochrangiger britischer Staatsbediensteter wird in einer eher schlechten Gegend Kalkuttas mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden, in seinem Mund steckt ein Papier, das die britischen Besetzer bedroht. Handelt es sich bei dem Mord um einen Angriff indischer Freiheitskämpfer auf die britischen Besatzer? Zusammen mit dem englischen Kollegen Digby und dem jungen indischen Sergeant Banerjee „Surrender-not“, versucht Wyndham hinter die Hintergründe des Mordes zu kommen. Das Buch nimmt sich im ersten Viertel viel Zeit um die Charaktere und das Setting vorzustellen, der Fall bleibt lange undurchsichtig und ist auch für versierte Krimileser nicht einfach vorauszusehen, einzelne Entwicklungen kann man sich zwar denken, aber der Fall wird nach und nach entwirrt, das Buch nimmt dabei in der Mitte und im zweiten Drittel so richtig Fahrt auf, um dann im letzten Viertel wiederum feinsäuberlich alles zu entwirren. Mir hat das ganz hervorragend gefallen, das Buch findet außerdem eine gelungene Mischung aus historischen Informationen, so dass man viel über die damalige Zeit und die Konflikte lernt, aber ohne dass dadurch der Unterhaltungswert der Geschichte leidet. Außerdem besticht das Buch durch einen feinen und ironischen Humor, der immer wieder durchscheint.  

    Mehr
  • Abir Mukherjee - A Rising Man

    A Rising Man
    StSchWHV

    StSchWHV

    20. August 2017 um 16:24

    Captain Sam Wyndham, kürzlich erst nach Calcutta versetzt und gleich mit einem brisanten Mord konfrontiert, ist einem schon auf den ersten Seiten sympathisch. Und das nicht nur, weil er gut in seinem Job ist, sondern auch weil ihn seine Vergangenheit quält, er sich aber dieser Tatsache gradenlos stellen kann, weil er und sein trockener Humor jedem ein Schmunzeln abverlangen und weil er sich von niemand gern seine Meinung vorbeten lässt. Auch sein Partner der Inder Banerjee ist ein gut gezeichneter Charakter, dem man gern über die Schulter schaut. Es bahnt sich zudem eine kleine Romanze mit einer Zeugin/Verdächtigen an, die Dank Wyndham nicht so klischeebelasted ausfällt, wie man das bei einem britischen Mystery erwarten konnte.Rund um eine absolute Empfehlung. Der Plot ist verstrickt, die Erzählgeschwindigkeit rasant und als Leser bewegt man sich in einer Stadt zu einer Zeit, die für die meisten Leser zweifellos vollkommen unbekannt, exotisch und einnehmend sein wird.Mehr Potenzial für eine Reihe kann ein erster Band kaum aufbringen. Wyndham wird also sehnlichst zurückerwartet.

    Mehr
  • Ein Monatshighlight

    A Rising Man
    engineerwife

    engineerwife

    18. August 2017 um 11:49

    Indien hat mich schon immer fasziniert, wenn auch bis jetzt leider nur aus der Ferne. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut, das Indien in einer seiner spannenden Perioden beschreibt. Nämlich in der Zeit kurz nach dem ersten Weltkrieg, im Jahr des traurigen Jallianwala-Bagh-Massakers und kurz vor Mahatma Gandhis „Kampagne der Nichtkooperation“, mit denen man den Briten das Kriegsrecht entziehen wollte. Es war wohl eine sehr spannungsgeladene und nicht ungefährliche Zeit, und genau in dieser Zeit trifft man als Leser den Protagonisten Captain Sam Wyndham, der selbst kriegsgeschädigt und noch um seine verstorbene Frau trauernd, nach Kalkutta versetzt wird. Zu allem Übel wird ihm auch noch die Rolle als Vorgesetzter des arroganten Inspektors Digby zuteil, der sich lieber selbst in dieser Position gesehen hätte. Captain Wyndham wird beinahe überwältigt von den vielen Eindrücken, die ihm Indien zu bieten hat. Hier spielt nicht nur der vorgefallene Mord an sich sondern auch die feuchte Hitze, die vielen Menschen, die Rassentrennung und die schwelende politische Stimmung im Allgemeinen eine große Rolle. Sam zur Seite steht der schüchterne aber sehr clevere indische Sergeant Banerjee „Surrender-not“ mit dem er einen Glückstreffer gelandet hat. Die Beiden ergänzen sich mit ihrem trockenen Humor und ihrem scharfen Verstand und bilden so das neue Dreamteam in der indischen Police Force. Der Mord zieht große Kreise und weitere Verbrechen folgen. Schier atemlos hecheln wir mit Sam und Banerjee durch Kalkutta um schließlich kurz vor knapp das Schlimmste zu verhindern. Verzweifelt kämpfen die Beiden um Gerechtigkeit, wenn sie auch nicht immer einer Meinung sind. Ich freue mich schon riesig, bald das nächste Abenteuer im brodelnden Kalkutta bestehen zu dürfen. Kleine Anmerkung: Ich habe das Buch in der Originalsprache Englisch gelesen, die mich mit ihrem Wortwitz begeistert hat. Ich stelle es mir schwierig vor daraus eine deutsche Version zu kreieren, die an nichts einbüßt. Meine Empfehlung wäre deshalb unbedingt zum Original zu greifen. 

    Mehr
    • 2
  • Hervorragender historischer Krimi

    A Rising Man
    Fornika

    Fornika

    15. August 2017 um 13:16

     Im Jahre 1919 soll eine Stelle bei der Polizei in Calcutta ein Neuanfang für Sam Wyndham werden. Gebeutelt vom ersten Weltkrieg, die junge Ehefrau verstorben, verlässt er den englischen Kontinent und versucht sein Glück in Indien. Direkt sein erster Mordfall hat es in sich: ein angesehener, aber allseits unbeliebter Entscheidungsträger wird erstochen aufgefunden. In seiner Mundhöhle befindet sich eine Nachricht des Mörders: die Briten müssen Indien endlich verlassen, sonst werden weitere böse Dinge geschehen.  Abir Mukherejee hat mich mit diesem ersten Band einer geplanten Reihe voll überzeugt. Er erzählt spannend, gleichzeitig informativ und mit einer feinen Prise Humor. Man taucht schnell ein in den heißen Sommer in Calcutta, Mukherejee versteht es hervorragend die Stimmung in der Stadt und im ganzen Land wiederzugeben. Die gesellschaftlichen Konflikte, die sich aus der britischen Vorherrschaft ergeben, werden passgenau in die Geschichte eingebettet, sodass man zwar viel Neues lernt, aber trotzdem v.a. einen spannenden Krimi zu lesen bekommt. Eine hervorragende Mischung. Auch die Charaktere sind sehr gut gelungen, egal ob es sich um Sam oder dessen indischen Sidekick Banerjee handelt, alle haben Hand und Fuß und können so diese Geschichte sowie kommende Bände hervorragend schultern. Das Ermittlerpaar ist gut gewählt, zeigen sie doch beide jeweils eine Seite der Gesellschaft: der Engländer, der zwar fremd im Land ist, aber trotzdem den Ton angeben soll. Der Inder, der sich mit Land und Leuten auskennt, aber trotzdem relativ weit unten in der Hackordnung steht. Ein interessantes und vor allem sehr sympathisches Duo. Der Fall selbst ist weder 08/15 noch sehr vorhersehbar, sodass jeder Krimifan auf seine Kosten kommt. Bis zuletzt hat mich der Autor an die Seiten gefesselt und sehr gut unterhalten. Ein klasse Serienauftakt, der richtig Lust auf den Folgeband macht!

    Mehr