Achim Haug Das kleine Buch von der Seele

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Inhaltsangabe zu „Das kleine Buch von der Seele“ von Achim Haug

Was ist die "Seele"? Einfach nur ein altertümliches Wort für unser Gehirn oder doch mehr - so etwas wie das Wesen des Menschen? Und was geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät? Wie entstehen seelische Krankheiten und wie werden sie behandelt? Diese und viele andere Fragen werden in diesem Buch beantwortet. Auf unterhaltsame Weise nähert es sich unserem verborgensten, unsichtbaren Organ und bietet einen vertieften Einblick in die Psychiatrie und Psychotherapie.

Die meisten Menschen hegen Misstrauen und Vorbehalte gegenüber der Psychiatrie. Dabei kann die moderne Psychiatrie auf die meisten unserer Fragen, die die Seele betreffen, befriedigende und sogar optimistisch stimmende Antworten geben: Das Buch für alle, die ihre Seele weder den Priestern noch den Hirnforschern überlassen wollen Mit leichter Hand geschrieben von einem medienerfahrenen Experten für die Seele, der medizinisches Wissen in zugänglicher Form vermittelt Der Autor steht für Veranstaltungen zur Verfügung

Viele seelische Krankheiten können geheilt werden, oft sogar besser als körperliche Erkrankungen.
Die moderne Psychiatrie ist ein Teil der Medizin; Psychotherapie und Medikamente sind kein Gegensatz, sondern ergänzen einander.
Die Psychiatrie kümmert sich um den ganzen Menschen: mit seiner Biologie, Psychologie und seinen sozialen Bezügen.
Gesundheit hat etwas mit seelischem Gleichgewicht zu tun. Dieses entsteht aber nicht aus dem Stillstand, sondern aus der Balance ständiger Veränderungen.

Der Autor eröffnet dem Leser einen Blick auf die Psychiatrie. Ein einfühlsamer Stil, sehr verständlich auch für medizinische Laien

— Buchraettin

Das Buch behandelt medizinische, juristische und gesellschaftliche Fragen und gibt einen kleinen Einblick in manche Symptome und Krankheiten

— peedee

Für Einsteiger ist es schlicht ein Muss!

— Wedma

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  • Der Autor eröffnet dem Leser einen Blick auf die Psychiatrie.

    Das kleine Buch von der Seele

    Buchraettin

    Was ist die Seele?  Mit dieser Frage beginnt dieses Sachbuch.Wie arbeitet ein Psychiater? Wie unterscheiden sich die beiden Berufsgruppen Psychiatrie und Psychologe? Welche Behandlungsmöglichkeiten in der Psychiatrie gibt es? Welche Krankheiten gibt es in der Psychiatrie?Der Autor des Buches so erfährt der Leser im Buch ist Professor für Psychiatrie an der Universität in Zürich und ärztlicher Direktor einer Privatklinikgruppe.In kurzen knappen Kapiteln, die auch sehr gelungen ineinander übergehen, erklärt der Autor mit einfachen Worten, nur wenige medizinischen Fachbegriffen, die Krankheiten der Psychiatrie, die Therapie, Diagnostik und auch die Arbeit eines Psychiaters. Was mir sehr gut gefallen hat, er spricht auch den Unterschied zwischen Psychiater und Psychologe an. Dass beide Berufe gern sozusagen in einen Topf geworfen werden, begegnet mir auch immer mal wieder.Der Autor nimmt in seinen Erläuterungen auch immer wieder Bezug auf Patienten. Er erklärt anhand von Fallbeispielen, das ist sehr gelungen und ich denke auch für medizinische Laien sehr verständlich dargestellt.Ebenso spricht er Vorurteile der Menschen an. Gegen die Psychiatrie, psychiatrische Erkrankungen, aber auch der Menschen, die dort arbeiten. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass dieses Buch nicht nur für interessierte Laien oder Betroffene interessant ist, sondern auch für Studenten oder Pflegepersonal, die dieser Fachbereich der Medizin interessiert, bietet es einen guten Überblick.Vorn im Buch findet man ein Inhaltsverzeichnis mit den Abschnitten. Es unterteilt sich u.a. in Diagnostik, Krankheiten, Seele, Therapien wie Medikamente und auch Psychotherapie.Es lädt ein gezielt nachzulesen, bei dem Thema, das den Leser interessiert. Ich hätte mir vielleicht noch ein Register und ein kurzes Literaturverzeichnis gewünscht.Sehr gelungen fand ich auch den Blick auf die Seele und deren Diskussion. Gut gefallen hat mir auch die direkte Ansprache des Lesers und auch die Ausblicke auf die aktuellen Forschungen.Ich mochte auch sehr den einfühlsamen Stil des Autors. Es gelingt ihm in diesem Buch mit Vorurteilen aufzuräumen, aber ebenso Patienten und Angehörigen Ängste zu nehmen.Der Autor eröffnet dem Leser einen Blick auf die Psychiatrie. Die Erkrankungen, Therapie, Heilung, Prävention, Vorurteile, das Buch bietet in gut verständlichem Stil einen sehr guten Überblick.

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    • 3
  • Meine Leseempfehlung

    Das kleine Buch von der Seele

    peedee

    02. May 2017 um 20:15

    Was ist die Seele? Was ist normal? Einmal Psychiatrie – immer Psychiatrie? Wenn jemand zum Psychiater geht, „spinnt“ er doch, oder? Was macht ein Psychiater überhaupt? Sind diese und ähnliche Fragen so einfach zu beantworten?Achim Haug, u.a. Professor für Psychiatrie an der Universität Zürich und Ärztlicher Direktor der Clienia Privatklinikgruppe, will das Verständnis für psychische Störungen vergrössern. Das Buch behandelt medizinische, juristische und gesellschaftliche Fragen und gibt einen kleinen Einblick in manche Symptome und Krankheiten.Erster Eindruck: Das Cover ist in den Farben Blau, Schwarz und Weiss gehalten. Unter dem Titel sieht man einen offenen Kopf, worüber eine Frau auf dem Seil tanzt. Dieses Cover gibt mir schon Stoff zum Nachdenken: Ist es immer nur ein schmaler Grat zwischen Gesundheit und psychischer Erkrankung? Wie schnell fällt man vom Seil runter? Als Kritikpunkt möchte ich die für meinen Geschmack zu klein gewählte Schriftgrösse (im Buchinnern) anführen.Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert: Die Sache mit der Seele / Was heisst schon normal? / Wer ist schuld an psychischen Krankheiten? / Wenn das Leiden einen Namen erhält / Aus dem Gleichgewicht – Beispiele / Patienten in der psychiatrischen Klinik / Von der seltsamen Spezies der Psychiater / Die psychotherapeutische Behandlung / Die Behandlung mit Medikamenten / Alles eine Frage der Balance. Nur schon das Lesen des Inhaltsverzeichnisses hat mein Interesse am Lesen gesteigert.Der Autor beleuchtet viele Fragen, wie z.B.:- Einmal Psychiatrie – immer Psychiatrie?- Ambulante vs. stationäre Therapie?- Was habe ich falsch gemacht?- Zwangseinweisung aus psychischen Gründen? Aber könnte man auch jemanden zwangseinweisen, der seine Medikamente gegen Bluthochdruck nicht nimmt? Oder Zwangseinweisung wegen Essstörungen?- Was ist mit dementen Patienten? Können sie überhaupt noch etwas selbst entscheiden?- Was ist, wenn ein Patient sich in seinem Wahn für Gott hält?Prof. Haug erzählt, dass die Bevölkerung den Psychiater gerne auch etwas despektierlich „Seelenklempner“ nennt. Interessanterweise gefällt ihm dieser Begriff jedoch nicht schlecht, da ein Handwerker ja sein Handwerk gelernt hat und weiss, was er tut. Mich hat es auch amüsiert, als er von seiner Mutter erzählt, die jeweils sehr stolz verkündet, dass ihre beiden Söhne Ärzte sind. Wenn jemand dann nachfragt, in welcher Disziplin sie sich spezialisiert hätten, meint sie nur „Neurologie“ – was jedoch nur beim Bruder des Autors stimmt. Sie möchte nicht gerne die erhöhte Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn sie „Psychiatrie“ sagt. Sehr interessant fand ich übrigens, wie es dazu kam, dass der Autor sich der Psychiatrie zuwandte (obwohl er eigentlich diese Disziplin von vornerein für sich ausschloss).Depression und Burn-out wurden in den letzten Jahren meines Erachtens ein bisschen zu Modewörtern. Nicht jeder, der mal einen schlechten Tag hat, leidet gleich an Depressionen. Und wenn er mal Stress auf Arbeit hat, ist er nicht gleich von einem Burn-out bedroht. Ich merke in meinem Umfeld, dass einige diese Krankheiten gerne bagatellisieren. Und oft wird dann gleich gesagt, „diese Leute sollen sich nicht so anstellen“. Das macht mich traurig.Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und ist für Laien – für die es ja auch gedacht ist – sehr gut verständlich. Der Autor hat viele Beispiele aus dem Alltag eingearbeitet und nicht nur „Fachchinesisch“ verwendet. Obwohl das Thema für sich ja eher schwer ist, hat Prof. Haug trotzdem auch Humor miteingebracht. Von mir gibt es eine vollumfängliche Leseempfehlung.

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    • 2
  • Ein sehr gutes Buch: informativ und leicht verständlich.

    Das kleine Buch von der Seele

    Wedma

    22. February 2017 um 14:45

     „ Das kleine Buch von der Seele“ ist ein sehr gut geschriebenes Werk, leicht verständlich, prima für alle, die sich für das Thema interessieren und sich ein adäquates Grundwissen aneignen wollen. Man hat den Eindruck, man unterhält sich mit einem älteren Freund, der sein profundes Wissen und seine langjährige Erfahrung auf dem Gebiet mit dem Leser teilt. Man erfährt viele nützliche Dinge, z.B. Was ist eine psychische Erkrankung? Wie werden diese heute behandelt? Wie schaut eine psychotherapeutische Behandlung aus? Er erklärt auch, was ein Psychotherapeut können sollte. Der Autor sagt ferner, was Menschen in einer psychiatrischen Klinik erwartet. Er beschreibt auch, welcher Art Präparate gibt es und wie eine Behandlung mit Medikamenten ausschaut. Beim Lesen bekommt man ein klares, adäquates Bild. Hier erzählt ein Profi und räumt viele Vorurteile und Mythen beiseite, z.B. „Einmal Psychiatrie- immer Psychiatrie?“ S. 90 ff. oder ob Psychopharmaka gesundheitsschädlich sind, usw. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Autor anfangs über die Definitionen nachgedacht und die oft vorkommenden psychischen Erkrankungen nach einem anerkannten Manual (ICD 10) beschrieben hat. So wissen die Leser nach der Lektüre, wie man eine bipolare Störung erkennt und diese z.B. von Schizophrenie unterscheidet. Auch von Demenz und Depression ist hier die Rede, alles ganz easy, wunderbar verständlich besprochen. Es ist die Art von Einfachheit, die durch sehr viel Arbeit und viel Wissen entsteht. Besonders gut hat mir gefallen, dass man zum Schluss erklärt bekommt: Wie die Psychopharmaka wirken, was man bei der Wahl der Medikamente berücksichtigen soll, um das Richtige zu finden. Der Autor sagt auch ganz klar, dass es hier um Versuch und Irrtum geht, solange man nicht das Optimale hat und erklärt auch, warum es so ist. Zum Punkt, wie lange man Medikamente nehmen soll, erklärte Achim Haug einige wichtige Dinge und beantwortete die oft gestellte Frage, ob man derselbe sein wird wie vorher. Die Buchgestaltung passt wunderbar zum Inhalt. Es ist ein hellblauer, fester Umschlag, schön gebunden. Eine Freude, das Buch in die Hände zu nehmen. Es ist auch prima zum Mitnehmen: recht leicht und handlich. Die Kapitel sind nicht so lang, sodass man das Buch auch wunderbar auf dem Weg zur Arbeit im öffentlichen Verkehr, im Zug, usw. lesen kann. Von dieser Seiltänzerin, die man auf dem Umschlag sieht, kommt der Autor zum Schluss zu sprechen, um das Fazit von dem Gesagten zu ziehen. Fazit: Ein sehr gutes Buch voller nützlicher Informationen, die einem eine adäquate Vorstellung von der Psyche und ihren grundlegenden Erkrankungen ermöglichen, samt den Tipps, wie man optimalerweise damit umgeht. Das Buch habe ich sehr gerne gelesen, daher vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung insb. für diejenigen, die in der nächsten Umgebung oder in der Familie Menschen mit psychischen Problemen haben. Für Einsteiger ist es schlicht ein Muss. Natürlich wird man in dem einen oder andern Gebiet zur weiterführenden Literatur greifen, aber diese gute Grundlage, sie darf einfach nicht fehlen.  

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