Achim Kuhlmann Briefe eines unbekannten Soldaten

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Inhaltsangabe zu „Briefe eines unbekannten Soldaten“ von Achim Kuhlmann

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  • Rezension zu "Briefe eines unbekannten Soldaten" von Achim Kuhlmann

    Briefe eines unbekannten Soldaten
    Anahid

    Anahid

    17. April 2011 um 12:08

    Manche Zeitabschnitte der Geschichte werden sehr oft besprochen. Mache Dinge empfinden wir als „zu oft erzählt“. Vielleicht schreckt das Thema dieses Romans euch auch ab, aber ich möchte euch vom Gegenteil überzeugen. Der junge Soldat Heinrich Altmann ist da, wo 1940 alle jungen Männer sind: im Krieg. Dort macht er etwas, dass eigentlich verboten ist. Er öffnet einen Brief. Dieser ist adressiert an „Einen unbekannten Soldaten“. Johanna hat diesen Brief geschrieben. Und im Krieg entspannt sich nun eine Brieffreundschaft. Der nächste Heimaturlaub steht für Heinrich bevor. Wird er Johanna besuchen und sie treffen? Was passierte noch in dieser Zeit und erlebte Heinrich die Reichspogromnacht? All diese Fragen und die Brieffreundschaft der beiden werden von Achim Kuhlmann realistisch und zeitnah beschrieben. Es ist wie eine Art Geschichtsbuch, nur weniger trocken und mit mehr Geschehen. Ich, die eigentlich weder historische Bücher, noch gerne Kriegsgeschichten liest, die im Zweiten Weltkrieg spielen, hat schnell in die Geschichte gefunden und sich gewundert, wie viel in einem Leben damals passieren kann. Auch wenn wenig Spannung herrscht und kein Blut fließt oder die Eifersucht regiert, reißt dieser Roman mit. Durch die wahrhaftige Darstellung einer Zeit, die alles andere als einfach war, und Romanfiguren, mit denen man zusammen etwas erleben und mitfühlen kann, wird dieses Stück deutsche Geschichte lebendig. Man ist als Leser selbst ein Teil dieses Lebens von Heinrich und Johanna. Sind sie schon einmal mit dem Fahrrad bis nach Berlin gefahren? Und sind sie gespannt, ob die beiden Menschen sich in den Wirren des Krieges finden und lieben können? Dann empfehle ich meinen Lesern zu diesem Buch zu greifen. Auch wenn es ein kleiner Verlag ist und ein Autor mit (noch) kleinen Namen, meine Empfehlung hat das Buch verdient.

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