Achim Mehnert NICK

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Inhaltsangabe zu „NICK“ von Achim Mehnert

Es handelt sich hier um eine Romanadaption der Comics.
Auf der Erde kommt es zu unerklärlichen Fällen von Sabotage. Offenbar setzt eine unbekannte Macht alles daran, der Menschheit den Weg ins Weltall zu verbauen. Nick findet heraus, dass es sich bei den Drahtziehern um Marsmenschen handelt. Es gibt nur einen Weg, die Sabotageakte zu unterbinden. Nick muss zum Mars, um eine friedliche Verständigung herbeizuführen. Doch der rote Planet steuert auf eine viel größere Katastrophe zu, als Nick sie sich jemals hat vorstellen können.

Nick und seine Begleiter - Professor Raskin, Bentley und Nicks bester Freund Tom - sind wieder zurück auf dem Mond...

— LukeDanes

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    NICK

    LukeDanes

    13. June 2017 um 11:05

    Nick und seine Begleiter - Professor Raskin, Bentley und Nicks bester Freund Tom - sind wieder zurück auf dem Mond, nachdem sie ihr Abenteuer auf der Venus gut überstanden haben. Doch Nick wäre nicht Nick – und außerdem wäre es ja extrem langweilig – wenn nicht auch hier viele Dinge an der Tagesordnung wären, bei denen es nicht mit rechten Dingen zugeht. Sabotageakte bereiten der Menschheit Sorgen und alles scheint so, als habe man sich im Weltall einen Feind zugezogen, der zwar unsichtbar ist, dem es aber daran gelegen zu sein scheint, das die Menschheit nicht weiter als bisher in den Kosmos vorstoßen kann. Diesmal geht es wieder hinaus ins All, doch der neue Weg soll die Gefährten diesmal zum Mars führen, denn die Marsianer sind die „Bösewichte“, welche die Menschheit vom Expansionsgedanken abhalten wollen, da man die Erdbevölkerung als eine Rasse von kriegshetzenden Barbaren eigenstuft hat. Anm. des Schreiberlings: Da haben sie nicht völlig unrecht, die grünen Gesellen. Der erste Band diente Achim Mehnert um die Welt, die verschiedenen Schauplätze und die ganzen Hauptcharaktere der Piccolo-Comicserie in Buchform umzusetzen. Die hatte teilweise ein paar Längen innerhalb der Geschichte an sich zur Folge. Im zweiten Band der Romanumsetzungen hat Mehnert wesentlich mehr Spielraum um die Story an sich schneller und mit mehr Abwechslung zu spicken, als es der Vorgängerband ermöglicht hat. Nach wie vor empfinde ich Mehnerts Schreibe hier als teilweise zu kurz und knapp bemessen, auch wenn dies hier nicht ganz so zu Buche schlägt wie noch im „Weltraumfahrer“. Längere Sätze haben hier die Oberhand und er scheint sich so langsam aber sicher auf Land und Leute eingeschossen zu haben. Bedingt durch diese Entwicklung, bin ich guten Mutes, das sich vielleicht in Buch #3 – mit dem Titel „In den Sümpfen der Ork“ – der mir bisher bekannte Achim Mehnert schreibtechnisch einstellt. Schön ist der Umstand das man hier ein wenig mit den Wandlungen, welche Nick in der Nachfolgezeit seiner Venusexpedition durchmachen musste, spielt und nicht mehr alles so vollkommen linear verläuft wie bisher. Scheinbar hatte Hansrudi Wäscher damals Blut geleckt und Spaß daran, seinen Helden auch mal ein wenig ungewöhnlicher durch den Weltraum jagen zu lassen. Nach wie vor ist „Nick“ eine Leseempfehlung für Altleser und für Neueinsteiger gleichermaßen, denn wer den Sense of Wonder der Aufbruchsjahre der deutschen SF liebt, der kommt hier voll auf seine Kosten.

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