Achim Neubarth Führungskompetenz aufbauen

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Inhaltsangabe zu „Führungskompetenz aufbauen“ von Achim Neubarth

Gepaart mit aktuellen Erkenntnissen aus der Hirnforschung und Psychologie bietet Achim Neubarth eine wertvolle Navigationshilfe--gerade in schwierigen Situationen. Kompakt und praxisgerecht zeigt er auf, wie Sie Ihre emotionale Qualifikation ausbauen, die Leistungspotenziale Ihrer Mitarbeiter zu Tage fördern und Klima, Kooperation und Motivation im Unternehmen positiv beeinflussen.

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  • Rezension zu "Führungskompetenz aufbauen" von Achim Neubarth

    Führungskompetenz aufbauen

    michael_lehmann-pape

    19. July 2011 um 15:04

    Grundressourcen für Führungskräfte Nicht Zahlen, Fakten, Daten, nicht Rendite oder Charts oder rationale Elemente der Führung sind es, die laut Achim Neubarth die Kernressourcen einer Führungskraft sind (obwohl all die genanten Elemente natürlich wichtig sind für das gesamte Bild und die gesamten Kompetenzen zur Führung), sondern Emotionen sind es, die als Kernressourcen vorliegen und in ihrer treibenden Kraft ausgebaut werden können (und sollen). Genauer, vier „Basisemotionen“, Freude, Wut, Angst und Trauer benennt Neubarth als elementare „Navigationshilfen“ für den beruflichen Alltag. Darauf rekurrierendend, dass mit einer Beförderung auf Führungsebene und den damit einhergehenden Aufgaben vor allem der Personalverantwortung im Zentrum der Führungsaufgabe die Anleitung anderer steht, ebenso darauf verweisend, dass die Verhaltensforschung deutlich Gefühle als die ausschlaggebende Instanz für menschliche Entscheidungen benennt und neueste neurowissenschaftliche Erkenntnisse über die Nutzung der eigenen Gefühle (Broaden and Build Theorie) mit einbauend, entwickelt Neubarth in seinem Buch ein praxistaugliches, von bedenkenswerten, neu anmutenden Elementen durchzogenes, Instrumentarium gerade für den, der vor der Aufgabe steht, nun als Führungspersönlichkeit den Arbeitsalltag zu gestalten. Die erwähnte Bewusstwerdung der eigenen Gefühlsebene als Ressource entdecken, damit einhergehend eine „intuitive“ Entscheidungsebene und Steuerungsmöglichkeit entfalten (und lernen, diese zunächst eher wenig griffige Ebene der Intuition sinnvoll zu kommunizieren) sind die Grundlagen des Führungsalltages. Auf dieser Grundlage gilt es, Werte im beruflichen Kontext zu entwickelt und befördern zu lernen. Auf diesem Wege, höchst lesenswert (unter Rückbeziehung auf die Arbeiten Viktor E. Frankls), verbleibt Neubarth nicht nur bei Postulaten, sondern wendet sich im Feld von Konflikten zwischen Werten und Zielen einer genauen Betrachtung und einer Eröffnung von Lösungsmöglichkeiten solcher Konflikte zu. Nachdem diese Basis der Voraussetzungen gelegt ist, folgt das sicherlich zentral zu verstehende Kapitel über die effiziente Zielerreichung. Altbekannt und doch durch den anderen Ansatz der emotionsfundierten Persönlichkeitsführung mit neuen Elementen versehen, legt Neubarth hier das Mitarbeitergespräch in den Mittelpunkt der effektiven Führungsinstrumente. „Führen durch Zielvereinbarungen“ unter Bedenken von Emotionen, Motivation und Werten wird in acht methodischen Schritten fundiert vorgestellt und praxisorientiert als Hilfsmittel zur Hand gegeben. Ein interessanter, neuer Ansatz. Dass so unter anderem Ärger nicht nur als Stressfaktor gesehen wird, sondern vor allem als „Energiequelle“ zur Veränderungsmotivation, dass Grundbedürfnisse des Menschen an sich bereist „gesunde Leistungstreiber“ sind, die aber behutsam geführt und gefördert werden wollen, all das ist nicht unbedingt neu, durchaus aber anders im Zusammenhang der bisher eher als rational und emotionsarm verstandenen Welt der wirtschaftlichen Führung. All dies gilt natürlich nur dann, wenn eine Möglichkeit der Reflektion und damit der einigermaßen kontrollierten Nutzung auch des eigenen Gefühlserlebens gegeben sind. Neubarth plädiert im Rahmen seiner Darlegung folgerichtig für ein System des kontinuierlichen Coachings zur Selbstreflektion. Neubarth gelingt eine gelungene Betrachtung der nicht zu leugnenden Kraft der Emotionen und ihrer Bedeutung für Entscheidungen und führt Schritt für Schritt ein in ein Kommunikationsmodell mit sich und den Mitarbeitern, dass durchaus, neben all den harten Fakten des Wirtschaftsleben, für die entsprechende Motivation zur effizienten Zielerreichung mit beitragen kann. Nicht alle seine Einlassungen wirken vollständig folgerichtig und nicht alles ist so neu, wie es im Buch manches Mal postuliert wird, bedenkenswert für die emotionale Seite des Führens sind viele seiner Einlassungen aber allemal.

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