Achim Peters Das egoistische Gehirn

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Inhaltsangabe zu „Das egoistische Gehirn“ von Achim Peters

Sie glauben, Sie sind schuld an Ihrem Übergewicht? Sie sind es nicht. Verantwortlich ist der Energiebedarf Ihres Gehirns. Ein Despot, der bestimmt, wann und wie viel wir essen. Kommt es in Versorgungsnot, können wir noch so entschlossen sein, eine Diät einzuhalten – unser egoistisches Gehirn wird etwas dagegen haben und sich durchsetzen. Dr. Achim Peters zeigt, warum das Gehirn ein Schlüssel für erfolgreiche Therapien sein kann.

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  • Das Gehirn als Ursache für Übergewicht

    Das egoistische Gehirn
    Micha_M

    Micha_M

    23. June 2013 um 22:47

    "Das egoistische Gehirn" erklärt, warum Menschen übergewichtig werden - und ggf. dadurch krank werden. Die Ursache ist das Gehirn. In meinen Augen ist dieses Buch sehr hilfreich und informativ. Es erläutert die Funktionsweise des Gehirns - in Bezug auf die Energieversorgung des Körpers und des Gehirns selbst. Schnell wird dem Leser klar, dass das Gehirn tatsächlich egoistisch ist. Des Weiteren wird der Einfluss von aktuellen Medien auf die Vorgänge der Energieversorgung beschrieben (Ego-Shooter, Werbespots, Kinos, etc.) und wie diese Einflüsse dadurch zu Übergewicht führen. Nicht alles ist dabei neu, aber die Hintergründe zu erfahren, ist interessant. Ebenfalls positiv ist die Aufteilung des Buches. Die Kapitel sind kurz gehalten, hierdurch kann der Leser zwischendurch sozusagen eine Pause einlegen. Außerdem wird dem Leser durch einfache Metaphern das Thema leicht erklärt, somit ein Buch, das auch von Laien gut verstanden werden kann. Alles in allem ein wirklich lesenswertes Buch!

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  • Rezension zu "Das egoistische Gehirn" von Achim Peters

    Das egoistische Gehirn
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    30. May 2011 um 16:25

    Macht Denken dick? Ein Buch über das Körpergewicht und die Problematik wachsenden Übergewichts in der Bevölkerung und doch kein Diätbuch. Ein Buch auf neuesten Erkenntnissen der neurologischen und biologischen Wissenschaften, dennoch aber kein hoch theoretisches Fachbuch. So stellt sich das Buch von Achim Peters nun bereits in der zweiten Auflage dar. Im Kern wendet er sich in seinen Einlassungen dem „wahren Problem von Übergewicht und Diabetis“ zu und weist auf Wege heraus aus diesen Zuständen ebenso wie auf vorbeugende Wege hin. Dabei vertritt er grundlegend, auf Basis neuster, wissenschaftlicher Erkenntnisse, die These, dass das Gehirn als zentrales und „egoistisches“ Organ zum einen den Stoffwechsel kontrolliert und für seine Zwecke nutzt und zum zweiten körperliche „Energiekrisen“ ebenso grundlegend egozentrisch löst (Glucose und damit Energie für das Gehirn immer zuerst und immer in breitest möglichem Maße). Dies ohne Rücksicht (zu Recht als zentrales Organ), aber oft zu Lasten des Körpers. Durch den ständigen Verbrauch von Zucker (unter Stress bis zu 90% der zugeführten Menge), erhält der Körper allerdings das ständige Signal zu mehr Glucose-Aufnahme, deren Verarbeitung unter emotionalem Stress allerdings schwer fällt und daher immer größere Mengen Zuckers „eingebracht“ werden müssen, damit das Gehirn seinen benötigten Teil bekommt. Diese vermehrte Zufuhr unter zeit gleicher schlechterer Verarbeitung zeichnet verantwortliche für das dann stetig steigende Gewicht. Bestens illustriert Peters dies am Beispiel des Süßstoffes, der grundlegend kontraproduktive Folgen quasi „von Natur aus“ nach sich zieht. Um den „Hunger nach Zucker“ des Gehirns herunter zu fahren, bedarf es einer grundlegenden Stressreduktion. Gar nicht so einfach in unserer modernen Zeit, die auch im Freizeitleben durchaus das emotionale Erleben fast permanentem Stress aussetzt (Erlebnisgesellschaft). Dabei verbleibt Peters nicht in der reinen Diagnose, sondern bietet ebenso Auswege an. Übergewicht entsteht, so die Selfish-Brain-Theorie, wenn „die Balance zwischen hirnenergetischer und emotionaler Homöostase gestört ist“. Und dies geschieht vor allem, wenn der Mensch unter Stress jeglicher Art sich wiederfindet. Die beste Möglichkeit somit, Übergewicht zu reduzieren oder von vorneherein zu vermeiden, besteht darin, das Stresssystem in einer stabilen Ruhelage auszubalancieren. Dies bedeutet nun natürlich nicht, sich am besten gar nicht zu bewegen oder sich intensiv mit etwas auseinanderzusetzen, sondern verweist auf einen ausgeglichenen Lebensstil, in dem auch Phasen der Besinnung, der Ruhe, der Erholung und der Neuausrichtung ihren Platz finden. Emotionale Balance ist somit das Zauberwort, das auf Dauer zu einer Normalisierung des Körpergewichtes führt. Eine Therapie, die in erster Linie also nicht auf die Reduktion des Körpergewichtes aus ist, sondern auf die homöostatische Balance des Körpers und sich somit den Emotionen im Schwerpunkt zuwendet. Sich selber wieder spüren zu lernen ist das Ziel. Ein Spüren der eigenen Emotionen, die zur rechten Zeit Stressbereitschaft anzeigen, aber auch Ruhephasen einfordern und im Gleichgewicht sodann auch das entsprechende Maß an Nahrung einfordern, aber eben nicht mehr. Verständlich geschrieben, fundiert erarbeitet und äußerst lehrreich im Verstehen biochemischer Zusammenhänge, bietet das Buch eine klare, neue Sicht der Dinge, die indirekt sämtliche Diätmisserfolge bereits als systembedingt erläutert. Empfehlenswert nicht nur für die vermeintlich vordergründige Zielgruppe.

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