Achim Rüger Der GaMeR_

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Inhaltsangabe zu „Der GaMeR_“ von Achim Rüger

Der GaMeR_ erzählt die Geschichte von Hulot, dessen Lebensinhalt aus Computerspielen und Fitnesstraining besteht. Sein Traum: Pro-Gamer werden, an Turnieren teilnehmen und Preisgelder gewinnen. Stress mit den Eltern, Schwierigkeiten in der Schule und horrende Internetrechnungen können ihn nicht davon abhalten, seinen Traum, den er mit so vielen Gamern seiner Generation teilt, zu verwirklichen. Mit dem Erscheinen des revolutionären Ego-Shooters Unreal im Sommer 1998 bricht das Goldene Zeitalter des Gamings an und so kann sein Ziel nur lauten: Unreal rippen, installieren und dominieren. Denn: Die Konkurrenz schläft nicht und wer nicht mit der Zeit geht, zählt unter den Gamern schnell zum alten Eisen. Wie sich bald herausstellt, stehen ihm dabei einige Hindernisse im Weg. Zum Glück begleiten ihn sein Schüler Neziroth, ein vielversprechendes Talent, und sein Sidekick Rastaman, ein erfahrener Invasor. Als er im Elektronikpalast glaubt, seinem großen Idol Dennis „Thresh“ Fong zu begegnen, droht seine Mission zu scheitern… In einer ersten Bewährungsprobe muss er sich gegenüber seinem gefürchteten, aber geschätzten Rivalen Brainfucker behaupten. Der notorische Rebell verlangt ihm in einem mit allen psychologischen Tricks geführten Konkurrenzkampf um die Vormachtstellung im Computerraum der Schule alles ab. Doch auch der ehrgeizige Lehrersohn Prinz Eisenherz – seines Zeichens ein Meister im Echtzeitstrategiespiel Warcraft II – stellt seinen Skill auf eine harte Probe… Im Internet sieht sich Hulot von einem ganzen Heer hochbegabter, prospektiver Pro-Gamer herausgefordert. Die Internet-Community kennt kein Erbarmen, erst recht nicht die Folterkammer Depot 88 von German Parcel, wo er wie ein stumpfer Cyborg-Mutant dazu verdammt ist, sein Taschengeld aufzubessern. Zu allem Überfluss verliebt er sich in das schüchterne Quake-Babe Brianna… Fürwahr keine einfachen Bedingungen, um sich zur Nummer 1 in Unreal hochzukämpfen! Die Geschichte spielt in den Jahren zwischen 1998 und 2001, als LAN-Partys mehr und mehr in Mode kamen und E-Sport zu boomen begann. Sie richtet sich an all jene Leser, die einen Eindruck von dieser historisch einmaligen Zeit bekommen oder sich – aus nostalgischen Gründen – in sie zurückversetzen möchten.

Wer Quake, Duke Nukem oder Doom gezockt hat, für den ist die Lektüre sicher ein Vergnügen!

— joergbpunkt
joergbpunkt

Auch für nicht-Gamer eine wirklich sehr interessante Lektüre!

— Eori
Eori
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  • Leserunde zu "Der GaMeR_" von Achim Rüger

    Der GaMeR_
    AMRuger

    AMRuger

    Hi! Alle, die Lust und Laune haben, mein Erstlingswerk zu lesen, können sich um eine Rezension (auch auf Amazon?) bewerben, ihr bekommt sodann ein Exemplar zugeschickt.  Die Thematik ist möglicherweise ein wenig speziell, doch keine Sorge! Dadurch, dass viele unterschiedliche Computerspieleklassiker "gefeatured" werden, ist für Abwechslung gesorgt. Ich möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber im Verlauf der Geschichte wird im Grunde jedes populäre Genre angerissen. Elemente aus Action, Science-Fiction, Fantasy, Western, Gothic Novel etc. können für den geübten Leser problemlos identifiziert werden. Alles in Allem handelt es sich beim GaMeR_ um einen gut getarnten Coming-of-Age-Roman. Viel Spaß beim Bewerben, Lesen und Rezensieren! Mehr über mich als Autor könnt ihr hier erfahren (es gibt auch ein kleines Video, das ich gemacht habe): http://www.amazon.de/-/e/B01CICOW1U/ref=dp_byline_sr_ebooks_1?ie=UTF8&text=Achim+R%C3%BCger&search-alias=digital-text&field-author=Achim+R%C3%BCger&sort=relevancerank

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  • Wer Quake, Duke Nukem oder Doom gezockt hat, für den ist die Lektüre sicher ein Vergnügen!

    Der GaMeR_
    joergbpunkt

    joergbpunkt

    Ein Buch über Computerspiele? Klang für mich ungefähr genauso interessant, wie die meisten Filme zu Computerspielen! Liebloses Namedropping, um vom Erfolg großer Spielenamen zu profitieren. Dies war auch meine Erwartungshaltung, als ich Der GaMeR_ von Achim Rüger in die Hand (blödes Wortspiel – das Buch liegt bis jetzt nur als EBook vor) nahm. Doch schon nach den ersten Seiten war klar, dass es hier nicht nur darum ging, soviele Spiele wie möglich aufzuzählen. Nein, der Protagonist Hulot konzentrierte sich auf wenige Spiele (und konzentrieren ist ernst gemeint). Im Gegensatz zu den meisten Zockern dieser Zeit geht es ihm nicht darum, eine möglichst große Sammlung in Diskettenboxen zu besitzen, sondern in einer Handvoll Games der Beste zu sein bzw. zu werden. Und um dieses Ziel zu erreichen, taucht Hulot gänzlich in die Welt seines Spiels ein und konzentriert sich wie „normale“ Spitzensportler auch auf seinen „Sport“. Diese Verbissenheit geht soweit, dass seine Phantasiewelt nicht mehr von seinem sozialen Umfeld verstanden bzw. akzeptiert wird, seien es seine Eltern als auch seine Zockerkollegen. Diese werden nämlich mit der Zeit „erwachsen“ und verlieren im Gegensatz zu Hulot langsam das Interesse am Zocken. Wer sich in den Anfängen der Gamer-Zeit auch mit Zocken beschäftigt hat, dem werden etliche Namen von Spielen ins Gedächtnis zurückgerufen, aber sicher auch längst vergessene LAN-Party-Bilder und Ereignisse werden durch Achim Rügers Schilderung aus den Tiefen des Langzeitgedächtnisses reaktiviert. Am intensivsten bei mir wurde aber die Erinnerung an den COMPUTERRAUM in der Schule geweckt – Herrlich! Mein Fazit: Junge Playstation-Gamer werden mit diesem Buch sicher nicht warm werden, wer aber Quake, Duke Nukem oder Doom gezockt hat, für den ist die Lektüre sicher ein Vergnügen! Einzig das (für mich) etwas abrupte Ende hat mein Vergnügen etwas reduziert, aber die vorherigen Kapitel reichen dennoch für einen enorm positiven Eindruck: ich würde mich freuen, ein weiteres Buch von Achim Rüger lesen zu können.

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    AMRuger

    AMRuger

    01. June 2016 um 01:55
    joergbpunkt schreibt Ein Buch über Computerspiele? Klang für mich ungefähr genauso interessant, wie die meisten Filme zu Computerspielen! Liebloses Namedropping, um vom Erfolg großer Spielenamen zu profitieren. Dies ...

    Vielen lieben Dank für die schöne Rezension! Ja, der Computerraum war damals der ganze Stolz der Schule. Eine Brutstätte für talentierte Nachwuchs-Gamer! ;-) Ich möchte nicht ausschließen, dass ...

  • Die Tage meiner Jugend

    Der GaMeR_
    Iria

    Iria

    Ich bin hier nur durch Zufäll über Der GaMeR_ gestoßen und bin absolut dankbar dafür. Als ehemalige Gamerin hat mich das Buch sofort angesprochen und ich habe es verschlungen. Der Autor hat es tatsächlich geschafft, mich in die Zeit meiner Jugend zurückzuversetzen und mir Games näher zu bringen, die ich eigentlich nur vom Namen her kenne. Die Abschnitte, in denen es ausschließlich, um das Zocken geht, sind sehr präzise und anschaulich beschreiben, so dass man ihnen auch als "Noob" folgen kann. Die Charaktere, vor allem Hulot, sind mir schnell ans Herz gewachsen. Insgesamt konnte ich eigentlich in jedem von ihnen einen Teil von mir selbst wiedererkennen, was mich sehr positiv überrascht hat. An vielen Stellen verspürte ich den Drang Hulot zu beschützen oder ihn einfach nur in den Arm zu nehmen, denn ich bin mir sicher, dass er das einfach mal gebraucht hätte. Das Buch wirft ein sehr genaues Licht auf meine Generation, vor allem mit ihren Tiefen und bleibt dabei trotzdem sehr unterhaltend. Zukunftsängste und Desillusion werden ebenso darin behandelt wie Freundschaft und Schwärmereien. Der GaMeR_ ist ein sehr ehrliches Werk, dass ich allen dieser Generation ans Herz legen kann, nicht nur denen, die selbst gezockt haben. 

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  • Der GaMeR_

    Der GaMeR_
    Eori

    Eori

    Inhaltsangabe Der GaMeR_ erzählt die Geschichte von Hulot, dessen Lebensinhalt aus Computerspielen und Fitnesstraining besteht. Sein Traum: Pro-Gamer werden, an Turnieren teilnehmen und Preisgelder gewinnen. Stress mit den Eltern, Schwierigkeiten in der Schule und horrende Internetrechnungen können ihn nicht davon abhalten, seinen Traum, den er mit so vielen Gamern seiner Generation teilt, zu verwirklichen. Mit dem Erscheinen des revolutionären Ego-Shooters Unreal im Sommer 1998 bricht das Goldene Zeitalter des Gamings an und so kann sein Ziel nur lauten: Unreal rippen, installieren und dominieren. Denn: Die Konkurrenz schläft nicht und wer nicht mit der Zeit geht, zählt unter den Gamern schnell zum alten Eisen. Wie sich bald herausstellt, stehen ihm dabei einige Hindernisse im Weg. Zum Glück begleiten ihn sein Schüler Neziroth, ein vielversprechendes Talent, und sein Sidekick Rastaman, ein erfahrener Invasor. Als er im Elektronikpalast glaubt, seinem großen Idol Dennis „Thresh“ Fong zu begegnen, droht seine Mission zu scheitern… In einer ersten Bewährungsprobe muss er sich gegenüber seinem gefürchteten, aber geschätzten Rivalen Brainfucker behaupten. Der notorische Rebell verlangt ihm in einem mit allen psychologischen Tricks geführten Konkurrenzkampf um die Vormachtstellung im Computerraum der Schule alles ab. Doch auch der ehrgeizige Lehrersohn Prinz Eisenherz – seines Zeichens ein Meister im Echtzeitstrategiespiel Warcraft II – stellt seinen Skill auf eine harte Probe… Im Internet sieht sich Hulot von einem ganzen Heer hochbegabter, prospektiver Pro-Gamer herausgefordert. Die Internet-Community kennt kein Erbarmen, erst recht nicht die Folterkammer Depot 88 von German Parcel, wo er wie ein stumpfer Cyborg-Mutant dazu verdammt ist, sein Taschengeld aufzubessern. Zu allem Überfluss verliebt er sich in das schüchterne Quake-Babe Brianna… Fürwahr keine einfachen Bedingungen, um sich zur Nummer 1 in Unreal hochzukämpfen! Die Geschichte spielt in den Jahren zwischen 1998 und 2001, als LAN-Partys mehr und mehr in Mode kamen und E-Sport zu boomen begann. Sie richtet sich an all jene Leser, die einen Eindruck von dieser historisch einmaligen Zeit bekommen oder sich – aus nostalgischen Gründen – in sie zurückversetzen möchten. Erster Eindruck / Cover Das Cover gefällt mir sehr gut, weckt Spannung durch die Verwendung von dunklen Farben und einen Fadenkreuzes. Am Ende des Buches ist ein kleines Glossar angehängt, das einige Wörter aus der Gamingsprache erklärt, es könnte allerdings für mich als Laie noch etwas umfangreicher erscheinen. Mein Fazit Dieses Buch ist auch für nicht-Gamer eine interessante Lektüre! Am Anfang fiel es mir etwas schwer, in die Sprache, die ein wirkliches Gemisch aus deutsch, englisch und Fachbegriffen ist, hineinzufinden. Allerdings bin ich dann ziemlich bald damit gut zurechtgekommen. Mir als Laie sind bei Weitem nicht alle Begriffe geläufig, aber einige erklären sich zum Beispiel recht gut im Text. Bei anderen habe ich einen Kumpel gefragt, der sich ziemlich gut mit solchen Dingen auskennt, er hat mir teilweise wirklich weitergeholfen. Aber ich glaube trotzdem, dass das Meiste auch so verständlich ist. Der Schreibstil erinnert mich in den ersten beiden Dritteln ziemlich an Clockwork Orange, muss ich gestehen. Viele Unbekannte Wörter und viel (unterschwellige) Agression. Die Spielszenen sind toll erklärt und man kann sich auch ohne Kenntnis der benannten Games eine gute Vorstellung davon machen. Besonders gefällt mir auch die Idee der Secret Levels zwischen den einzelenen Kapiteln. Hulot verändert und entwickelt sich im Laufe der Story meiner Meinung nach sehr stark und ich glaube, man bekommt einen guten Einblick, in die doch faszinierende Welt des Gamings von früher. Ich finde es wahnsinnig spannend, in eine Person zu blicken, die sehr viel für die Leidenschaft in Kauf nimmt und die zum Überweigenden Lebensinhalt geworden ist. Alles in allem bin ich wirklich positiv überrascht von diesem Werk!

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    AMRuger

    AMRuger

    21. April 2016 um 17:10
    Eori schreibt Inhaltsangabe Der GaMeR_ erzählt die Geschichte von Hulot, dessen Lebensinhalt aus Computerspielen und Fitnesstraining besteht. Sein Traum: Pro-Gamer werden, an Turnieren teilnehmen und ...

    Danke, eine tolle und ehrliche Rezension! :)