Achim Schregle Hurenwaibel

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Inhaltsangabe zu „Hurenwaibel“ von Achim Schregle

Ausnahmezustand in Mindelheim das Frundsbergfest versetzt die Kreisstadt wieder einmal ins Mittelalter. Mittendrin beim Historischen Altstadtfest ist Michael Greiner, der das freie Wochenende fernab vom Münchener Medientrubel nutzen will, alte Freunde zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen. Doch daraus wird nichts ein ehemaliger Schulkamerad Greiners wird mitten im Getümmel umgebracht. Greiner und Hauptkommissar Lukas Teufel haben alle Hände voll zu tun, die Hintergründe des Mordes aufzuklären, die besserwisserische Staatsanwältin einzubremsen und Greiners Konkurrentin Paula auf Abstand zu halten. Die Spuren führen das ungleiche Duo sogar in die Mindelheimer Partnerstadt Schwaz, wo im Mittelalter die ergiebigste Silbermine der damals bekannten Welt betrieben wurde.§Doch die Lösung des Falles liegt näher und ist alltäglicher, als es zunächst ausschauen mag.

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  • Rezension zu "Hurenwaibel" von Achim Schregle

    Hurenwaibel

    abuelita

    24. March 2012 um 13:46

    Was ist das überhaupt, ein Hurenwaibel, das war die erste Frage, die ich mir bei dem Buchtitel stellte. Kurz und prägnant: „Oberaufseher über Gewichte, Geschäfte und die liebe Lust im Mittelalter“. Ausführlicher: bereits gegen Ende des 15. Jahrhunderts gehörten die Aufgaben des Weibels, später des Feldweibels, zu den wichtigsten Funktionen im Fähnlein. Eine Sonderstellung nahm der Hurenweibel ein, der als Führer des Trosses, bei entsprechender Größe desselben, Hauptmannssold erhielt Die Moral war in dieser Gruppe damals nicht sonderlich gefragt. So genannte Hurenwaibel (Offiziere für das Weiber- und Hurenvolk) sorgten dafür, dass nicht jede Marketenderin zum Freiwild wurde. Und da in Mindelheim Ausnahmezustand herrscht, wenn die Stadt das Frundsbergfest feiert und sich wieder einmal ins Mittelalter versetzt, ist die Idee des Autors, einen Krimi hier spielen zu lassen, im Ansatz wirklich nicht schlecht…… aber was er daraus gemacht hat, das ist leider ein Trauerspiel….. Mittendrin beim Historischen Altstadtfest ist Michael Greiner, der das freie Wochenende fernab vom Münchener Medientrubel nutzen will, alte Freunde zu treffen und in Erinnerungen zu schwelgen. Doch daraus wird nichts ein ehemaliger Schulkamerad Greiners wird mitten im Getümmel umgebracht. Greiner und Hauptkommissar Lukas Teufel haben alle Hände voll zu tun, die Hintergründe des Mordes aufzuklären, die besserwisserische Staatsanwältin einzubremsen und Greiners Konkurrentin Paula auf Abstand zu halten. Die Spuren führen das ungleiche Duo sogar in die Mindelheimer Partnerstadt Schwaz, wo im Mittelalter die ergiebigste Silbermine der damals bekannten Welt betrieben wurde. Doch die Lösung des Falles liegt näher und ist alltäglicher, als es zunächst ausschauen mag…. Nun gut, bereits bei der Römerschanze fand ich die Beschreibungen, wie die Polizei - nach Verständnis des Autors – arbeitet, ziemlich fraglich. Hier aber – da reicht Kopfschütteln wirklich nicht aus. Ich würde Herrn Schregle dringend empfehlen, sich vor dem nächsten Krimi einmal Hilfe und Unterstützung bei der „echten“ Kripo zu suchen, damit er einen Einblick in die reale Arbeit und Vorgehensweise der Beamten bekommt…. Da beobachtet Anna als einzige diesen Mord; sie hat genau hingesehen in diesem Moment. Okay, noch verständlich, dass sie erst mal kein Wort hervorbringt und so geschockt ist, dass sie einen „Zusammenbruch“ erleidet. Auch noch klar, dass ein Arzt sie erst mal ruhig stellt und die Polizistin Jana nicht mit ihr sprechen kann. Nehmen wir nun mal an, dass Anna wirklich so ein Sensibelchen ist, dass ihr dieser Mord so nahe ging, dass sie wirklich ins Krankenhaus muss. Aber – was haben die Ärzte mit ihr gemacht; sie ins Koma versetzt? Wie wahrscheinlich ist es, dass Ihr ein Polizist vor die Tür gesetzt wird, damit die Presse nicht an Sie herankommt? Gut, der Punkt…die über „Leichen gehenden Medien“ – der geht an Herrn Schregle, da kennt er sich ja aus…*g*…aber das tendiert wohl zu Null, dass die Kripo sich ausgerechnet DARÜBER Sorgen machen würde…. Und warum war sie den ganzen Roman lang nach wie vor „nicht ansprechbar“? Warum hat Hauptkommissar Teufel nicht mal den VERSUCH gemacht, mit der einzigen Hauptzeugin zu reden – also bitte, wie „realistisch“ ist DAS denn? Imgrunde genommen gibt es die zwei Punkte hier von mir nur für die echt tolle Beschreibung des Frundsbergfestes und die genau recherchierten - und auch verständlich und gut erklärten -historischen Hintergründe dazu. Alles andere war für mich wirklich nicht spannend oder nachvollziehbar, sei es die Ehefrau, die nicht trauert, seien es die geschäftlichen Belange, auf die Teufel & Co. sich mangels anderer Alternativen einschiessen, sei es die Beteiligung von Greiner oder eher sogar die Mitarbeit von ihm…. Und das Ende….also da schweigen wir wohl besser darüber. Irgendwie musste nun ja eine Lösung her….klar….nur das ist also wirklich an den Haaren herbeigezogen…. Übrigens – was ist eine „ sehr rechthaberische Aura?" Da musste ich dann doch noch herzhaft lachen über diesen „Super“ Satz…..

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