Achim Wapner Wa(h)re Lehrer – Zweite Station

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Inhaltsangabe zu „Wa(h)re Lehrer – Zweite Station“ von Achim Wapner

Vom Sabbatjahr in den Schuldienst zurückgekehrt, zweifelt Albert Zahn alsbald an seiner Entscheidung, wieder als Pädagoge tätig zu sein. Auch manch ein Kollege hält es an dieser Schule kaum aus, weil die Schulleitung ihre Macht empathielos ausnutzt und gleichzeitig mit der Leitung einer Schule überfordert ist. In diesem Folgeband gleicht das Lehrerzimmer einem Haifischbecken – ein Lehrer ersteht statt neuer Schulmöbel stundenweise eigene erotische Betreuung in den Schulräumen und die Lehrerschaft kämpft gegen die Verballhornung ihrer Arbeitskraft dank willkürlicher Richtungswechsel der Schulleiterin. Wieder einmal muss Albert Zahn das Heft selbst in die Hand nehmen, um der Gerechtigkeit zum Durchbruch zu verhelfen. Wendungsreich, spannend, eine fesselnde Fortsetzung des ersten Bandes.

Der Wahnsinn geht weiter....

— romi89
romi89

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    Wa(h)re Lehrer – Zweite Station
    romi89

    romi89

    06. May 2017 um 08:47

    Nach den schon fast surreal erscheinenden Ereignissen, die über Albert Zahn im ersten Teil der Novelle hereinbrachen, hat sich dieser ein Sabbatjahr genommen, um das Erlebte zu verarbeiten und sich Zeit zu nehmen zu entscheiden, wie es für ihn weitergehen soll - beruflich.Von den finanziellen und beruflichen Sicherheiten erneut gelockt - und, weil das Jahr einfach viel schneller verging als er eine wirkliche Entscheidung treffen konnte, findet sich Albert Zahn nun doch wieder an seiner alten Schule wieder.Und der Wahnsinn geht bald weiter...Denn weder Schüler noch Vorgesetzte oder Kollegen sind in der Zwischenzeit bessere Menschen geworden!Gewohnt locker, spannend und sympathisch wird aus dem Leben des Pädagogen berichtet.  Zäh und kampfeslustig, wie man Albert aus Teil 1 kennt, trotzt er dennoch der Ungerechtigkeit und zieht erneut alle Register, in der Hoffnung, dass er es auch diesmal irgendwie schafft, dass die Gerechtigkeit und die Wahrheit siegen...An einer Stelle hebt mir die Story etwas zu sehr ab ins ungalubwürdige, darum "nur" 4 Sterne.Albert zeigt Missstände auf, macht anderen "Leidensgenossen" aber auch Mut "sich seines eigenen Verstandes zu bedienen" und auch in schwierigen Situationen die Hoffnung nie aufzugeben, dass irgendwie alles gut wird - wenn auch nicht für lange. ;-)

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  • Leserunde zu "Wa(h)re Lehrer – Zweite Station" von Achim Wapner

    Wa(h)re Lehrer – Zweite Station
    achimwapner

    achimwapner

    Wa(h)re Lehrer: Zweite Station Die Schul-Groteske geht weiter – Eine Lehrernovelle mitten aus dem Leben. Studiendirektor Albert Zahn gerät nach der Rückkehr an seine Schule erneut in das Spannungsfeld zwischen der korrupten Schulleitung, dem Personalrat und seinem Kollegium. Zahns neuer Vorgesetzter, der stellvertretende Schulleiter Henning Ashley herrscht wie ein absoluter Despot über das Lehrerkollegium an seiner Schule – nach Gutdünken verteilt er Lob und Strafe unter Zahns Kollegen, und trifft dabei nur zu gern den Falschen! Selbst als Zahn zum Personalrat gewählt wird, kann er dem korrupten Schulleiter nicht beikommen, bis er schließlich von einen schier unglaublichen Skandal erfährt: Henning Ashley nimmt die Dienste eines Escort-Service in Anspruch – und zwar in der Schule. Anschließend bezahlt er die Dienstleistungen der Damen offenbar auch noch mit Geldern des schulischen Fördervereins! Doch selbst als Zahn die Wahrheit ans Licht zerrt, stößt er auf einen undurchdringlichen Sumpf der Korruption: Die Schulleiterin deckt ihren Stellvertreter. Derweil erscheint ein neuer Faktor auf dem Spielfeld um Macht und Korruption: Der afghanische Flüchtling Walid. Wird es dem aufrechten Studiendirektor Zahn gelingen, Beweise für die Korruption zu finden? Gibt es für ihn noch einen Weg aus den Fängen der machthungrigen Schulleitung? Ein satirischer Leckerbissen, (nicht nur) für Schüler und Lehrer!

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  • Leserunde zu "Wa(h)re Lehrer – Zweite Station" von Achim Wapner

    Wa(h)re Lehrer – Zweite Station
    achimwapner

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    Achim Wapner: Wa(h)re Lehrer – Zweite Station 2017     Die Novelle gibt einen Einblick in die aktuellen Anforderungen des Jahres 2017 an das Berufsfeld von Lehrern, betrachtet dabei die problematischen Auswirkungen der Machtstrukturen dieses Berufes mit satirisch-psychologischen Augen, streift Aspekte einer optimistischen Lebensführung, zeigt eine mutige, selbstbewusste Lebensgestaltung des Protagonisten auf und geht nebenbei auf Aspekte der aktuellen Flüchtlingskrise ein.   Studiendirektor Albert Zahn hat aus privaten Gründen ein Sabbatjahr genommen und gerät nach seiner Rückkehr ins grotesk anmutende Spannungsfeld zwischen der korrupten Schulleitung, dem Personalrat und dem Kollegium. Es herrscht ein offensichtlicher, dem aus dem Sabbatjahr zurückkehrenden Zahn lächerlich erscheinender Kleinkrieg, in dem es nicht um die Sache, sondern um die Demonstration von Macht und Triumph geht. Albert Zahn gehört als Studiendirektor zur erweiterten Schulleitung ohne Weisungsbefugnisse zu haben, ist Vertreter und Befürworter einer gerechten Arbeitsverteilung und eines durchsichtigen Stundenplans, erfährt aber immer wieder, dass der weisungsbefugte stellvertretende Schulleiter Henning Askley, dem Zahn untergeordnet ist, mit den Plänen seiner eigenen Willkür entsprechend straft, wen er nicht mag oder wer ihn kritisiert und belohnt, wen er mag und wer ihn lobt. Die alleinerziehende Frau Fieme mag er nicht und nimmt bei dem Stundenplan keine Rücksicht darauf, dass sie sich auch um ihr Kind kümmern muss, obwohl die Möglichkeit dazu bestünde. Da dem Stellvertreter auch vom später zum Personalrat gewählten Zahn nicht beizukommen ist, rückt dessen Betrug an den Geldern des Fördervereins in den Vordergrund und Albert Zahn versucht auf diesem Weg gegen die Willkür des Stellvertreters vorzugehen. Von seiner Kollegin Dagmar Ledig hatte Zahn erfahren, dass Ashley sich gelegentlich einen Escort-Service in die Schule kommen lässt und die Damen von den Geldern des Fördervereins bezahlt. Frau Ledig hatte dies bei der ihr von der Schulleiterin zusätzlich aufgebürdeten Arbeit der Erstellung des Rechenschaftsberichtes herausgefunden und Zahn mitgeteilt, weil Ashley sie wegen des Berichtes bedrohte. Doch auch auf diesem Weg kann Zahn gegen die Korruption der Schulleitung so gut wie nichts ausrichten, weil diese wie Pech und Schwefel zusammen hält, was sich darin zeigt, dass die Schulleiterin ihren Stellvertreter deckt, als der Betrug an den Fördervereinsgeldern der Schulaufsicht bekannt gemacht wird und ihm die Möglichkeit bietet, ungeschoren davonzukommen. Die Handlung ist zusätzlich eingebettet in die aktuellen Probleme der Flüchtlingskrise - die Flüchtlinge versuchen in Deutschland beruflich und gesellschaftlich Fuß zu fassen, haben aber gegen Hass und Vorurteile zu kämpfen - des Jahres 2017, denn nur durch die Hilfe eines ehemals illegalen Flüchtlings, Walid, dem Zahn die Ehemöglichkeit mit Theresa Bäcker vermittelte, gelingt es Zahn letztendlich, für ein wenig Gerechtigkeit zu sorgen, denn Walid arbeitet in einer Elektrofirma, die Videoüberwachungsanlagen installiert, mit der Hennig Ashley des Vergehens, einen Escort-Service in die schulischen Räumlichkeiten geholt zu haben, überführt werden kann. Später wird Walid Zahn dabei helfen, den Safe des Escort-Service zu knacken und so an weitere Videoaufzeichnungen der Abenteuer Ashleys zu gelangen. Ein Kapitel am Anfang und am Ende, nämlich die Geschichte der künstlerischen Aufbereitung der schulspezifischen Probleme, umrahmen die Ereignisse der Novelle. Der Journalist (Elmar Baxmeier[ hier namentlich noch nicht erwähnt] )schreibt die Ereignisse auf und veröffentlicht aufgrund von Zahns Erlebnissen und Erzählungen Romane. [Die Definition einer Novelle sieht eine Rahmenhandlung vor] Die Zielgruppe an Lesern sehe ich in Pädagogen und Psychologen, Schülern – eventuelle Schullektüre in der Oberstufe – alten und jungen Eltern. Dabei ist die Novelle im Stil von Kriminalliteratur geschrieben und bleibt damit zu jeder zeit unterhaltsam und spannend.   Ich bin Gymnasiallehrer für Deutsch und Sport und schreibe seit vielen Jahren. Auf dem Weg zur literarischen Selbstfindung habe ich in den letzten Jahren mehrere Werke veröffentlicht und zwischenzeitlich auch schon wieder vom Markt genommen. Zurzeit werden noch ein Kriminalroman „Spuren eines Gehorsamen“ und ein „Lyrisches Tagebuch“ verlegt. Der Kriminalroman „Spuren eines Gehorsamen“ hatte in Kaiserslautern recht großen Erfolg mit mehreren Lesungen, zu denen ich eingeladen worden war. So war er laut Thalia-Verkaufsstatistik über mehrere Monate Kriminalliteraturbestseller in Kaiserslautern. Da ich für mich gemerkt habe, dass ich auf Dauer keine Kriminalliteratur schreiben möchte, habe ich diesen Weg nicht weiter forciert. Zurzeit gehöre ich nur dem Verein für Schriftstellerinnen in Österreich an und sehe meine Literatur als Ventil, erkannte gesellschaftliche Probleme unterhaltsam literarisch zu verarbeiten und dabei eine breite Leserschaft – Schullektüre - im Auge zu behalten.

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