Achim Werner

 4.4 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Keltische Kochbarkeiten, Kochen durch die Epochen und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Achim Werner

Keltische Kochbarkeiten

Keltische Kochbarkeiten

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Erschienen am 01.08.2007
Kochen durch die Epochen

Kochen durch die Epochen

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Erschienen am 01.01.2015
Steinzeit-Mahlzeit

Steinzeit-Mahlzeit

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Erschienen am 13.03.2013
Kochschätze aus dem Kessel

Kochschätze aus dem Kessel

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Erschienen am 01.09.2015
Ahhh... Giersch

Ahhh... Giersch

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Erschienen am 20.02.2016
Ahren, Öfen - Brote, Kuchen

Ahren, Öfen - Brote, Kuchen

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Erschienen am 01.11.2017
Kochen und Backen mit Ötzi

Kochen und Backen mit Ötzi

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Erschienen am 01.05.2016

Neue Rezensionen zu Achim Werner

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Rezension zu "Steinzeit-Mahlzeit" von Achim Werner

Steinzeit Mahlzeit
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Inhalt / Fazit:
Achim Werner und Jens Drummer entführen den Leser mal wieder einige Jahrhunderte in die Vergangenheit. Das Thema dieses Buches ist die Steinzeit. Vorweg sollte betont werden, dass es sich hierbei um die Jungsteinzeit handelt, in der es bereits Getreideanbau und Viehzucht gab, die Rezepte haben so gut wie nichts mit der bekannten Paläo-/Steinzeiternährung zu tun. Im Vorwort geben die beiden Autoren einen kurzen Überblick über die in den Rezepten behandelte Epoche: es gab bereits Viehzucht und erste Bauern, die Ackerbau betrieben haben. Unsere Vorfahren waren größtenteils laktoseintolerant und haben daher kaum Rohmilch, sondern eher verarbeitete Milchprodukte wie Käse, saure Sahne oder Joghurt gegessen. Weitere Lebensmittel wurden, wenn nicht angebaut, gesammelt (Wildfrüchte, Kräuter, Pilze) oder gejagt (Fisch, Kleingetier).

Es ist wenig überliefert, was unsere Vorfahren damals gegessen haben, bestenfalls gibt es chemische Analysen von Gefäßinhalten, anhand derer beispielsweise Fette identifiziert werden konnten. Da die Steinzeitmenschen wohl kaum heutige Konservierungsmöglichkeiten hatten, beschränken sich die Autoren bei den Rezepten auf die jeweilige Jahreszeit und verwenden regionale Produkte, die auch in der Steinzeit in den begrenzten Wohn- und Jagdgebieten wachsen, gesammelt oder gejagt und verarbeitet werden konnten. Am Ende des Buches findet der freudige Koch einige Seiten für die Bestimmung der in den Rezepten verwendeten Wildpflanzen. Die Fotos sind zwar relativ klein, zeigen jedoch die Blüten und Blätter der entsprechenden Pflanzen sehr gut. Es wird auch erwähnt wo diese Pflanzen zu finden sind, giftige Zwillinge (Bärlauch: Herbstzeitlose, Aronstab, Maiglöckchen) werden jedoch nicht aufgeführt. Besonders gut gefällt mir an diesem neuen Buch der 5-Steine-Köche, dass wieder alle Rezepte bebildert sind. Um dem ganzen einen Steinzeitlichen Touch zu geben, sind manche Gerichte entsprechend dekoriert – dies gibt ein paar gute Tipps für das eigene Anrichten, sollte man mal einen steinzeitlichen Abend mit Freunden ausrichten. Die überwiegende Mehrheit der Rezepte kommt mit maximal 5-6 Zutaten aus, lediglich die Fleisch und Fischgerichte benötigen für die Würze etwas mehr. Was mir persönlich etwas komisch erscheint, ist, dass die Autoren bei manchen Gerichten Leinöl zum Anbraten verwenden. Gegen die Verwendung spricht natürlich nichts, Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren, jedoch ist die langläufige Meinung, dass es auf keinen Fall erhitzt werden sollte. Leider wachsen zur aktuellen Jahreszeit noch keine der im Buch verwendeten Kräuter bei uns im Wald. Sobald dies jedoch der Fall ist, werden wir im Sommer definitiv einige der im Buch vorgestellten Rezepte testen – frisch schmeckt es einfach besser als aus der Tiefkühltruhe.

Das Buch enthält viele interessante Rezepte und zeigt wie fortschrittlich unsere Vorfahren waren, womit ich bei dem Begriff „Steinzeit“ nicht gerechnet hätte.

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Rezension zu "Keltische Kochbarkeiten" von Achim Werner

Rezension zu "Keltische Kochbarkeiten" von Achim Werner
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Inhalt / Fazit:
Es gibt keine Überlieferungen oder auch schriftliche Zeugnisse was die Kelten damals tatsächlich gegessen haben könnten. Doch anhand von alten Gräbern, Funden und Grabbeigaben konnten die Archäologen ein etwas genaueres Bild der damaligen Essgewohnheiten darlegen. Durch diese kleinen, aber sehr aufschlussreichen Funde, konnte dem Puzzle ein weiteres fehlendes Teil hinzugefügt werden.

Aufgrund dieses Wissens versucht der Autor authentisch und mit bestem Gewissen ein Kochbuch zu schreiben, das den Leser in die Welt der Kelten zurückversetzt. Nicht nur Mittelalterfans sondern auch Campingfreunde und Hobbyköche finden definitiv die eine oder andere Köstlichkeit, die sich auf jeden Fall nachzukochen lohnt. Mit diesem Buch kommt eindeutig jeder auf seine Kosten. Und keine Angst, es gibt nicht auf jeder Seite ein Rezept über Wildschweine, auch wenn Obelix das gern gehabt hätte ;-)

Ich muss zwar sagen, das nicht jedes Rezept küchenherdtauglich, sondern das Eine oder Andere doch eher etwas für ein offenes Feuer ist. Allerdings machen die ansprechenden Bilder der Speisen, als auch die Aufmachung der Rezepte Lust darauf diese nachzukochen. Natürlich nicht nur in der (eigenen) Küche, sondern eben auch mal im heimischen Garten. ;-)

Das Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und die Rezepte sind nicht überladen. Ich finde es schön auf einer Seite alles nötige, von Zutaten und den Kochschritten, zu sehen. Das erleichtert meiner Meinung nach einiges. Und dafür bleibt auch Platz für ein wunderschönes abgerundetes Foto des Kochergebnisses. Die Bilder sind aber nicht einfach nur Bilder von den Kochbarkeiten sondern sind auch sehr authentisch, nach keltischer Art und Weise, dekoriert. Die Bilder vermitteln den Eindruck auf einem Mittelalterfest zu sein. Man kann es förmlich riechen …

Unser nächster Kelten- beziehungsweise Mittelalterabend ist gerettet, denn das Buch wird definitiv unser Bankett um einige Köstlichkeiten erweitern. ;-)

In diesem Sinne: lasst es euch munden!

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Rezension zu "Kochen durch die Epochen" von Achim Werner

Rezension zu "Kochen durch die Epochen" von Achim Werner
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Wer hat sich nicht schon einmal gefragt was im Mittelalter (Früh-, Spät- und Hochmittelalter), der Antike, der Stein- und Kupferzeit bis zum Anbeginn der Menschheit gegessen wurde? Was stand an Nahrungsmitteln überhaupt zur Verfügung, was konnte verarbeitet werden und welche Werkzeuge gab es für die Verarbeitung?
Der Autor behandelt jede Epoche als abgeschlossenes Ganzes. Ebenfalls gibt es, vor jedem Kapitelbeginn, eine kurze Einführung in die jeweilige Epoche, danach folgen die diversen Rezepte. Es ist sehr interessant zu sehen was die Menschen, laut archäologischen Funden, zum Essen und Zubereiten der Speisen zur Verfügung hatten.
Es sei dahingestellt ob jedes Gericht für die Epochen authentisch ist oder eher nicht. Nichts desto trotz ist das Buch sehr gelungen und nach meiner Einschätzung könnten die Rezepte durchaus in die jeweilige Epochen passen. Von daher ist es schön zu sehen und zu lesen was unsere Vorfahren aus Dinkel und Fleisch und den Kräutern aus der Umgebung „gezaubert“ haben. Die bunten Farbbildungen runden das Buch gut ab und vermitteln dem Leser, da die nachgekochten Gerichte auch den Epochen entsprechend angepasst garniert wurden, einen sehr guten Eindruck. Mir hat es viel Spaß gemacht zu lesen, zu stöbern und vor allem die Rezepturen nach zu kochen und kann dieses Buch daher jedem wärmstens empfehlen.

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