Achim Zons Wer die Hunde weckt

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Inhaltsangabe zu „Wer die Hunde weckt“ von Achim Zons

Als der Journalist David Jakubowicz schwerverletzt in einem ins Hafenbecken gestürzten Auto erwacht, wird ihm bewusst, dass er Opfer eines Anschlags geworden ist. Die CIA-Agentin neben ihm ist tot. Sie hatte brisante Informationen über eine bevorstehende politische Aktion von extremer Skrupellosigkeit. Die Jagd auf die Verantwortlichen führt Jakubowicz von der Chefetage seiner Münchner Zeitungsredaktion schließlich bis nach Afghanistan.

Wieso konnte der deutsche Kommandeur Robert Westphal amerikanischen Piloten befehlen, einen mit Kindern besetzten LKW am Fluss Taloqan zu bombardieren? Wem nützte der Angriff? Wurde Westphal gekauft? Und wo befindet er sich jetzt? Nicht nur der deutsche Geheimdienst, auch die Regierung versucht, den Fall zu vertuschen, während die Arbeit für Jakubowicz und seine junge Kollegin Emma Bricks lebensgefährlich wird.

In seinem ersten Thriller erweist sich Achim Zons als Meisterschüler von John LeCarré: Mit literarischer Hochspannung erzählt er von einem unbeirrbaren Einzelgänger, der sich ins Herz der politischen Finsternis wagt.

Ein spannender Thriller über die grossen Lügen des Krieges, des Westens und der Medien. Leider kommen effektive Hintergründe zu kurz.

— antonmaria

bin leider enttäuscht

— lucyca

Brisantes Thema!

— tardy

Politik und insbesondere die Kriegseinsätze des Westens sind eben doch nur ein schmutziges Geschäft.

— IlonGerMon

Fesselnd bis zur letzten Seite. Ich hoffe auf weitere Bücher von Achim Zons.

— Sigismund

Thriller über die Insezenierung von Kollateralschäden und die Funktion von nützlichen Idioten. NUR vier Sterne weil es am Ende gutmenschelt

— Pashtun Valley Leader Commander

Hochspannung garantiert. Ein Thriller-Debüt über grausame Machenschaften in Nahost und das skrupelloses Verschweigen.

— Nisnis

Sehr spannend, kompakt, viel Geschichte und Politik. Von mir 4,5 Punkte. Rezi folgt noch

— hans-bubi

sehr spannend, mit leichten Schwächen

— Buchmagie

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • schade, zu viele unnötige Details

    Wer die Hunde weckt

    lucyca

    25. April 2017 um 09:04

    Spannend fängt die ganze Geschichte an. Vor allem in ersten fünfzig Seiten hatte ich das Gefühl, das wird ein richtig guter und dramatischer Thriller. Doch dabei blieb es. Zons hat zwar ein sehr aktuelles Thema gewählt, aber in meinen Augen einfach zu wenig daraus gemacht. Die Geschichte verliert sich zu stark in unnötige Details. Kurz gesagt, kein Thriller der mich die Nerven gekostet hat, wie ich es persönlich erwartet habe.

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  • Interessanter Polit-Thriller

    Wer die Hunde weckt

    mona_lisas_laecheln

    24. April 2017 um 23:06

    David ist als Auslandskorrespondent eines großen deutschen Zeitungshauses in Hongkong tätig. Dem Tipp einer CIA-Agentin folgend recherchiert er über einen Raketenanschlag der Bundeswehr auf einen LKW-Konvoi in Afghanistan, bei dem nicht nur Talibankämpfer, sondern auch unschuldige Kinder ums Leben gekommen sind. Dabei stoßt er auf ein dichtes Netzt aus Geheimdiensten, politischen Machenschaften, journalistischer Konkurrenz und des Kriegsgeschehens im nahen Osten und setzt mehr als einmal sein eigenes Leben aufs Spiel. Die Geschichte thematisiert definitiv ein spannendes und interessantes Thema, dem Autor gelingt es ein verzwicktes Netz aus Intrigen, Machtspielen und Machenschaften zu spinnen, das sich auf sämtlichen Ebenen erstreckt. Dementsprechend ist die Geschichte natürlich sehr komplexe, was durch die häufigen Perspektivenwechsel noch verstärkt wurde. Etwaige Handlungsstränge die nicht zur eigentlichen journalistischen Recherche des Ich-Protagonisten beigetragen haben, hätten deshalb meiner Meinung nach auch an einigen Stellen gekürzt werden können, um die Geschichte nicht zu sehr in die Länge zu ziehen. Besonders am Anfang konnte mich die Geschichte noch nicht wirklich fesseln, vielmehr hat sie erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig Fahrt aufgenommen, als die einzelnen Puzzlestücke langsam begannen sich zusammenzusetzten. Das Ende selbst hat mich etwas unzufrieden zurückgelassen und erscheint mir unrealistisch beziehungsweise wirkt unstimmig auf mich. David als Ich-Charakter selbst war kühl, rational und blieb mir immer ein wenig fremd. Er konnte mich deshalb jedoch auch nicht mitreißen und das Buch konnte mich leider auf einer emotionalen Ebene nicht wirklich berühren. Alles in allem gelingt Achim Zons also ein spannender und interessanter Polit-Thriller, der definitiv lesenswert ist, auch wenn er einige erzählerische Schwächen aufweist und mich nicht immer ganz mitreisen beziehungsweise überzeugen konnte.

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  • Wer die Hunde weckt

    Wer die Hunde weckt

    tardy

    06. April 2017 um 11:11

    Bei der Übergabe geheimer Dokumente an den Journalisten David Jacubowicz geht einges schief. Das Auto, in dem er und die CIA-Agentin Sandra Brown sitzen, fährt ungebremst in ein Hafenbecken in Hongkong. Die Agentin wird dabei getötet und David kann sich gerade noch schwer verletzt retten.In Afghanistan gibt der deutsche Soldat Robert Westphal den verhängnisvollen Befehl, einen Bus, der angeblich mit Attentätern besetzt ist, in die Luft zu sprengen. Auf den Aufzeichnungen der Explosion aber sieht man Körperteile, die deutlich kleiner sind, als die von Erwachsenen. Warum waren Kinder in diesem Bus? Eine junge Kollegin von David Jacubowicz, Emma Bricks, wird auf die Story angesetzt und gerät dabei selbst in Lebensgefahr.Der Drehbuchautor Achim Zons hat mit seinem ersten Roman "Wer die Hunde weckt" ein brisantes und rasantes Buch geschrieben. Atemlos wird man als Leser durch die Geschichte gepeitscht. Dafür sorgen zum einen die klare, fast emotionslose Sprache, die einen sehr schnellen Lesefluss garantiert. Und zum anderen der häufige und unerwartete Perspektivenwechsel, der vom Autor sehr geschickt eingesetzt wurde. Hier merkt man sein Können als Drehbuchautor. Dadurch wird die Spannung kontinuierlich auf einem sehr hohen Niveeau gehalten. Man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen, was bei fast vierhundert Seiten nicht gerade einfach ist. Der Roman ist zwar fiktiv, wirkt aber durch sein Thema erschreckend real und zeigt deutlich die skrupellosen Machenschaften von Politik und Medien. Die Öffentlichkeit wird immer nur so weit informiert, wie es für die Geschäfte der Geheimdienste und der Zeitungen passt. Vieles wird einfach totgeschwiegen oder vertuscht, man dreht es so hin, wie es gerade günstig ist. Dabei geht man auch, im wahrsten Sinne des Wortes, über Leichen. Ein einzelner Mensch ist nicht viel wert, auch ein Kind nicht. Zons beschreibt die üblen Machenschaften mit einer nüchternen Distanz, die das Geschehen nur noch schrecklicher machen, als es bereits ist. Die offenen Fragen am Ende lassen auf eine Fortsetzung hoffen. Ein sehr gut recherchierter Thriller, der deutlich macht, wie ohnmächtig wir im Grunde doch sind. Sehr zu empfehlen.

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  • Ein schmutziges Geschäft oder was sonst?

    Wer die Hunde weckt

    IlonGerMon

    31. March 2017 um 08:20

    David Jakubowicz arbeitet als Auslandskorrespondent für eine große deutsche Zeitung. Als er im Auto der Amerikanerin Sandra Brown, Mitarbeiterin der CIA, einen Unfall nur knapp überlebt, wird ihm sehr schnell klar, dass Sandra Brown und er Opfer eines Anschlags geworden sind, den die Amerikanerin nicht überlebt hat. Von ihr sollte David brisantes Material über eine geplante politische Aktion in Afghanistan erhalten …David gelingt es, sich vom Ort des Anschlags zu entfernen und seine Verletzungen im Krankenhaus behandeln zu lassen. Gleichzeitig verfolgt er so gut es geht, die Nachrichtenlage in der Welt und erfährt von einem Bombardement in Afghanistan. Ein deutscher Offizier hat am Fluss Taloqan durch die Amerikaner zwei Lastwagen bombardieren lassen, angeblich wollten die Taliban mit diesen Fahrzeugen einen Anschlag auf das dortige deutsche Lager verüben. Um die deutschen Soldaten zu schützen, blieb dem Kommandant keine andere Wahl. Ob das wirklich so war, daran bekommt der Kommandant Robert Westphal massive Zweifel, als er auf den Bildern vom Tatort kleine Hände, kleine Füße entdeckt. Hat hier jemand, und wenn ja, wer, ein böses Spiel mit ihm gespielt? Westphal setzt sich sofort nach Deutschland ab …Obwohl in einem anderen Jahr und an einem anderen Ort, erinnert doch vieles an die Geschehnisse in Kundus im Jahr 2009. Auch David reist umgehend nach Deutschland, um Robert Westphal zu finden und persönlich zu den Vorgängen zu befragen, sein Jagdinstinkt nach der großen Schlagzeile ist geweckt. Die Chefredaktion der großen deutschen Tageszeitung, für die David schreibt, sieht in der Story eine letzte Chance für das Blatt, das durch wirtschaftlich schwierige Zeiten trudelt. Westphal wurde von David gefunden und interviewt, macht aber eine Zustimmung zur Veröffentlichung seiner Kenntnisse von der Zahlung einer hohen Geldsumme abhängig. Und dann schalten sich deutsche Geheimdienste und das Verteidigungsministerium ein. Es beginnt ein Katz-und-Maus-Spiel um die Wahrheit und in den Augen der beteiligten Personen und Institutionen gibt es sehr verschiedene Auffassungen von Wahrheit. Sehr deutlich wird, dass die wirkliche Wahrheit nichts mit der Wahrheit zu tun hat, die wir Normalbürger tagtäglich in den Nachrichten, sei es in Zeitungen oder in Funk und Fernsehen, erfahren dürfen. Für mich sehr glaubhaft schildert der Autor Achim Zons diese schmutzigen „Geschäfte“ und einmal mehr bestätigt sich die Vermutung, dass die Auslandseinsätze aller westlichen Staaten beispielweise im nahen Osten, beispielsweise in Afrika, keineswegs dazu dienen, die Zivilbevölkerung in den betroffenen Regionen zu schützen. Vielleicht am Rande, aber wirklich wichtig und entscheidend in den Augen der Akteure sind ganz andere Aspekte. Achim Zons erzählt seinen Roman aus wechselnden Perspektiven und trifft sehr genau immer jenen Punkt, an dem der Wechsel dieser Perspektiven zu erfolgen hat. Die dadurch erzeugte Spannung wird recht gut durchgehalten, selbst wenn der Autor sich an einigen Stellen in Nebensächlichkeiten verliert. Wer politisches Weltgeschehen auf andere Weise erfahren will, ist mit diesem Buch bestens bedient und wird vielleicht seine eigenen Meinung damit schärfen. Für diese Leser empfehle ich den Roman ohne Einschränkung.

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  • Fesselnd bis zum Schluss

    Wer die Hunde weckt

    Sigismund

    20. March 2017 um 20:37

    FESSELND bis zur letzten Seite fand ich den im Februar veröffentlichten Thriller "Wer die Hunde weckt" des Münchner Schriftstellers Achim Zons. Ist es ein Politthriller oder ein Agententhriller? Beides! Es geht um den Krieg der Westmächte in Afghanistan und dessen (Un)Sinn. Alles beginnt mit einem Bombenangriff auf einen Transport, bei dem 20 Kinder umkommen, und erinnert doch sehr an den Luftangriff bei Kundus im Jahr 2009 (Oberst Klein). Ein deutscher Auslandskorrespondent deckt die wahren Hintergründe - das menschenverachtende Zusammenspiel amerikanischer und deutscher Geheimdienste - auf: Es zählen nicht die Menschen, der Westen folgt nur seinen Interessen und täuscht die Öffentlichkeit. Doch wie geht seine Zeitung damit um? "Es kommt alles raus, aber nicht alles wird öffentlich", heißt es am Schluss dieses äußerst spannenden Thrillers. Ich hoffe nach diesem ersten auf weitere spannende Thriller von Achim Zons. Unbedingt LESENSWERT.

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  • Das große Vertuschen

    Wer die Hunde weckt

    buecherwurm1310

    19. March 2017 um 16:18

    Der Journalist David Jakubowicz soll sehr brisante Informationen über eine Geheimaktion erhalten. Doch die Übergabe des Materials läuft nicht wie erwartet. Am Ende ist die Agentin Sandra Brown tot und David kann sich verletzt aus dem Wagen im Hafenbecken retten und unbemerkt aus Hongkong fliehen. Bei seinen weiteren Recherchen verschlägt es ihn mit seiner jungen Kollegin Emma Bricks nach Afghanistan. Dort hat der deutsche Kommandant Robert Westphal, Befehlshaber der deutschen ISAF-Truppe, befohlen, einen LKW zu bombardieren. Doch dann sah er, dass sich Kinder auf dem Lastwagen befunden haben. Während Westphal untergetaucht ist, versuchen die Geheimdienste das Geschehen zu vertuschen. Für Emma und David wird es eine lebensgefährliche Recherche. Der nüchterne Schreibstil lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt und ist von Anfang sehr spannend. Wenn man die Nachrichten aus Kriegsgebieten verfolgt, erscheint einem diese fiktive Geschichte sehr glaubhaft. Man will den Feind bekämpfen und wenn es dann aus Versehen Zivilisten trifft, nimmt man diese Kollateralschäden in Kauf. Aber es soll möglichst nichts darüber an die Öffentlichkeit dringen. Genauso skrupellos wie die Regierungsorgane handeln aber auch die Medien, für die Quote alles ist. In der Münchner Zeitungsredaktion zeichnet Chefredakteurin Helen Christensen dafür verantwortlich, sie will die finanzielle Situation der angeschlagenen Zeitung verbessern und ahnt nicht einmal, was sie damit auslöst. Die Charaktere sind lebendig und tiefgründig beschrieben und wirken daher sehr authentisch. Mit Emma Bricks und David Jakubowicz habe ich mitgefiebert, denn es gab eine Reihe von Gegnern, die ihnen auf den Fersen waren. Aber David kann es durchaus mit einem Agenten aufnehmen, es ist schon Wahnsinn, wie er sich durchschlägt.   Der Spannungsbogen steigert sich zum überraschenden Ende hin sogar noch. Ein sehr spannender Thriller der mich von Anfang an gepackt und nicht mehr losgelassen hat.

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  • BLUT SEX GEWALT und BOMBEN. Journalist rettet den Planeten....

    Wer die Hunde weckt

    Pashtun Valley Leader Commander

    18. March 2017 um 13:27

    Es Lagen, es gibt besondere Lagen und es gibt Feindlagen. Es gibt Verbände, bewaffnete Verbände und Freischärler. Es gibt Kriege, bewaffnete Auseinandersetzungen, asymmetrische Konflikte und Polizeiaktionen. Es gibt Söldner, Terroristen, Freiheitskämpfer und nützliche Idioten.....Es war ein Tabubrch in unserer Republik..... Dass die das dürfen, nach Auschwitz, dem Unternehmen Barbarossa und der Niederschlagung des Hereroaufstandes.Eine Republik im Umbau, Streitkräfte im Wandel. Weg von der Verteidigungsarmee, immer in der Illusion dass doitsche niemals auf deoitsche schiessen müssen (oder wollen... nach Hoyerswerda und PEGIDA wird vielleicht individuell neu priorisiert) hin zu einer quais professionellen Armee die luftverladefähig sein soll und aus Berfussoldaten besteht....Nie wieder laut blökende "Soldaten"mütter in Tateinheit mit grünen MdX und Pastörchen die irgendetwas segnen..... imer in dem festen Bewusstsein, wir sind die Guten und Deutschland wird irgendwann wieder Lebensmittel abwerfen aber niemals....Dann er Paradigmenwechsel, Beteiligung an multinationalen Polizieeinsätzen, der Jugoslawienkrieg, Mali, Somalia.... so Jungs, zeigt mal was Ihr so könnt.....Hiervon handelt der Roman.Den Leser erweitert wahlschweise eine Don-Quichotterie über einen Journalisten, der in Hiongkong ermoprdfet werden soll, weil er die Hintergründe der Bombardierung von vermeintlichen Zivilisten aufklären möchte (Kriegsverbrechen... ich höre immer Kriegsverbrechen..).Was nicht sein darf, darf einfach nicht sein....Weit hinten in den Bergenam Hindukusch, in einem Feldlager am Ende der Welt waren deutsche Soldaten stationiert.Wahlweise damit beschäftigt darau zu warten, dass irgend etwas passiert, kiener verletzt wird, Bier zu trinken, Hand an sich zu legen oder mit grossen Autos durch die Gegend zu brettern...Die Kulisse hat etwas von Sylverstone bei Boarderlands....Der Verantwortliche fühlt seine Schutzanempfohlenen bedroht und beschliesst die Bedrohung durch einen gezielten Luftschlag auszuschalten....Am Ende gibt es viele tote Kinder.... das Welzgewissen kan wieder rumschreien, Völkermord, Kriegsverbrechen, immer hart an der Illusion, dass saubere Konflikte führbar sind.....Unser Protagonist stösst auf ein Netz aus Lügen, jagt den Befehlshaber, der nach Europa untergetaucht ist um unterzutauchen, wird festgenommen, recherchiert in wieder in Afghanistan und haut seinen Dolmetscher aus der Gewalt dr Taliban heraus.Darf sein, was nicht sein darf...?In der anderen Ecke des Rings, der institutionelle Rahmen....Eine Zeitungsredaktion, ein wenig House of Cards.... testesteronimmittierende Ressortleiter, die sich mit der Jungsredakteurin vergnügen möchtem umd sich mit heruntergelassenenen Hosen von Geheimdiensten fotografieren lassen.Heute Kandidat für den Chefredaktuer, morgen Errektionsstörungen und Auslandsreporter in ..... Am Ende wird unser Held nicht die junge Dame flach legen, erfahren wir doch, dass die junge Dame seine Tochter ist...Haarscharf an einer griechischen Tragödie vorbei...Schweres Kaliber, grosse Mengen Gutmenschentum, die Schauplätze sauber recherchiert, aber wenn es schmutzig wird ein wenig farblos....Amerikanische Geheimdienste, die sich auf das Verprügeln beschränken, Andeutungen von weisser Folter, aber alles irgendwie wie Sex mit Gummi...Die vier Sterne hat sich der Titel WIRKLICH VERDIENT.... handelt es sich um ein sprerriges Thema und der fünfte Stern? Na ja das Rummgerammel, das HUman Interestz, dass die Handlung nicht nach Vorne bringt und der wirklich überraschende Schluss.Hätte, hätte Panzerkette....Weniger Pathos, weniger Verantwortungsethik, mehr Action... dann wären es fünf Sterne geworden..... 

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  • Rücksichtsloses Spiel mächtiger Player

    Wer die Hunde weckt

    Nisnis

    16. March 2017 um 17:21

    Hongkong: In rasanter Fahrt durchbricht das Fahrzeug der CIA-Agentin Sandra Brown die Kaimauer, bevor es in das Hafenbecken stürzt. Sandra Brown stirb, doch Journalist David Jakubowicz kann sich unbemerkt und schwer verletzt von dem Anschlagsort retten. Afghanistan: Der deutsche Kommandant Robert Westphal, Befehlshaber der deutschen ISAF-Truppe, gibt den Befehl: “F-15 – hot, und wenige Augenblicke später detonieren die Sprengkörper in dem Konvoi der Taliban, am Fluss des Taloqan. Er war mit sich im Reinen und er war entschlossen, als er den Befehl aussprach, doch dann sieht er plötzlich kleine Füße und kleine Hände auf der Leinwand. Bevor die Welt reagieren kann, verschwindet Westphal spurlos. Die Geheimdienste und Regierungen versuchen das Geschehen am Taloqan Fluss zu vertuschen. David Jakubowicz und seine junge Kollegin Emma Bricks begeben sich auf die Jagd nach den Verantwortlichen und ihre Recherchen bringen sie bald in höchste Lebensgefahr.Der Autor:Achim Zons studierte Jura, Politik, Geschichte und Philosophie und arbeitete viele Jahre in verantwortlichen Positionen in der "Süddeutschen Zeitung". Er schreibt Drehbücher für Fernsehspiele und Krimis und lebt in München.Reflektionen:Die getötete Geheimagentin hatte den Auslandskorrespondenten David um Hilfe gebeten, denn sie war im Besitz von Informationen, über eine skrupellose, politische Aktion. Als David klar wird, dass es sich um einen Anschlag handelt, flieht er unbemerkt aus Hongkong und kehrt zurück nach Deutschland. In der Münchner Zeitungsredaktion weiß man inzwischen von dem Anschlag auf den Konvoi der Taliban. Die Chefetage, allen voran die taffe Chefredakteurin Helen Christensen, will alles daransetzten, die Schlagzeile überhaupt, für die finanziell angeschlagene Redaktion, zu produzieren. Sie entsenden den Afghanen Mahmood, in das Gebiet der Taliban und lösen damit eine Lawine von zahlreichen, politisch brenzligen Verstrickungen aus, die für manchen lebensgefährlich wird.Zeitgleich versuchen Geheimdienste und Regierungen die Geschehnisse vom Taloqan Fluss zu vertuschen und sie gehen dabei so weit, dass sie den Tod von Menschen gleichgültig in Kauf nehmen, um nicht einschätzbare Vorteile zu erreichen.Wer die Hunde weckt ist das Debüt Achim Zons und es hat mich restlos überzeugt. Thematisch lese ich sehr viel über Nahost und dessen Konflikte, interessiere mich für die Kultur und die Geschichte dieser Länder und ich verfolge aufmerksam das politische Geschehen dort, um zu begreifen und zu verstehen, sodass mich dieser Thriller sehr ansprach.Wir alle haben längst über Anschläge in Nahost gelesen, bei denen Menschen als Kollateralschäden deklariert ihr Leben lassen mussten und deshalb ist dieser Thriller, so unglaublich authentisch. Bis in kleinste Details ausführlich recherchiert ist er fast ein Zeugnis der Wirklichkeit und thematisch bedauerlicherweise immer noch brandaktuell. Achim Zons vermittelt zudem ein gesundes Gespür, wie skrupellos politische Mächte agieren und wie ein Medienunternehmen mit allen Mitteln aus den roten Zahlen herauskommen will.Die Handlung zeichnet glaubhaft, wie deutsche- oder amerikanische Soldaten in Afghanistan, Politiker, Sicherheitsbehörden und Geheimdienste handeln, und wie Journalismus in Krisengebieten funktioniert. Sie lässt zudem authentisch erahnen, was wir Normalbürger von derartig brisanten politischen Aktionen erfahren dürfen oder was man uns bewusst und um jeden Preis aus taktischrn Gründen verschweigt.In angenehmer, klarer und schnörkelloser Sprache erzählt Achim Zons seine fiktive aber glaubhafte Geschichte, die er meisterhaft mit literarischer Dramaturgie ausstattet und die für kontinuierliche Hochspannung und ein hohes Lesetempo verantwortlich sind.Mühelos lässt Achim Zons den Leser tief in die Seelen der ausführlich- und intensiv gezeichneten Figuren blicken, ob gut oder böse. Die Lebensläufe der Figuren sind interessant entwickelt und sie alle gewähren einen Blick in eine emotionale Tiefgründigkeit der Figuren, die durch innere Konflikte oder durch jeweils persönliche Nebenschauplätze geprägt, lebendig und authentisch erscheinen.Interessant und abwechslungsreich gestaltete Dialoge, erfrischen die gefährlich knisternde und düster geschwängerte Grundstimmung, sodass sich ein Leser kaum von den auf hochwertigem Papier gedruckten Seiten, lösen kann.Perfekt getimt, wechseln die Perspektiven und dadurch die vielschichtigen Sichtweisen der Figuren auf die Geschehnisse, die so ermöglichen, beide Seiten intensiv kennenzulernen. Wer die Hunde weckt, kann ich mir sehr gut als spannende und actiongeladene Verfilmung vorstellen.Fazit und Bewertung:Wer die Hunde weckt ist ein gelungenes, anspruchsvolles Thriller-Debüt, das Hochspannung garantiert. Autor Achim Zons widmet sich thematisch dem immer wieder brandaktuellen Thema von Anschlägen in Nahost, bei deren Ausführung Menschenleben als Kollateralschäden scheinbar leichtfertig hingenommen werden und skrupellose, politische Mächte strategisch vertuschen. Ich empfehle diesen Thriller ausdrücklich gern, doch mal sollte sich ein Stück weit für das genannte Kernthema interessieren. 

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  • Guter und solider Thriller

    Wer die Hunde weckt

    hans-bubi

    16. March 2017 um 17:07

    Das Cover ist sehr geheimnisvoll und macht neugierig.Meine Meinung zu diesem Thriller:Der Schreibstil des Autors ist ruhig, flüssig und gut. Die Dialoge haben mir gefallen obwohl ich der Meinung bin, dass sie ab und an in unwichtigen Details abdriften.Die Story ist sehr spannend. Es fiel mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen (was auch mal sein muss). Die spricht aber für dieses Buch. Allerdings hatte man den Eindruck, dass dem Autor am Schluss etwas "die Luft" wegblieb. Es wirkte auf mich etwas unübersichtlich.Die Protagonisten sind sehr gut herausgearbeitet (bis vielleicht auf die Personen des Geheimdienstes).Mittlerweile beurteile ich Bücher nach folgendem Schema: lasse  ich das Buch nach einer langen Zugfahrt beim Aussteigen auf dem Sitz liegen, oder nehme ich es mit.Dieses Buch habe ich auf jeden Fall mitgenommen, um es in meine Bücherwand zu stellen.

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  • Aktuelles Thema; das Lesen ist keine Zeitverschwendung.

    Wer die Hunde weckt

    kvel

    11. March 2017 um 22:44

    Meine Meinung: Der Schreibstil ist gut und spannend fand ich die Story auch.Aber das größte Manko in meinen Augen war, dass sich die Geschichte manchmal zu sehr in unwichtigen Details verliert bzw. in Nebenstränge abdriftet und somit die eigentliche Erzählung meiner Meinung nach zu wenig herausgearbeitet wurde; ok, dies kann vom Autor extra so gemeint sein und sollte vielleicht den Leser in andere Szenarien führen, aber hier fand ich es eigentlich schade um das verschenkte Potential. Dennoch empfand ich das Buch als lesenswert.

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  • Buchverlosung zu "Wer die Hunde weckt" von Achim Zons

    Wer die Hunde weckt

    TanjaMaFi

    Hochspannung, politische Intrigen und ein unbeirrbarer Einzelgänger Der Journalist David Jakubowicz ist einer politisch skrupellosen Aktion auf der Spur. In Afghanistan befiehlt ein deutscher Kommandeur einen amerikanischen Angriff auf Zivilisten. Wer steckt dahinter und wie ist so etwas überhaupt möglich? David Jakubowicz ist bereit, sein Leben für die Wahrheit zu riskieren.    In seinem ersten Thriller entwirft Achim Zons eindrucksvoll internationale politische Intrigen, düstere Szenarien und einen einprägsamen Protagonisten. Seid mit dabei und bewerbt euch für unsere Buchverlosung zu "Wer die Hunde weckt" !   Mehr zum Inhalt Als der Journalist David Jakubowicz schwerverletzt in einem ins Hafenbecken gestürzten Auto erwacht, wird ihm bewusst, dass er Opfer eines Anschlags geworden ist. Die CIA-Agentin neben ihm ist tot. Sie hatte brisante Informationen über eine bevorstehende politische Aktion von extremer Skrupellosigkeit. Die Jagd auf die Verantwortlichen führt Jakubowicz von der Chefetage seiner Münchner Zeitungsredaktion schließlich bis nach Afghanistan. Wieso konnte der deutsche Kommandeur Robert Westphal amerikanischen Piloten befehlen, einen mit Kindern besetzten LKW am Fluss Taloqan zu bombardieren? Wem nützte der Angriff? Wurde Westphal gekauft? Und wo befindet er sich jetzt? Nicht nur der deutsche Geheimdienst, auch die Regierung versucht, den Fall zu vertuschen, während die Arbeit für Jakubowicz und seine junge Kollegin Emma Bricks lebensgefährlich wird.   Neugierig geworden? Dann geht es hier zur Leseprobe!     Mehr zum Autor Achim Zons ist Autor und Verfasser von Drehbüchern für Film und Fernsehen. Er studierte Jura, Geschichte, Politik und Philosophie in Heidelberg und München und absolvierte die Deutsche Journalistenschule. Er war von 1978 bis 2015 leitender Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung und verantwortlich für das Thema des Tages, Seite Drei und die Feuilleton-Beilage SZ Wochenende. Weiterhin war er Dozent an der Universität München von 1980-1983, an der Deutschen Filmakademie und an der Deutschen Journalistenschule. Er lebt in München als freiberuflicher Autor und " Wer die Hunde weckt" ist sein erster Kriminalroman. Gemeinsam mit dem   Verlag C.H. Beck  verlosen wir 20 Exemplare von "Wer die Hunde weckt" unter allen, die sich bis zum 01.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben und folgende Frage beantworten:    Warum möchtet ihr unbedingt "Wer die Hunde weckt" von Achim Zons lesen?     Ich drücke euch die Daumen!    * Bitte beachtet auch unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden und Buchverlosungen.

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    • 143
  • spannend, mit leichten Schwächen

    Wer die Hunde weckt

    Buchmagie

    02. March 2017 um 13:14

    „Wer die Hunde weckt“ ist der erste Thriller des bekannten Drehbuchautoren Achim Zons. Erschienen ist er im C.H. Beck Verlag. Der Autor greift ein sehr aktuelles und erschreckendes Thema auf und sorgt somit für Hochspannung. Dem Journalisten David Jakubowicz werden brisante Informationen über eine Geheimoperation in die Hände gespielt. Bei der Übergabe überlebt er nur knapp einen Anschlag, seine Informantin allerdings findet den Tod. Im selben Zeitfenster gibt ein deutscher Kommandeur in Afghanistan einen verhängnisvollen Befehl, bei dem amerikanische Piloten einen mit Kindern besetzten LKW bombardieren. Wie es scheint, wurden dem Kommandeur vorher falsche Informationen in die Hände gespielt. Nur warum versucht der Geheimdienst diesen Fall zu vertuschen und warum ist der Kommandeur plötzlich auf der Flucht? Alles Fragen denen Jakubowicz zusammen mit seiner Kollegin Emma Bricks nachgeht. Seine Jagd führt ihn in die Chefetagen seiner eigenen Zeitungsredaktion, aber auch nach Afghanistan, wo ein Kollege von ihm plötzlich verschollen ist. Meinung: Dem Autor ist ein sehr spannender Thriller gelungen, bei dem die Handlung sehr geballt ist, man rutscht förmlich von einem Handlungsgeschehen in das Nächste und vermag es nicht mehr das Buch aus der Hand zu legen. Zum Ende hin wird es allerdings etwas unübersichtlich und chaotisch, vieles überwirft sich und lässt einige Fragen offen. Mag sein, dass das vom Autoren so gewollt ist, denn so hat der Thriller noch Potential für weitere Folgen. Sollte dies nicht der Fall sei, hätte ich mir ein etwas anderes Ende gewünscht. Der Hauptprotagonist wurde sehr gut vom Autoren ausgearbeitet, er war so in Action und ist, so wie die gesamte Handlung in sehr schnellem Tempo von einem zum anderen Handlungsort geschlüpft. Bei Lesen war es beinahe so, als sei er mir einen Schritt voraus und es fiel mir manchmal schwer ihn gleich „einzuholen“. Sehr schnell musste hier also beim Lesen umgedacht werden. Insgesamt hat auch der Hauptprotagonist Potential für weitere Thriller. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Was mir allerdings nicht so gefallen hat waren der Einbau einiger belangloser Dialoge, die von Autorenseite vielleicht für etwas Auflockerung sorgen sollten, aber aus dem Gesamtrahmen fielen und irgendwie fehl am Platz schienen. Insgesamt hat der Autor mich mit seinen Thriller von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen, es war kaum möglich das Buch aus der Hand zu legen, da ich wissen wollte wie es ausgeht. Dass ich hier nun zwar mit einigen offenen Fragen zurückgelassen wurde, schreibe ich dem zu Gute, das es wohl noch Fortsetzungen dieses Thrillers geben wird.

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