Tödlicher Mut - Haverbeck ermitelt

von Achim Zygar 
4,3 Sterne bei19 Bewertungen
Tödlicher Mut - Haverbeck ermitelt
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Schmusekatze69s avatar

....spannend bis zum Schluss.......

Vampir989s avatar

spannender und unterhaltsamer Krimi

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Inhaltsangabe zu "Tödlicher Mut - Haverbeck ermitelt"

Haverbeck ermittelt und lernt die grauenvollen Seiten einer Urlaubsinsel kennen Einige Leserstimmen aus den anderen Bänden: * * * Großartiger Krimi * * * Das ist eine in einem sehr leichten, flüssigen und amüsanten Stil geschriebene Kriminalgeschichte, die ich mit Vergnügen gelesen habe. * * * Den Protagonisten im Team von Haverbeck fühlt man sich gleich verbunden * * * Wirklich ein toller Kriminalroman * * * Ich mag diesen lockeren, leichten Schreibstil * * * Es macht einfach richtig viel Spaß, seiner Mischung aus Spannung und Humor zu folgen und ich bedanke mich für dieses Lesevergnügen! * * * Ist klasse geschrieben und nicht vorhersehbar. Worum geht es? Der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck muss nach Sylt. Dort soll er einen Mord aufklären. Der Tote, der mit gebrochenem Genick in einer Toilette gefunden wurde, ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Kai Bernheim, Bielefelder Millionär und Liebling der Schickimicki-Szene. Als ein zweiter Toter auftaucht, werden die Insulaner langsam unruhig. Doch richtig aus den Fugen gerät ihr Leben, als der ebenfalls aus Bielefeld stammende Reporter Ulf Sonderberg eine Enthüllungsgeschichte veröffentlicht. Viele Bewohner der millionenschweren Reetdachvillen sehen plötzlich ihr Leben in Gefahr . . . Bisher sind in der Haverbeck-Reihe folgende Bücher erschienen: Tod eines Pizzabäckers: Haverbeck ermittelt und lässt sich lange an der Nase herumführen (1. Fall) Tod eines Musikers: Haverbeck ermittelt und lernt eine merkwürdige Welt kennen (2. Fall) Tod einer Wahrsagerin: Haverbeck ermittelt und blickt in die Zukunft (3. Fall) Tod einer Beauty-Queen: Haverbeck ermittelt und enthüllt einen teuflischen Plan (4. Fall) Tod einer Millionärin: Haverbeck ermittelt und blickt in menschliche Abgründe (5. Fall) Tödlicher Mut: Haverbeck ermittelt und lernt die grauenvollen Seiten einer Urlaubsinsel kennen (6. Fall) Alle Bücher der Reihe können unabhängig voneinander gelesen werden Tragen Sie sich in die Email-Liste auf www.haverbeck-ermittelt.de ein. Dann erfahren Sie rechtzeitig, wann ein neues Buch erscheint! Bleiben Sie auch informiert auf: www.facebook.com/Haverbeckermittelt

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B0725RQWT2
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:0 Seiten
Verlag:Independently Published
Erscheinungsdatum:22.05.2017

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    Schmusekatze69s avatar
    Schmusekatze69vor einem Jahr
    Kurzmeinung: ....spannend bis zum Schluss.......
    Für Haverbeck wird es knifflig......

    Inhalt:
    Siegfried Haverbeck, ein Bielefelder Kriminalkommissar, wird nach Sylt geordert. Dort soll er helfen einen Mord aufklären. Der Tote, ein alt bekannter Millionär aus Bielefeld, der mit gebrochenem Genick in einer Toilette gefunden wurde. Es ist Kai Bernheim, Liebling der Schickimicki-Szene.
    Kurze Zeit später, taucht ein weiter Toter auf und auf der Insel werden alle unruhig.
    Als der ebenfalls aus Bielefeld stammende Reporter Ulf Sonderberg eine Enthüllungsgeschichte veröffentlicht, wird es erst richtig interessant. Viele Bewohner der millionenschweren Villen sehen plötzlich ihr Leben in Gefahr.

    Fazit:
    Der Autor Achim Zygar lässt Siegfried Haverbeck seinen sechsten Fall lösen.

    Das Buch ist in einen flüssigen, gut lesbaren Stil, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Protagonisten sind gut beschrieben, so dass man sich schnell auf sie einstellen kann.

    Der Fall an sich ist verzwickt angelegt. Auch Haverbeck ist zunächst auf einer falschen Fährte, was er gerade noch rechtzeitig merkt. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch.

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    Vampir989s avatar
    Vampir989vor einem Jahr
    Kurzmeinung: spannender und unterhaltsamer Krimi
    Spannender und interessanter Krimi

    Klapptext:


    Worum geht es? Der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck muss nach Sylt. Dort soll er einen Mord aufklären. Der Tote, der mit gebrochenem Genick in einer Toilette gefunden wurde, ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Kai Bernheim, Bielefelder Millionär und Liebling der Schickimicki-Szene. Als ein zweiter Toter auftaucht, werden die Insulaner langsam unruhig. Doch richtig aus den Fugen gerät ihr Leben, als der ebenfalls aus Bielefeld stammende Reporter Ulf Sonderberg eine Enthüllungsgeschichte veröffentlicht. Viele Bewohner der millionenschweren Reetdachvillen sehen plötzlich ihr Leben in Gefahr . . .


    Dies ist der 6.Fall einer Krimireihe mit Hauptkommissar Haverbeck.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänfer gelesen werden.


    Wir werden auf die Insel Sylt entführt.
    Schon allein das Cover hat mir sehr gut gefallen.Es macht  einen schon vor Beginn des Lesens neugierig und man hofft auf eine interssante Story.Meine Erwartungen haben sich vollens erfüllt.


    Das Buch hat mich sofort in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Man kommt mit dem Lesen sehr gut voran.Die Seiten fliegen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen ,möchte man gar nicht mehr aufhören.


    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ich konnte Sie mir klar und deutlich vorstellen.Besonders Siegfried Haverbeck fand ich sehr sympatisch und habe Ihn gleich in mein Herz geschlossen.Seine ruhige und sehr korrekte Art nach der Suche des Täters hat mich sehr beeindruckt und fasziniert.Dagegen war mir Kommissar Lolling nicht so angenehm.Auf der such nach Erfolg wollte er den Fall schnell abschließen und war bei seinen Ermittlungen sehr unprofisionell .
    Die unterschiedlichen Charaktere machten die Lektüre aber sehr interessant und sehr lesenswert.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen.
    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt.So war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch den interessanten und beeindruckenden Schreibstil wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgefiebert,mitgelitten und mitgebangt.
    Auch versteht es der Autor uns immer wieder auf eine falsche Spur zu führen,was den Täter anbelangt.Und so rätselt man als Leser selbst bis zum Ende mit,wer den nun der Mörder ist.
    Durch die wunderbaren ansprechenden Beschreibungen der Syltener Landschaften und der Schauplätze wurde ich direkt auf diese Insel verführt und so hatte ich das Gefühl selbst vor Ort zu sein.
    Der Autor versteht es auch geschickt etwas Humor in die Geschichte einzubauen.Dies ist Ihm hervorragend gelungen.So habe ich mich bei einigen Situationen köstlich amüsiert und geschmunzelt.
    Die Spannung steigt von Anfang bis zum Ende stetig an und so kommt nie Langeweile auf.Es bleibt bis zum Schluß sehr aufregend.


    Mir hat das Lesen dieses Krimis viele spannende Lesemomente beschert und ich kann diese Lektüre nur jedem Krimifan empfehlen.

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    Hermione27s avatar
    Hermione27vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Syltkrimi mit sympathischem Ermittler und viel Lokalkolorith
    Spannender Syltkrimi

    Bei einer Wohnungsbesichtigung auf Sylt wird eine Leiche gefunden. Es scheint sich um einen Mord zu handeln. Der Tote ist auf Sylt sehr bekannt und war mehrere Millionen schwer. Nachdem die Ermittler vor Ort einen schnellen Erfolg brauchen, wird Haverbeck aus Bielefeld mit seinem Assistenten als Unterstützung auf die Nordseeinsel angefordert.
    Schnell arbeitet er sich in den Fall ein und befragt diverse Einheimische und Urlauber.
    Doch dann gibt es noch einen zweiten Mord....

    Der Syltkrimi mit Haverbeck liest sich flüssig und spannend. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar und jedoch nicht zu durchschaubar, so dass das Buch bis zum Ende zum Miträtseln einlädt.
    Haverbeck ist ein sympathischer Ermittler, über den der Leser auch privat etwas erfährt, da auch seine Familie (Frau, Tochter und Haverbecks Mutter) nach Sylt nachreist. Diese familiäre Situation bietet natürlich auch entsprechenden Beziehungssprengstoff, den Haverbeck im Rahmen der aufwändigen Ermittlungen natürlich nicht wirklich gebrauchen kann, als sich die Ereignisse überschlagen.

    Insgesamt ein gelunger Lokalkrimi mit sympathischen und bodenständigen Helden! Kurzweilige Lektüre für den Sylturlaub.

    Kommentare: 1
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    Martinchens avatar
    Martinchenvor einem Jahr
    Mord auf Sylt

    "Worum geht es? Der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck muss nach Sylt. Dort soll er einen Mord aufklären. Der Tote, der mit gebrochenem Genick in einer Toilette gefunden wurde, ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Kai Bernheim, Bielefelder Millionär und Liebling der Schickimicki-Szene. Als ein zweiter Toter auftaucht, werden die Insulaner langsam unruhig. Doch richtig aus den Fugen gerät ihr Leben, als der ebenfalls aus Bielefeld stammende Reporter Ulf Sonderberg eine Enthüllungsgeschichte veröffentlicht. Viele Bewohner der millionenschweren Reetdachvillen sehen plötzlich ihr Leben in Gefahr" - soweit der Klappentext.

    Der Autor Achim Zygar lebt mit seiner Familie in Bielefeld, dort, wo auch seine Krimis angesiedelt sind. Siegfried Haverbeck löst in "Tödlicher Mut" bereits seinen sechsten Fall. Kenntnis der Vorgängerbände sind nicht erforderlich, um hier einzusteigen.

    Haverbeck hat einen eigenen Internet-Auftritt: www.haverbeck-ermittelt.de

    Das Cover zeigt einen Strand mit Strandkörben und einem auf dem Bauch liegenden Menschen. Ein Ortseingangsschild weist deutlich auf den Ort des Geschehens hin. Auch wenn die Proportionen nicht stimmig sind, ist es ein gut gemachtes und passendes Cover.

    Achim Zygar schreibt einen flüssigen, gut lesbaren Stil, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Die Protagonisten sind sehr gut beschrieben, so dass ich mir schnell ein Bild machen konnte.

    Der Fall selbst ist etwas verzwickt angelegt. Auch Haverbeck ist zunächst auf einer falschen Fährte, was er gerade noch rechtzeitig merkt. Die Spannung bleibt so lange hoch.

    Das Privatleben Haverbecks und seines Mitarbeiters Philip Landmann, der seinen Chef nach Sylt begleitet, kommt ebenfalls nicht zu kurz. Dem Autor gelingt es, eine gute Balance herzustellen.


    Nach Aufklärung des Falles erhalten die beiden ein Job-Angebot, so dass die Frage offen bleibt, wo Haverbeck seinen nächsten Fall lösen wird.

    Fazit: ein kurzweiliger, spannender Cosy-Krimi, den ich gern empfehle.

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    kleinemaus2013vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schnelle Urlaubslektüre
    Gute Unterhaltung

    Achim Zygar schafft es in Tödlicher Mut schnell Spannung aufzubauen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr angenehm lesen. Die Beschriebenen Personen kann man sich gut vorstellen. Es gibt einige Stellen zum schmunzeln. Teilweise zieht sich die Story aber alles in allem ein schönes Buch

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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor einem Jahr
    6. Fall von Haverbeck

    Dies war mein erster Krimi der Reihe um Kommissar Haverbeck. Ich fand Haverbeck ganz sympathisch und gut dargestellt, trotzdem hatte ich das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse aus den ersten Bänden fehlen, um alles nachvollziehen zu können. Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung von Anfang an gegeben. Für mich ein guter Krimi, der mich auch gut unterhalten hat, aber ich denke es ist sinnvoll, die Bücher um Haverbeck in der erschienenen Reihenfolge zu lesen.

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    0Soraya0s avatar
    0Soraya0vor einem Jahr
    Spannender Krimi auf traumhafter Urlaubsinsel

    Zum Inhalt (Klappentext):
    Der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck muss nach Sylt. Dort soll er einen Mord aufkläre. Der Tote, der mit gebrochenem Genick in einer Toilette gefunden wurde, ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Kai Bernheim, Bielefelder Millionär und Liebling der Schickimicki-Szene. Als ein zweiter Toter auftaucht, werden die Insulaner langsam unruhig. Doch richtig aus den Fugen gerät ihr Leben, als der ebenfalls aus Bielefeld stammende Reporter Ulf Sonderberg eine Enthüllungsgeschichte veröffentlicht. Viele Bewohner der millionenschweren Reetdachvillen sehen plötzlich ihr Leben in Gefahr...

    Meine Meinung:
    Dies war mein erster Krimi mit Kommissar Haverbeck. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeite mit den Namen der Personen, was vermutlich daran liegt, dass man nur wenig über sie erfährt. Durch den angenehmen Schreibstil fliegt man nur so durch das Buch. Dazu targen auch die angenehm kurzen Kapiel bei, den eins geht immer noch ;)
    Durch seine ruhige und unaufdringliche Art ist mir Haverbeck sehr sympatisch. Er gibt auch dann nicht auf, wenn die Morde offiziel schon als aufgeklärt gelten und opfert dafür auch seie Urlaubszeit, die er eigentlich mit der Familie auf Sylt verbringen sollte.
    Lollinger dagegen ist das komplette Gegenteil, er möcht nichts selbst tun, sondern sich lieber mit fremden Federn schmücken. Dafür nimmt er auch fadenscheinige Ermittlungsergebnisse bei den Morden in Kauf.

    Fazit:
    Alles in allem handelt es sich um einen sehr spannenden Krimi, bei dem man nicht direkt ahnt, wer der wahre Mörder ist. Einzig das Ende hätte ich mir ein bisschen ausführlicher gewünscht. Dies war sicher nicht mein letzter Fall mit Kommissar Haverbeck :)

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    mabuereles avatar
    mabuerelevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut gemachter Krimi!
    Mord auf Sylt

    „...Geweckt wurde er von inseltypischen Geräuschen: auf dem Fensterbrett hatten sich zwei Möwen niedergelassen, die um die Wette kreischten...“


    Makler Benno Mechterheimer trifft sich auf Sylt mit Klaus Holtmann. Der will eine Villa kaufen. Zum Besuchstermin bringt er seine pubertierende Tochter mit. Als die junge Dame die Toilette des Hauses betritt, trifft sie dort auf einen Toten. Der Ermordete ist Kai Bernheim, Millionär und auf der Insel beliebt.

    Kriminalkommissar Friedhelm Lolling steht kurz vor der Pensionierung. Also beschließt er, für den Fall den Hauptkommissar Siegfried Haverbeck aus Bielefeld anzufordern. Er wird begleitet von Philip Landmann. Von der Insel ist Uwe Henrichsen in die Ermittlungen involviert.

    Der Autor hat einen fesselnden und abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Für mich ist es der erste Fall von Haverbeck. Trotzdem hatte ich keinerlei Probleme, der Handlung zu folgen.

    Die Personen sind gut charakterisiert. Das trifft insbesondere auch auf Lolling zu. Der möchte die Fäden in der Hand behalten, gibt die Richtung der Ermittlungen vor, informiert nur punktuell über seine Erkenntnisse und heftet sich Erfolge schnell an seine Fahne. Für Niederlagen sind logischerweise die anderen verantwortlich.

    Haverbeck ist diesen Stil der Zusammenarbeit nicht gewohnt. Bei ihm kommt Gründlichkeit vor unsicheren Erfolg.

    Der Schriftstil ist angenehm lesbar. Die Inselatmosphäre wird gut wiedergegeben, wie auch das obige Zitat zeigt. Schnell ergeben sich verschiedene Ermittlungsansätze. Allerdings hat Haverbeck nicht damit gerechnet, dass ihm seine Familie und auch seine Mutter auf die Insel folgen. Damit hat er nicht nur beruflich alle Hände voll zu tun. Vor allem seine Mutter scheint beim Thema Kindererziehung noch sehr in der Vergangenheit verhaftet. Auch die familiären Beziehungen des Opfers und der möglichen Täter ergeben ein kompliziertes Geflecht, zumal Treue für niemand eine Option zu sein scheint. Lolling hat sich schnell auf einen Mörder festgelegt. Selbst mir als Leser war klar, dass er damit völlig falsch liegt, denn zu viel sprach dagegen. Dann sorgt ein Artikel des Journalisten Ulf Sonderberg für Aufregung. Plötzlich wimmelt es auf der Insel vor Personenschützern. Doch Haverbecks Ideen wischt Lolling sofort vom Tisch.

    Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Gekonnt zeigt der Autor, welche Folgen fachliche Inkompetenz und die Jagd nach flotter Aufklärung ohne gründliche Arbeit haben können. Es ist Haverbeck und seinen Mitstreitern zu verdanken, dass trotzdem der richtige Mann hinter Gitter kommt.

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    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gefiel mir sehr gut!
    Tödlicher Mut

    Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck und sein Kollege Landmann müssen nach Sylt reisen, um die dortigen Kollegen bei einem Mordfall zu unterstützen. Der Millionär Kai Bernheim, der in der Schickimicki-Szene bekannt und beliebt war, wurde ermordet. Bei dem einen Mord bleibt es aber nicht, denn schon bald gibt es die nächste Leiche. Hängen die beiden Morde zusammen? Hat der Enthüllungsbericht des Bielefelder Reporters Ulf Sonderberg, der zufällig auch auf Sylt weilt, was damit zu tun?

    Dieser sechste Fall für Haverbeck hat mir prima gefallen. Der Schreibstil ist locker-leicht und ich war sofort im Geschehen drin. Das Buch hat mich richtig gefesselt, so dass ich es nicht mehr beiseite legen wollte. Sehr positiv fand ich die vielen kurzen Kapitel, die zum Weiterlesen anregten. Es war an keiner Stelle langatmig oder uninteressant. Ganz im Gegenteil, der Autor präsentierte immer wieder neue Personen, die mir äußerst verdächtig vorkamen. So musste ich meine Gedanken zum Täter und dessen Motiv mehrfach neu sortieren. Ich empfand den Plot als sehr dicht und fesselnd.
    Die Charaktere wurden greifbar und authentisch gezeichnet. Haverbeck ermittelte mit einer ruhigen Besonnenheit, ohne in Stress und Hektik zu verfallen. Das fand ich sehr sympathisch.
    Sehr prägnant beschrieben war auch der Sylter Kommissar Lolling, der kurz vor seinem Ruhestand steht und unbedingt diese Fälle noch zum Abschluss bringen wollte. Dabei schaute er bei den Spuren und Indizien nicht ganz so genau hin.
    Amüsant fand ich die Einblicke in Haverbecks Privatleben, denn seine Frau mit Tochter sowie seine Mutter nutzten die Gunst der Stunde, und kamen nach Sylt gereist. Da seine Mutter eine nicht gerade einfache Person ist, gab es da ein paar humorvolle Szenen.

    Ein spannender und fesselnder Krimi, den ich sehr gerne gelesen habe. Ich freue mich schon auf Haverbecks nächsten Fall - wo auch immer er dann ermitteln wird. Ich vergebe fünf Sterne.

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    dru07vor einem Jahr
    kurz und gut

    Bei einer Hausbesichtigung auf Sylt wird der Bielefelder Millionär, Kai Bernheim, tot aufgefunden. Da der Tote kein Unbekannter für den Bielefelder Kriminalhauptkommissar Haverbeck ist (er hat schon bei dem Tod seiner Mutter ermittelt), wird er, inklusive seines Partners, nach Sylt geschickt, um bei den Ermittlungen mitzuhelfen. Kurz darauf wird auch noch der Makler tot aufgefunden. Als dann auch noch ein Bielefelder Reporter einen Enthüllungsbericht über Steuerhinterziehung und Erpressung an die Öffentlichkeit bringt ist es mit der Ruhe aus und vorbei.

     

    Das Buch war super gut und flüssig geschrieben und somit super zu lesen. Ich bin nur so durch das Buch geflogen und war sehr schnell am Ende angelangt. Dies war auch mein erstes Buch über den Kommissar Haverbeck, hatte aber nicht das Gefühl, dass mir irgend eine wichtige Information abgegangen ist.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HansBeckers avatar
    Ich möchte wieder eine Leserunde starten. Verlost werden Taschenbücher, aber ich stelle natürlich auch Ebooks zur Verfügung. Alle, die whodunit-Krimis mögen, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben. Es ist das sechste Buch in der Haverbeck-Reihe. Der Krimi ist ohne Kenntnis der anderen Bücher aus sich heraus verständlich. Es gibt keine Vorgeschichte, die man kennen muss.

    Worum geht es in dem Buch?
    Der Bielefelder Kriminalhauptkommissar Siegfried Haverbeck muss nach Sylt. Dort soll er einen Mord aufklären. Der Tote, der mit gebrochenem Genick in einer Toilette gefunden wurde, ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Kai Bernheim, Bielefelder Millionär und Liebling der Sylter Schickimicki-Szene. Als ein zweiter Toter auftaucht, werden die Insulaner langsam unruhig. Doch richtig aus den Fugen gerät ihr Leben, als der ebenfalls aus Bielefeld stammende Reporter Ulf Sonderberg eine Enthüllungsgeschichte veröffentlicht. Viele Bewohner der millionenschweren Reetdachvillen sehen plötzlich ihr Leben in Gefahr . . .
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