Adèle Bréau Männer von fast perfekten Heldinnen

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Inhaltsangabe zu „Männer von fast perfekten Heldinnen“ von Adèle Bréau

Was machen eigentlich die Männer, während Mathilde, Alice, Éva und Lucie mit vollgepackten Terminkalendern durch ihren Alltag wirbeln? Die Trennung von Mathilde erlaubt Max, endlich Luft zu holen, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst und für seine Kinder, die er nun in »Teilzeit« betreut. Adrien versucht einen Neustart mit Alice, der jedoch misslingt, was die Chancen ihres Chefs Fred steigen lässt – doch Fred muss erst mal seine traumatische Mutter- Sohn-Beziehung klären. Für Christophe, den überambitionierten Topmanager, geraten alle Gewissheiten ins Wanken: Er hadert mit seinem Beruf ebenso wie mit seiner Ehe – soll er alles an den Nagel hängen? Jacques wiederum erfährt, dass er der Vater von Évas Baby ist, und brütet über einem Plan, sie für sich zu erobern.

Weniger gut als "Fast perfekte Heldinnen".sind Frauen einfach interessanter? :)

— Igela

Einblick in die Gedankenwelt von 5 Männern die nicht unterschiedlicher sein könnten - ein gelungener Perspektivwechsel zum Teil 1

— HackMybook

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  • Aus der Sicht der Männer!

    Männer von fast perfekten Heldinnen

    Igela

    14. January 2018 um 14:44

    Vincent, Adrien, Max und Christophe….die Männer der fast perfekten Heldinnen versuchen Familie, Sport, Beruf und die Bedürfnisse ihrer Ehefrauen oder Freundinnen unter einen Hut zu bringen. Max erhält die Kündigung, muss sich neu orientieren und hängt vor dem PC herum. Vergisst dabei komplett seine Kinder und seine Frau und ist unendlich frustriert. Vincent reibt sich auf in seinem Restaurant, ist unglücklich in Alice verliebt und eines Tages taucht seine vor Jahren verschwundene Mutter wieder auf. Adrien hat sich von seiner Frau getrennt und entdeckt ,dass eine 23 jährige Geliebte nicht das Gelbe vom Ei ist. Und schlussendlich noch Christophe, der gerade Vater des dritten Kindes geworden ist und der Angst hat, seine Frau in all den Pflichten zu verlieren. Die Geschichte ist im Grossen und Ganzen keine Fortsetzung nach "Fast perfekte Heldinnen", in denen die Männer nur als Nebenfiguren fungieren. Eher eine unterhaltsame Steigerung, denn nach dem ersten Buch entdeckt man hier als Leser, wie die Männer ihr Leben sehen und erleben. Meiner Ansicht nach, sollte man unbedingt das erste Buch gelesen haben, denn nur so kann man als Leser auch die Beziehungen einordnen. Es ist so wie im bekannten Sprichwort: Man sollte immer beide Seiten einer Geschichte kennen. Hier also nach der weiblichen nun die männliche Perspektive. Obwohl sich die Szenen nicht wiederholen, sondern die Handlung sich weiterentwickelt. Es sind vor allem die Sichtweisen zu den Beziehungen untereinander die sich multiplizieren. Die Beziehungen der Ehepartner, aber auch zwischen den Freunden oder zu den Ehefrauen der Freunde. Da ist zum Beispiel Max und seine Frau Mathilde. Am Weihnachtsmorgen liegt Max um 11 Uhr noch verkatert im Bett. Abends haben sie Besuch und Mathilde reibt sich auf für das Weihnachtsmenu. Max zieht weder die Kinder an, noch denkt er daran seine Mutter abzuholen, ein Geschenk für Mathilde hat er auch noch nicht…so kommt es unweigerlich  zur grossen Krise. Als weibliche Leserin sind meine Sympathiepunkte klar an Mathilde vergeben, obwohl ich auch Max verstehe, als arbeitsloser Mann von Mrs. Perfect kann…muss…. es nicht einfach sein. Midlife Crisis ist das Hauptthema in dieser Story und zieht sich durch alle Erzählstränge, die vor allem zu Beginn, nebeneinander laufen. Junge Hüpfer als Geliebte, denen man körperlich, zeitlich und finanziell nicht gerecht wird. Gewichtsprobleme mit exzessivem Sport und Haarausfall, die Autorin lässt kein Klischee aus. Männer um die 40 , die sich neu erfinden wollen.  Bis zur Mitte des Buches plätschert die Handlung ziemlich, einzeln werden die Männer und ihre Leben beschrieben. Berührungspunkte gibt es praktisch keine. Der grosse Wendepunkt ist eine Party, ab der die Frauen im Geschehen mitmischen. Unweigerlich musste ich schmunzeln…sobald die weibliche Verstärkung ins Spiel kommt, wird es interessanter, dynamischer und unterhaltsamer. Der Schreibstil hat mir wieder gefallen. Die Autorin beschreibt Szenen aus dem Alltag, die wir alle kennen und würzt diese mit den Emotionen der Protagonisten. Wie gesagt, war mir die Handlung bis zur Mitte des Buches etwas zu ruhig und emotions- und ereignislos.

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  • Jugendfreunde

    Männer von fast perfekten Heldinnen

    walli007

    02. February 2017 um 17:21

    So treffen wir sie wieder die Paare Mathilde und Max, Alice und Adrien, Lucie und Christophe, Éva und Vincent und natürlich auch Jacques und Fred, die im Leben zweier der Damen kräftig mitmischen. Diesmal aus Sicht der Männer berichtet dürfen wir an einem Jahr aus dem Leben dieser Gruppe von Freunden teilhaben. Gleichzeitig erschienen sind die beiden Bände „Fast perfekte Heldinnen“ und „Männer von fast perfekten Heldinnen“. Und wenn das eine Buch Interesse und Begeisterung wecken konnte, sollte das andere im zeitlichen Zusammenhang gelesen werden. Denn erneut stürzt man in das turbulente Miteinander oder Gegeneinander, das Zerfallen alter Beziehungen und die Anbahnung neuer zarter Bande. In diesen beiden Büchern wird vielleicht jeder eine andere Lieblingsgeschichte finden und unterschiedliche fast perfekte Heldinnen oder Helden werden Sympathie wecken. Die Idee einer solch parallelen Erzählung in zwei getrennten Bänden gibt dem Komplex einen besonderen Reiz. Natürlich wäre es möglich gewesen, die Perspektive während der Handlung fortlaufend zu wechseln. Allerdings wirkt die Konzentration jeweils auf Heldinnen oder ihre Männer auf mich mitreißender und dem Geschlecht zugewandter, das gerade die Hauptrolle einnimmt. Dieses Roman-Duo entführt in eine lebendige Metropole voller Menschen, die man zwar mal mehr oder mal weniger mag, die jedoch den ganzen Facettenreichtum heutiger Beziehungen unaufdringlich zeigen und in angenehmer Weise nachempfindbar machen. Obwohl mir die Heldinnen etwas besser gefallen haben als die Männer, fand ich die Idee, über den selben Zeitraum von unterschiedlichen Personengruppen berichten zu lassen, sehr ansprechend und fesselnd. 3,5 Sterne

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