Adélaïde de Clermont-Tonnerre

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Adélaïde de Clermont-TonnerreDer Letzte von uns
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Der Letzte von uns
Der Letzte von uns
 (49)
Erschienen am 16.02.2018
Adélaïde de Clermont-TonnerreDer Letzte von uns: Roman
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Der Letzte von uns: Roman
Der Letzte von uns: Roman
 (5)
Erschienen am 16.02.2018

Neue Rezensionen zu Adélaïde de Clermont-Tonnerre

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Hopeandlives avatar

Rezension zu "Der Letzte von uns" von Adélaïde de Clermont-Tonnerre

Wenn die Vergangenheit nach der Gegenwart greift!
Hopeandlivevor 4 Monaten

 

"Der Letzte von uns" ist eine Familiengeschichte, die ihre Wurzeln in Dresden während der schlimmsten und dunkelsten Bombennächte hat. Die schwer verwundete Luisa bringt ihren Sohn zur Welt und stirbt kurz darauf.
Ihr letzter Wunsch ist es , ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt:
Er ist der Letzte der Familie.

In Manhatten, fünfundzwanzig Jahre später. Die siebziger Jahre, ein komplett anderes Lebensgefühl. Die Metropole pulsiert, Freiheit und Freizügigkeit wird gelebt. Es sind die goldenen Jahre von Jimi Hendrix und Andy Warhol, von Kunst, Hippieleben, Sorglosigkeit.

Wir begegnen Wern, jung, sehr ambitioniert, charmant und überaus freiheitsliebend. Er trifft auf Rebecca, eine Tochter der Upperclass und ein Enfant terrible.
Die beiden prallen aufeinander und der Leser ahnt schon am Anfang , dass diese Liebe unter keinem guten Stern steht.
Sie verlieben sich auf eine rettungslose Art ineinander und erobern gemeinsam die wilde Künstlerszene des Village.
Ein schön anzuschauendes Paar, dem die Welt zu Füßen liegt.
Alles scheint perfekt, zu perfekt.

Wern wird bei einem Besuch bei Rebeccas Eltern ihrer Mutter vorgestellt, die bei seinem Anblick einen Nervenzusammenbruch erleidet und als wäre das nicht das Schlimmste, verschwindet Rebecca von einem Tag auf den anderen und taucht nicht wieder auf.

Wern glaubt zunächst an ein Missverständnis, doch nach einigen Monaten dämmert es ihm, dass er sie verloren hat.
Dann steht sie auf einmal wieder vor seiner Tür , völlig erschöpft und verwirrt und es vergehen viele Tage, bis sie sich ihm endlich öffnet und beginnt zu erzählen.
Und der sonst so souveräne und kaltschnäuzige Wern muss sich einer ungeahnten Schuld der Vergangenheit stellen.

Ich liebe solche Geschichten und doch bin ich mit den Protagonisten bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden und weder Wern noch Rebecca waren mir in irgendeiner Form symphatisch.
Dennoch ist die Geschichte spannend geschrieben und ich habe sie sehr zügig ausgelesen.

Am Besten hat mir das Zitat von Martha, einer Nebendarstellerin der Vergangenheit gefallen auf Seite 374:

"....im Nachhinein ist es meist leicht, den richtigen Weg zu erkennen, doch entscheiden muss man mitten im Geschehen."

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Kristall86s avatar

Rezension zu "Der Letzte von uns" von Adélaïde de Clermont-Tonnerre

Der Letzte von uns
Kristall86vor 5 Monaten

Wir schreiben das dunkle Jahr 1945. Hitler ist noch an der Macht. Dresden wird in zwei Nächten im Februar fast dem Erdboden gleich gemacht. In diesen Nächten bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt was sie leider nicht überlebt. Sie wird ihren Sohn nie aufwachsen sehen. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen. Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Beginn der 1970er Jahre. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Die Frage ist nur warum? Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen...ist er diesen gewachsen? Adélaïde de Clermont-Tonnerre hat eine Familien-Saga geschaffen. So steht es zumindest auf dem Buchcover. Nur muss ich leider feststellen, das dem nicht so ganz stimmt. Zu einer Saga gehören neben der unaufhörlichen Spannung und den Irrungen und Wendungen, auch ein offenes Ende und auch eine Fortsetzung...und danach sieht es momentan nicht aus. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Was zum einen nicht schlecht ist aber die inhaltliche Struktur das Ganze doch irgendwie langatmig und langweilig wirken lässt. Ab und an war ein wenig Spannung dabei aber ich musste mich dazu zwingen es zu Ende zu lesen. Das Problem waren auch die ewig langen Monologe. Es fehlt diesem Buch eindeutig an Dialogen! Diese ständigen Selbstgespräche lassen dieses Buch nur bedingt gut nachverfolgen. Da es irgendwann einfach nur zum gähnen ist. Die Story hat viel Potential was hier leider nicht ausgeschöpft wurde....leider wie gesagt. Es wäre hier so viel möglich gewesen aber die Autorin hat es nicht auf den Punkt gebracht...Schade! Von diesem Buch und dieser Story habe ich mir eindeutig mehr versprochen!

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Hermione27s avatar

Rezension zu "Der Letzte von uns: Roman" von Adélaïde de Clermont-Tonnerre

Packender historischer Roman
Hermione27vor 5 Monaten

Werner Zilch wird im Februar 1945 im von Bombenangriffen zerstörten Dresden geboren; seine Mutter ist schwer verletzt und stirbt kurz nach seiner Geburt. Doch er überlebt und wächst in den USA der Nachkriegszeit in einer Adoptivfamilie auf.

Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre trifft er in New York die schöne Malerin Rebecca, in die er sich unsterblich verliebt. Doch nach einem wundervollen Jahr des Verliebtseins verlässt sie ihn ohne jede Erklärung, nachdem er zum ersten Mal ihren Eltern begegnet ist.

 

Meine Meinung:

Durch einige eher mäßige Kritiken war ich zunächst skeptisch, was die Lektüre dieses mehr als 450 Seiten umfassenden Romans angeht und ich erwartete eine langatmige Geschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte hinzieht. Doch ich wurde durch die flüssige Erzählweise und die wechselnden Schauplätze – das Deutschland von 1945 und die USA der 1960er/1970er Jahre – sofort in die Handlung hineingesogen. Die wechselnden Kapitel ließen sich (auch dank der großen Schrift) schnell lesen, und ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Zum Ende hin wurde die Geschichte auch nochmal besonders spannend und es ergab sich die eine oder andere für mich wirklich überraschenden Auflösung.

Das einzige Manko an dem Roman blieb für mich die – zum Teil doch eher blassen – Charaktere. Mit ein bisschen mehr Mühe hätte man hier sicherlich mehr herausholen können, auch was die Entwicklung z.B. der Hauptfigur Werner Zilch angeht. Er findet zwar viel über seine Vergangenheit heraus, aber das scheint ihn in seiner eigenen Entwicklung nicht wirklich anzutasten…

 

Fazit:

Als historischen Roman fand ich das Buch spannend und lesenswert, bei den Charakteren hätte ich mir mehr Entwicklungspotential erhofft.

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Gespräche aus der Community

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aufbauverlags avatar
„Der Stoff, aus dem eine Saga gemacht ist!“ Elle

Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen. 
Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen. 

###YOUTUBE-ID=sQky5GE0bdY###


Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783352009082.pdf 

Über Adélaïde de Clermont-Tonnerre 
Adélaïde de Clermont-Tonnerre, 1976 in Neuilly-sur-Seine geboren, ist Journalistin und Autorin. Ihr Roman »Der Letzte von uns« erhielt 2016 einen der renommiertesten Literaturpreise Frankreichs, den Grand Prix du Roman de l´Académie Française.


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