Der Letzte von uns

von Adélaïde de Clermont-Tonnerre 
3,5 Sterne bei49 Bewertungen
Der Letzte von uns
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (20):
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Eine Gegenwart, von der Vergangenheit bedroht.Die Traumen der Vergangenheit sehr gut beschrieben, die Protagonisten nicht symphatisch.

Kritisch (4):
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Leider kein Stoff, aus dem eine Saga gemacht ist: umsympathische Charaktere und eine nüchterne Erzählweise

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Inhaltsangabe zu "Der Letzte von uns"

Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen.
Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen.
„Der Stoff, aus dem eine Saga gemacht ist!“ Elle

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783352009082
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Rütten & Loening Berlin
Erscheinungsdatum:16.02.2018

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    Hopeandlives avatar
    Hopeandlivevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Gegenwart, von der Vergangenheit bedroht.Die Traumen der Vergangenheit sehr gut beschrieben, die Protagonisten nicht symphatisch.
    Wenn die Vergangenheit nach der Gegenwart greift!

     

    "Der Letzte von uns" ist eine Familiengeschichte, die ihre Wurzeln in Dresden während der schlimmsten und dunkelsten Bombennächte hat. Die schwer verwundete Luisa bringt ihren Sohn zur Welt und stirbt kurz darauf.
    Ihr letzter Wunsch ist es , ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt:
    Er ist der Letzte der Familie.

    In Manhatten, fünfundzwanzig Jahre später. Die siebziger Jahre, ein komplett anderes Lebensgefühl. Die Metropole pulsiert, Freiheit und Freizügigkeit wird gelebt. Es sind die goldenen Jahre von Jimi Hendrix und Andy Warhol, von Kunst, Hippieleben, Sorglosigkeit.

    Wir begegnen Wern, jung, sehr ambitioniert, charmant und überaus freiheitsliebend. Er trifft auf Rebecca, eine Tochter der Upperclass und ein Enfant terrible.
    Die beiden prallen aufeinander und der Leser ahnt schon am Anfang , dass diese Liebe unter keinem guten Stern steht.
    Sie verlieben sich auf eine rettungslose Art ineinander und erobern gemeinsam die wilde Künstlerszene des Village.
    Ein schön anzuschauendes Paar, dem die Welt zu Füßen liegt.
    Alles scheint perfekt, zu perfekt.

    Wern wird bei einem Besuch bei Rebeccas Eltern ihrer Mutter vorgestellt, die bei seinem Anblick einen Nervenzusammenbruch erleidet und als wäre das nicht das Schlimmste, verschwindet Rebecca von einem Tag auf den anderen und taucht nicht wieder auf.

    Wern glaubt zunächst an ein Missverständnis, doch nach einigen Monaten dämmert es ihm, dass er sie verloren hat.
    Dann steht sie auf einmal wieder vor seiner Tür , völlig erschöpft und verwirrt und es vergehen viele Tage, bis sie sich ihm endlich öffnet und beginnt zu erzählen.
    Und der sonst so souveräne und kaltschnäuzige Wern muss sich einer ungeahnten Schuld der Vergangenheit stellen.

    Ich liebe solche Geschichten und doch bin ich mit den Protagonisten bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden und weder Wern noch Rebecca waren mir in irgendeiner Form symphatisch.
    Dennoch ist die Geschichte spannend geschrieben und ich habe sie sehr zügig ausgelesen.

    Am Besten hat mir das Zitat von Martha, einer Nebendarstellerin der Vergangenheit gefallen auf Seite 374:

    "....im Nachhinein ist es meist leicht, den richtigen Weg zu erkennen, doch entscheiden muss man mitten im Geschehen."

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    Kristall86s avatar
    Kristall86vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: War eindeutig zu langatmig!
    Der Letzte von uns

    Wir schreiben das dunkle Jahr 1945. Hitler ist noch an der Macht. Dresden wird in zwei Nächten im Februar fast dem Erdboden gleich gemacht. In diesen Nächten bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt was sie leider nicht überlebt. Sie wird ihren Sohn nie aufwachsen sehen. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen. Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Beginn der 1970er Jahre. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Die Frage ist nur warum? Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen...ist er diesen gewachsen? Adélaïde de Clermont-Tonnerre hat eine Familien-Saga geschaffen. So steht es zumindest auf dem Buchcover. Nur muss ich leider feststellen, das dem nicht so ganz stimmt. Zu einer Saga gehören neben der unaufhörlichen Spannung und den Irrungen und Wendungen, auch ein offenes Ende und auch eine Fortsetzung...und danach sieht es momentan nicht aus. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Was zum einen nicht schlecht ist aber die inhaltliche Struktur das Ganze doch irgendwie langatmig und langweilig wirken lässt. Ab und an war ein wenig Spannung dabei aber ich musste mich dazu zwingen es zu Ende zu lesen. Das Problem waren auch die ewig langen Monologe. Es fehlt diesem Buch eindeutig an Dialogen! Diese ständigen Selbstgespräche lassen dieses Buch nur bedingt gut nachverfolgen. Da es irgendwann einfach nur zum gähnen ist. Die Story hat viel Potential was hier leider nicht ausgeschöpft wurde....leider wie gesagt. Es wäre hier so viel möglich gewesen aber die Autorin hat es nicht auf den Punkt gebracht...Schade! Von diesem Buch und dieser Story habe ich mir eindeutig mehr versprochen!

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    Angelika123s avatar
    Angelika123vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl ich teilweise andere Vorstellungen von dem Roman hatte, hat mir die Geschichte doch sehr gut gefallen.
    Berührendes Schicksal

    Deutschland, 1945: Inmitten der schlimmen Bombennächte in Dresden bringt die schwer verletzte Luisa Zilch ihren Sohn zur Welt. Nachdem sie ihren letzten Wunsch geäußert hat, ihren Sohn – das letzte lebende Mitglied ihrer Familie – in Sicherheit zu wissen, erliegt Luisa ihren Verletzungen und stirbt.
    Amerika, 1970: In Manhattan verliebt sich Wern Hals über Kopf in die wohlhabende und schöne Rebecca. Doch ihre Liebe scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Als Rebecca plötzlich den Kontakt zu Wern abbricht, muss er sich einer schmerzhaften Wahrheit aus seiner bis dahin unbekannten Vergangenheit stellen.

    Obwohl beide Erzählstränge – sowohl der aus den 40er-Jahren in Deutschland als auch der aus den 70er-Jahren in Amerika – flüssig und angenehm zu lesen sind, empfinde ich die Erzählungen über die Kriegszeit als sehr viel authentischer und mitreißender. Im Vergleich dazu kommt mir die Geschichte aus den 70er-Jahren etwas seicht und lahm vor – viele Seiten wurden mit langen und sich wiederholenden Beschreibungen von der großen Liebe zwischen Wern und Rebecca und immer wieder auftauchenden Streitereien gefüllt. Dementsprechend habe ich die in Deutschland spielenden Kapitel um einiges lieber gelesen. Auch der Klappentext hat in mir die Vorstellung geweckt, es würde mehr um die Kriegszeit in Nazi-Deutschland gehen – das war jedoch leider nur bedingt der Fall. Außerdem bin ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden, weshalb es mir nicht gelungen ist, mich richtig in sie hineinzuversetzen. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte natürlich auch als Ganzes gefallen und vor allem die Entwicklung und die Verknüpfung, die nach und nach zwischen den beiden Handlungssträngen hergestellt wurde, fand ich sehr gelungen. 

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    Manuel2704s avatar
    Manuel2704vor 4 Monaten
    Liebesroman mit einer Prise dunkler Vergangenheit

    "Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen.
    Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebeca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen.“
    (Klappentext ´Der Letzte von uns`)


    ´Der Letzte von uns` hat ein sehr schönes Cover und einen ansprechenden Klappentext, der direkt mein Interesse geweckt hat.
    Leider hat mich der Roman dann jedoch ein wenig enttäuscht: Denn der Roman ist zum größten Teil eine Liebesgeschichte von zwei jungen Menschen in Manhattan, deren einzige Berührungspunkte mit dem ehemaligen Nazi-Deutschland ihre Eltern sind. Dadurch sind sie in gewisser Weise schicksalhaft miteinander verbunden und haben in ihrer Beziehung mit den Geheimnissen der Vergangenheit zu kämpfen. Auf der Suche nach der Wahrheit wird ihre Liebe deshalb auf eine harte Probe gestellt.

    Obwohl meine Erwartungen also nicht hundertprozentig erfüllt wurden, hat mir der Roman doch recht gut gefallen. Meine Kritik betrifft daher hauptsächlich den Klappentext des Buches, der meiner Meinung nach einfach falsche Erwartungen bezüglich des Inhalts weckt und damit ein völlig anderes Bild von der Geschichte vermittelt. Hätte ich vorher gewusst, dass die Nazi-Deutschland-Geschichte lediglich den Rahmen für die Hauptgeschichte um Werns und Rebeccas Liebe bildet, dann wäre ich mit einer ganz anderen Erwartungshaltung an das Lesen dieses Buches gegangen und wäre somit insgesamt sicherlich auch überzeugter von der Geschichte gewesen.

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    TeleTabi1s avatar
    TeleTabi1vor 4 Monaten
    Ein außergewöhnlicher Roman

    Der auf zwei Zeitebenen spielende Roman „Der Letzte von uns“ speilt einerseits in den Bombennächten in Dresden, wo die schwer verwundete Luisa kurz vor Kriegsende ihren Sohn zur Welt bringt und kurz darauf stirbt, weshalb ihr letzter Wunsch ist, ihren Sohn in Sicherheit zu wissen. Die zweite Erzählebene handelt von der außergewöhnlichen Liebe zweier junger Menschen im Manhattan der 70er-Jahre: der ambitionierte Wern und Rebecca, die Tochter einer angesehenen und reichen New Yorker Familie. Eines Tages jedoch bricht Rebecca plötzlich den Kontakt zu Wern ab und ein ungeahntes Geheimnis kommt zutage, welches die junge Liebe auf eine sehr harte Probe stellt...

    Adélaide de Clermont-Tonnerre hat mit „Der Letzte von uns“ einen bewegenden Roman geschrieben, der 2016 absolut zu Recht den renommierten französischen Literaturpreis „Grand Prix du Roman de l´Académie Francaise“ erhalten hat: Gekonnt verknüpft sie eine emotionale Liebesgeschichte in Amerika mit den Gräueltaten der Nazis und zeigt damit, wie unfassbar weitreichend und schmerzhaft die Folgen des Dritten Reiches auch nach vielen Jahren noch sein können.
    Sprachlich gelungen nimmt einen die Geschichte mit auf eine Reise, die voller Spannung ist und einen Sog entwickelt, dem man sich nicht ohne weiteres entziehen kann. Trotz seines Umfangs von fast 500 Seiten liest sich der Roman so schnell und flüssig, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Ich habe die Geschichte sehr genossen und meine Gefühle wechselten zwischen Freude, Liebe, Hass, Wut, Trauer, Mitgefühl und Fassungslosigkeit – eine Bandbreite von Gefühlen, die selten von einem einzigen Roman bedient wird.
    Mein Fazit daher: Absolut gelungen und empfehlenswert – unbedingt lesen! 

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    Diana182vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Leider bleiben die Charaktere recht blass und konnten mich nicht mitnehmen...
    Der letzte von uns...

    Das Cover zeigt eine Frau, welche auf einem Dach hoch über New York zu sitzen scheint. Ihre Kleidung macht deutlich, dass die Geschichte schon vor vielen Jahren spielen muss, den sie wirkt, wie aus einer anderen Zeit. Darüber ist der Titel des Buches vermerkt.


    Die Buchbeschreibung sowie die Inhaltsangabe des Buchers weckten schnell meine Neugier und ich wollte gern mehr erfahren. Warum trennte sich Rebecca von Wern. Welche Geheimnisse kommen hier ans Licht? So begann ich gespannt zu lesen.


    Der Einstig in die Geschichte gelang recht schnell. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig und man gleitet nur so durch die einzelnen Seiten. Schnell ist man in diesem Roman angelangt und möchte erfahren, wie sich dieser nun entwickeln würde.


    Doch leider bleiben die Figuren bis zuletzt recht blass und mitunter unscheinbar. Manche konnte ich nur schlecht greifen und einordnen, was mir das lesen mitunter etwas erschwerte. Nicht immer konnte ich Handlungen nachvollziehen oder gar verstehen. Manche Dinge blieben etwas außen vor, denen ich gern mehr Aufmerksamkeit gewidmet hätte.


    Leider zogen sich machen Ereignisse auch etwas in die Länge, was meinen Lesefluss hin und wieder etwas ausbremste. Dennoch gab es auch Szenen, welche ich gern verfolgt habe und mir bildlich vorstellen konnte.


    So war das Buch zwar sehr unterhaltsam, doch so ganz für sich gewinnen konnte es mich leider nicht!


    Wahrscheinlich hatte ich hier etwas anderes erwartet und bin mit den falschen Vorstellungen an die Geschichte herangetreten. So vergebe ich sehr gern 3 von 5 Sternen.

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    milkysilvermoons avatar
    milkysilvermoonvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein unterhaltsamer Roman, bei dem vor allem Geschichtsfans und New-York-Liebhaber auf ihre Kosten kommen
    Luisas letzter Wille

    Dresden im Jahr 1945: Während der Bombennächte kommt Werner Zilch, kurz Wern, zur Welt. Seine Mutter Luisa ist schwer verletzt und stirbt direkt nach der Geburt. Ihr letzter Wille ist es, dass das Kind in Sicherheit gebracht wird. Sie ist überzeugt: Er ist der Letzte von ihnen. Rund 25 Jahre später verliebt sich Wern, der im Alter von drei Jahren adoptiert wurde, in New York in die schöne Rebecca Lynch, eine Kunstmalerin und der Spross einer reichen Familie. Die Liebe der beiden scheint voller Leidenschaft. Doch mit einem Mal bricht Rebecca den Kontakt zu ihm ab - ohne eine Erklärung. Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen.

    „Der Letzte von uns“ von Adélaïde de Clermont-Tonnerre ist ein Roman über Geheimnisse und bewegende Ereignisse.

    Meine Meinung:
    Es gibt mehrere Erzählstränge, die sich abwechseln. Zum Teil findet die Handlung im Deutschland der 1940er-Jahre statt. Der andere Teil, der in den USA Ende der 1960er- und in den 1970er-Jahren spielt, wird erzählt aus der Ich-Perspektive aus der Sicht von Wern. Auch gibt es einige Ortswechsel. Diesen Aufbau finde ich gut gelungen.

    Der Erzählstil ist sehr flüssig und angenehm. Die Sprache ist klar und anschaulich. Es fiel mir nicht schwer, in die Geschichte einzutauchen. Trotz der recht hohen Seitenzahl ließ sich der Roman schnell lesen.

    Während mich die Schilderungen aus den 1940er-Jahren begeistern konnten, bin ich mit dem erwachsenen Wern und seiner Angebeteten Rebecca nicht so recht warmgeworden. Beide Protagonisten sind durchaus reizvoll angelegt. Allerdings gelang es mir nicht so gut, ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen. Beide blieben etwas blass und fremd. Sie waren mir nicht so sympathisch wie erhofft.

    Trotz der unterschiedlichen Erzählstränge und einiger Zeitsprünge ist die Handlung äußerst schlüssig und wirkt authentisch. Die Geschichte bietet Spannung und ist kurzweilig. Stück für Stück werden Geheimnisse, Lügen und Verrat enthüllt. Vor allem die dramatischen Umstände von Werners Geburt und die folgenden Ereignisse während des Zweiten Weltkriegs und danach konnten mich bewegen.

    Das Cover gefällt mir außerordentlich gut. Der Titel ist treffend gewählt und macht neugierig.

    Mein Fazit:
    „Der Letzte von uns“ von Adélaïde de Clermont-Tonnerre ist ein unterhaltsamer Roman, bei dem vor allem Geschichtsfans und New-York-Liebhaber auf ihre Kosten kommen.

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    tardyvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Leider nicht ganz authentisch
    Der letzte von uns

    1944. Die letzten Bombennächte in Dresden. Luisa bringt dort ihren Sohn Werner zur Welt und stirbt an den Folgen der Geburt.

    1970. Manhattan. Der junge Wern ist unsterblich in Rebecca verliebt. Tochter einer angesehenen und reichen New Yorker Familie. Als Rebecca ohne Vorwarnung einfach die Beziehung beendet, ist Wern wie am Boden zerstört und beginnt zu fragen, warum? Er erfährt eine Wahrheit, die sein Leben für immer verändert.

    Das ansprechende Cover und die spannende Leseprobe hatten mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Die angenehme Schreibweise sorgt dafür, dass man es in einem Rutsch lesen möchte, was ich auch getan habe. Die ständigen Perspektivenwechsel bringen zwar Spannung und ziehen den Leser in einen Sog. Aber leider war es das dann auch schon. Die Charaktere bleiben ziemlich farblos und wirken fast alle auf mich nicht immer authentisch. Ich habe mich mehrmals gefragt, warum sich manche der Protagonisten so seltsam verhalten haben. Warum nicht einfach mal etwas, was unklar ist, direkt ansprechen? Warum gibt man sich als jemand anders aus, noch dazu als jemand, der vom Charakter her böse ist? Ich konnte es nicht nachvollziehen. Auch ein großer Zeitsprung in der Gegenwart war für mich nicht sofort erkennbar. Was ist in dieser Zeit passiert? Warum wurde nicht darauf eingegangen? Ich hatte große Probleme mit den Protagonisten mitzufühlen, es herrschte eine zu große Distanz, um sich wirklich auf die Geschichte einzulassen. Sehr schade, denn das Potential war da.

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    abetterways avatar
    abetterwayvor 5 Monaten
    Der Letzte von uns

    Inhalt:
    "Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen.
    Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen."

    Meinung:
    Das Cover ist sehr stark und durch den Klapptext werden Erwartungen sehr hoch geschraubt.
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und schön zu lesen. Die Spannung ist am Anfang hoch, fällt dann ab und wird zum Schluss nochmal hochgeschraubt.
    Die Geschichte spielt in zwei Zeiten. Wobei mir die Erzählungen des Krieges autehntischer vorkommen als die Erzählungen aus den 70er Jahren.
    Die Geschichte zwischen Rebecca und Werner ist mir zu weit weg. zu unrealistisch. Rebecca verschwindet und tauscht wieder auf. Werner ist blind vor Liebe.
    Ich konnte mit der Geschichte nicht wirklich warm werden, nachdem zu Werner und Rebecca keine Verbindung herstellen konnte.

    Fazit:
    Ich habe mir mehr erwartet von diesem buch. Leider.

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    winniehexs avatar
    winniehexvor 5 Monaten
    Eine Zeit die man nicht vergessen darf

    Dresden 1945, die Bomben fallen aus dem Himmel. Die hochschwangere und schwer verletzte Luisa schleppt sich zur einer Auffangstation vom Roten Kreuz, dort bringt Sie in den letzten Atemzügen ihren Sohn zur Welt. Luisa bitte den helfenden Arzt ihren Sohn in Sicherheit zu bringen, denn er ist der letzte von Ihnen. 25 Jahre später in den USA/Manhattan lebt Werner der sich kurz nur Wern nennt. Er ist ein aufsteigender Unternehmer und möchte bald seine Freundin Rebecca heiraten. Das Mädchen stammt aus reichen Hause und freut schon sehr auf die Hochzeit, bis Sie eines Tages ohne jeglichen Grund mit Wern den Kontakt abbricht, da bleibt die Frage nach dem „Warum“?

     Eine sehr rührende Geschichte, man kehrt immer wieder in die Kriegszeit und erlebt die Zeit mit Luisa. Dann wird die Perspektive wieder auf die Gegenwart gelenkt und man kommt dem Geheimnis wieder ein ganzes Stück näher. Ich fand das Buch wirklich großartig, es gab nie Langweile und man konnte alles gut nachvollziehen. Man darf nicht vergessen, dass es sich hierbei auch um eine Liebesgeschichte handelt, anderseits ist das eigentlich Thema wirklich gut und regt zum Nachdenken an. Deswegen von mir eine klare Leseempfehlung.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    „Der Stoff, aus dem eine Saga gemacht ist!“ Elle

    Während der Bombennächte in Dresden bringt die schwer verwundete Luisa ihren Sohn zur Welt. Kurz darauf stirbt sie. Ihr letzter Wunsch ist es, ihn in Sicherheit zu wissen, denn sie ahnt: Er ist der Letzte von ihnen. 
    Manhattan, fünfundzwanzig Jahre später. Wern ist jung, ambitioniert und unsterblich in Rebecca verliebt, enfant terrible und Tochter einer reichen New Yorker Familie. Die beiden verbindet eine außergewöhnliche Liebe: leidenschaftlich, inspirierend und bedingungslos, so zumindest scheint es. Doch plötzlich bricht Rebecca ohne weitere Erklärungen den Kontakt zu ihm ab. Und Wern muss sich einer schmerzhaften Wahrheit stellen. 

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    Hier zur Leseprobe: http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783352009082.pdf 

    Über Adélaïde de Clermont-Tonnerre 
    Adélaïde de Clermont-Tonnerre, 1976 in Neuilly-sur-Seine geboren, ist Journalistin und Autorin. Ihr Roman »Der Letzte von uns« erhielt 2016 einen der renommiertesten Literaturpreise Frankreichs, den Grand Prix du Roman de l´Académie Française.


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