Adalbert Seipolt Die Ente seiner Eminenz

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Inhaltsangabe zu „Die Ente seiner Eminenz“ von Adalbert Seipolt

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  • Kurzweilige Literatur aus den 50er Jahren

    Die Ente seiner Eminenz

    ManuelaBe

    10. June 2017 um 23:27

    Letztens fiel mir ein Buch in die Hände das sich schon vom Einband her interessant anhörte "Neun Geschichten von heiligmäßigen und mäßigheiligen Leuten, erzählt von Adalbert Seipolt". Da mir solche Wortspielereien gefallen warf ich erst einmal einen Blick auf die Beschreibung im Inneren des Buches.Der Autor schildert in diesem Buch kleine Anekdoten rund um die Kirche und hält damit in ironischer Weise den Spiegel vor.Einzelne menschliche Schwächen werden vorgstellt und auf nette Weise präsentiert. ~~Der Autor~~ Dafür habe ich mal ins Internet geschaut und konnte folgende Daten finden (nachzulesen unter home.vrweb.de/pfarrei.ruhmannsfelden/seipolt.htm).Geboren wurde er im Jahr 1929 in Breslau und legte 1949 die Profess ab, 1953 wurde er zum Priester geweiht ist Gymnasiallehrer für Deutsch, Griechisch und Geschichte und war bis 2005 Prior der Abtei Meppen. Die Gesamtauflage seiner Bücher ist über eine Million und sie wurden in sieben Sprachen (Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Japanisch, Flämisch, Tschechisch) übersetzt. ~~Das Buch~~ Das Buch selber ist 1959 im Echter Verlag Würzburg erschienen und es hat 169 Seiten.Die Geschichten selber sind mit einer gehörigen Portion Ironie gespickt und man muss auch schon mal zwischen den Zeilen lesen. Die Sprache selber ist einfach und bodenständig ohne komplizierte Wendungen.So erzählt z. Bsp. die erste Geschichte von den Nöten eines Nonnenklosters welches ein Darlehen zurückzahlen muss. Einige der Nonnen versuchen ihr Glück im Toto und erleben beim Tippen die höchsten Nöte, zum Schluss ergeben sich überraschende Wendungen welche mich immer wieder schmunzeln ließen. Das gleiche gilt für die anderen Geschichten, es geht meist um Geistliche oder ihre Schäfchen in Gewissenskonflikten in alltäglichen Situationen und wie sie versuchen mit List und Einfallsreichtum diese Konflikte mit den herrschenden Regeln der Kirche in Einklang zu bringen. Es erinnert ein wenig an Don Camillo und seine Nöte mit dem Herrn.Desweiteren enthält das Buch auch Geschichten darüber wie den lieben Mitmenschen der moralische Spiegel vorgehalten wird und wie ihnen ihre Fehler ausgetrieben werden.Die Geschichten enden meist überraschend und nicht ganz alltäglich.Illustriert wurden die Geschichten von Polykarp Uehlein mit einfachen Schwarz/Weiss Strichzeichnungen, die in ihrer schlichten Art gut zum Text passen. ~~Mein Fazit~~ Ein kleines vergnügliches Buch das geeignet ist es mal während einer Tasse Kaffee in einer kurzen Pause zu lesen. Die Geschichten sind nicht zu lang, so dass man sich nicht daran festbeissen kann und die Thematik ist auch nicht so schwer, dass es sich nur langweilig lesen lässt.

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