Adalbert Stifter

 3,5 Sterne bei 219 Bewertungen
Autor von Bergkristall, Brigitta und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Adalbert Stifter

Adalbert Stifter wurde 1805 in Oberplan (Böhmen) als Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers geboren. Nach der Gymnasialzeit studierte er in Wien Rechtswissenschaften. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst als Privatlehrer. Nachdem ihm die Veröffentlichung der Erzählungen »Der Condor« und »Feldblumen« erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück und wurde zum Schulrat ernannt, 1853 dann zum Konservator für Oberösterreich bestellt. 1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er am 28. Januar 1868 in Linz.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Der Bergkristall (ISBN: 9783746259451)

Der Bergkristall

Erscheint am 01.09.2021 als Hardcover bei St. Benno.
Cover des Buches Bergkristall (ISBN: 9783855815807)

Bergkristall

Erscheint am 01.09.2021 als Hardcover bei Bohem Press.

Alle Bücher von Adalbert Stifter

Cover des Buches Bergkristall (ISBN: 9783458178132)

Bergkristall

 (38)
Erschienen am 09.09.2019
Cover des Buches Der Nachsommer (ISBN: 9783423146241)

Der Nachsommer

 (28)
Erschienen am 08.12.2017
Cover des Buches Der Hochwald (ISBN: 9783899195026)

Der Hochwald

 (16)
Erschienen am 01.05.2018
Cover des Buches Granit (ISBN: 9783150076026)

Granit

 (8)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Brigitta und andere Erzählungen (ISBN: 9783717513865)

Brigitta und andere Erzählungen

 (4)
Erschienen am 01.07.1967
Cover des Buches Bergkristall (ISBN: 9783104011943)

Bergkristall

 (4)
Erschienen am 11.11.2010
Cover des Buches Witiko (ISBN: 9783423139540)

Witiko

 (4)
Erschienen am 01.01.2011

Neue Rezensionen zu Adalbert Stifter

Cover des Buches Brigitta (ISBN: 9783842412613)shadowpercys avatar

Rezension zu "Brigitta" von Adalbert Stifter

Interessant
shadowpercyvor 3 Monaten

Der Anfang des Buches war mir ein bisschen zu langatmig, da wir mit Informationen über den Erzähler überschüttet wurden, die nicht wirklich viel zur eigentlichen Geschichte und zum Konflikt im Buch beitragen.
Das Buch ist meiner Meinung nach besser zum anhören als zu lesen, da es eine recht ruhige Atmosphäre vermittelt.
Das Ende war in gewisser Weise vorhersehbar, jedoch was es interessant es zu lesen

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Cover des Buches Bergkristall (ISBN: 9783825151942)Seelensplitters avatar

Rezension zu "Bergkristall" von Adalbert Stifter

Neuauflage
Seelensplittervor 10 Monaten

Meine Meinung zum Kinderbuch:

Bergkristall


Inhalt in meinen Worten:

In der Geschichte des Bergkristalls geht es um zwei Geschwisterkinder, die sich an Heilig Abend fürchterlich verlaufen und wo es nicht sicher ist, ob sie zurückfinden werden. Doch davor geschah ganz viel in zwei Dörfern. Denn es geht darum das zwei Dörfer dank einer Hochzeit irgendwie verbunden sind, aber sich keiner wirklich richtig wohl fühlt. Wie geht man damit um? Ganz einfach, man geht seinen Weg, bis die Kinder verschwinden und man sich riesig Sorgen macht. 

Wird es ein Weihnachtliches Wunder geben?


Wie ich das Gelesene empfinde:

Die Geschichte ist nicht im modernen Deutsch geschrieben, sondern ich merkte der Geschichte ihre Zeit an. Das fand ich aber total angenehm, denn mit Sprache kann man seitjeher wunderbar spielen. Sicherlich ist es so, das die Geschichte nicht neu ist und immer wieder werden ähnliche Geschichten geschrieben, dennoch hat diese Geschichte ihre ganz besondere Aussage. Nämlich wie tief Zusammenhalt gehen kann, gerade wenn es aussichtslos aussieht, kann es Rettung geben, man muss die Augen und Ohren eben gut offen halten. 


Die Sprache:

Wie schon erwähnt, ist die Sprache nicht die mordernste, aber dafür eben in der alten Sprache die man noch vor 50/60 Jahren sprach, so gab es auch Worte, die ich selbst noch nicht so gehört habe, oder eher sehr selten. Genau das macht auch den Charme dieser Geschichte aus. 


Weihnachten:

Erst am Ende der Geschichte war mir bewusst, das es um eine Weihnachtsgeschichte geht, davor war es eine alle Jahreszeitengeschichte und von einem, der sich eine Frau aus einem anderen Dorf suchte und somit war die Familie nicht hier und nicht dort richtig zu Hause. Denn die Dörfer lagen beide in einem Tal und dazwischen war ein Berg. Doch kein Problem, man kann den Weg gut gehen, so auch die zwei Kinder, um die es in dieser Geschichte geht, nur mit dem einen Tag, wo sie zu Oma und Opa gehen wollten, rechnete keiner, das die Kinder erst einmal verschwinden. 

Doch wie es zu Weihnachten ist, es muss in einer Form gut ausgehen, sonst wäre es kein Weihnachten. 


Charaktere:

Die Geschichte geht vor allem um diese beiden Kinder, und doch waren sie fremd, denn es ist eine an sich kurze Geschichte, die mir aber aufzeigt, es gibt immer einen Weg, zumindest finden die Beiden ihren Weg. 


Spannung:

Am Anfang wusste ich nicht wohin mich diese Geschichte führen mag, deswegen war ich schon gespannt, doch so richtig große Spannung blieb aus, weil für mich einfach klar war, in einem Kinderbuch, das auch noch zu Weihnachten spielt, kann nichts schlimmeres geschehen. 


Illustrationen:

Ich finde die Zeichnungen dem Stil der Sprache sehr gut angepasst. Die Zeichnungen wirken gekörnt, aber zeigen wirklich in jedem Bild etwas einzigartiges, so wie es früher Kinderbücher getan haben. 

Hier ist also ein ganz großer toller Punkt vorhanden. 


Empfehlung:

Ein Kinderbuch, das ich nicht nur zu und an Weihnachten empfehlen kann, sondern immer dann, wenn man gerade ein kleines Wunder benötigt. Tolle Bilder unterstreichen das Gelesene, so das man gut in die Geschichte eintauchen kann. 

Am besten setzt ihr euch mit eurem Kind oder Enkelkind auf das Sofa und lest diese Kindergeschichte vor und anhand der Bilder wissen die Kleinen direkt wo sie sind. 


Bewertung:

Ich gebe dem Buch vier Sterne. Einfach weil es nicht so ganz das typische Weihnachtsbuch war. 

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Cover des Buches Liebespost (ISBN: 9783701714254)Gundolfs avatar

Rezension zu "Liebespost" von Adalbert Stifter

Ergänzung zum Prosawerk
Gundolfvor einem Jahr

Stifter ist für seine Prosa bekannt. Für die beiden Romane, mehr aber für seine Novellen und Erzählungen, von denen die Bunten Steine wohl die bekannteste Sammlung ist.


Das Buch "Liebespost", vom österreichischen Residenz Verlag herausgegeben, enthält Briefe Stifters, konkret, wie schon der Titel sagt, Liebesbriefe.


Ich finde es immer interessant, Texte eines Autors oder Autorin zu lesen, die nicht zum allgemein bekannten Werk gehören, die entweder posthum veröffentlicht wurden, aus Tagebuchaufzeichnungen und anderen Notizen stammen, oder eben Briefe. Oft tritt einem ein anderer Mensch entgegen, wie das auch in den Briefen Stifters der Fall ist.


Die Briefe Stifters sind eine nicht nur sinnvolle, sondern überaus bereichernde und interessante Ergänzung zum großen Prosawerk des Dichters. Zwar ist dieses Buch gewiss nur für Stifter-Liebhaber von Interesse, doch ist klar, dass alle, die das Prosawerk von Adalbert Stifter schätzen, auch dieses Buch in ihre Sammlung aufnehmen sollten.


Ein Dank an den Verlag, dass er ein solches Buch herausgibt, das zwar literarisch und literaturhistorisch wertvoll ist, aber sicher nicht zum "Mainstream" der Lesewelt zählt.

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Gespräche aus der Community

Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Als zweite Leserunde im Dezember lesen wir "Bergkristall" von Adalbert Stifter. Es ist eine kurze Erzählung, in meiner Ausgabe ohne Kapitel, in meiner E-Book-Version aber schon. Ich habe jetzt mal die Sätze zur Einteilung hingeschrieben.

Die Leserunde beginnt am 15. Dezember! Viel Spaß!
113 Beiträge
Schmiesens avatar
Letzter Beitrag von  Schmiesenvor 3 Jahren
Kenne ich auch aus den Erzählungen meiner Oma :)

Zusätzliche Informationen

Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Österreich) geboren.

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