Adalbert Stifter

 3.5 Sterne bei 214 Bewertungen
Autor von Bergkristall, Brigitta und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Adalbert Stifter

Adalbert Stifter wurde 1805 in Oberplan (Böhmen) als Sohn eines Leinewebers und Flachshändlers geboren. Nach der Gymnasialzeit studierte er in Wien Rechtswissenschaften. Seinen Lebensunterhalt verdiente er zunächst als Privatlehrer. Nachdem ihm die Veröffentlichung der Erzählungen »Der Condor« und »Feldblumen« erste Erfolge gebracht hatte, lebte er bis 1850 als freier Schriftsteller. Nach den Märzunruhen von 1848 in Wien zog sich Stifter nach Linz zurück und wurde zum Schulrat ernannt, 1853 dann zum Konservator für Oberösterreich bestellt. 1865 trat Stifter, wohl seit 1863 unheilbar erkrankt, in den Ruhestand. Nach einem Selbstmordversuch starb er am 28. Januar 1868 in Linz.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Granit

Neu erschienen am 15.06.2020 als Hardcover bei Morsak.

Bergkristall

Erscheint am 25.08.2020 als Hardcover bei Urachhaus.

Bergkristall

Erscheint am 25.09.2020 als Hardcover bei Reclam, Philipp.

Bergkristall

Erscheint am 01.10.2020 als Hardcover bei Bohem Press.

Alle Bücher von Adalbert Stifter

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Cover des Buches Bergkristall9783458178132

Bergkristall

 (37)
Erschienen am 09.09.2019
Cover des Buches Der Nachsommer9783423146241

Der Nachsommer

 (28)
Erschienen am 08.12.2017
Cover des Buches Der Hochwald9783899195026

Der Hochwald

 (16)
Erschienen am 01.05.2018
Cover des Buches Granit9783150076026

Granit

 (8)
Erschienen am 01.01.1986
Cover des Buches Brigitta und andere Erzählungen9783717513865

Brigitta und andere Erzählungen

 (4)
Erschienen am 01.07.1967
Cover des Buches Bergkristall9783104011943

Bergkristall

 (4)
Erschienen am 11.11.2010
Cover des Buches Witiko9783423139540

Witiko

 (4)
Erschienen am 01.01.2011

Neue Rezensionen zu Adalbert Stifter

Neu

Rezension zu "Liebespost" von Adalbert Stifter

Ergänzung zum Prosawerk
Gundolfvor 5 Monaten

Stifter ist für seine Prosa bekannt. Für die beiden Romane, mehr aber für seine Novellen und Erzählungen, von denen die Bunten Steine wohl die bekannteste Sammlung ist.


Das Buch "Liebespost", vom österreichischen Residenz Verlag herausgegeben, enthält Briefe Stifters, konkret, wie schon der Titel sagt, Liebesbriefe.


Ich finde es immer interessant, Texte eines Autors oder Autorin zu lesen, die nicht zum allgemein bekannten Werk gehören, die entweder posthum veröffentlicht wurden, aus Tagebuchaufzeichnungen und anderen Notizen stammen, oder eben Briefe. Oft tritt einem ein anderer Mensch entgegen, wie das auch in den Briefen Stifters der Fall ist.


Die Briefe Stifters sind eine nicht nur sinnvolle, sondern überaus bereichernde und interessante Ergänzung zum großen Prosawerk des Dichters. Zwar ist dieses Buch gewiss nur für Stifter-Liebhaber von Interesse, doch ist klar, dass alle, die das Prosawerk von Adalbert Stifter schätzen, auch dieses Buch in ihre Sammlung aufnehmen sollten.


Ein Dank an den Verlag, dass er ein solches Buch herausgibt, das zwar literarisch und literaturhistorisch wertvoll ist, aber sicher nicht zum "Mainstream" der Lesewelt zählt.

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Rezension zu "Der Nachsommer" von Adalbert Stifter

Nachwort
glowinggloomvor 5 Monaten

Um nicht von vornherein an diesem Roman zu verzweifeln, empfiehlt es sich, zuerst das Nachwort zu lesen. Dort erfährt man von Stifters Weltekel, einer Wirklichkeitsflucht, der Entwicklung eines idealen Menschentums durch Ästhetisierung des Lebens, dem Streben nach Konfliktfreiheit, einer unendlich beruhigten, auf Stillstand zulaufenden Erzählbewegung. Ohne Kenntnisse des Weltbildes und des literarischen Konzeptes des Autors, kann man diesen hochgradig redundanten, unglaublich langweiligen und abstoßenden Eskapismus für Besserverdienende schwerlich über 700 Seiten ertragen.

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Rezension zu "Der Heilige Abend (Insel-Bücherei Nr. 518)" von Adalbert Stifter

Vom Verlaufen zweier Geschwister
Orishavor einem Jahr

Unsere Klassiker-Runde im Dezember führte mich zu Adalbert Stifters "Der heilige Abend", besser bekannt unter dem Namen "Bergkristall".

Zwei Dörfer in den Bergen: Gschaid und Millsdorf. Eine Familie, die aus beiden Orten stammt. Am heiligen Abend machen sich Konrad und Sanne, die Kinder des Gschaid'er Schusters, auf den Weg zu ihren Großeltern nach Millsdorf. Dort angekommen, muss es ganz schnell gehen, denn der Schnee bricht über die Gegend ein. Als beide Kinder sich auf den Rückweg machen, beginnen sie sich im Schnee zu verlaufen.

Stifters Erzählung stammt aus dem Jahr 1845 und beginnt mit einer langen Beschreibung der Orte Gschaid und Millsdorf sowie der umliegenden Berglandschaft. Das mag nun sehr romantisch und schön klingen, doch leider ist die Beschreibung derart langatmig, dass ich das kurze Büchlein schon zur Seite legen wollte, denn Stifter kam und kam nicht zum Punkt. Als die eigentliche Geschichte - das Verlaufen der Geschwister Konrad und Sanne - begann, konnte mich Stifter etwas mehr abholen, wenn auch nicht komplett. Denn die Geschichte ist bieder und verliert sich im Detail, ohne dass einem die Charaktere dabei ans Herz wachsen würden und das ist schade.

Fazit: Stifter gilt zu Recht als Meister der biedermeierlichen Naturdarstellung, wie es auf wikipedia heißt. Wer lange Naturbeschreibungen mag, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Allen anderen sei vom Buch abgeraten.




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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Bergkristallundefined
Herzlich willkommen zu einer weiteren Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Als zweite Leserunde im Dezember lesen wir "Bergkristall" von Adalbert Stifter. Es ist eine kurze Erzählung, in meiner Ausgabe ohne Kapitel, in meiner E-Book-Version aber schon. Ich habe jetzt mal die Sätze zur Einteilung hingeschrieben.

Die Leserunde beginnt am 15. Dezember! Viel Spaß!
114 Beiträge
Letzter Beitrag von  Schmiesenvor 2 Jahren
Kenne ich auch aus den Erzählungen meiner Oma :)

Zusätzliche Informationen

Adalbert Stifter wurde am 23. Oktober 1805 in Oberplan (Österreich) geboren.

Community-Statistik

in 352 Bibliotheken

auf 9 Wunschlisten

von 12 Lesern aktuell gelesen

von 4 Lesern gefolgt

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