Okay also… ich hätte wirklich nicht gedacht, dass mich Wisteria nochmal so abholt – aber wow. 🥺
Nach Belladonna und Foxglove war ich ja ehrlich gesagt immer ein bisschen hin- und hergerissen mit dem Schreibstil. Aber diesmal? Ich weiß nicht, ob Adalyn Grace anders geschrieben hat oder ob ich mich einfach endlich daran gewöhnt habe – aber ich habe ihn dieses Mal richtig geliebt. Alles hat sich runder angefühlt, emotionaler und irgendwie natürlicher.
Dass das Buch aus Blythes Sicht erzählt wird, war für mich ein riesiger Pluspunkt. Ich mochte sie schon vorher, aber hier lernt man sie wirklich kennen – ihre Unsicherheiten, ihre Stärke, ihre Sturheit. Und ihre Dynamik mit Aris. Einfach Gold. Wirklich. Ihre Gespräche waren teilweise so witzig, dieses ständige Necken, diese Spannung zwischen ihnen – das hat dem ganzen Buch eine unerwartete Leichtigkeit gegeben, obwohl die Themen ja eigentlich ziemlich schwer sind. Gerade dieses Enemies-to-Lovers-Knistern hat so viel Spaß gemacht.
Trotzdem verliert die Geschichte nie ihre düstere, magische Atmosphäre. Das Worldbuilding mit Tod, Schicksal und den übernatürlichen Kräften wird nochmal emotional vertieft, besonders durch Blythes eigene Entwicklung. Man merkt, wie alles auf das große Finale zuläuft.
Und dieses Ende… ich musste wirklich weinen. Es war nicht nur traurig, sondern auf diese bittersüße Art schön. So ein Abschluss, der weh tut, aber sich gleichzeitig richtig anfühlt. Voller Liebe, Verlust und Hoffnung.
Für mich war Wisteria definitiv mein liebster Band der Reihe. Emotionaler, witziger, leichter – und trotzdem tiefgehend. Ein wirklich schöner Abschluss. 💜

























