Null

von Adam Fawer 
4,1 Sterne bei210 Bewertungen
Null
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buecherwurmlands avatar

Null ist ein rasanter Thriller mit wissenschaftlichem Charakter, der aber etwas ins übersinnliche abdriftet und zu viel auf einmal will.

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Wissenschaft und Thriller als spannendes, packendes Buch.

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Inhaltsangabe zu "Null"

Die Wahrscheinlichkeit des Todes. David Caine führt ein gefährliches Doppelleben. Tagsüber begeistert er seine Studenten für Quantenphysik und Wahrscheinlichkeitsrechnung, nachts taucht er ab in die Welt der Pokerclubs in Manhattan. Der brillante Mathematiker kann in Sekundenschnelle die Gewinnchancen seiner Mitspieler berechnen. Doch eines Nachts unterläuft ihm ein Fehler, und sein Leben gerät außer Kontrolle. Eine atemberaubende Jagd beginnt, bei der David Caine nicht nur um sein Leben fürchten muss, sondern auch um seinen Verstand. «Ein Wissenschaftsthriller mit Drive.» (Spiegel)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499256486
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:585 Seiten
Verlag:Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum:25.05.2011

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    buecherwurmlands avatar
    buecherwurmlandvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Null ist ein rasanter Thriller mit wissenschaftlichem Charakter, der aber etwas ins übersinnliche abdriftet und zu viel auf einmal will.
    Lena und Chris lesen "null" und haben geteilte Meinungen ;)

    Pokern und Wissenschaft. Statistik und Zufall. Ich würde sagen, dies sind die treffendsten Schlagworte für den Thriller "Null" von Adam Fawer. Wir lernen David Caine kennen. Er ist ein leidenschaftlicher Statistiker, Epileptiker und spielsüchtig. Genau genommen ist er Poker-Süchtig. Und genau dies wird ihm zu Verhängnis. Ein Turnier. Eine Fehlentscheidung. Plötzlich hat er Schulden bei der russischen Mafia. Noch dazu bekommt er gegen seine Epilepsie, die bisher auf keine Therapie angesprochen hat, ein experimentelles Medikament, welches ggf. Schizophrenie verursachen kann.
    Kurz nach Einnahme der ersten Medikamente rettet eine Frau ihm das Leben, welche ihm erzählt, dass diverse Geheimdienste an seinen Fersen haften. Er weiss nun nicht mehr, ob er schon im psychogenen Rausch ist oder dieser Irrsinn Realität ist.
    Er folgt dem Rat seines Bruders Jasper und spielt erstmal mit - er vertraut drauf, dass er irgendwann herausfinden wird, was real ist und was nicht. Er weiss nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist.

    Der Autor hat mit "Null" ein unfassbar gutes Buch geschrieben. Ich hab das Buch verschlungen. Durchgehende Spannung, viel Wissenschaft und bezüglich aller wichtigen Punkte (meiner Meinung nach) nicht vorhersehbar :-). Na auf jeden Fal so begeistert wie ich war hab ich das Buch gleich Chris zum Lesen gegeben - dessen Meinung lest ihr ab hier:

    Ja, Lena hat mir das Buch in der zweiten Urlaubswoche auf Kreta gegeben. Der Urlaub ist nun vorbei, das Buch gelesen und meine Meinung gefragt. Null ist ein durchaus spannender Thriller. Die Spannung ist und bleibt hoch, verschiedene Storystränge lassen es nie langweilig werden und gegen Ende werden zudem noch einige Twists aufgedeckt, die - wie Lena schon sagt - nicht vorhersehbar waren. So gesehen ist "Null" ein klasse Buch. Mir hat auch der wissenschaftliche Aspekt gut gefallen. Es werden verschiedenste Theorien aufgegriffen: von einfacher Wahrscheinlichkeitsrechnung, über Schrödingers Katze und Doppelspaltexperiment bis hin zum Laplace'schen Dämon ist alles enthalten. Und das ist meines Erachtens auch die grösste Schwäche des Buches. Es kommen fast zu viele wissenschaftliche Themen ins Spiel, um einen pseudowissenschaftlichen Hintergrund zu "erklären". Das muss nicht zwingend schlecht sein, aber ist hier fast too much. Man hat zudem ab und zu den Eindruck, dass Adam Fawer hier immer mal wieder von anderen "Grossen" abgeguckt hat, allen voran bei Schätzing. Auch das ist nicht grundsätzlich schlecht - immerhin ist der Ansatz von Fawer ein grundsätzlich anderer - aber so manchmal hatte man eben doch dieses "sowas habe ich schon mal irgendwo gelesen"-Gefühl. Hm.

    Unterm Strich: eine Leseempfehlung für "null" mit kleineren Schwächen und einem gewissen Unrealismus, den man ggf. ignorieren muss ;).

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    JohnnyLukes avatar
    JohnnyLukevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ausgewogene Mischung aus Spannung und Wissenschaft.
    Mehr als lesenswert!

    Bei diesem bei diesem Roman stimmte einfach alles! Spannend bis zur letzten Seite und dazu noch mit einer ausgewogenen Mischung von interessanten Informationen und Erzählerwechseln. Darüber hinaus sind trotz des hohen Tempos der Handlung alle Charaktere interessant und liebevoll ausgeschmückt.

    Schon recht weit am Anfang des Buches wusste ich, dass " Null" von Adam Fawer später definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher gehören würde. 
    Und so gibt es selbstverständlich von mir

    5/5 Sterne ☆☆☆☆☆

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    K
    kvelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Schon mal über das kollektive Unbewusste nachgedacht?
    Schon mal über das kollektive Unbewusste nachgedacht?

    Inhalt:
    David Caine besitzt die Gabe, dass er sehr schnell und sehr gut Wahrscheinlichkeiten berechnen kann; und er ist leidenschaftlicher Pokerspieler. So berechnet er während des Spielens anhand der aufgedeckten und verteilen Karten mit welcher Wahrscheinlichkeit seine Gegenspieler welches Blatt auf der Hand haben könnten und wie wahrscheinlich es ist, dass er gewinnen könnte. Einmal jedoch geht es schief; und plötzlich schuldet er einem Ganoven jede Menge Geld. Ab sofort hat er jede Menge Probleme am Hals; und der geldeintreibende Kreditgeber ist erst der Anfang.


    Themen des Romans:
    Wahrscheinlichkeitsberechnung, Stochastik, Zukunft vorhersagen und Zukunft beeinflussen.


    Meine Meinung:

    Als Leser sollte man eine gewisse Wissenschaftsaffinität mitbringen und nicht gleich an Flucht denken, sobald physikalische Theorien angesprochen werden.
    Aber man muss keine Angst vor solchen Themen haben, da auch für Laien verständliche Erklärungen gleich im Roman mitgeliefert werden.


    Sehr gut gefiel mir die Betrachtung zum Thema Zukunft am Beispiel vom Schachspiel:
    „Die Zukunft VORHERSAGEN kann man nicht. Aber wenn du genug über die Gegenwart weißt, kannst du die Zukunft STEUERN.“ (S. 131)


    Und so ganz nebenbei wurde eine Herleitung des Ursprungs zum „kollektiven Unbewussten“ eingeflochten.


    Während des Lesens dachte ich so manches Mal:
    Was ist denn der Unterschied zwischen Philosophie und Naturwissenschaft?
    Ich fand:
    Hier verschwindet er.


    Für mich persönlich fällt dieser Roman eher nicht in die Kategorie Thriller, aber das macht nichts, denn dies ist auf jeden Fall ein sehr, sehr spannender Roman.
    Spannend sowohl thematisch als auch inhaltlich.
    Denn bei vielen Szenenbeschreibungen fühlt man sich als Leser wie in einem actionreichen Kinofilm.

    Zielgruppe ist, denke ich, eher die männliche Leserschaft.

    Nicht ganz so gut gefallen hat mir, dass die Actionszenen zum Ende hin immer mehr Raum einnahmen und immer actiongeladener wurden, sowie die übertriebene Darstellung der in allen Belangen ach so tolle CIA-Agentin Nava.

    Aber tut diesem tollen Roman dennoch keinen Abbruch.


    Fazit: Lesenswert.


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    Andines avatar
    Andinevor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein interessanter Krimi, der Spannung mit Mathematik und ein wenig Physik kombiniert.
    Alles dreht sich um Wahrscheinlichkeiten

    David Caine, ein Mathematikgenie mit Epilepsie, nimmt an einem medizinischen Experiment teil, dass ihm eine mögliche Heilung verspricht. Statt der erhofften Heilung erhält Caine jedoch die Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen und aus einer Vielzahl möglicher Zukunftsszenarien eine auszuwählen. 
    Ein Buch, dass neben Spannung auch etwas Allgemeinwissen über Physik und Mathe vermittelt, es aber trotzdem gut schafft, nicht lehrbuchhaft zu wirken.

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    Babschas avatar
    Babschavor 4 Jahren
    Rasanter wie tiefgründiger Kracher

    David Caine, Hauptfigur des Buches, ist Professor für Statistik an der Columbia-Universität und hat zwei ganz dicke Probleme: Seine Spielsucht, die er in den Pokerrunden des nächtlichen Manhattan auslebt und die ihn an den Rand des finanziellen Ruins getrieben haben. Und seine massive Epilepsieveranlagung mit ihren täglichen grauenhaften Anfällen. Er ist ein begnadeter Zahlenmensch und Spezialist auf dem Gebiet der Wahrscheinlichkeitstheorie, wegen seiner Krankheit jedoch vom Job suspendiert. Als eines Tages ein Wissenschaftler auf ihn zukommt und ihm gutes Geld für die Teilnahme an einer klinischen Studie zur Erprobung eines neuen Psychopharmakas anbietet, fackelt er nicht lange. Und damit beginnt für ihn eine Höllenfahrt ungeahnten Ausmaßes.

    Der Roman hat alles, was man von einem echten Thriller erwartet: Interessante Hauptcharaktere, zwielichtige Wissenschaftler, durchgeknallte Elitekämpfer mit besonderen Begabungen, dubiose Geheimdienste, einen sympathischen Helden, und natürlich durchgängig rasante action. Und aus den zwischendurch immer wieder eingestreuten, aber eng mit dem Hauptthema des Buches verbundenen und damit unerlässlichen, auch für den Laien gut verständlichen Erklärungen und Visionen aus den Welten der Mathematik und der Quantenmechanik kann man sogar noch einiges lernen.

    Eine runde, spannende und gut geschriebene story. Empfehlung. 

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    simonfuns avatar
    simonfunvor 6 Jahren
    Rezension zu "Null" von Adam Fawer

    Statistisch gesehen liest du nicht mal die ersten drei Zeilen dieser Rezi, wahrscheinlich liest du noch die nächsten drei. Dass du bis zum Ende liest, steht wahrscheinlich in einer anderen Statistik. Oftmals wusste ich nicht so recht, auf was der Autor hinaus will. Die sieben Handlungsfäden trennen sich, treffen sich, verwirren sich, lösen sich. Andeutungen und geheimnisvolle Gedankenspiele ließen mich wie den Laplace'schen Dämon am Baum der Erkenntnis verweilen. Komplizierte Sachverhalte wurden gut erklärt, aber der aktive Handlungsfaden hatte ein paar Aussetzer. Zu Schluss klärt sich einiges, vor allem die Erklärung des Gestankes fand ich sehr originell. Wie auch immer - eines der besten Bücher, das ich in den letzten Monaten gelesen habe!

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    Wattebauschs avatar
    Wattebauschvor 7 Jahren
    Rezension zu "Null" von Adam Fawer

    Dieses Buch habe ich jetzt schon mehrmals angefangen zu lesen.
    Ich bin nie wirklich weit gekommen weil ich es unglaublich langweilig geschrieben finde.
    Beim letzten mal habe ich mich dann regelrecht bis zur Hälfte des Buches gequält weil ich mir dachte, irgendwann wir es schon spannend werden.
    Aber falsch gedacht. Es war auch nach der Hälfte immer noch langweilig und deshalb habe ich es jetzt endgültig aufgegeben dieses Buch zu lesen.
    Schade eigentlich...

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    einMalTees avatar
    einMalTeevor 7 Jahren
    Rezension zu "Null" von Adam Fawer

    David Caine ist zugegebenermaßen ein Pechvogel. Ein ziemlich kluger Pechvogel. Durch sein langes Studium der Statistik inklusive Wahrscheinlichkeitsrechnung ist er ein hervorragender Pokerspieler und weiß, wie seine Chancen in einem Spiel stehen könnten, zu gewinnen. Eines Abends in einem schäbigen Hinterzimmer verliert er aber sein ganzes Geld und hat mehrere tausend Dollar Schulden. Sein Gläubiger will sein Geld zurück, schnell. Und er kennt kein Pardon, seine kriminellen Handlanger wissen, wie er es zurückbekommt.
    Doch David hat auch eine Strategie, will woanders sein Geld wieder zurück erspielen. All das nützt nichts und er beschließt Testperson für ein Medikament zu werden. Damit kann er die ersten Schulden tilgen. Was er nicht ahnt, sind die Folgeerscheinungen. Diese sollen seine nächsten Tage und Wochen bestimmen. Plötzlich ist es ihm ermöglichst Teile einer möglichen Zukunft zu sehen und sie zu nutzen; eine revolutionäre Idee, an der viele zwielichtige Personen interessiert sind. Nun will nicht nur der russische Gläubiger sein Geld, sondern auch diverse Geheimdienste seine Fähigkeiten nutzen und ausnutzen.
    David hat anschließend zwei sehr wichtige Menschen um ihn herum: Seinen ehemals schizophrenen Zwillingsbruder Japser und die Geheimagentin Nava Vaner, die oft das Leben rettet, da sie extrem gut ausgebildet ist, aber auch zwischen den Fronten steht.
    Was folgt in dem mathematischen, wissenschaftlichen und physikalischen Thriller ist eine spannende Jagd vieler Leute, die hinter David her sind, der immer wieder gerade so entkommt. Dabei spickt Autor Adam Fawer viele Seiten mit ebensolchen wissenschaftlichen Erläuterungen, die keinesfalls nervig sind, sondern teils gut verständlich geschildert, das Problem erläutern, sodass der Lese-Laie auch mitkommt. Oft wird es sehr blutig und brutal, doch die packende Handlung hält den Lesefluss aufrecht. Bis auf das Ende, das ein wenig vorhersehbar ist. Es entschädigt allerdings den großen Rest und die gut 580 Seiten sind schnell weggelesen. Kurzweilig, spannend, etwas verwirrend aber gut.

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    vormis avatar
    vormivor 7 Jahren
    Rezension zu "Null" von Adam Fawer

    Leider war ich von dem Buch sehr enttäuscht.
    Ich fand es unstrukturiert, langweilig durch die langen mathematischen und physikalische Erklärungen auch langatmig.
    Die Handlung der Story war mir auch irgendwann zuviel des Guten.
    Sehr schade.

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    buchpfotes avatar
    buchpfotevor 8 Jahren
    Rezension zu "Null" von Adam Fawer

    Ein sensationelles Buch! Super spannend und mitreißend geschrieben. Allerdings sollte man sich zuvor wenigstens mit den Grundregeln des Pokerspiels vertraut gemacht haben, da sonst vieles schwer nachvollziehbar wird.

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