Adam Fletcher

 3.9 Sterne bei 101 Bewertungen
Autorenbild von Adam Fletcher (©)

Lebenslauf von Adam Fletcher

Adam Fletcher, geb. 1983 in England, hat BWL und Informatik studiert und zunächst für Unternehmen wie Microsoft gearbeitet. Da die Firmen, bei denen er angestellt war, immer kleiner wurden und er dabei immer glücklicher, blieb ihm irgendwann keine andere Wahl, als sein eigenes Unternehmen zu gründen (The Hipstery). Daneben schreibt er Blogs und Kolumnen für verschiedene Online-Medien. Sein Blog How to be German, den er zu diesem Buch erweiterte, hat über eine Million Leser angezogen. Seit 2010 lebt er in Berlin und ist ein begeisterter ehrenamtlicher Deutscher.

Alle Bücher von Adam Fletcher

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Buchformat:
Cover des Buches So sorry9783406721076

So sorry

 (10)
Erschienen am 24.10.2018
Cover des Buches Du fährst wohin?!9783548375601

Du fährst wohin?!

 (4)
Erschienen am 12.05.2017
Cover des Buches Wir können auch anders9783406683213

Wir können auch anders

 (4)
Erschienen am 30.10.2015
Cover des Buches Denglisch for Better Knowers9783548375366

Denglisch for Better Knowers

 (31)
Erschienen am 09.05.2014
Cover des Buches How to be German in 50 easy steps9783406656835

How to be German in 50 easy steps

 (2)
Erschienen am 10.07.2013

Neue Rezensionen zu Adam Fletcher

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Rezension zu "So sorry" von Adam Fletcher

Wie ticken unsere Nachbarn, die Briten?
Gwhynwhyfarvor 4 Monaten

»Das Einzige, wofür sich ein Brite nicht entschuldigt, sind wirklich bedeutende Fehltritte und größere Sünden. Wo die Bitte um Entschuldigung also wirklich angebracht wäre, sind unsere Schande und die Scham darüber so groß, dass sie niemals angesprochen werden dürfen.«


Die Briten sind unsere europäischen Nachbarn – ein etwas anderes Volk – sie fahren auf der falschen Straßenseite, messen in Fahrenheit und Meilen, kurz, sie machen alles anders als der Rest Europas. Sie sind Meister der Extrawürste – apropos Würste, die britische Küche genießt keinen guten Ruf – und nun steigen sie ganz aus Europa aus: Brexit. Mit Kopfschütteln blickt der Rest Europas über den Ärmelkanal, fragt sich, was auf der Insel derzeit abgeht. Kein Vorschlag zum Brexitabkommen wird angenommen – no, no, ist die Antwort, auf konkrete Vorschläge seitens der Briten dürfen wir wohl noch lange warten. Sorry, we`re so sorry – wir hätten euch gern bei uns behalten, liebe Nachbarn. Wir würden euch gern verstehen …


»Heilige Kühe, die niemand schlachten darf. Für uns Briten ist das der National Helth Service, äh, ich meine unser glorreiches, staatliches Gesundheitssystem. Es ist so unantastbar wie die Queen, Adele, Stephen Fry, Lady Di und die BBC. ›Die NHS kommt einer nationalen Religion Englands am nächsten‹, hat der Politiker Nigel Lawson gesagt. Ich glaube, damit meint er: Man darf ihn nicht kritisieren, er steckt voller falscher Götzenbilder und passt nicht in die moderne Welt.«


Wer sind die Briten und wie ticken sie? Sorry oder I’m so sorry, der beliebteste Satz. Einfach mal entschuldigen, ob man etwas gemacht hat oder nicht, für alles das, was man noch zu tun gedenkt … Niemanden stören, niemandem zur Last fallen, immer freundlich und höflich sein. I’m so sorry, dass ich es so formuliere, es wäre sicher eine geschliffenere Version möglich gewesen, sorry. Gesundheitssystem, Klassengesellschaft, Kameraüberwachung, britischer Humor – Banter, es gibt eine Menge zu erfahren über unsere Nachbarn. Frag mal jemanden, ob er Hilfe benötigt – natürlich braucht er keine! Dreimal fragen, dreimal ablehnen, das gehört zum Spiel. Beim vierten Mal nicht fragen, einfach anpacken – alles andere wäre jetzt unhöflich. 


»Eins habe ich in Deutschland rasch gelernt: Wenn ich fürchte, dass mir die Antwort nicht gefallen könnte, sollte ich die Frage nicht stellen. Bei uns Crumpet-Fans haben Sie das umgekehrte Problem: Sie stellen Fragen und bekommen Antworten und müssen dann zu deuten versuchen, was wir damit gemeint haben. Gar nicht fine.«


Please und thank you – wie kaufen wir ein? Nach sorry, die nächsten wichtigen Vokabeln. Danke, Danke, Danke, und nicht vergessen – sorry – wofür auch immer. Englische Höflichkeit, eine Hürde ist zu nehmen und alles was als fine bezeichnet wird, ist nicht wirklich fein. Groß Britannien, das Land der Zwischentöne, Adam Fletcher erklärt uns die Briten mit einer ordentlichen Portion britischen Humors. Bei so viel Höflichkeit und Rücksichtnahme ist folgende Tatsache nicht verwunderlich: die herbesten und obzönsten Flüche können die Briten ebenso für sich verbuchen. Adam Fletcher ist Wahlberliner, mit einer Deutschen liiert. Er blickt mit Liebe und gleichzeitigem Kopfschütteln – sorry, mit britischem Humor – auf sein Volk. Das ganze ist hinterlegt mit Vergleichstabellen (die übrigens nicht neu sind) und ein paar Grafiken. Amüsant und gut zu lesen, ein Buch, dass man vor seinem Urlaub auf den Britischen Inseln lesen sollte. Brav in Reihe aufstellen, in die öffentlichen Kameras schauen und einfach mal sorry sagen – für alles, was man in den nächsten Stunden falsch machen wird. Empfehlenswert!


Adam Fletcher, 1983 in England geboren, lebt seit 2010 in Berlin. Er hat die halbe Welt bereist, hat sich in die Deutschen verliebt und ist daher nun bereit, uns die letzten Geheimnisse der britischen Seele preiszugeben.


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Rezension zu "So sorry" von Adam Fletcher

Unterhaltsamer Blick auf die Briten
Viv29vor 9 Monaten

Adam Fletcher, ein seit Jahrzehnten in Deutschland lebender Brite, hat hier ein unterhaltsames Buch über die Briten und die Unterschiede zu den Deutschen verfaßt. Als Tochter einer englischen Mutter und als interkulturelle Trainerin war das Buch natürlich gleich doppelt interessant für mich.

Auf knapp über 200 Seiten widmet der Autor sich verschiedenen Themen. Zuerst erfahren wir Grundlegendes zur Zusammensetzung des Vereinigten Königreichs und der britischen Höflichkeitskultur. Hier zeigt sich schon der allgemeine Tenor des Buches: gut lesbar, mit einigen persönlichen Anekdoten (was mir immer sehr gut gefällt), nicht wirklich tiefgehend, aber informativ.

Im folgenden Kapitel ("Unsere Weltsicht") geht es um die kulturellen Befindlichkeiten, wie zB die indirekte Kommunikation, der teils mangelnden Realisierung, daß die Zeiten des Empire vorbei ist. Das Kapitel enthält eine richtig gute Erklärung, wie es zur Brexit-Entscheidung kommen konnte. Diese Zusammenfassung hat mir hervorragend gefallen - komplexer Sachverhalt anschaulich erklärt. Weniger gut fand ich die Erklärung der britischen sozialen Klassen. Der Autor warnt schon vor, daß er nun klischeehaft wird und diese Vorwarnung ist berechtigt. Ich fand hier seine Klischees ziemlich flach und nicht informativ. Es war so ein Abschnitt, der krampfhaft lustig sein wollte, was man ihm anmerkte. Auch später gibt es einige solcher Abschnitte, die einfach nur albern sind. Dabei kann es der Autor ganz anders, es gibt viele Stellen im Buch, die so herrlich trocken sind, in lakonischen (typisch britischen) Bemerkungen viel Wahres unterhaltsam zusammenfassen.

Weiter geht es in Kapiteln über sozialen Umgang, Humor, Essen, Sport, Freizeit und Alltag. Alles liest sich leicht, ich fand fast alles sehr treffend, habe manches in meinen interkulturellen Trainings auch schon so ähnlich erklärt. Auch hier sind Anekdoten enthalten, die weiterhin unterhaltsam sind, amüsante Betrachtungen und Vergleiche zwischen deutscher und britischer Kultur, die ich treffend und teils sehr witzig fand. Es wird aber gerade in den letzten beiden Kapiteln dann zunehmend flacher und die zweite Hälfte des Buches hat mir insgesamt weniger gut gefallen als die erste. Informationsvermittlung im locker-trockenen Stil gefällt mir besser als platte Kalauer.

Aufgelockert wird das Buch durch einige Bilder und Diagramme. Die sind in Ordnung, aber nicht wirklich witzig oder informativ. Das Buch wäre größtenteils ohne sie recht gut ausgekommen. Eine mehrseitige Tabelle darüber, was die Briten sagen und was sie damit meinen, kursiert schon seit 20 Jahren im Internet (worauf der Autor in einer Fußnote auch hinweist) und wirkte für mich ein wenig wie Seitenschinderei.

Insgesamt kann man sich hier auf angenehme Art über die britische Kultur informieren, manche Erklärung für die kulturellen Unterschiede finden und sich einen gut lesbaren Text zu Gemüte führen.

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Rezension zu "Du fährst wohin?!" von Adam Fletcher

Du fährst wohin
Buchmomentvor einem Jahr

Dieses Buch nimmt den Leser mit an Orte, von denen man nicht einmal wusste, dass sie existieren (z. B. Liberland) oder die wahrscheinlich kaum ein Mensch freiwillig besuchen würde (z. B. Tschernobyl). Dabei handelt es sich aber keinesfalls um einen weiteren langweiligen Reisebericht. Adam Fletcher hat einen so humorvollen Schreibstil, dass da gar kein Raum für Langeweile ist.

Auf seinen Reisen trifft er so einige merkwürdige Menschen und durchlebt viele nervenaufreibende und ungewohnte Situationen.

Abgesehen von dieser unterhaltsamen Seite des Buches, regt es aber auch etwas zum Nachdenken an. Die vorletzte Reise im Buch geht in seine Heimatstadt in England, während der er feststellt, dass seine vielen Reisen auch eine Art Selbstfindungstrip waren. Er erkennt aber auch, dass es für eine solche Selbstfindung gar nicht die Besuche in fernen, unbekannten Länder sein müssen. Sich selbst besser kennenlernen und den eigenen Horizont zu erweitern, funktioniert genauso gut im näheren Umfeld. Manchmal muss nur ein Wenig den Blickwinkel ändern.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Meinungsfreiheit!undefined

LovelyBooks Challenge 2018 „Sachbücher & Ratgeber“


  • Du interessierst dich für historische Zeitreisen?
  • Du entdeckst immer wieder spannende, naturwissenschaftliche Publikationen?
  •  Du stöberst gerne wahre Schätze zu politischen oder skurrilen Themen auf?
  •  Oder bevorzugst du Bücher über Tiere, genussvolles Erleben, Kreativität?

Dann lass uns doch an deinen Entdeckungen teilhaben!
Wir freuen uns auf deine Vorstellungen und Tipps, tauschen uns gerne mit dir aus.
Stelle dich der Herausforderung und mach einfach mit!

Und so bist du dabei:

  1. Du meldest dich hier im Thread an und erstellst einen Sammelbeitrag. Dieser kann von dir jederzeit verändert bzw. aktualisiert werden.
  2. Die Challenge dauert von 1.1.2018 bis 31.12.2018. Du kannst jederzeit einsteigen.
  3. Schreibe zu jedem Buch eine Rezension und ordne diese dem jeweiligen Bereich zu. Verlinke bitte deine Rezension in deinem Sammelbeitrag, nur so kann am Ende des Jahres ermittelt werden, ob du die Challenge geschafft hast.

Ziel der Challenge: 12 Bücher in 12 Monaten aus mindestens 3 unterschiedlichen Bereichen zu lesen und zu rezensieren.


Es ist egal, ob du Sachbücher oder Ratgeber liest. Diese können in diversen Formaten (Hörbuch, E-book, Print) vorgestellt werden. Wichtig ist, dass das jeweilige Buch vom Verlag bzw. Lovelybooks als Sachbuch/Ratgeber/Biographie geführt wird.


Primär sollte natürlich der Gedanke zählen, sich auszutauschen oder neue Bücher kennenzulernen. Doch was wäre eine Challenge ohne Gewinn!


Und das kannst du gewinnen:

Natürlich ein Buchpaket von LovelyBooks – dieses wird unter allen Teilnehmerinnen bzw. Teilnehmern verlost, die das Ziel der Challenge geschafft haben.


In eigener Sache: Ich wünsche mir eine Challenge, in der wir respektvoll miteinander umgehen, in der wir die Meinung der anderen akzeptieren (wenn wir sie auch nicht immer teilen werden) und in der wir auch bei hitzigen Diskussionen immer wieder zu einem Konsens finden – „Meinungsfreiheit“ soll hier selbstverständlich sein.


Ich freue mich, wenn du dabei bist.


Ambermoon

annlu

ban-aislingeach

beerenbuecher

Bellis-Perennis

Buchraettin

c_awards_ya_sin

Ceciliasophie

DieBerta

Durga 108

ech

fasersprosse

Federfee

Filzblume

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Igelmanu66

Knigaljub

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Merijan

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Nele75

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Sikal

StefanieFreigericht

Talathiel

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wandablue


 

 

1910 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten / How to be German in 50 easy stepsundefined


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LIVESTREAM-GEWINNSPIEL WÄHREND DER LESUNG:


RTet unseren Livestreamtweet & hüpft so in den Lostopf für eines von zehn unterhaltsamen Goodies aus Adams Store "The Hipstery"!
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Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten

Frühstücke ausgiebig, buche deine Urlaube bis 2017, zieh dir was Vernünftiges an und gehorche dem roten Ampelmann! Deutschland ist ein herrliches Land, und Adam Fletcher macht es jedem kinderleicht, sich hier zurechtzufinden. 
In 50 einfachen Schritten gibt er eine gründliche Anleitung, wie man ein waschechter Deutscher wird: Pflichtlektüre für alle little foreigners wie für all diejenigen Deutschen, die ihr eigenes Land immer noch nicht so ganz verstanden haben. Wir lernen, warum die Deutschen so frei über Sex sprechen, warum sie so sehr von Spiegel Online besessen sind und warum sie alle davon träumen, nackt in einem See von Apfelsaftschorle zu schwimmen. Am Ende von Adam Fletchers Liebesbrief an Deutschland heißt es nur noch: "Alles klar!" LESEPROBE

Adam Fletcher ist selbst "Zuagrasta", wie man hier in München sagt und hat mit der Zeit so die eine oder andere Erfahrung mit uns Deutschen gemacht - die er jetzt mit Euch teilt. Sein "Learning by doing" in gedruckter Form erscheint ab August im Verlag C.H.Beck und mit ihm gemeinsam haben wir uns eine tolle Aktion zu "Wie man Deutscher wird in 50 einfachen Schritten" ausgedacht:

Am Donnerstag, 25. Juli 2013, um 19 Uhr liest Adam Flechter hier via Google+ Hangout für Euch aus seinem Buch und wird im Anschluss Eure Fragen beantworten - die Übertragung wird kurz vor dem Start direkt an dieser Stelle eingebunden. Stellt ihm ab jetzt alle Fragen rund um "How to be a German in 50 steps" und gewinnt eines von 10 signierten Exemplaren des unterhaltsamen Ratgebers - den man im Übrigen zweisprachig lesen, weil einfach umdrehen kann! 

Über den Autor:
Adam Fletcher, geb. 1983 in England, hat BWL und Informatik studiert und zunächst für Unternehmen wie Microsoft gearbeitet. Da die Firmen, bei denen er angestellt war, immer kleiner wurden und er dabei immer glücklicher, blieb ihm irgendwann keine andere Wahl, als sein eigenes Unternehmen zu gründen (The Hipstery). Daneben schreibt er Blogs und Kolumnen für verschiedene Online-Medien. Sein Blog How to be German, den er zu diesem Buch erweiterte, hat über eine Million Leser angezogen. Seit 2010 lebt er in Berlin und ist ein begeisterter ehrenamtlicher Deutscher.

P.S. Am Donnerstag wird hier kurz vor dem Hangout noch ein zweites Gewinnspiel gestartet, wo wir exklusive signierte Produkte aus Adams Store "The Hipstery" verlosen!
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