Adam Grant

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Alle Bücher von Adam Grant

Nonkonformisten

Nonkonformisten

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Erschienen am 01.10.2019
Geben und Nehmen

Geben und Nehmen

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Erschienen am 01.06.2016
Geben und Nehmen

Geben und Nehmen

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Erschienen am 01.10.2013
Geben und Nehmen

Geben und Nehmen

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Erschienen am 01.10.2013
Nonkonformisten

Nonkonformisten

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Erschienen am 12.04.2016
Give and Take

Give and Take

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Erschienen am 01.04.2013

Neue Rezensionen zu Adam Grant

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M

Rezension zu "Nonkonformisten" von Adam Grant

Mit einigen Wiederholungen, aber sehr hilfreich für die Praxis
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

Mit einigen Wiederholungen, aber sehr hilfreich für die Praxis

Beide Motivationen stecken im Menschen. Zum einen die Suche nach Zugehörigkeit, Teil einer Gruppe zu sein und zum anderen den eigenen Ideen zu folgen, die eigene Individualität in das Leben zu setzen.

So entsteht immer wieder Reibung zwischen den Normen und Ansprüchen der Mehrheit einer Gruppe, eines Arbeitsumfeldes, einer Gesellschaft (oder was man dafür hält), dem Anpassungsdruck einerseits und den eigenen Ideen, Vorlieben, Interessen, auch der eigenen Kritik an dem „wie es immer gemacht wird“, „weil es immer so gemacht wurde“, der Non-Konformität.

Dass in der Gesellschaft eher von Beginn an (Kindergarten-Schule-Ausbildung-Arbeit-Umfeld) auf Anpassung ausgerichtet wird ist sicherlich kein Geheimnis. Zwar steht im Raum, individuelle Fähigkeiten zu fördern, dies wird aber weitestgehend nur in jenem Rahmen sanktioniert, in dem die individuellen Fertigkeiten aus Sicht der Bewertungsinstanz konstruktiv das Gesamtbild ergänzen. Ansonsten werden solche stark individuellen Ausprägungen gerne und häufig als „Störung“ gekennzeichnet und entsprechend behandelt.

Den Wert solcher Störungen und der „Störer“ nun legt Adam Grant in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen und schafft eine anregende, vielfältige und, vor allem, für „Entscheider“ und „Kollegen“ ebenso eine nachdenkenswerte Lektüre, wie er breite Hilfestellungen für Non-Konformisten anbietet.

Wie bei amerikanischen Sachautoren fast durchweg üblich verknüpft Grant dabei seine Grundgedanken mit vielen konkreten Beispielen, folgt so z.B. einer Nachwuchs CIA-Agentin „durch die Instanzen“ mit ihren (noch) wenig angepasst erscheinenden Ideen, wie er für jedes der wichtigen Felder der Umsetzung non-konformistischer Haltungen konkrete Personen vor Augen führt und damit seine Aussagen sehr griffig setzt.

Der „Gang durch die Instanzen“, der auch in Deutschland als Begriff seine Prägung gefunden hat, ist es letztendlich, den Grant als eine Art Ausgleich zwischen Anpassung und ganz eigene Wege gehen setzt.

Die eigenen Ideen wertschätzen, aber auch darauf achten, ob und wann das Umfeld bereit für solche Ideen ist (was alleine schon in der Hackordnung von Unternehmen ei9ne ganze Weile dauert).
Dabei unterscheiden lernen, was inhaltliche Gegenargumente sind und was einfach der „falsche Ort zur falschen Zeit“ sein könnte. Die Augen aufhalten für jene, die „Förderer“ werden könnten, entschärfen von Situationen, in denen es gar nicht um Inhalte, sondern um Ängste, Revierverhalten oder den „falschen Ton“ nur geht.

Grundlegend stellt Grant klar (und das wiederholt sich durch das gesamte Buch: Nur mit Konformisten ist ein Fortschritt, eine Weiter-Entwicklung kaum möglich. Das menschliche Sicherheitsdenken neigt zu stark dazu, bewährte (nicht-schmerzende) Handlungen und Wege beizubehalten und das „Unbekannte“ als „Risiko“ zunächst zu fürchten und abzulehnen, der Gefahr des Scheiterns damit (vordergründig und kurzfristig) aus dem Weg zu gehen.

Neue Ideen aber sind es, die ein Projekt, ein Unternehmen, manchmal die gesamte soziale Gruppe erst zu neuen Gedanken und Entwicklungsschritten antreiben. Wichtig für Non-Konformisten ist es, um diesen Wert des eigenen „Anders Seins oder Anders Denkens“ zu wissen ohne gleich in der Methode mit dem Kopf durch jede Wand zu wollen.

Es braucht Mut, seine Meinung zu sagen. Es braucht auch Sozial-Kompetenz, die eigene Meinung so zu sagen, dass andere nicht sofort auf Angriff schalten. Es braucht Durchhaltevermögen die Einsicht, Bündnisse zu schmieden. Und ebenso sollte „der anderen Seite“ klar sein, dass ein „Advocatus diaboli“ mehr zum Gelingen eines Projektes zu bieten hat als die Vielzahl der professionellen Abnicker, auf die man in der Regel trifft.

Grant setzt den Wert der Non-Konformisten klar in den Raum, bietet eine Vielzahl praktischer Strategien sehr lehrreich dar und macht allen Seiten Mut, Reibungen auch auszuhalten, so fremd man sich selber fühlen mag oder so befremdend einem das Verhalten eines anderen auch vorkommen mag.

Dies wird Grant nicht müde, immer neu zu erläutern. Was das Buch ein wenig vorhersehbar macht, dafür aber die Grundgedanken am Ende klar eingeprägt hat. 

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W

Rezension zu "Geben und Nehmen: Erfolgreich sein zum Vorteil aller" von Adam Grant

Geben ist seliger denn Nehmen
WinfriedStanzickvor 5 Jahren


 

Wie das gekommen ist, kann ich nicht mehr nachvollziehen. Jedenfalls hatte ich schon in meiner Kindheit immer mehr Freude daran, anderen etwas zu geben, als selbst zu nehmen. Zum permanenten Entsetzen meiner Mutter, die darauf zu sagen pflegte: „Für die anderen fängt er Ratten und für sich selbst nicht mal eine Maus.“

 

Ich habe das immer mit einem Achselzucken überhört, denn ich fand es richtig, was ich tat und konnte und wollte es auch nicht ändern. Schlecht ist es mir dabei bis hin zu einer langen, sehr befriedigenden Berufstätigkeit als Pfarrer, Seelsorger und Berater nie gegangen. Im Gegenteil.

 

Als ich das vorliegende Buch des Organisationspsychologen Adam Grant las, musste ich häufig an Situationen aus meinem Leben denken, wo ich auf eine tiefe und sinnvolle Weise die Weisheit jenes Satzes aus der Bibel erfahren konnte: „Geben ist seliger denn nehmen.“ (Apg. 20,35)

 

Adam Grant zeigt an vielen Beispielen aus unterschiedlichen Unternehmen, dass die lange Zeit gültige Auffassung, dass der Geber schwach und der Nehmer in der Beziehung der Starke ist als überholt betrachtet werden kann.  Zwar trifft es nach wie vor zu, dass Menschen mit Nehmercharakteren  schnell aufsteigen und auch Erfolg haben, dennoch sind sie bei ihren Mitmenschen und Mitarbeitern so beliebt wie Bauchweh. Menschen mit Gebercharakteren hingegen, so zeigt er, haben die besten Erfolgsparameter. Sie sind in einem sehr hohen Maße für ihre Geschäftspartner und Mitarbeiter glaubwürdig, weil sie immer versuchen, partnerschaftlich zu handeln.  Geber sind Menschen, die mit dem Ziel arbeiten und verhandeln, alle vom Sinn und Nutzen eines gemeinsamen Ziels zu überzeugen.

 

Während der Nehmer auf die günstige Gelegenheit wartet, das Schnäppchen, das ihn in Vorteil bringt und die anderen zurücklässt, ist der Geber ein Mensch, der ständig selbst die Initiative ergreift, nach neuen Wegen und Lösungen sucht. Wenn er Erfolg hat, profitieren immer andere mit.

 

Viele Menschen ganz unterschiedlicher Professionen werden in diesem Buch vorgestellt, deren oberstes Ziel nicht die Befriedigung ihres Egos ist, sondern die Zufriedenheit,  Sinn und auch Glück daraus schöpfen, anderen von Nutzen zu sein. Sie setzen das, was sie haben zum Vorteil vieler, wenn nicht aller ein, haben damit Erfolg und soziale und menschliche Anerkennung.

 

Es ist gut, dass es solche Menschen gibt. Und es ist gut, dass sich die Parameter anscheinend zu wandeln beginnen und auch im harten Berufsalltag über diese schon in der Bibel gepriesene Fähigkeit nachgedacht wird.

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