Adam J. Dalton Das Tor der Erlöser

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Inhaltsangabe zu „Das Tor der Erlöser“ von Adam J. Dalton

Nur der Tod kann sie erlösen … Gegen alle Vernunft hofft Jillian einen Weg zu finden, wie er die alten Götter wiedererwecken und das grausame Imperium der Erlöser besiegen kann. Auch wenn er sich dazu auf eine gefährliche Reise begeben und seine Heimat Gottesgabe ohne Verteidigung zurücklassen muss. Und tatsächlich fällt die gewaltige imperiale Armee in Gottesgabe ein. Jillians geliebte Hella und eine Handvoll loyaler Mitstreiter widerstehen zwar fürs Erste der dunklen imperialen Magie. Doch die Erlöser können einen solchen Widerstand nicht ungestraft hinnehmen …

Sprunghaft, teilweise sehr abartig und leider überhaupt nicht mein Geschmack.

— alexreads
alexreads

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  • Nicht ganz so gut wie sein Vorgänger

    Das Tor der Erlöser
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. October 2015 um 21:20

    Es hat sich einiges getan seit wir Jillian in Band eins verabschiedet haben. Jillian ist wieder in Gottesgabe zurück, doch dort herrscht nicht gerade eitel Sonnenschein. Die Bevölkerung leidet Hunger und zu allem Überfluss wird auch noch der Händler des Dorfes überfallen und die Lebensmittel gestohlen. Seine Liebste Hella hat großen Kummer und auch Jillian verspürt das noch längst nicht alles vorbei ist. Inzwischen steigt der gedemütigte und in meinen Augen verrückte Prediger Praxis in den Rang eines Erlösers auf. Das kommt ihm gerade Recht, denn er hat noch eine Rechnung in Gottesgabe offen und dort vor allem mit Jillian zu begleichen. Das er dabei schlimmer vorgeht als sein Vorgänger ist kaum verwunderlich. Aber auch die anderen Wesen intigrieren wieder fleißig mit. Es gibt unter anderem ein Wiedersehen mit dem Sonderbaren, den ich allein wegen seiner Art mag. Er hat mich schon im Vorband öfter zum Grinsen gebracht. Aber auch Freda ist wieder mit von der Partie, genauso wie Aspin und Torpeth aus Band 1. Etwas das mir gut gefällt, ich mag es wenn man "alte Bekannte" wieder trifft. Teilweise musste ich gut aufpassen das ich die Passagen mit Ba`zel richtig einordnen konnte. Da sieht man erstmal wieder wie komplex der Autor sein Werk gestaltet hat. Man muss schon gewillt sein den ganzen Figuren zu folgen damit man die Zusammenhänge welche oft in Hintergrund laufen,  mitbekommt. Gefallen hat mir wie schon vorher der Schreibstil. Dieses mal war er mittendrin ein wenig langatmiger, so das ich Ba`zels Geschichte am liebsten überblättert hätte, aber ich habe mich durchgebissen, dann wurde aber auch der Stil leichter leserlich. Deshalb muss ich aber 1 Stern abziehen. Adam J. Dalton hat mit den Erlösern eine sehr interessante Geschichte erschaffen die aber teilweise schwer zu verstehen ist, wenn man nicht wirklich gut aufpasst. Anders als bei seinem Vorgänger, ist mir hier der Einstieg in die Geschichte wieder leichter gefallen. Toll fand ich das man die Figuren aus Band 1 auch hier wieder getroffen hat. Es war zwar streckenweise ein wenig schwerer zu lesen, aber insgesamt hat es Spaß gemacht. Das lag vor allem für mich persönlich an den witzigen Einlagen die man in dem Buch durchaus finden kann. Das Tor der Erlöser (2) erhält 4 von 5 Sternen

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  • Das Tor der Erlöser

    Das Tor der Erlöser
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    16. April 2015 um 11:03

    Die Schlacht um Gottesgabe ist geschlagen, aber die mächtigen Erlöser planen schon ihren nächsten Schachzug um Jillian in die Finger zu kriegen, der ein Außerwählter des Geas, dem magischen Kern der Welt ist, um über ihn an die Macht des Geas zu gelangen und damit ihre Welt zu retten. Aber nicht nur die Erlöser sind hinter dem jungen Helden her, auch der gefallene Gott Miserath, versucht Jillian zu beeinflussen um über ihn und das Geas zu alter Macht aufzusteigen. Gleichzeitig kämpft mehrer Welten entfernt ein Mitglied der Erlöser, Ba’zel ums überleben, denn er wird von seinem Volk als unvollkommen eingestuft und soll vernichtet werden. In seiner Angst flieht er durch die einzelnen Welten um einen Ort zu finden, an dem er Leben kann. Wie wird die Sache für Jillian und Ba’zel ausgehen? Können sie ihren Verfolgern entkommen, oder wartet am Ende nur der Tod auf sie? Also ich muss sagen ich stehe dem Buch etwas zwiespältig gegenüber, aber fangen wir ganz von vorne an. Das Cover zeigt einen Soldaten mit hoch erhobenen Schwert, was eindeutig zu dem Buch passt, denn es werden einige Schlachten geschlagen. Im Gegensatz dazu ist der Titel nicht wirklich gut gewählt, da es zwar um die Tore der Erlöser geht, diese aber einen so geringen Stellenwert haben, dass sie einen Erwähnung im Titel eigentlich nicht verdient haben. Wie auch immer. Die Protagonisten waren in diesem Buch waren Jillian und Ba’zel. Allerdings kann ich zu den beiden eigentlich nur sagen, dass sie einen enormen Überlebenwillen haben, denn was anderes konnte ich aus dem Buch nicht herauslesen. Das ist wahrscheinlich auch der größte Kritikpunkt an diesem Buch. Die ersten ~400 Seiten haben sich gezogen wie Kaugummi, weil nicht nennenswertes geschehen ist sondern sich die einzelnen Parteien nur in Stellung gebracht haben. Gleichzeitig habe ich aber auch kaum mehr als das nötigste von den Charakteren erfahren. In diesem Buch mangelte es nicht nur an Charakterentwicklung, sondern über weite Strecken überhaupt an der Charakterisierung der Personen. Sie kamen mir alle wie Statisten vor, was sie ja auch waren, wenn man sich das große Ganze vor Auge führt. Denn Jillians Welt ist nur eine von vielen die von den Erlösern unterjocht werden, was mich zu einen weiteren Kritikpunkt bringt. Obwohl der eigentliche Antagonist relativ gut aufgebaut worden ist und man seinen Wahnsinn nachvollziehen kann, verblasst er dennoch jämmerlich im Angesicht der grenzenlosen Macht der Erlöser. Man hat zu keinem Zeipunkt das Gefühl, dass das Leid, der Kummer, oder der Schmerz den die Menschen ertragen müssen, irgendetwas verändern könnte, weil die Erlöser alle mit Leichtigkeit in kurzester Zeit abschlachten könnten und der einzige Grund warum sie noch Leben jener ist, als Nahrung zu dienen bzw. über sie nach dem Geas zu suchen. Man fühlt sich völlig hilflos und man legt das Buch beiseite und fragt sich wofür das Ganze? Sie waren nur Marionetten in einem kosmischen Spiel, dass sie nicht überblicken können.  Die Idee hinter der Geschichte hat meiner Meinung nach Potenzial, zu einer richtig langen Reihe werden zu können, denn Autor versteht es komplexe Handlungsstrukturen aufzubauen und Intrigen zu spinnen. Allerdings schafft er es auch mit der Kirche ums Dorf zu gehen und über unzähllige Umwege zum Ziel zu kommen. Einige Dinge waren unnötig und hätten meiner Meinung nach gekürzt oder ganz weggelassen werden können, aber vielleicht relativieren sich diese Dinge in einem weiteren Band wieder, da man sie aus einer anderen Perspektive sehen kann. Jedenfalls hat mich das zum Nachdenken und weiterspinnen der Geschichte angeregt. Es ist sicher nicht schlecht, hat einen guten flüssigen Stil und ist für Phantasyfreunde sicher ein Versuch wert. Allerdings sollte man sich auch mit Invasoren aus anderen Welten anfreunden können, auch wenn diese nicht mit Raumschiffen, sondern durch magische Tore ihre Reise durch den Kosmos antreten. Von mir gibt es aufgrund der Längen der mangelnden Charakterisierung einige Punkte Abzug, was aber teilweise durch die gute Idee, die komplexe Handlung und die kolossale Endschlacht aufgewogen werden kann und deshalb gibt es von mir 3.5 von 5 Punkten.

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