Adam J. Dalton Das Wispern der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Das Wispern der Schatten“ von Adam J. Dalton

Sie nennen sich Erlöser, doch sie bringen den Tod … Jillan wächst behütet im Reich der Erlöser auf. Was auch geschieht, er weiß, dass der Heilige Azual ihm beistehen wird. Bis zu dem schicksalhaften Tag, am dem aus ihm unkontrollierte Magie hervorbricht, und er einen seiner Mitschüler umbringt. Kaum jemand ist entsetzter als Jillan. Denn die Heiligen dulden keine magischen Kräfte neben ihren eigenen. Als Ketzer gejagt, flieht Jillan in die Wildnis, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch dann beschließt der Heilige Azual, den jungen Mann persönlich zur Strecke zu bringen …

Ich wollte es schon weglegen aber dann hat mich das Buch doch noch überraschen können ;)

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Interessanter Start einer Trilogie. Leider hat das Buch einige Längen.

— samea
samea

Auftakt einer Trilogie. Absolut lesenswert, wie ich finde.

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

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  • Am Anfang etwas lahm dann wird es richtig gut

    Das Wispern der Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. September 2015 um 08:49

    Jillan ist ein Junge der es nicht leicht hat. Er lebt in nicht gerade tollen Verhältnissen mit seinen Eltern in dem kleinen Städtchen Gottesgabe. Prediger Praxis hält ihn für verdorben und auch seine Mitschüler haken ständig auf ihm herum. Als er eines Tages von ihnen Angegriffen wird und sich wehrt, setzt er unbewusst Magie frei und tötet aus versehen einen der Jungen. Das bedeutet für ihn das er fliehen muss. Jillan fügt sich in sein Schicksal und macht sich auf den Weg nach Erlöserparadies um Thomas Eisenschuh zu treffen der ihm helfen soll. Desweilen ist ihm der heilige Erlöser Azual auf den Fersen. Grausam und unbarmherzig zieht er die Auserwählten zu sich um ihr Blut zu trinken und sich so zu stärken. Als Leser bin ich etwas geschockt gewesen das er als "Heiliger Erlöser" so skrupellos ist. Ob es an dem harten Schicksal liegt das ihm zuteil wurde ist natürlich möglich. Allerdings ist er nicht der Einzige der mitmischt, denn im Hintergrund ziehen die Erlöser die Fäden und treiben ihr intrigantes Spiel in dem Heilige und Menschen nur Schachfiguren sind. Leider hatte ich die ersten hundert Seiten ein wenig Probleme in die Handlung zu finden. Teilweise war der Sprachstil am Anfang ein wenig holprig und manches ein wenig zu langatmig erklärt. Aber das wurde dann besser und alleine die vielen verschiedenen Charaktere machten das wieder wett. Der alte Torpeth zum Beispiel, der eine Vorliebe hat nackt zu sein. Und der seinen schrumpeligen Körper gerne vor Prediger Praxis zur Schau stellte. Ebenso wie der Sonderbare, über den ich schmunzeln musste, aber auch Freda und alle anderen. Alle hatten etwas das mich beim Lesen bei der Stange gehalten hat. Ab und zu war ich aber schon verblüfft, nämlich dann wenn die Sprache ziemlich derb wurde oder von einigen angedeuteten Szenen die grausam und brutal waren. ZB. als der eine Heilige Fredas Finger abbiss und aß. Brr schauderhaft. Einiges wurde hier nur angedeutet und anderes ziemlich gnadenlos beschrieben, Als Auftakt der Trilogie macht der Band Spaß zu lesen. Die ersten hundert Seiten muss man schaffen, dann wird das Buch richtig gut. ich musste öfters grinsen und war auch ab und an erschrocken. Die Handlung ist interessant und die Charaktere für sich toll. Abziehen muss ich dem Werk jedoch einen Punkt, wegen dem etwas lauem Anfang. Für jüngere Leser halte ich das Buch nicht geeignet da doch ziemlich viele üble Szenen vorkommen. Das Wispern der Schatten erhält 4 von 5 Sternen

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  • etwas holprig, aber gut

    Das Wispern der Schatten
    Secret-Eden

    Secret-Eden

    06. June 2014 um 09:37

    Das Cover ist, wie ihr seht, unglaublich gut gestaltet so dass man dieses Buch direkt in die Hand nimmt um den Klappentext zu studieren. Auch mich hat dieses Buch durch sein Cover und seinen Klappentext für sich gewonnen so dass ich es lesen wollte. Die Geschichte startet sehr detailliert bei Jillian und erzählt einiges über die Umgebung in der er Aufwächst und bringt einem somit das Regime in dem die Menschen leben müssen sehr gut näher. Leider bleibt das Buch aber nicht ganz so übersichtlich und wird an einigen Stellen sehr verwirrend und auch etwas holprig, man merkt was für eine tolle Geschichte der Autor erzählen wollte aber an einigen Stellen benötigt man Geduld und einem langen Atem um wirklich zu begreifen was er einen zeigen will (auch mal über 100 Seiten. Es ist schade, vielleicht liegt das holprige ja an der Übersetzung. Ich fand die Geschichte selbst aber so gut und hab die Charaktere so schnell ins Herz geschlossen, dass das Buch dennoch eine kleine Empfehlung von mir bekommt Wer genügend langen Atem hat und ein wenig über holprige Abschnitte hinweg sehen kann, sollte auf jeden Fall diesem Buch eine Chance geben, denn die Geschichte die er erzählt ist wahrlich "bezaubernd."

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  • Rezension zu "Wispern der Schatten" von Adam J. Dalton

    Das Wispern der Schatten
    Ines_Mueller

    Ines_Mueller

    07. January 2014 um 14:25

    "Ein Stöhnen und das Geräusch, wie jemand vor der Tür sein Gewicht verlagerte, rissen Jillan schlagartig aus dem Schlaf. Eine Sekunde lang wusste er nicht, wo er war, und er runzelte die Stirn, als er im schwachen Licht, das an den beiden schweren Fensterläden vorbeidrang, eine Decke und Wände ausmachen konnte." Als ich Adam J. Daltons "Wispern der Schatten" entdeckte, fühlte ich mich an mein eigenes Projekt erinnert, sodass dieses Buch sofort auf meinem Wunschzettel landete. Während des Lesen rasselte es von den verschiedensten Bewertungen zur nächsten, bis ich meine endgültige Meinung festlegen konnte. Anfangs war ich noch unglaublich gespannt auf den Weltenentwurf, den der Autor sich ausgedacht hat. Da ich erst seit kurzer Zeit vermehrt zu High Fantasy Büchern greife, ist jedes Buch wie eine Reise in ein unbekanntes Land für mich, vorallem da sich hier wie in anderen Genres noch keine Routine in der Story gebildet hat. Der Schreibstil ist angenehm und legt dem Leser kaum Stolpersteine in den Weg, sodass ein schnelles Vorankommen möglich ist. Doch während ich darauf wartete, dass sich die Geschichte vor meinen Augen entfaltete, sackte die Geschichte bald ins Bodenlose herab. Sobald Adam J. Dalton dem Leser seine Welt nahegebracht hat, passiert kaum noch etwas. Die Geschichte dümpelt vor sich hin, während Jillan durch das Land reist und auf der Flucht vor Azual ist. Auch die ständige Wechsel der Perspektive trug da nicht gerade zur Besserung bei, vorallem da die einzelnen Szenen meist nur wenige Seiten andauerten. Besonders gestört haben mich die Szenen mit den Erlösern, da sie in meinen Augen wie aus dem Zusammenhang gerissen wirken und ich sie zudem kaum auseinander halten konnte - ein Todesurteil für jeden Autoren.  Nun zu den Charakteren. Leider gelingt es dem Autoren nicht, diesen Tiefe zu verleihen, wodurch der Leser keine rechte Beziehung zu ihnen aufbauen kann. Zwar begleitet man sie auf ihrem (Leidens)Weg, doch ließ mich dies fast immer kalt. Wenn ein Charakter nicht flach und undetailliert war, war er unausstehlich, so wie Azual und der Prediger Praxis. Einzige Ausnahme bildete in diesem Fall Freda, die ich vom ersten Augenblick an in mein Herz geschlossen habe und die sich als solch interessanter und tiefgründiger Charakter erwies, das ich mich immer auf ihre Szenen freute. Ein großer Kritikpunkt ist zudem, dass zu keinem Zeitpunkt Spannung aufkommen wollte. Zwar ist alles da, um es in die Tat umzusetzen, aber letztendlich quatscht der Autor alle Ansätze tot. Die Kämpfe werden so emotionslos und eintönig beschrieben, dass sie kaum als Höhepunkte der Geschichte zu bezeichnen sind. Außerdem gibt es keine eindrucksvollen Wendungen, die den Leser bei Laune halten und ihn überraschen. Der Endkampf war so öde und fade, dass ich letztendlich froh war, als ich "Wispern der Schatten" zuschlagen konnte. Am meisten gestört hat mich allerdings die Religiösität in diesem Buch. Ja, Adam J. Dalton wollte eine Welt erschaffen, in der die Menschen mithilfe der Religion klein gehalten und unterdrückt werden. Stellenweise erinnert das Buch sehr an die Zustände in Mittelalter und erweist sich somit als sehr beklemmend. Aber irgendwann war der Punkt erreicht, an dem es zu viel wurde. Es war interessant, den Standpunkt der religiösen Menschen zu verfolgen, aber wenn man sich Seite für Seite ihr Geplapper anhören muss, hört es auf. Diese Szenen betreffen vorallem den Prediger Praxis, der mich bereits nach kurzer Zeit mit seinem Wahn in den Wahnsinn trieb. An sich eine gute Leistung des Autoren, aber irgendwann war einfach der Bogen überspannt. Fazit: "Wispern der Schatten" jagte sich durch jede Bewertung, bevor ich mir eine endgültige Meinung dazu bilden konnte. Flache Charaktere, eine langweilige Story und so viel religiöser Wahn, dass es dem Leser nach kurzer Zeit nur noch auf die Nerven geht. Schade, aber ich muss leider vom Lesen dieses Buches abraten.  

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  • Leider etwas enttäuschend

    Das Wispern der Schatten
    Chiawen

    Chiawen

    28. July 2013 um 19:00

    "Das Wispern der Schatten" von Adam J. Dalton speilt in einer Welt voller Intrigen und Magie. Der Junge Jillian wächst in dem Glauben auf, dass die Erlöser die Welt gerettet haben und man ihnen sein Leben lang treu ergeben sein soll. Der ortsansässige Prediger Praxis bläut dies ihm und allen anderen Kindern immer wieder ein. Es kommt soweit das Jillian nachsitzen muss, denn er ist von dem Markel befallen, welches sich gegen die Erlöser erheben möchte.  Jillian selber glaub auch das er davon befallen ist. erst recht als er auf dem Weg nach Hause mit Magie einen Mitschüler tötet. Dieser hatte ihm mit zwei weiteren aufgelauert und wollte ihn verprügeln. Sein Eltern und einer der Helden verhelfe im zur Flucht aus der Stadt. Neben Jillian müssen auch Freda und Aspin ihre Heimat verlassen. Freda, die vom Felsaussatz befallen ist, muss das Bergwerk in dem sie wohnt verlassen. Sie kennt keine Menschen oder versteht etwas von der Welt außer Gesteinsarten. Norfred, der sie gefunden hatte, wird getötet und Freda wird dafür verantwortlich gemacht. Aspin schafft es nicht nach der Jagd vor dem Schneesturm zu Hause anzukommen und sucht Schutz bei Torpeth, dem Dorfheiligen. Hier wird er mit dem Sohn des Häuptlings unterrichtet. Da Aspin unterlegen ist, muss er sein seine Heimat hinter sich lassen. Adam J. Dalton hat eine sehr komplexe Welt erschaffen. In ihr herrschen Magie und Intrigen. Die Geschichte, dass ein Junge sich gegen die vorherrschende Religion und der Machtinstrumenten wehren muss um zu überleben, dass er Gefährten findet, die nicht immer treu sind, dass er Schlussendlich die Welt verändern muss, ist grundsätzlich sehr gut. Auch die verworrenen Wege die Jullian dabei gehen muss. Dalton lässt die Geschichte aus den Blickwinkeln vieler Charaktere erzählen. Am Anfang sin es Jillian, Freda, der Heilige Azual, Aspin, Priester Praxis. Im Verlauf der Geschichte kommen noch zwei Heilige, drei Erlöser, Jillians Eltern, und noch so manch einer hinzu. Dies erschwert zum einen den Lesefluss. Da mitten in der Handlung entweder eine andere Sicht kommt oder gar in Wechsel zu einer ganz anderen Situation mit anderen Beteiligten, die teilweise auch noch neu sind. Zum anderen kann man sich in die Charaktere nur bedingt reinversetzten. Denn die Charaktere kommen kurz vor und man hat nicht die Chance sie näher kennen zu lernen und / oder auch wenn sie öfters vorkommen ist ihr Gesamtanteil am Buch zu gering. Es werden kaum Emotionen und Eindrücke transportiert, oft nur ihre fest gefahrenen Meinungen.  Auch die verändert sich die Charaktere nicht. Jillian mag zwar seine Einstellung zu den Heiligen und den Erlösern geändert haben, aber man merkt nicht wirklich dass er erwachsen wird oder sogar lernt seine Magie zu beherrschen. Aber es bleibt auch kaum Zeit in dem wilden Wechsel die Entwicklung zu transportieren. Auch werden viele Dinge nicht erklärt und es bleiben viele Fragen offen. Was ist mit Jan, den Freda suchen muss oder mit Freistadt? Auch eine genaue Erklärung was Felsaussatz ist fehlt, was Sonnenmetall ist, wer die Erlöser sind. Dalton gewehrt seinen Leser nur einen kurzen Blick auf die Welt, die erschaffen hat und erklärt sie nicht wirklich. Auch die ganzen Intrigen werden kaum aufgedeckt. Am Ende bleiben mehr Fragen unbeantwortet als beantwortet. Als  ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mich auf spannendes Abenteuer mit Magie gefreut. Doch ich wurde enttäuscht. Magie kam nur in den wilden Ausbrüchen Jillians vor und wenn die Heiligen diese aus den Menschen zogen. Sonst war wenig davon zu sehen. Der wilde Wechsel der Charaktere erschwerte mir das lesen und ließen die an für sich gute Geschichte rasch in den Hintergrund treten. Wären es weniger Charaktere gewesen, hätte man mehr Einblick in die verbliebenen und die Welt bekommen, hätte es eine recht gute Geschichte werden können. So kann ich nur 2 Sterne vergeben.  

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  • Dunkel, ungeschminkt und spannend!

    Das Wispern der Schatten
    Infinity_Books

    Infinity_Books

    23. May 2013 um 11:20

    .:Empfehlung:. Ein düsterer, mystischer Fantasy Roman der es ganz schön in sich hat, schon alleine durch die 640 Seiten starke Präsenz. Dieses Buch hat ein wunderschönes und sehr passendes Cover das mich direkt angezogen hat. Der Weg des Jillan der zu sich selbst und seiner inneren Magie, dem Makel, finden muss ist spannend, ungeschminkt und verschlingend interessant. Herr Dalton schafft es mit seinen Charakteren und seiner Geschichte direkt in mein Herz. Ein Buch das ich einfach nur empfehlen kann, ich bin stolz es in meinem Bücherregal stehen zu sehen. .:Fazit:. [Vorsicht Spoiler!] Die alten Götter sind tot. Die neuen regieren die Welt auf grausame Art, in dem sie Heilige auf Erden erwählen und diese vermeintlich für Glück und Geborgenheit sorgen sollen. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus. Jillan ist ein Junge zur Schwelle des Erwachsen werdens, in ihm tobt das Gaes, das Chaos. Man brachte ihm bei das dies etwas schlechtes sei, ein Makel der sogar mit einer Stimme in seinem Kopf Unterhaltungen führen kann.   Er lebt in einem Dorf ganz abgelegen mit dem Namen Gottesgabe, in seinem Gebiet hält der heilige Azual die Hand über die Menschen und zieht diese kurz vorm erwachsen werden zu sich. Die Menschen denken, um sie zu reinigen, in Wahrheit saugen die Heiligen den Menschen ihre angeborene magische Energie ab, bei einigen schwach und anderen stark ausgeprägt.  So auch bei Jillan, der eines Tages aus Gottesgabe fliehen muss weil er mit seiner Magie einen Mitschüler tötet. Nun muss er in die Wildnis zu den Heiden und lernen alleine zu überleben ohne den Schutz seiner Eltern die von Azual gefangen genommen werden um als Druckmittel für Jillan zu dienen. Denn er will unbedingt die magische Macht des Jungen für sich. Doch da ist er nicht alleine, denn über allen Heiligen der einzelnen Regionen stehen die Erlöser die im Kosmos über die Geschicke der Welt wachen. Aber auch das ist noch nicht die höchste Instanz, es gibt noch weitere Mächte die immer weiter verstrickt sind, jeder denkt die anderen leiten zu können und die Menschen sind nur Spielzeug auf dem Schachbrett dieser Mächte. Im laufe des Buches lernen wir viele weitere Charaktere kennen und lieben, diese sind ganz besondere Menschen mit einem ganz eigenen Schicksal das so besonders ist, dass sie den Weg Jillan´s kreuzen und sie zusammen versuchen sich ein Stück Freiheit zu erhalten und zu erkämpfen. Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, denn hier wird nicht beschönigt und der Stiel ist düster und dunkel. Herr Dalton selbst schreibt das dieser Stiel oft als "Gothic" o. "metaphysische" Fantasy bezeichnet wird. Dies wird gleich auf den ersten Seiten ersichtlich, ich war zu Anfang kurz überrascht weil dies das erste Mal für mich ist. Aber es gefällt mir unheimlich gut auch wenn ich selbst zwischendurch hier und da das Gesicht verzogen habe. Dieses Buch ist etwas besonderes, es lässt sich vom Fluss her unheimlich gut lesen und es macht einfach Spaß Jillan und seinen Freunden beim Kampf gegen die Erlöser und gegen sich selbst zu begleiten. So wie es scheint wird es auch einen weiteren Band geben, auf diesen bin ich schon sehr gespannt. Vielen Dank Herr Dalton für dieses außergewöhnliche Exemplar der Literatur.

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  • Wenig überzeugendes Fantasy-Flickwerk

    Das Wispern der Schatten
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. May 2013 um 13:40

    Mehr meiner Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele Ich fürchte, dieses Buch war einfach nicht meins. Bücher, in denen Religion eine große Rolle sind, sind für mich sowieso ein zweischneidiges Schwert. Solche Geschichten können entweder richtig großartig sein oder die Sache geht völlig nach hinten los und das Buch wird eine Katastrophe. Hier ging die Sache eindeutig eher nach hinten los, denn auch wenn ich den Anfang an sich nicht schlecht fand, gab es mir dort bereits zu viel Gerede von Makeln, Schuld und Sühne. Das wäre nicht allzu schlimm gewesen, immerhin dachte ich, dass Jillan auszieht, um sich von der Unterjochung der Erlöser zu befreien und sich zu emanzipieren oder etwas in der Art. Leider tut er das nicht wirklich und das schreckliche, pseudo-religiöse Geschwafel zieht sich durch die gesamte Geschichte. Womit wir auch schon direkt beim zweiten Problem wären: Die Charaktere. Denn davon gibt es hier einen ganzen Haufen und so ziemlich jeder kommt auch mal zu Wort, das heißt es wird irgendwo ziemlich unübersichtlich. Und keiner war mir auf Dauer wirklich sympathisch. Jillan ist an sich ja nicht schlecht, aber durch die mangelnde Entwicklung wird er relativ schnell langweilig und schlussendlich einfach nur nervig. Azual hingegen ist von Anfang an unendlich unsympathisch, wirkt aber dummerweise genau wie alle anderen ‘Bösewichte’ dieser Geschichte schrecklich klischeehaft und daher alles andere als wirklich überzeugend. Was uns direkt zu Problem Nummer Drei bringt: Mehr als nur ein Element in dieser Geschichte wirkt auf mich wie ein schlechtes Klischee bzw, ein Element, dass der Autor von irgendwo anders her übernommen hat und dessen Einbau ihm nicht wirklich gut gelungen ist. Alles in allem macht das dieses für mich zu einem ziemlichen Reinfall, denn Spaß hatte ich daran so gut wie gar keinen, alles in allem wirkt die Geschichte recht zusammengestückelt und die Charaktere wenig überzeugend, nicht empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Das Wispern der Schatten" von Adam J. Dalton

    Das Wispern der Schatten
    horrorbiene

    horrorbiene

    13. March 2013 um 10:26

    Gut, dass ich beim Lesen des Buches bereits wusste, dass es ein Auftaktband einer Trilogie ist, sonst hätte ich mich wahrscheinlich über die eine oder andere Sache gewundert. Denn es werden viele verschiedene Figuren eingeführt und sehr ausführlich die religiöse Struktur des Landes, welche auch gleichzeitig für die weltliche Regierung zuständig ist, beschrieben. Wobei beschrieben ist das falsche Wort: Durch Perspektivwechsel bekommt der Leser einen Einblick in vier Stufen der Hirarchie der religiösen Führer. In jeder Stadt gibt es einen Prediger, der den Kindern die Religion näher bringt und ihnen so Regeln einverleibt, die ihr Leben maßgeblich beeinflussen und sie auf den völligen Eintritt in das Reich durch einen Heiligen vorzubereiten. Wir erleben vier der Heiligen, wobei auf Azual das Hauptaugenmerkt gesetzt wird, ist er doch der Zustänidge Für Jillian. Die Heiligen sind diejendigen, die direkt mit dem Volk in Berührung kommen und diese “zu den Erlösern” ziehen, sie also an die Religion binden. Jeder dieser Heilgen scheint eine gänzlich andere Herangehensweise an ihre Berufung zu haben. Ihnen vorgesetzt sind die Erlöser, wobei es in dieser Gruppe auch noch eine Hirarchie zu geben scheint. Der Leser erlebt jedenfalls den direkten Umgang mancher Erlöser mit ihren Heiligen. Schließlich erfahren wir noch von einem Wächter der Erlöser. Dieser ist im Gegensatz zu den anderen Erlösern nicht ständig in einem Wachschlaf liegt, indem die Erlöser die Welt beobachten, miteinader kommunizieren und dabei nicht altern. Dass dieser Aspekt elementar ist für die Trilogie erkennt man nicht nur daran, dass der Autor diesen Punkten sehr viel Zeit gewidmet hat, die dem Leser einiges an Arbeit zum Verständnis kostet, sondern auch daran, dass er für seine Werke ein eigenes Genre erschaffen hat: die metaphysische Fantasy. (Quelle) Obwohl ich sagen muss, dass ich schon einige andere Bücher gelesen habe, die sehr wohl in dieses Gerne passen könnten! Aufgrund dieser Tatsache spielen in diesem Buch recht viele Personen mit, die auch zumeist eine eigene Perspektive erhalten, um ihren Teil zu erzählen. Doch die Anzahl ist nicht überbordend, so dass es mir stets gelang den Überblick nicht zu verlieren. Bei den Charakteren gibt es wie so oft die typisch guten – (Jillian) und die typischen bösen Gegner (Azual), doch darüber hinaus gibt es noch eine sehr große Anzahl bei denen man noch nicht einschätzen kann, in welche Richtung sie tendieren, da sie entweder zu ambivalent oder zu beeinflussbar sind. Das hat mir sehr gut gefallen. Außerdem war mir der Hauptcharakter Jillian von Beginn an sehr sympathisch, wenn ich auch das Gefühl habe, dass er sich viel älter bzw. reifer verhält, als er mit seinen 13 Jahren mitunter sollte. Auch die anderen Chraktere waren sehr gut beschrieben und in ihrern Handlungen in sich schlüssig. Am besten gefallen hat mir da noch die junge, unschuldige Freda. Ein Wesen aus Stein, dass neu geboren wird und nichts von der Welt weiß und diese mit ihrer naiven tumben Art kennenlernt. Ihre Beschreibungen sind mitunter sehr putzig. Da eine Welt untertage die erste war, die sie kennenlernte, vergleicht sie alles mit dieser Welt. Z.B. ist der Mond für sie ein Haken an der Decke, an dem die Arbeiter bestimmt etwas aufhängen wollen und die Sterne Diamanten. Sieht man einmal davon ab, dass die Figuren und das Regime ausführlich eingeführt werden, wie es in einem ersten Band nun einmal der Fall sein muss, ziehen sich die grundlegenden Erklärungen nicht so weit in das Buch hinein, dass es wie andere erste Teile nur zur Einführung dient. Stattdessen werden hier immer wieder spannende Stellen eingebaut, die in einem ebensolchen Finale enden. Zudem tut der gelungene, flüssige Schreibstil des Autors dazu bei, dass mir das Lesen sehr viel Freude bereitet hat und ich nun auf die Fortsetzung warte! Und, keine Angst, Übersinnliches spielt hier zwar eine wichtige Rolle, aber weltliche Dinge kommen nicht zu kurz, so dass es sich im Grunde nicht anders liest, als so mancher anderer Fantasy-Roman! Fazit: Mir hat Das Wispern der Schatten wirklich gut gefallen. Der Autor hat meines Wissens nach mit seinen Werken ein neues Genre – die metaphysische Fantasy – geschaffen. Da der Fokus somit stark auf dem Übersinnlichen liegt, ist es sinnvoll, sich das vor dem Lesen klar zu machen. Für mich hat Das Wispern der Schatten frischen Wind in die Fantasy-Welt gemacht und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Das Wispern der Schatten" von Adam J. Dalton

    Das Wispern der Schatten
    Ichbinswieder

    Ichbinswieder

    08. March 2013 um 11:25

    Es ging behutsam mit der Geschichte los, und so hatte ich erstmal Zeit die Figuren, hier besonders Jillan, kennen zu lernen. Er war mir von Anfang an sehr sympathisch, denn er war ein zurückhaltender, junger Mann, der es nicht einfach hatte. Er wurde zum Außenseiter degradiert, doch man wusste vorerst nicht genau warum. Was ich auch ausführlich kennen lernte war die Umgebung in der Jillan aufwuchs. Die Umgebungsbeschreibungen fand ich sehr gut und detailreich, doch dann folgte die Erklärung des Regimes. Denn hier waren sogenannte Erlöser die Herrscher der Welt, die Erlöser brachten und bewahrten das Heil, man musste den Erlösern danken, den Erlösern sei daher stets Lob und Preis…. Das war es, was Jillans Lehrer vermittelte, (kritische) Fragen erstickte er im Keim. Nicht nur Jillan, sondern auch mir war das leider etwas Erlösung zuviel. Ich empfand diese stetige Propaganda als recht nervig, zumal sie die Geschichte kaum voran brachte. Ich gebe aber gerne zu, dass der Autor durch diese Darstellung einen sehr guten Einblick in das totalitäre Regime lieferte. Hinzu kamen Begebenheiten unter Tage, die ich mehr als verwirrend fand. Ich konnte dieses Geschöpf mit Namen Freda weder einordnen, noch konnte ich ansatzweise erkennen was sie mit der Geschichte zu tun haben würde. Dies alles hatte daher leider zur Folge, dass ich ca. 160 Seiten benötigte, bis ich halbwegs in der Geschichte angekommen war. Andere Leser hätten hier vermutlich schon aufgegeben. Als Jillan ungewollt Magie wirkt, nimmt die Geschichte Fahrt auf und entwickelte sich gut weiter. Sie war in Teilen immer noch etwas mysteriös und undurchsichtig, aber ebenso spannend. Es gab Figuren, die mir sehr sympathisch waren. Hier konnte ich richtig mitfiebern. Es gab auch „die Bösen“, zu denen eindeutig Azual zu zählen ist. Er war das personifizierte Böse schlechthin, in seinen Machenschaften überaus überheblich, grausam und berechnend. Was mich an ihm allerdings faszinierte war die Diskrepanz zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Entwicklung der Geschichte war in vielen Teilen nicht vorhersehbar. Manches konnte mich daher positiv überraschen. Überschattet wurde dies jedoch vom schwierigen Anfang der Geschichte, mehreren Handlungssträngen, die für meinen Geschmack etwas zu holprig zusammen geführt wurden, und von einer Figur, mit der ich gar nichts anfangen konnte, weil sie zu viel Fäkalsprache benutzte. Ich habe nichts gegen ungewöhnliche Charaktere, aber zu viel ist zu viel. Eine Geschichte mit Potential, die mich aber leider nur mäßig überzeugen konnte. An einigen Stellen zu ausufernd, zu verwirrend oder zu holprig. Sehr schade….

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